Hallo Community
Rund um Home Assistant gibt es einige Ernergiemanagementsysteme.
Teils als Integration, über HACS oder Standalone.
Ich bin gerade am Umbau meiner PV-Anlage.
Der KACO Wechselrichter wird ersetzt durch einen Deye 12kw Hybridwechselrichter. Als Ergänzung zu meinen Senec Home V2.1 Speicher mit 7,5kWh kommt eine Deye 16kWh Speicher.
Zusätzlich vorhanden sind 2 go-e Wallboxen und 3phasiger Heizstab mit 4,5kW.
Nächsten Monat kommt der dynamische Stromtarif von EnBW.
Bisher habe ich eine selbstgebaute HA-Lösung für das PV-Überschussladen im Einsatz.
Welche Lösungen setzt ihr zum Energiemanagement ein?
Wie sind eure Erfahrungen damit?
ich nutze EVCC (https://evcc.io/). Wurde primär für das gesteuerte Laden mit Wallboxen entwickelt, kann aber mittlerweile viel mehr.
z.B. auch einer Wärmepumpe sagen, dass sie mit PV-Überschuss das Warmwasser aufladen soll oder generell die Heiztemperatur anhebt. Aber auch einzele Verbrauche über z.B. schaltbare Steckdosen können entsprechend geschaltet werden.
Auch dynamische Stromtarife können hinterlegt werden, nutze ich aber selbst nicht, weil kein entsprechender Stromtarif.
Und und und… einfach mal in der guten Doku stöbern.
Fronius - alles abgedeckt innerhalb des Fronius Universum läuft es soweit klaglos (WP, Wallbox, Heizstab, Tarife,..). HA macht hier vorwiegend den Datensammler.
Huawei - zu großen Teilen abgedeckt, beimm Heizstab müsste man Basteln. Die orginal Wallboxen sind etwas buggy wie auch diverse andere Features von Emma. Bedingt dadurch habe ich alles “hinter” dem WR mit anderen Herstellern die offener sind realisiert (go-e, shelly, siemens). Die Steuerung habe ich mit mit EVCC / HA gelöst.
Hallo Blockmove,
Bei 2 Batterien (Senec hat wohl keine sehr hohe Ladeleistung), PV-Anlage (ich schätze mal so ca 15kwp), 2 Wallboxen inkl. E-Auto(s)?, Heizstab wofür (Wärmepumpe, Heizungsunterstützung, Warmwasser, Pool usw.) ist es für jedes Energiemanagementsystem schwierig, Deinen Verbrauch zu prognostizieren. Das ist aber eines der Hauptarbeitsfelder dieser Systeme. Für die E-Autos hat sich wohl EVCC etabliert. Ich habe in meinem Smarthome-Leben diverse Managementsysteme ausprobiert. Im Grunde scheitern die immer am persönlichem Energieprofil, weil die viel zu viel abdecken wollen. Ab einer gewissen Anzahl Verbraucher sind diese Systeme immer am rechnen, wer wann vieviel. Es mag funktionieren, wenn jeder Tag im Verbrauch gleich ist.
Ich selbst habe eine PV-Anlage (12,5 kwp), 10 kWh-PV-Batterie, Wärmepumpe, Heizstab, 2 Webasto-Wallboxen. Das ganz steuere ich mit selbstgebauten Automationen. NodeRed steuert absolut zuverlässig Heizstag und Entfeuchter. Vorlauftemperatur und Umwälzpumpe über HA-Automation. Umbauen werde ich demnächst das Laden der Batterie u. Freigeben/Sperren der
Wallboxen. Da gibt es jetzt eine recht junge HA-App: https://github.com/supernova1963/eedc-homeassistant
Diese App bereitet die wichtigsten Ertrags- u. Verbrauchsdaten zu guten Statistiken auf. Hier kann ich sofort sehen, wann, wie und wohin die Energie ihren Weg nimmt. Zusätzlich übergibt diese App auch noch alle wichtigen Parameter an Homeassistant, die ich für eine vernünftige Steuerung benötige. Die Solarprognosewerte für die nächsten Tage sind ordentlich. Die Börsenpreisinformationen (sind für jeden dyn. Tarif nutzbar) sind klasse. Es werden die “billigsten” Stunden in der Nacht und zus. die “billigsten” Stunden am Tage bereitgestellt. Damit kann ich eine prima Ladestrategie für die Nacht und den Tag (dort in Verbindung mit der Solarprognose) bauen. Hinzu kommen noch Parameter um den täglichen Durchschnittsstrompreis. Der ist für die Entladestrategie wichtig. Das gesteuerte Entladen ist ohnehin wichtiger als das Laden der PV-Batterie. Die Ladeverluste sind einfach zu hoch, um in recht guten Zeiten zu entladen.
Es gibt mittlerweile (dank KI?) so viele Energiemanagementsysteme, die alle die Besten sein wollen, aber keine kennt Deine persönlichen Gegebenheiten. Wenn Du etwas selbst erstellst, dann weist Du auch, wo Du es abschalten kannst.
Unterm Strich ist es doch ganz einfach: Im Sommer kommt immer um die Mittagszeit am meisten Solarenergie ins Haus. Damit kann man planen. Der PV-Akku reicht i.d.R. immer über die Nacht hinaus. Überschuss geht zur PV-Batterie, Wallbox oder Heizstab. In den Dunkelmonaten reicht die Sonne sowieso nicht. Da kannst Du, unter Berücksichtigung der Ladeverluste, Deinen Akku bei guten dyn. Strompreis laden. Je weniger, desto besser, dafür erst in “teuren” Phasen entladen. Dann gibt es noch die Übergangszeiten. Nur da kannst du sinnvoll regeln. Sind aber nur je zwei Monate im Jahr. Selbst eine nicht so gute Strategie wird Dich nicht Haus und Hof kosten.
Mein Fazit: Wer es kann, soll sich seine Steuerung selbst erstellen. HA bietet da alle Möglichkeiten. Wer dazu keine Lust/Fähigkeiten hat, der greift zu fertigen Lösungen. Und da hat EVCC einen guten Ruf. Und das Fronius Gesamtpaket ist auch klasse.
VG
Rainer
Hallo Rainer,
die letzten Jahre hatte ich auch eigene iobroker / Node RED Lösung am Laufen. Vor einiger Zeit bin ich von iobroker zu HA gewechselt. Meine Lösung habe ich portiert. War ja kein Hexenwerk, da es eine einfache, regelbasierte Lösung ohne viel Schnickschnak ist.
Parallel dazu habe ich mir ein paar verschiedene fertige Lösungen angeschaut. So richtig überzeugt hat mich bisher kein System. Irgendwie schießen da einige Lösungen - aus meiner Sicht - über das Ziel hinaus. Wenn man die einsetzt wird man irgendwie zum Sklaven des Energiehaushalts.
Danke für den Hinweis auf EEDC. Werd ich mir mal anschauen. Letztlich sind vernünftige Auswertemöglichkeiten die Basis für eine Optimierung. Mal schauen, was da EEDC alles bietet.
Hallo Dieter,
der Entwickler von eedc hat die Parameter für die Börsenpreise erst vor kurzen eingebaut. Wir sind da noch am proben, wie man nur mit dem Börsenstrompreis (ohne Real-Preis der versch. Stromanbieter) eine allgemeingültige Lösung hinbekommt. Da kommt in den nächsten 2 Wochen sicher noch die eine oder andere Änderung. Ich selbst bin seit einigen Monaten nicht mehr bei Tibber. In meiner Tibberzeit habe ich das, was Gernot jetzt in eedc einbaut, über fast 3 Jahre optimiert. Diese Parameter kommen jetzt bald fix und fertig aus eedc. Damit kann man leicht Automationen bauen. Über NodeRed steuere ich hauptsächlich den Heizstab.
Für meinen neuen Stromtarif werde ich das über Templates u. Automationen erledigen. Mein Stromlieferant ist zur Zeit Octopus mit dem Tarif - Heat - 2x am Tag ca. 24 Cent, Normalpreis 31 Cent, Hochpreis 36 Cent. Zu dem ganzen PiPaPo haben wir jetzt noch §14a Model 1 + 3 beantragt. Damit kommt evtl. ein Tiefstpreis von 19 Cent zustande. Wissen wir aber noch nicht.
Da ich auch nicht all Deine Energieparameter kenne, kann ich auch nur allgemein was von mir geben. EEDC möchte ich in jedem Fall (unabhängig der Optimierung) nicht mehr missen. Es hat die Statistik von HA bei mir vollständig abgelöst. Es ist jederzeit nachträglich alles änderbar. Ich habe da meine Daten seit 2023 reingequetscht. So sieht z.B. ein Monat aus:
Es ist unglaublich, was da mit ein paar Zahlen rauskommt. Selbst sowas als Bericht (alte Grafik) mit allen Geräten, Eine Infothek, in der Du alle Verträge/Zähler/Wasseruhr mit Bild abspeichern kannst. Dazu Kennwörter, Zugänge für Energieportale (falls mir was passiert):
Jedenfalls spielen sich jetzt alle Zahlen rund um meine Energie darin ab.
Übrigens habe ich vor 2 Stunden von eltomato die Links zu seinen neuen Versionen bekommen. Ist ein guter und nicht so aufgeblähter Ansatz.
Hi! Die beiden Repos sind diese:
GitHub - eltomato89/EnergyManagerCard: A Home Assistant Lovelace card for PV surplus…
A Home Assistant Lovelace card for PV surplus control: shows and switches loads by priority
GitHub - eltomato89/EnergyManagerIntegration: A Home Assistant integration for PV surplus…
A Home Assistant integration for PV surplus control: switches loads automatically by priority
Vielleicht können wir beide uns gegenseitig bei unseren “Energiesparstrategien” unterstützen. Ich denke, Gernot wird mit EEDC noch ca. 2 Wochen brauchen. Dann stelle ich Dir mal meine Automation vor.
Bis dahin
VG
Rainer
Hallo Rainer,
ich würde gerne an euren Austausch teilnehmen. Ich bekomme hoffentlich in wenigen Wochen das e-Auto und nehme gerade meine Wallbox in Betrieb.
Du kennst ja mein Inventar: PV, Speicher, Wärmepumpe und nun auch Wallbox und e-Auto.
eedc und EVCC betreibe ich auf meinem HA.
Ich denk mal, dass ich bis dahin mein System auch auf den neuem Stand hab und hoffentlich alles läuft. Ich hab gestern mal die alten Teile demontiert und meine Verteilung auseinander gerissen.
Primär ist dann erstmal die Datenerfassung und Visualisierung wichtig. Da kommt dann wahrscheinlich schon die erste Herausforderung. Ein System mit 2 im Prinzip unabhängigen Speichern ist sicher nicht die Regel.
Hallo Martin,
da werden wir schon was praktikables basteln. Hast Du eigentlich einen dynamischen Stromtarif?
Unser E-Auto kommt erst im November. Da ich weder das Auto jeden Tag brauche, noch sonderlich viel fahre, werde ich wohl auf spezielle Integrationen (wie z.B. EEVC) verzichten. Das Auto wird ohnehin an der Wallbox hängen und zumindest im Sommer so oft wie möglich mit PV-Überschuss beladen. 3-5 kWh kriege ich über die Mittagszeit leicht über einen längeren Zeitraum hin. Damit wird jeden Tag mehr geladen, als ich überhaupt fahren werde. Wozu ein Management? Mit dem, was ich in diesem Jahr schon eingespeist habe, könnte ich wohl fast 30.000 km fahren. Mach ich nie und nimmer. Wenn ich weiter weg muss, dann lade ich ja eh außerhalb.
Im Sommer ist mein PV-Speicher auch immer voll und die Heizung aus. Also brauche ich im Sommer keine Regelung. Im Winter werde ich wohl regelmäßig zum billigen Strompreis laden, die Sonne machts es da wohl nicht in dieser Größenordnung. Die Heizung bleibt an und wird nicht zum Sparen runtergeschraubt. Also schon wieder keine großartiges Management. Wenn man dann noch die größeren Verbraucher zum günstigen Strompreis laufen läßt, ist man schon gut dabei. Wenn es sinnvoll und man sich über die Verluste im klaren ist, kann man seine EV-Batterie mit billigem Strom laden und sich über die teure Zeit bringen. Aller Voraussicht nach werden die Indikatoren/Trigger aus eedc kommen. Da werden 3-4 Templates und Automationen reichen, um einiges zu steuern. Und es ist auf unseren Haushalt abgestimmt.
User mit einem festen Strom-Tarif müssen sich im Winter überhaupt keine Gedanken um ein Energiemanagement machen. I.d.R. reicht die Sonne nicht, um PV-Batterie und Auto zu laden. Also wird Strom gekauft wenn er gebraucht wird. Bei mehr als einem E-Auto und bestimmten Abreisen mit verschiedenen Entfernungen sieht das anders aus. Auch wenn das Auto am Tage am Arbeitsplatz und nicht an der heimischen Wallbox steht. Mir fehlt vielleicht auch die Phantasie was ich noch alles mit einem Energiemanagement anstellen könnte. Einspeisevergütungsbereinigt liege ich bei zur Zeit bei ca. 500 Euro pro Jahr Stromkosten. Da ist §14a Modul 1 u.3 (ist beantragt) noch gar nicht berücksichtigt. Und für eine Ersparnis von 40 Euro* pro Jahr werde ich mich nicht verbiegen.
VG
Rainer
Also, erwarte nicht zu viel von diesem Austausch. Von meiner Seite aus wird es hauptsächlich um die dunklen Monate gehen in Verbindung mit einem variablen Stromtarif. Und da werden es nur sehr dezente Eingriffe. Und da auch eher eine Entladeoptimierung als Ladeoptimierung.
Hallo Rainer,
ich habe keinen dynamischen Stromtarif. Wenn ich mir hier in den Foren die Diskussionen dazu anschaue, dann liegen die gemittelten Preise bei 20 bis 24 c. Ich zahle für meinen Tarif ca. 23,6 c, dazu lohnt sich meiner Meinung nach der Aufwand nicht.
Ich habe jetzt meine Wallbox go-eCharger sowohl in HA als auch in EVCC integriert. Der Aufwand war ja gering. Über EVCC kann ich die Ladung gut steuern. Wie das in HA geht, weiss ich noch nicht. Die Datenpunkte liegen in MQTT. Das Thema muss ich mir erst anschauen.
Ansonsten sehe ich das Thema ähnlich wie du. Im Sommer habe ich mehr als genug Überschuss, den ich aktuell einspeise. Mein Ertrag liegt bei ca. 20 MWh pro Jahr, die Einspeisung liegt dann bei 17 MWh pro Jahr.
Dunkle Monate sind hier Dez, Jan und Feb. Hier reicht die Produktion nicht zum Betrieb aus. Da der Speicher erst im April in Betrieb genommen wurde, kann ich zu den Ergebnissen noch nichts sagen. Ich rechne hier auch mit einer Reduzierung des Strombezugs. Zu der Größenordnung kann ich noch nichts sagen, da wir in diesem Winter 2 Wochen Schnee auf den Paneelen hatten und damit keinen Ertrag.
Meine Wärmepumpe regele ich minimal: In den Übergangsjahreszeiten lasse ich sie nur tagsüber (als Heizung) laufen. Mein Haus hat eine sehr große Estrichfläche und damit einen großen Wärmepuffer. Das reicht aus, um keine Komforteinbußen zu erreichen.
Zum Auto: Da ich mich im Unruhestand befinde, reduzieren sich die Fahrten auf Arztbesuche, Einkaufen und Freunde besuchen. Daher macht das e-Auto u.a. auch Sinn, da ich die meiste Zeit zu Hause laden kann.
Mein nächster Schritt ist herauszufinden, wie ich den go-eCharger auch ohne EVCC zum Laden animieren kann. Mal schauen, was die KI dazu sagt.
Hier mal ein Bild meiner Ergebnisse aus diesem Jahr in eedc. Der Speicher ging erst am 18.4.26 in Betrieb.
Die Anforderungen an ein EMS können vielfältig sein.
Mir geht es überwiegend um das Zusammenspiel PV - Speicher - Dynamischer Tarif.
Da wir 2 E-Autos haben, kommt es auch im Sommer vor, dass der Speicher am Abend nicht ausreichend gefüllt ist. Hier kann es eventuell interessant sein, den Speicher zu günstigen Zeiten nachzuladen.
In den Dunkelmonaten steht natürlich die optimale Nutzung des dynamischen Tarifs im Vordergrund. Unsere beiden go-e Wallboxen können das eigenständig. Hier geht es überwiegend um das Füllen des PV-Speichers. Es soll halt einfach genügend Energie im Speicher sein um die teuren Zeiten zu überbrücken.
Ich bin auch ein Freund vom KISS-Prinzip und will mich auch nicht im Alltag zum Sklaven des EMS machen. Also so Dinge wie Tagespläne, Anmeldung des voraussichtlichen Energieverbrauchs beim EMS und Ähnliches will ich nicht unbedingt haben.
Aktuell zahle ich 26Cent für die kWh. Kann also durchaus sein, dass sich das Experiment “dynamischer Tarif” gar nicht lohnt. Hauptgrund für den Wechsel in den dynamischen Tarif war der kostenlose Einbau der intelligenten Messstelle und die Wechselprämie. Kann also durchaus sein, dass ich nach einem Jahr Erfahrung sammeln wieder einen normalen Tarif oder einen Zeittarif nehme.
Fronius PV, 28kWp, 2 Marstek Batteriespeicher, 2 Wallboxen, 3 BEV - Alles bestens in evcc integriert - z.B. Batterievorrang-Steuerung bis x%SoC bevor BEV geladen werden. Nun kommen noch gefördert 3 Daikin Perfera/Faikout Klimasplit Geräte dazu, inkl. 4 Inneneinheiten zum Heizen/Kühlen. Mal sehen ob mir da evcc was bringt - die eigentliche Steuerung der Klimasplit werde ich wahrscheinlich allerdings über RoomMind laufen lassen - muss dann selber erst schauen.
Beruflich hatte ich bis vor einiger Zeit auch folgende HEMS zu Hause im Test und Einsatz:
Solarmanager CH
CleverPv
evcc ist aber klar im Vorteil, da mächtiger und Alles Lokal. Aufgrund der GUI aber mittlerweile auch sehr leicht einzurichten und zu administrieren.
evcc ist ne schöne Lösung. Vorallem schießen sie nicht übers Ziel hinaus.
Bei meiner bisherigen Node RED / HA Lösung habe ich auch immer mal wieder zu evcc hinüber geschaut welche Funktionen sinnvoll sind.
Und wieder zeigt sich: Jede Anlage ist anders. So wäre es z.B. bei lemubas großer Anlage Irrsinn, etwas selbst zu basteln. Wenn man dann noch weiß, welche Apps u- Integrationen man dafür einsetzen kann, umso besser. Ich bin da wohl das Gegenteil. Eigenverbrauch von ca. 6000 kWh, Bezug ca. 3000 kWh, Fahrleistung ca. 5000km, Wärmepumpe ist da schon eingerechnet. Das waren die Jahreszahlen von 2025. Die hellen Monate sind auch gar nicht wichtig. In den dunklen Monaten muss man halt sehen, das der Verbrauch zu den “billigen” Zeiten tendiert. Da reichen aber meine Automationen. Die wenige Sonne ist da nur ein Bonus.
Eben. Wenn man dann ein HEMS nutzen will, dann sollte es halt modular gestaltet sein. Eine vernünftige Aufbereitung der Daten ist die Basis. Die Logikschicht sollte dann halt in der Art von Node Red oder Blockly gestaltet sein.
Brauche ich seit September 2025 auch nicht mehr - bis dahin mit viel Aufwand über 2,5 Jahre mit Tibber einen Durchschnitsspreis von 35 Cent/kWh geschafft - nun 28 Cent/kWh Festpreis. Was soll ich da noch regeln? In den Wintermonaten waren dyn. Tarife eh am schlimmsten - sprich Dunkelflauten-Preise wenn wir Energie benötigten.
Node Red lief bei mir auch noch bis vor Kurzem für 2 Sachen, die ich nocht nicht direkt in HA umgesetzt hatte - mittlerweile konnte ich Dank KI-Coding für HA NodeRed in Rente schicken.
Hallo lemuba,
ich habe es fast 3 Jahre mit Tibber probiert. Im Sommer Top (aber da brauche ich es nicht), die Winter wurden immer teurer. Deutlich teurer und nerviger als ein Festpreis. Und m.M.n. wird es auch nicht besser. Mittlerweile kommen immer mehr Zwischenspeicher, das Ausland kauft (bekommt geschenkt oder noch Geld dafür) für deren mechanische Speicher. Bei Sonne und Wind mag das noch aufgehen. Nur Wind reicht da nicht. Ich bin ganz glücklich mit meinem jetzigen Octopus-Heat-Tarif. 2x 4 Stunden billigen Strom (24 Cent) einmal 3 Stunden teuer (36 Cent) der Rest zu 31 Cent. Je nach Solarertrag kann ich Nachmittags noch ein wenig in den PV-Akku packen und komme damit über die teure Zeit. Verbraucht wird möglichst in der billigen Zeit. Das kommt so auf ca. 26-28 Cent raus. Und dafür muss ich nicht ständig auf den dyn. Preis achten. 2023 war das gar nicht schlecht. 2024 und 2025 wurde es immer schlechter. Es kommt da halt nur auf den Wind an, Sonne ist nicht da. Hier mal meine 2025er Grafik. Hier sind nur die Dunkelmonate interessant, weil ich im Sommer nichts geregelt habe. Ist quasi der Durchschnitt im Sommer.
Und das sind schon die Preise, die ich mit Management erzielt habe. Und die sind in Wahrheit auch noch ca. 30% teurer, weil die Ladeverluste und der Mehrverbrauch Inverter noch drauf gerechnet werden muss. Zusätzlicher Verschleiß und unnötige Ladezyklen sind überhaupt nicht eingerechnet. Deswegen ist mittlerweile “eedc” eine meiner Lieblingsapps geworden. Da kann ich alles sehen: Ladezyklen, Kosten Batterieladung, Stromverbrauch usw.
Ein dynamischer Tarif kann sich ohne PV-Anlage, aber mit BEV und mit der nötigen Zeit zum Verbrauchen in billigen Zeiten lohnen. Eine Wärmepumpe solltest Du auch nicht haben, die nimmt rund um die Uhr Strom.
Wir haben übrigens für unseren Haushalt mit PV-Anlage, PV-Speicher, Wallbox, Wäremepumpe vor ein paar Tagen §14a ENWG beantragt. Und zwar Modul 1 und Modul 3. Mal schauen, was das noch bringt.
VG
Rainer
Übrigens sind wir auch seit Herbst 25 vom dynamischen Tarif weg. Den Winter wollte ich nicht mehr probieren.
Ich hab den dynamischen Tarif von EnBW beantragt. Der hat eine Kündigungsfrist von 1 Monat. Vorteil war, dass es eine Wechselprämie gibt und der Einbau der intelligenten Messstelle kostenlos war. Mit großartigen Einsparmöglichkeit rechne ich auch nicht. Das funktioniert vielleicht dann, wenn du dein Leben auf den Stromtarif ausrichtest. Wenn man da im Internet liest, dann st es ds selbe wie beim Durchschnittsverbrauch von E-Autos. Ich brauch mit meinem Kia EV6 im Sommer knapp unter 16kWh/100km. Manche Zeitgenossen fahren ihn auch mit 10,x kWh/100km. Klar … Eco-Modus, ohne Klima, Radio und mit 80 hinterm LKW.
Genauso ist’s beim dynamischen Tarif … Da sparen manche auch 600€ im Jahr.
Ich schau mir das in den Dunkelmonaten an. Kann sein, dass ich mit dem 15kWh Deve und dem 7,5kWh Senec-Speicher eventuell gut über die Runden komm. Ich kann aber bei der EnBW auch in einen Zeittarif wechseln. Kann durchaus sein, dass das die billigere Alternative ist.
Mit wieviel Einsparung rechnest du bei §14a? Ich bin mir da nicht so recht schlüssig.
Dem stimme ich zu. Mittlerweile sind die Fix-Tarife auf das Jahr gerechnet günstiger als die Durchschnittspreise bei den dynamischen Tarifen. Ich habe auch keine Lust mein Verhalten nach den aktuellen Preisen richten zu müssen. Mit Ausnahme laden des e-Autos mit Netzstrom kann sich ein dynamischer Tarif lohnen. Ich habe den Aufwand eher in eine große PV investiert, dass erschien mir deutlich sinnvoller.