Hallo Blockmove,
hier in Lübeck gibt es wohl 137 Euro Pauschal/Jahr für Modul 1, Modul 3 ist ja hauptsächlich im Winter für das Laden E-Auto und den Warmwassertank zuständig. Wenn das 2. E-Auto dazukommt, umso besser. Hier hoffe ich auf eine Ersparnis von ca. 150 Euro bei einem Auto. Das ist ja wirklich davon abhängig, wieviel Strom ich verbrauche. Modul 2 wollte ich nicht, weil dann ein 2. Zähler Pflicht wäre. Ob ich mir den kompletten Um/Neubau des Schaltschrankes dann aufbürden will: - Nein -
Wenn man seinen Verbrauch gem. Modul 3 nicht in die billigen Stunden drückt, kann sich der Strompreis natürlich auch erhöhen. Yellow hat das mal einfach erklärt: https://www.yello.de/wissen/energiemarkt/14a-enwg-netzentgelt/
Sollte Modul 3 nicht so hinhauen, wie ich mir das vorstelle wird das in Verbindung mit Modul 1 schlimmstenfalls eine Null-Nummer (bei meinem niedrigen Verbrauch).
VG
Rainer
Allerdings finde ich auch noch die Zeit, herzhaft über mich selbst zu lachen. Meine, und wohl auch Eure Gedanken über Energiemanagement und Einsparungen beim Stromverbrauch sind schon auf einem sehr hohem Level. Die meisten von uns haben ein Eigenheim, ein E-Auto, Eine PV-Anlage, PV-Batterie, oft auch Pool, Klima und Wärmepumpe. Durch die PV-Anlage sparen wir schon richtig Geld im Jahr, mit Wärmepumpe noch mehr. Das ist schon mal ein Invest. Auch wenn wir es mal nicht geschafft haben, den letzten Hunderter einzusparen, werden wir hin und wieder warm essen können.
Tja, wir müssen sparen … Koste es was es wolle
Ich denke wir haben in der Hinsicht noch nicht ganz den Blick für die Realität verloren. Ich hab jemand m Bekanntenkreis der während Corona ziemlich in die Prepper-Szene abgerutscht ist. Komplette Autarkie bei Strom, Wasser und Heizung.
Hallo miteinander,
ich hab heute die simon42 summary bekommen mit gleich zwei hoch interessanten
Beiträgen. Dabei ist einer davon dieser hier und auf den anderen möchte ich gern
hier verweisen, denn ich denk das wäre auch ein potenzieller Kandidat fürs HEM, wenn ich
das so richtig durchgelesen hab: Hemsight - Tester gesucht / Website: https://hemsight.de/
Ich hab’s (aufgrund zeitlichem Engpass → Ferien) noch nicht getestet, aber beim Überflug
der Doku hat mir einiges gefallen…
Was sagt ihr dazu ?
Die Doku von HEM hab ich auch schon überflogen. Stimmt es sind interessante Punkte dabei. Mir kommt es etwas zu “intelligent” vor. Der Ansatz funktioniert sehr wahrscheinlich sehr gut, wenn es geregelte Tagesabläufe gibt und so Prognosen greifen können. Ich hab HEM mal auf meiner Liste.
Ich verwende seit fast 2 Jahren FEMS, da icheine Anlage von Fenecon habe (Wechselrichter, 15,4kw Speicher).
WB, Heizstab etc habe ich (noch nicht).
Ich bin mit dem System sehr zufrieden. Es läuft problemlos und ist so konfiguriert, dass es den Speicher netzdienlich belädt, d. h. vorzugsweise langsam und ab Mittag bis Nachmittag (im Sommer). In den 2 Jahren gab es evtl 5-10 Tage an denen vormittags Strom ins Netz gegangen ist und der Speicher dann doch nicht voll geworden ist (Wetterumschwung/ Schlechtwetter).
Die Mehrkosten diesbezüglich sind im einstelligen €-Bereich.
Perspektivisch möchte ich noch eine WB mit V2H (wenn es dann mal ein e-Auto gibt)
Warmwasser macht bei mir die vorhandene Solarthermie und im Winter der Holzvergaser
HA ist bei mir nur zur Visualisierung. Steuern tue ich darüber FEMS nicht.
Ich beobachte nur die voraussichtliche Solarproduktion und plane ggf. Großverbraucher (Waschmaschine/ Wäschetrockner) in die sonnenreiche Zeit (da wird ggf einen Tag später gewaschen )
Mit dem 15,4kW-Speicher komme ich mit meinem 5-Pers. Haushalt meist bequem hin.
Mit dynamischen Stromtarife hab ich spekuliert, aber wie alle mit PV hier, brauchen wir das nur 3-4 Monate im Winter und da sind sie zu teuer.
Einen mtl. Vertrag von März bis Oktober (dynamisch) und fixem Preis für den Rest des Jahres wäre vermutlich die wirtschaftlichste Kombination (wenn da nicht der Wechsel-Stress wäre).
Hallo Sören,
wie hast Du das netzdienliche Laden automatisiert? Ich mache das über ein einfaches Template in HA. Sieht am Tage dann so aus. Heute war allerdings sehr viel Sonne, die kann ich über Mittag nicht wegzaubern. Dann nutze ich über Mittag die Heizstäbe für Warmwasser.
VG
Rainer
Ist das Thema wirklich so einfach?
Ich habe mit Speichern, EAutos und Heizstab eigentlich genug regelbare Verbraucher um netzdienliches Laden zu unterstützen. Aber das würde heißen, dass ich z.B. den Heiz- oder den Ladestart verzögere und warte bis ein netzdienlicher Zeitpunkt erreicht ist. Vorher erzeugte Energie würde ich somit ins Netz einspeisen.
Hi, das Thema ist bestimmt nicht einfach. Ist aber auch eine Art Management. Passt also zum Thema. Die Steuerung für uns PV-ler ist aber recht einfach, weil das Muster immer gleich ist. Funktioniert im Hinblick auf die PV nur im Sommer. Und da “immer” um SolarNoon. Und ja, morgens wird so gut wie nichts in die Akkus geladen. Erst ab ca. 12:00 Uhr beginnt die Ladung und die Automationen für größere Verbraucher (Heizstab, WaMa, Trockner usw). Das kannst Du in meiner Grafik hier drüber erkennen, über Mittag wurde nicht eingespeist. Wer es kann, läd sein BEV am Samstag u. Sonntag. Da ist der Strom, besonders über Mittag, noch wertloser. Es ist ja sowieso nur für Dein gutes Gefühl. Passend dazu müsste ja jede Trafostation in Deiner Stadt u. jeder Haushalt eine intelligente Messstation haben. Ich glaube nicht, das Dein Netzbetreiber Last- oder Überlast an jedem Trafo feststellen kann. Und den Endverursacher kann er messtechnisch wohl gar nicht selektieren. Also wird im besten Fall pauschal abgeregelt. Wir PV-Leute können aber über Einspeisung und “schlauen” Verbrauch einen kleinen Beitrag leisten. Soweit es eben möglich ist. Und solange der Rollout flächendeckender Smartmeter noch blockiert wird, sind auch keine geteilten Stromtarife für alle verpflichtend möglich. Es ist ja ohnehin eine Sache der persönlichen Einstellung und Möglichkeiten. Das einfache Ziel ist es halt, nicht einzuspeisen, wenn zuviel Strom da ist. Und das sieht man am Börsenstrompreis.
Es ist ein Trugschluss, wenn man meint: Ich habe ja nichts davon. Die Absicherung der Netze bezahlen wir alle über höhere Netzgebühren/Stromkosten. Auch die Industrie, Verwaltungen, Discounter usw., wo wir einkaufen hat höhere Kosten. Und gibt die Kosten weiter. Dummerweise trifft es Diejenigen ohne PV am härtesten.
Ich selbst habe 2 Automationen für EV-Batterie und Heizstab, BEV kommt erst Ende des Jahres. Für mich wichtig war eine gute Solarprognose, die den ganzen Tag die Restprognose nachjustiert. Dazu nutze ich auch “eedc.” Ohne große Sonne, keine große Einspeisung. Das Template steuert nur die Ladeleistung, wenig Sonne höhere Ladeleistung, umgekehrt bei viel Sonne.
##Lade-Wert je nach verbleibender Solarproduktion
- name: "ladeleistung solar rest"
unique_id: "ladeleistung_solar_rest"
state: >
{% set rest_solar = (states('sensor.eedc_pv_rest_heute')|float(0)|round(0)) -%}
{% set soc = (states('sensor.battery_state_of_capacity')|float(0)|round(0)) -%}
{% set mittag = (12,15) <= (now().hour, now().minute) <= (16,45) -%}
{% if rest_solar >= 1 and soc <= 30 and mittag == false -%}
{{(3000)|float(0)|round(0)}}
{% elif (rest_solar >= 25 and soc <= 50 and mittag == false)
or (rest_solar >= 25 and soc >= 30 and mittag == false) -%}
{{(250)|float(0)|round(0)}}
{% elif (rest_solar >= 22 and soc <= 55 and mittag == false)
or (rest_solar >= 22 and soc >= 60 and mittag == false) -%}
{{(750)|float(0)|round(0)}}
{% elif (rest_solar >= 19 and soc <= 70 and mittag == false)
or (rest_solar >= 19 and soc >= 70 and mittag == false) -%}
{{(1000)|float(0)|round(0)}}
{% elif (rest_solar >= 16 and soc <= 75 and mittag == false)
or (rest_solar >= 16 and soc >= 80 and mittag == false) -%}
{{(1500)|float(0)|round(0)}}
{% elif (rest_solar >= 13 and soc <= 80 and mittag == false)
or (rest_solar >= 13 and soc >= 85 and mittag == false) -%}
{{(2000)|float(0)|round(0)}}
{% elif (rest_solar >= 7 and soc >= 88 and mittag == true) -%}
{{(1000)|float(0)|round(0)}}
{% elif mittag == true -%}
{{int(2500)}}
{% else -%}
{{int(4500)|round(0)}}
{% endif %}
Sieht auf den ersten Blick etwas überlappend aus, passt aber.
Letztendlich muss jeder selbst damit klar kommen. Und Strom nimmt ja immer den kürzesten Weg. Wenn ich bei mir aus dem obersten Stockwerk in die Runde schaue und sehe, wie wenige PV-Anlagen in der Nähe sind, speise ich für ganz viele Nachbarn ein. Die haben dann grünen Strom, ob sie wollen oder nicht. Und es sind sehr viele Nachbarn, da kann ich den Trafo gar nicht überlasten mit meiner Einspeisung.
VG
Rainer
Es ist irgendwie schon lustig:
Das Thema Smart Grid geistert schon mehr als 25 Jahre durch die Branche. Es gab damals schon Studien zu steuerbaren Haushaltsgeräten uund Ähnlichem. Mein ehemaliger Arbeitgeber war da mit dem Fraunhofer-Institut und der TU München dran.
Wurde aber von den Energieversorgern als unwichtig und überflüssig abgetan.
So und jetzt haben wir die Situation. Intelligente Netze, private Stromspeicher, gesteuertes Laden von EAutos können Netzausbaukosten in immenser Höhe sparen. Jeder Energiekonzern bietet in der Zwischenzeit selbst Energiemanagement-Systeme an.
Ich habe gerade den Energy-Manager inkl. der zugehörigen Card installiert. Funktioniert so einfach, wie es simpel ist. Sensoren: Solarleistung, Hausverbrauch, Batterie und SOC. Das reicht ja, um den Überschuss zu ermitteln. Dann kann man verschiedene Verbraucher eintragen und mit diversen Parametern feintunen. Dann die Priorität festlegen und fertig. Über Services kann man diese Integration einschalten/steuern. Da kann man Automationen vorschalten und wenn die Kriterien erfüllt sind, den Energy-Manager starten. Z.B. erst um 11:00 Uhr einschalten damit die Nachbarn noch ein wenig grünen Strom bekommen. Ist eine der einfachsten Regelungen, die ich je eingerichtet habe. Hysteresen für alle möglichen Fälle kann man setzen. Bei Unterschuss wird nach einer vorgegebenen Zeit ausgeschaltet.
Durch das recht einfache Coden mit KI kommen gefühlt jede Woche neue Integrationen/Apps rund um die Energie in Umlauf. Die aufwändigste der neu vorgestellten ist wohl Solhive. Macht einen super Eindruck, die Darstellung ist recht ansprechend. Ich hab mich mal durch die Demo des wirklich beeindruckenen Programms geklickt. Mein Fazit: ich brauche das alles nicht.
Meinen Bedarf kann ich selbst mit HA-Mitteln decken. Kann aber für den einen oder anderen wohl passen.
Für Solhive ist ein PC mit Proxmox (oder andere VM), oder aber ein separater PC nötig. https://community.simon42.com/t/solhive-mein-energiemanagement-fuer-pv-speicher-e-auto-waermepumpe-kostenlos-komplett-lokal-mit-live-demo-zum-ausprobieren/91040
Scheint keine App für Homeassistant zu sein.
Hi, ich bin der Entwickler von Solhive, danke @rapahl für das markieren dieses Beitrages.
Du hast recht, ich habe es extra nicht als addon gebaut, ich möchte es abseits von HA betreiben, für all diejenigen die kein HA besitzen. Solhive kann aber auf alle Entitäten von HA zugreifen, oder diverse andere Verbindungsmöglichkeiten. Es läuft auf einem RPi mit mind. 4gb Ram, es braucht zwar im normalbetrieb nur einige hundert MB, aber das bauen des Updates geschieht immer lokal, und das ist kurzzeitig etwas speicherhungrig.
Ob man den Umfang immer braucht, ist ja von Nutzer zu Nutzer unterschiedlich, und wenn man die Screenshots schaut, dann bin ich glaube etwas verliebt in Statistiken .
Mein bestreben aktuell ist es, das System weiter zu entwickeln, gerade im Bereich Onboarding, um es Nutzern einfacher zu machen, und ohne grosse Konfiguration schon ein gutes Nutzererlebnis zu haben. Tatsächlich ist auch schon ein vollständiges Fleet - Management integriert. Heisst, dass man auch 20 oder 100 Anlagen ans Backend anbinden kann, dort nochmal ein Management-Tool für deligiertes ändern von Konfigurationen besteht, und nochmal eine Schicht an Anomalieerkennung und wieder ganz viele Statistiken.
Wenn Ihr fragen zum System habt, schreibt mir einfach ne PN, oder hier rein, falls die Frage auch andere interessieren könnte.
Solhive läuft aktuell als LXC in Proxmox, oder auf rpi, oder ähnlichem Kleinrechner
Hallo echnaton,
danke für Deine Vorstellung. Und genau dafür hat Blockmove dieses Thema ins Leben gerufen. Fast Jeder hat ja andere Vorstellungen von dem Management-System für seine Belange. Jeder hat andere Fähigkeiten. Manche erstellen sich alles selbst, andere schauen auf die gefällige Darstellung (da bist Du ganz vorne).
Da finde ich es klasse, das Du Dich hier mal meldest und Hilfe anbietest. Danke.
VG
Rainer
Ein weiteres Ziel von mir, ist dass das ganze halt auf diesem Kleinrechner läuft mit diesem Gehäuse. Das sieht so robust aus, dass man sich das auch ohne Probleme in den Keller neben den Wechselrichter hängen kann, und es hat genug Schnittstellen, um alles mögliche an zu binden.
Wichtig noch zu wissen, Solhive läuft nicht parallel zu HAOS, ist auch kein Addon, also muss ein eigenes Gerät dafür her. Es kann aber per Netzwerk auf HA zugreifen um sich dort alle Entitäten abzuholen.
Ja klar, deswegen ja auch der Proxmox Pfad, im Endeffekt reicht jede Kiste die zum Beispiel Ubuntu lts ausführen kann, und dann noch 2gb Ram hat. Die Anforderungen sind da jetzt nicht ganz so hoch.
Bei mir läuft das Produktiv System aktuell auf dem Proxmox LXC auf einem alten Dell, wohl aber mit 32gb Ram, da dort noch sehr viel mehr Container laufen. Ich hänge mal ein Bild der Auslastung hier an.
Also Solhive hat schon einige interessante Aspekte.
Maschinelles Lernen zur besseren Prognose des PV-Ertrags hört sich erstmal gut an.
Ich hatte bislang im Frühjahr / Herbst eigentlich keine richtig guten Ergebnisse mit den wetterabhängigen PV-Vorhersagen. Wir wohnen hier in ner nebligen Ecke und da versagen irgendwie alle Vorhersagen. Klar, 2km weiter ist nebelfrei und hat strahlenden Sonnenschein. Ähnlich ist es mit Verbrauchsprognosen. Wir haben z.B. keine festen Waschtage oder ähnliches.
Ich hab daher in einen größeren Speicher mit deutlich mehr Kapazität und Lade- / Entladeleistung investiert. Ich denke, dass ich mit einer einfachen, regelbasierten Lösung zurecht komme.