Um einen RCD als Ausschalter zu benutzen, muss man die 0100 aber schon ziemlich weit verbiegen, um zu überlesen, daß ein RCD (oder ein LSS) nicht als betriebsmassiger Schalter zweckentfremdet verwendet werden darf.
Außerdem ist der dafür gar nicht ausgelegt. Irgendwann ist der mechanisch einfach hinüber. (Ich meine, in einem Datenblatt mal was von 1000 Schaltspielen gelesen zu haben).
Eigentlich sollte ein RCD bei einem mechanischen Versagen sich einfach nicht einschalten lassen, aber zumindest theoretisch möglich ist auch, daß er im Fehlerfall nicht mehr auslöst.
Diesem Chinakram würde ich noch weniger zutrauen, als einem Gerät, was zumindest einen vertrauenswürdigen Hersteller hat.
Zum Schalten eines Herdes würde ich eher einen 11kW-Schütz verwenden. Der muss, mit der richtigen Schaltung, auch erst aktiv wieder eingeschaltet werden.
Als ich noch kleine Kinder hatte (lange vor HA), hatte ich in der Wand einen induktiven Näherungsschalter, der den Herd über ein Installationsschütz in der Verteilung eingeschaltet hat, wenn man ein Blechschild davor gehängt hat. Ohne Schild kein Herd und keine verbrannten Hände neugieriger Kinder.
Die 50-60°C glaube ich weniger, denn Oberflächen an Küchengeräten dürfen, soweit ich mich erinnere, nicht heiß werden. (Die meisten Menschen empfinden Temperaturen bei Hautkontakt ab ca. 45°C als heiß. Warm liegt da noch drunter.)
Wer sagt denn, daß der ganze ESP am Herd kleben soll. Da dürfte der WAF auch schnell sinken 
Ich würde den ESP irgendwo verstecken und nur den Fotosensor mit einem passsenden Gehäuse vor die Leuchte kleben.
Aber soweit würde ich gar nicht gehen, wenn ohnehin schon eine Strommessung vorhanden ist.
Bei den meisten Herd/Ofen-Kombinationen hängt der Ofen auf einer eigenen Phase, während die Herdplatten an den anderen beiden hängen. Da kann man schon erkennen, ob der Ofen aufgehört hat, zu heizen.
Außerdem haben die meisten Öfen keine irgendwie geregelte Leistungsaufnahme, sondern schalten einfach nur ein oder aus. Bei (thermischen) Herdplatten sieht das schon anders aus, die haben mehrere Leistungsstufen.
Was dann noch übrig bleibt, sind eventuelle Lüfter oder eine Uhr, die einen kleinen Verbrauch haben.
Wenn ich pulled Pork mache, bleibt das untenweg 8-10h bei 80°C im Ofen. Aber Zeiten kann man ja über Helfer oder Schalter, entweder physisch oder im Dashboard einstellen.
Gut, daß ich dieses Problem nicht habe, ich koche selbst und meine Küche gehört … MIR ganz alleine
(schön, wenn es so wäre…)
Aber wenn ich koche, will ich auch nicht, daß aus irgend einem Grund der Herd oder Ofen aus geht. Wenn automatisch ausschalten, dann nur mit eindeutiger Vorwarnung, die ich quittieren kann, damit er an bleibt.