Smarter E-Herd?

mein E-Herd ist nicht smart!

Aber ich habe bereits einen smarten FI an der E-Herd Stromversorgung und sehe dies….

interessant für HA ist der FI-Schalter, mit dem ich zB nach 3 stündiger ununterbrochener Herd-Benutzung enen Not-Aus programmiert habe (Trigger ist die Leistungsaufnahme)

Jetzt suche ich nach einer Lösung zu folgendem Szenario:

Man will eine Pizza backen und der Backofen muss vorgeheizt werden. Wenn das Vorheizen ausgeführt wurde, geht eine LED am Backofen an. Leider nichts was man mitbekommt, wenn man irgendwo im Haus oder Garten unterwegs ist….

Bisher ist mir dazu leider noch nichts eingefallen, denn die Leistungskurve liefert auch kein eindeutiges Indiz, oder doch?

Frage doch einfach ab, nachdem die Leistung von ganz hoch (leider hast du uns die Verbrauchswerte vorenthalten) war, für vielleicht 2 min die Leistung fast ganz weg ist. Dann kannst du dich doch benachrichtigen lassen, dass der Herd deine Aufmerksamkeit erfordert.

Was ist das für ein smarter FI? Bin Neugierig.

Pfoahh, du hast Mut.
Ich stelle mir grad die Reaktion meiner Frau auf dein Auto-Aus Feature vor. Das auch nur einmal falsch auslöste würde es 2 Wochen kalte Küche und kaltes Bett bedeuten - mindestens.

bb

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Bei einer Benachrichtigung passiert doch nichts. Was siehst du als Problem?

Ich interpretiere es so das er nach 3 Stunden den Strom abstellt.

Ah ja, jetzt habe ich es verstanden. Aber ich glaube, die 3h waren nur als Beispiel genannt. Wobei… was bleibt 3h im angeschalteten Ofen? Selbst Rinderbäckchen sind nach 2-2,5h fertig.

Schon was von Slow Cooking gehört? :wink:

Aber auch ein nicht zu klein geratener Truthahn, braucht seine Zeit. :face_savoring_food:

Gruß Osorkon

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Die Weihnachtsgans z.Bsp., die braucht je nach Größe 4-5 Stunden…
Es gibt auch Leute, die Pulled Pork im Backofen machen, da gehen mal locker 12 Stunden ins Land.

Hallo Freunde des gediegenen und sicheren Essens :wink: ,

ich vermute mal, dass jede der Anforderung eine Daseins-Berechtigung hat.

Zum einen SlowCooking, Weihnachtsgänse und Co. Da kann auch schnell viel Zeit ins Land gehen.

Wahrscheinlich muss man hier alles bedenken (ist für mich) :

  1. Automatische Abschaltung nach bestimmter Zeit
  2. Manuelle Übersteuerung von 1

Meine Annahmen:

  1. Die Leistungsaufnahme Herd wenn kein Licht brennt, keine Platte an ist und der Ofen aus ist = NULL. Naja kommt eine eventuelle Uhr hinzu (tbd).
  2. Helfer können helfen (setzen Timer Helfer bei ersten Verbrauch auf X)
  3. Button setzt Timer Helfer wieder auf Augangswert (ich habe noch nie meinen Herd unbeaufsichtigt über 2 Stunden arbeiten lassen). Oder auf einen höheren Wert, je nachdem was im Ofen ist.
  4. In der Grafik sieht man eine Differenz des Verbrauches von vorheizen fertig zu ausgeschaltet
  5. WAF ist nicht zu verachten, es sei denn Mann kocht selber :wink:

Eigentlich sollte es damit machbar sein.

Guten Appetit :slight_smile:

na klar, bevor der Not-Aus kommt, wird 2-3x gewarnt, das ist für den Fall, daß man mal eine Herdplatte vergisst, abzuschalten. Und klar kann man die Zeitspanne (für Weihnachtsgans etc.) anpassen oder vorher die Automation abschalten oder nach der 3. Erinnerung den E-Herd kurz ausschalten damit der countdown von vorne startet.

sicher ist nur der NULL-Wert, der Spitzenwert hängt von der eingestellten Temperatur, Umluft, Ober-/Unterhitze etc. ab.

Erschwerend kommt hinzu, das die Heizfelder vom Ceranfeld ja auch nicht durchgängig Strom verbrauchen sondern auch zyklisch an- und abschalten. Ich muss mir dazu nochmal eine 2. Kurve anschauen.

Mit genug Beobachtungszeit bekommst du das sicher hin.

Magst du noch verraten, was für einen smarten FI du da hast?

such mal bei AliExpress nach EARU

und da ich dem China-Kram zu Anfang nicht getraut habe, hängt der hinter meinem schon vorhandenen FI für den E-Herd und der wird bei einem Problem immer auslösen.

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Vielleicht kannst Du ja die LED optisch erfassen/auswerten?

hatte ich auch schon dran gedacht, allerdings ist die Front bestimmt an die 50-60° warm, wenn der Backofen eingeschaltet ist. Sowas mag ein ESP32 nicht auf Dauer …

Ich glaube für das Thema brauchst du eine größere Schaufel… automatisch irgendwas nach Zeit schalten wenn sie Frau nicht “einfach” Zugriff drauf hat, wäre wohl uncool. Hobby Smarthome schlingert ins Abseits wenn das in die Hose geht. 1x den Gefrierschrank vergessen reicht mir zumindest.

Deine Idee automatisch abschalten ist ja nicht verkehrt, aber es müsste m.M.n. einfacher sein dass zu kontrollieren und ggf. Gegenzusteuern. Als erstes wäre mir folgendes eingefallen:

kleines Reststück rgb streifen unter der Haube und diesen mit Szenen steuern. Zeit läuft ab => orange bis rot?! ( Anzeige )

Dann braucht die Frau noch etwas einfaches am Herd um den Timer, welcher ja nur im Hintergrund läuft, zu verlängern. Da könntest du mit einem einfachen Button den countdown jeweils um x Minuten verlängern und das dann wiederum per rgb sichtbar darstellen ( wieder grün ?! ). Ich glaube, das damit die Akzeptanz da wäre auch mit dem Hintergrund der Sicherheit.

Zum Thema An Aus würde ich eine Handvoll Helfer erstellen und daraus Rückschlüsse ziehen.

Verbrauch L1 or L2 or L3 > 50W → boolean Cooking=true + Timestamp

Wenn der Verbrauch wieder für 15-30 Minuten <50W ist, Cooking Session wohl vorbei. Du hast in den Fall doch ohne Ende Zeit zu reagieren. Ob du dann Sicherheitshalber nach 3 Stunden oder nach 3 ½ Stunden abgeschaltest, ist doch dann auch wieder egal.

Um einen RCD als Ausschalter zu benutzen, muss man die 0100 aber schon ziemlich weit verbiegen, um zu überlesen, daß ein RCD (oder ein LSS) nicht als betriebsmassiger Schalter zweckentfremdet verwendet werden darf.
Außerdem ist der dafür gar nicht ausgelegt. Irgendwann ist der mechanisch einfach hinüber. (Ich meine, in einem Datenblatt mal was von 1000 Schaltspielen gelesen zu haben).
Eigentlich sollte ein RCD bei einem mechanischen Versagen sich einfach nicht einschalten lassen, aber zumindest theoretisch möglich ist auch, daß er im Fehlerfall nicht mehr auslöst.
Diesem Chinakram würde ich noch weniger zutrauen, als einem Gerät, was zumindest einen vertrauenswürdigen Hersteller hat.

Zum Schalten eines Herdes würde ich eher einen 11kW-Schütz verwenden. Der muss, mit der richtigen Schaltung, auch erst aktiv wieder eingeschaltet werden.
Als ich noch kleine Kinder hatte (lange vor HA), hatte ich in der Wand einen induktiven Näherungsschalter, der den Herd über ein Installationsschütz in der Verteilung eingeschaltet hat, wenn man ein Blechschild davor gehängt hat. Ohne Schild kein Herd und keine verbrannten Hände neugieriger Kinder.

Die 50-60°C glaube ich weniger, denn Oberflächen an Küchengeräten dürfen, soweit ich mich erinnere, nicht heiß werden. (Die meisten Menschen empfinden Temperaturen bei Hautkontakt ab ca. 45°C als heiß. Warm liegt da noch drunter.)

Wer sagt denn, daß der ganze ESP am Herd kleben soll. Da dürfte der WAF auch schnell sinken :wink:
Ich würde den ESP irgendwo verstecken und nur den Fotosensor mit einem passsenden Gehäuse vor die Leuchte kleben.

Aber soweit würde ich gar nicht gehen, wenn ohnehin schon eine Strommessung vorhanden ist.
Bei den meisten Herd/Ofen-Kombinationen hängt der Ofen auf einer eigenen Phase, während die Herdplatten an den anderen beiden hängen. Da kann man schon erkennen, ob der Ofen aufgehört hat, zu heizen.
Außerdem haben die meisten Öfen keine irgendwie geregelte Leistungsaufnahme, sondern schalten einfach nur ein oder aus. Bei (thermischen) Herdplatten sieht das schon anders aus, die haben mehrere Leistungsstufen.
Was dann noch übrig bleibt, sind eventuelle Lüfter oder eine Uhr, die einen kleinen Verbrauch haben.

Wenn ich pulled Pork mache, bleibt das untenweg 8-10h bei 80°C im Ofen. Aber Zeiten kann man ja über Helfer oder Schalter, entweder physisch oder im Dashboard einstellen.

Gut, daß ich dieses Problem nicht habe, ich koche selbst und meine Küche gehört … MIR ganz alleine :grinning_face_with_smiling_eyes: (schön, wenn es so wäre…)
Aber wenn ich koche, will ich auch nicht, daß aus irgend einem Grund der Herd oder Ofen aus geht. Wenn automatisch ausschalten, dann nur mit eindeutiger Vorwarnung, die ich quittieren kann, damit er an bleibt.

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Ich nutze 2 shellys

um Backofen und induktionskochfeld zu tracken

Warum nicht einfach einen zusätzlichen Temperatursensor in den Herd bauen und auslesen? Schaltet zwar nicht ab, aber man kann sich über die Temperatur benachrichtigen lassen.

RCD hinter RCD kann man machen, aber paar Sachen sollte man da schon beachten und nicht einfach drauf los schrauben…

Bin auch neugierig was für ein Smarter FI das ist. Könntest du mal die Typenbezeichnung oder einen Link posten - bitte!