tolle Community hier - habe schon einiges gelesen.
Bei uns geht es in Kürze endlich mit PV (E3/DC Wechselrichter) und Wärmepumpe (Lambda) los.
Da ich nicht selbst an der Elektrik schrauben darf, muss ich mögliche Stromzähler vorab planen.
An welchen Stellen würdet Ihr Stromzähler installieren?
Aktuell würde ich die Wärmepumpe und die dazugehörige Peripherie (Pumpen,…) zusammen (wenn es von der Installation her möglich ist) über einen Shelly laufen lassen.
Macht es Sinn, die WP (extern/intern) und die Peripherie getrennt zu erfassen?
Wahrscheinlich hängt es natürlich davon ab, was ich mir alles an Daten vorstelle - klar. Aber hin und wieder kann man ja sagen, dass das ein oder andere hilfreich, aber agenerell eher unter “schöner Wohnen” fällt.
Irgendwie verstehe ich Deine Frage nicht, oder genauer gesagt nicht was Du mit Stromzähler genau meinst. Einen Stromzähler bekommst Du von Deinem zuständigen Netzbetreiber und was der Dir dann als digitalen Stromzähler da installiert kannst Du üblicherweise auch nicht weiter beeinflussen. Von was für einen Shelly Du dann da schreibst und was genau Du darüber laufen lassen willst, kann ich nicht nachvollziehen. Jedenfalls kannst Du nicht mal eben irgendeinen WR oder gar WP über einen Shelly anschließen oder laufen lassen. Es sei denn Du meinst einen Shelly Pro 3EM, mit dem Du dann im Zählerschrank die Leistungsaufnahme der Phasen messen willst/kannst.
Zum Stromzähler (vom Netzbetreiber): hier mit dem Netzbetreiber reden ..was du planst (Einspeisen, Wärmepumpentarif aber auch welche Peak-Leistung aufs Dach soll) und was derzeit verbaut ist (noch nen alter Drehzähler ..oder schon was smartes)
Zur Energieüberwachung im Haus .. hier gibt es einen umfangreichen Faden zur Solarvorhersage basierend auf dem Wetter (SFML ..Solar forecast machine learning) und SMFL STATS (Statistik dazu ..) gerade beim letzteren „findest“ du alle möglichen Sensoren
Mindestes würde ich (!)
Stromverbrauch (in kW als aktueller Wert und als kWh als Energie) Wärmepumpe (mit dem Elektriker reden, ob es die Info von der Wärmepumpe nicht eh gibt
Produktion Photovoltaik (in kW und kWh)
Aktueller gesamter Hausverbrauch (vom Stromzähler Netzbetreiber oder einem „smartmeter“
Du hast die freie Wahl, ob du WP und Haushaltsstrom am gemeinsamen Zähler betreiben möchtest oder für die WP einen eigenen Zähler mit Wärmestromtarif. Kompliziert wird es, wenn du zusätzlich PV selber nutzen und einspeisen möchtest. Dann ist der Wärmestromzähler eher ein Hindernis für die optimale Abrechnung. Der Zweitstromzähler vom Netzbetreiber kostet natürlich wiederum extra. Ob sich das lohnt, hängt von deinem Stromumsatz ab.
Ich habe mir einen nicht abrechnungsrelevanten Stromzähler in die Zuleitung der WP legen lassen, und der zählt alles, was Inneneinheit (dreiphasig) und Außeneinheit (einphasig) verbrauchen. Mehr ist auch für die WP-Überwachung nicht nötig.
Zusätzlich kannst du noch Wärmemengenzähler in Heizkreis und WW-Ladekreis setzen. Denn die WP schummeln schon mal gerne mit der Wärme, die zum Abtauen wieder aus dem System gezogen wird.
Wenn du PV nutzen und einspeisen möchtest, brauchst du noch ein Smartmeter und ein HEMS. Das HEMS setzt dann um, ob du den eigenen Strom verbrauchen, speichern oder einspeisen möchtest. Auch hier hat der Netzbetreiber kein Mitspracherecht.
Ihr habe hier jetzt zwar alles Mögliche gepostet was Ihr bei Euch so habt und nutzt und was @radwadl ggf. gebrauchen könnte, aber ich frage mich immer noch was @radwadl darunter
versteht.
Außerdem ist (mir) nicht klar was @radwadl da überhaupt wie machen will und wozu er dann irgendwelche “Stromzähler” braucht. Im einfachsten Fall lässt sich der WR und die WP direkt bei HA einbinden und darüber dürfte er vermutlich bereits alle möglichen Daten und Steuerungsmöglichkeiten haben. Somit braucht er ggf. gar keinen zusätzlichen/weiteren “Stromzähler”.
Was eine Lambda Wärmepumpe betrifft gibt es hier z.B. diesen bereits älteren Beitrag
Das gleiche gilt auch für einen E3DC Wechselrichter, der/die sich wohl ebenfalls unter HA einbinden lassen. Auch hier wieder ein etwas älterer Beitag dazu:
Wenn sich also sowohl WR als auch WP bei HA einbinden lassen, wozu braucht es dann noch irgendwelche weitere “Stromzähler”? Ja klar das hängt dann natürlich auch davon ab was es dann unter HA an Sensoren/Entitäten für WR und WP gibt. Und ja ein extra Stromzähler für einen extra Wärmestromtarif wäre auch noch denkbar.
Ich denke das Beste wird sein wenn sich @radwadl erst einmal darüber schlau macht ob und wie er dann das dann bei ihm vorhandene Modell des WR und der WP bei HA eingebunden bekommt und was ihn dann darüber an Sensoren/Entitäten zur Verfügung steht. Danach könnte man sich im Bedarfsfall auch noch Gedanken darüber machen ob da irgendwelche weiteren “Stromzähler” - welche und wo auch immer - Sinn machen.
Für den Stromverbauch der WP habe ich hier einen Shelly3EM verbaut, eventuell währe noch ein Wärmemengenzähler wichtig um die genauen Verbauchsdaten wie COP/Arbeitszahl zu ermitteln (hier zählen alle Aggregate wie Innen/Außengerät, Pumpen, usw. mit rein)
Je nachdem was die WP so an Daten ausspuckt kann man diese Verbrauchsdaten auch auslesen oder berechnen. Mehr braucht man dann nicht
Danke für die Antworten!
Entschuldigt bitte meine unklare Ausdrucksweise, trotz der ich dann doch verstanden wurde
Einen 2-Richtungsstromzähler habe ich vom Netzbetreiber, das Smart-Meter Gateway werde ich noch bekommen.
Mit “Shelly” war ein Sensor, bzw: Strommessgerät wie der Shelly Pro 3EM gemeint.
Daten zur PV Produktion, Hausverbrauch, usw. bekomme ich aus dem E3/DC. Das ist mir soweit klar.
Mir geht es um die Messung des Energiebedarfs der WP. Die Lamda liefert entsprechende Werte, wie jedoch Hier zu lesen ist, sind diese bei geringer Mindestleistung wohl zu niedrig. Daher würde ich den (Gesamt-)bedarf gerne extra messen. Dort wird auch überwiegend von “Stromzählern” geschrieben; davon hatte ich mich wohl inspirieren lassen.
Die Frage zielte darauf ab, ob es Empfehlungen oder Gründe gibt, die Umwälzpumpe usw. getrennt zu erfassen. Das scheint aber wohl nicht der Fall zu sein; überwiegend wird der Gesamtstrombedarf gemessen, teilweise noch ein Wärmemengenzähler. zu letzterem werde ich mich erkundigen. Danke für den Tipp!
Vorerst geht es nur um das Erfassen der Werte. die Steuerung wird (voraussichtlich) erstmal über den E3/DC laufen.
ich habe eine WP von Weisshaupt. Da kann ich zwar sehen (auslesen) wie viel Wärme erzeugt wurde, aber nicht wie viel Strom dafür verbraucht wurde. Darum habe ich einen extra Zähler für die WP und kann somit den Wirkungsgrad ausrechnen.
ich habe eine WP von Buderus. Die zeigt mir die Energieaufnahme an. Ich hatte mir zur Kontrolle für die 3 Phasen der Pumpe und die eine Phase der Inneneinheit Messautomaten installiert. Als Ergebnis muss ich sagen, dass die Werte der WP denen der externen Messgeräten entsprechen - ich hätte es mir somit sparen können
Die PV-Anlage sollte für die Nulleinspeisung und den Ertrag alle nötigen Sensoren/“Zähler” für den Bereich mitbringen. Bei meiner Senec-Anlage ist die Datenfrequenz allerdings so langsam, dass ich zusätzlich einen Tibber Pulse mit der lokalen Integration an der IR-Schnittstelle des Zählers betreibe.
Ich hatte ursprünlich 3 Shelly 3EM für WP, WB und Hausverbrauch installiert, wobei der älteste von der WB inzwischen den Kondesatortod erlitten hat und durch einen 63er mit kompakten Aufnehmern erstetzt wurde.
Für das allgemeine Handling im Dashboard und in AUtomationen finde ich das so ganz angenehm, zumal die verschiedenen Installateure die Gesamtströme aus dem Auge verloren haben. Mit 63A AHuptsicherungen und vorgeschalteten 35A Haupt-SLS sind leider hin und wieder auch Lastabwürfe nötig, um das System stabil zu halten.
Gerade für so Funktionen hilft es sehr Signalgeber mit ähnlichen SIgnalfrequenzen zu nutzen. Wenn da EInzelne deutlich scheller oder langsamer sind, gibt das Probleme.
Trotz guter Werte von EInzelgeräten würde ich immer wieder Shellys dazu setzen - für WP und WB vermutllich die kleinen Shelly 3EM-63T mit weniger Kabelsalat.