Für den Notfall (eingefrorenes System etc.) sollte man die Möglichkeit haben für einen harten Reset per Power-On. Da ich über die Jahre bereits ein paar verschiedene Minis hatte, die weder WOL noch Start bei Power-ON oder auch keinen WOL nach Power-ON beherrschten, achte ich immer drauf.
mit HAOS bin ich nun ca. 2 Jahre unterwegs. Von Anfang an mit einem gebrachten Fujitsu Esprimo Q556, mit I5-6850t, 8 GB RAM. Der ist noch Made in Germany, Nürnberg. Macht einen sehr soliden Eindruck, braucht ca. 10 W mit Proxmox und HAOS. Von der Rechenleistung etwa mit einem N100 vergleichbar.
Der MiniPC hat sich immer total gelangweilt, bis ich von einem Victron Wechselrichter mit Venus OS per MQTT insgesamt so ca. 20 MQTT-Topics aus dem Venus ins HAOS geholt hab. Nicht über Umwege, sondern mit einer Bridge vom FlashMQ Broker in den Moscito Broker vom Venus OS ins HAOS. Hier ist die Sende Frequenz bei einigen Topics recht hoch. Bei einem sogar mehrmals in der Sekunde. Das hat alles geändert. Fortsetzung folgt gleich.
Ich brauche ca. 1,5 Stunden, hab es auch Versehen losgeschickt und jetzt keine Zeit.
Ich habe hier jetzt mal einige off-topic Beiträge und Spam entfernt.
Wie @Osorkon richtig angemerkt hat, können/sollten sich die User zurückhalten, die keinen sinnvollen Input liefern können/wollen und unterlasst bitte Spekulationen über die Motivation/Absicht anderer User und ihres Postings.
Der Esprimo hat jetzt, mit den neuen Entitäten vom Venus OS in hoher Requenz mehr zu tun bekommen. Die reservierten 6 GB Speicher im Proxmox liefen voll, also roter Balken. HAOS funktionierte aber im Grunde noch. Hab es auf 16 GB aufgestockt. Die liefen dann nach ca. 1,5 bis 2 Wochen auch voll.
Dann 2 von diesen fleißigen Entitäten stillgelegt. Jetzt scheint der Speicher stabil zu sein, aber mal abwarten.
Was ich damit sagen will, bei normalen Sensoren, die alle paar Minuten neue Daten bekommen, reicht ein Raspi oder Green-PC völlig aus. Bei bestimmten Projekten dann aber nicht mehr. Wahrscheinlich hätte ich auch bei diesen Entitäten im HAOS die Taktfrequenz senken können. Da hab ich noch nicht nach gesucht. Auf jeden Fall ist es aus meiner Sicht nicht verkehrt, sich für ein Gerät mit der Möglichkeit von mind. 32 GB Hauptspeicher zu entscheiden. Wenn man denn noch Sachen vorhat. Am Anfang reichen sicher 8 oder 16 GB.
Der Prozessor ist hier nicht der Flaschenhals. Weiß jemand, wie es dazu kommen kann, dass bei Proxmox der HAOS Speicher vollläuft? Ist Proxmox Virtual Environment 8.4.1
Davon hab ich 2 identische Rechner, die ich bereits mehrmals mit Backups ausgetauscht habe, Dauer 15 bis 20 Minuten, bis der 2. Rechner mit den gleichen Daten weiterläuft. Diese gebrauchten Esprimo sind halt auch günstig.
MQTT ist ein ausgesprochene Leichtgeweicht. Das von Dir beschriebenes Szenario kann ich nicht bestätigen. Habe selbst fast 2000 Topics am Start und und mehrere ein und ausgehende Nachrichten pro Sekunde. Der Broker langweilt sich.
Mein altes Setup, läuft aktuell als Testumgebung Home Assistant auf einem Odroid M2, 8GB RAM (Vergleichbar mit einen Raspberry Pi4) mit 400 Geräten und 8000 Entitäten, lief und läuft ohne zu stottern.
Wenn Du solche Performance Problem hattest oder hast, ist die Ursache wo anders zu suchen.
Aber nicht beim MQTT Broker und der Anzahl der Tpoics und dem MQTT Verkehr.
Sorry, da hab ich mich nicht klar genug ausgedrückt. Für den Broker ist das sicher kein Problem. Die Topics übergeben die Werte aber an Sensoren und die werden im Dashboard dargestellt.
So in der Form, nur gibt es davon noch mehr. Besonders bei diesen Batteriewerten rechts, zappelt es immer schnell. Kann ich die nicht “beruhigen” nur noch alle 2 Sekunden ein Wert? Wie gesagt, die eifrigsten 2 Werte hab ich rausgenommen, jetzt läuft es besser und der Speicher bisher nicht mehr zu im Proxmox.
Ich hab mein Proxmox jetzt, wie im 2. verlikten Beitrag von Dir beschrieben, bearbeitet. Sollte es eigentlich gewesen sein. Vielen Dank @Osorkon
Nein. Und wenn dann unwesentlich. Man kann die Hardware immer an seine Grenzen bringen. Wenn Du Video / Bild Analyse und und oder Anwendungen die Prozessor und Speicher intensiv sind einsetzen möchtest. Dann kommt ein Mini PC mit einem Intel N150 sehr schnell an seine Grenzen.
Für Home Assistant OS und alles was mit Home Assistant direkt zu tun hat, reicht aber ein N150 willig aus. Auch ein Einplatinen Computer wie Raspbery Pi 4 /5, Odroid M2, Zimaboard, Zimablade, etc. wäre ausreichend. 4GB wäre mindestens zu empfehlen. Wenn Du ein wenig Reserve haben möchtest, dann 8 GB RAM.
Mehr Prozessor Power macht sich im Betrieb kaum bemerkbar. Wo es Vorteile bringt ist z.B. bei erstellen von Backups, kompilieren von EspHome Firmware oder beim Systemstart. Da gilt dann. Je schneller der Prozessor, desto schneller die Ausführung.
Kannst mit einem schnellen Auto vergleichen. Du kommst an der Ampel zwar schneller weg. Im Stadtverkehr, wenn Du Dich an die Verkehrsregeln halten tust, aber auch nicht schneller voran.
Genau, nicht im laufenden Betrieb. Wenn du den Einsatz von Home Assistant OS als Ziel hast.
Mehr geht immer. Ist aber dann in der Anschaffung und im Betrieb teuer.
Wenn Du die ultimative HomeLab Maschine suchst. Mit mehr als genug Reserven sehr guten Erweiterungsmöglichkeiten. Kann ich Dir den Minisforum MS-01 empfehlen. Das ist dann aber ein ganz anderes Kaliber. Verwende ich selber, da läuft aber ein wenig mehr als nur Home Assistant drauf. Und ist immer noch absolut überdimensioniert.