Shelly für Lichtschalter - leider nur braun und gelb-grünes Kabel?

Also außen ist ein Taster, innen ist ein Kippschalter (JUNG 531U). Das Licht muss aktiv wieder über den Taster außen oder den Kippschalter ausgeschaltet werden.

Einen Zählerschrank haben wir natürlich - ziemlich neu und modern, da wir eine PV-Anlage mit Speicher und eine Wallbox haben.

das ist kein Schalter, sondern laut Jung-Webseite, ein Wipp-Taster.

Das heißt, beide Taster sind vermutlich parallel geschaltet und betätigen irgendwo einen Stromstosschalter. Den solltest du erst mal suchen und nachsehen, welche Spulenspannung der hat.

Entweder ist er in der Verteilung eingebaut oder in irgend einer Abzweigdose. Den sollte man beim Betätigen einer der beiden Taster klicken hören.

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Klassische Nullung und moderner Schrank? Da habt ihr aber Glück gehabt wenn das funktioniert hat……

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Sehr gefährlich! Ein Schutzerdung der an der Steckdose angeschlossenen Geräte ist nicht möglich. Somit ist es möglich, dass Geräte mit metallischer Oberfläche, die an dieser Steckdose ( mit Schuko Stecker )angeschlossen werden, bei einem Fehler, Strom führen können. Personen Gefährdung die zum Tode führen kann. Da muss ein qualifizierter Elektriker dran.

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Erzähl doch bitte nicht so einen Unsinn. Halbwissen gibt es genug. Bei klassischer Nullung ist eine Brücke zum Schutzkontakt.

Wenn nur der Zählerschrank erneuert wurde, die Unterverteilung(en) aber nicht, wird die Anlage so weiter funktionieren, wie bisher. Richtig ist das allerdings nicht. Denn sobald an der Anlage etwas verändert wird, muss diese dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Der Elektriker, der da den Zählerschrank hin gebaut hat, hat also auf jeden Fall gepfuscht, indem er den Rest der Elektroanlage nicht erneuert hat. Auch wenns weh tut (meist finanziell) hätte der das ganze Haus aufreißen müssen und ALLE! Leitungen rausreißen und erneuern müssen.

Was nicht funktioniert, sind Fehlerstromschutzschalter (Fi oder RCD) Die werden nicht in allen Fehlerfällen auslösen.

Was @NobiSol da sagt, ist leider wahr. Zwar wird bei einem Fehler im angeschlossenen Gerät nichts passieren, aber sobald in der Installation ein Fehler auftritt und der Null aufgetrennt wird, sei es durch eine vergammelte Klemme oder eine angebohrte Leitung, stehen die Gehäuse aller Geräte nach der Fehlerstelle unter Spannung, mit allen möglichen Folgen.

Bei einem Körperschluss in einem angeschlossenen Gerät wird, solange die Installation UND das Gerät keinen Fehler aufweisen, nichts passieren, außer daß die Sicherung auslöst. Gefährlich wird es erst, wenn der Nulleiter vor der Steckdose ausfällt. Dann braucht man nicht mal einen Körperschluss, um das Gehäuse unter Spannung zu setzen.

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Mal im Ernst….wenn der Null aufgetrennt wird. Mag ja theoretisch alles möglich sein. Was ist wenn der PE aufgetrennt wird? Huch….passiert auch nix.

Es ging mir um die Pauschalisierung. Und nein da war seine Aussage einfach nur Unsinn. Es ging um die klassische Nullung und nicht um einen aufgetrennten N. So wie es um keinen aufgetrennten PE oder einen fehlerhaften FI geht.

Und ja, beim Schrank wurde gepfuscht. Was ich aber teilweise auch nachvollziehen kann. Zumindest wenn keine Leerrohre liegen. Millionen von Menschen haben die klassische Nullung überlebt.

Von einem finanziellen Grab hat keiner was. Möchte mir gar nicht ausmalen was sowas kostet….

Es geht noch immer um die klassische Nullung, also N und PE in der Steckdose gebrückt. Daher schrieb ich auch explizit vom Null und nicht vom Neutralleiter (N).

Es ging um die Aussage, daß (bei klassischer Nullung) im Fehlerfall Gehäuse angeschlossener Geräte unter Spannung stehen können. Und wenn der kombinierte N und PE (der Null) vor der Steckdose einen Fehler hat, passiert genau das.
Und gerade in älteren Installationen habe ich sowas schon häufiger gesehen.

Wenn der PE getrennt ist, passiert das ebenso. Wo ist da der Unterschied? Verstehe mich nicht falsch…..aber alles immer als hochgefährlich hinzustellen finde ich albern.

Der Obergag sowieso: da basteln absolute Nix-Wisser an der Elektroinstallation rum aber die klassische Nullung soll der gefährliche Punkt sein? :sweat_smile:

Wenn der PE (moderne Installation) getrennt ist, KANN es passieren, nämlich wenn ein Gerät einen Körperschluss hat.
Wenn der Null (klassische Nullung) getrennt ist, WIRD es passieren, auch ohne, daß ein Gerät einen Fehler hat.

weil genau bei diesen “Nix-Wissern” solche Fehler wie ein aufgetrennter Null ziemlich schnell passieren können, zumal die Meisten von denen nicht mal ein Multimeter, geschweige denn einen Duspol (Als Gattungsbegriff) haben und somit nicht mal richtig messen können.

Die Diskussion geht ja sehr weit….und richtig, ich bin kein Elektriker. Wenn die Taste außen oder der Wipp-Schalter gedrückt werden, höre ich den Stromstoßschalter links neben dem Wipp-Schalter in der Wand. Da ist tapeziert und frisch gestrichen - möchte ich ungern aufmachen müssen.

Hab nochmal vorne an der Haustüre bei dem Schalter nachgesehen - da wäre genug Platz und ich komme gut an die Verkabelung. Vielleicht ist doch dort etwas möglich. Es gehen zwei kleine Kabel (schwarz und rot) hin - oben steht was von 12 V. Ferner sind zwei graue Kabel (ein ganz grau und eins grau mit schwarzen Streifen) dahinter vom Taster weg. Bilder hänge ich mal an - ist es denkbar, an dieser Stelle einen Shelly dranzuhängen, der von dort den Stromstoßschalter ebenfalls auslösen kann? Ist das obere Teil - darunter ist der Taster für die Klingel. Auf dem weißen Teil steht 12 VAC/DC.

An der Klingelplatte wäre natürlich die beste, weil sicherste Lösung, wenn da nur 12V vorhanden sind.

Wenn da wirklich 12V vorhanden sind und das auch noch Gleichspannung ist, kannst du da z.B. einen Shelly 1 einbauen. Die funktionieren auch mit 12V Gleichspannung.
Da müsstest du messen, was dort wirklich vorhanden ist. Zumindest sieht es nicht nach 230V aus.

Wichtig ist auch, daß es Gleichspannung ist. Ist es Wechselspannung, müsstest du die erst noch gleichrichten und sieben. Wirklich kompliziert ist das nicht, es erfordert nur zwei Bauteile (einen Gleichrichter und einen Kondensator), die man zur Not auch mit Wagoklemmen zusammen basteln kann, ohne daß es gefährlich wird.

das weiße/graue Teil an dem Blech(?) dürfte nur eine Lampe sein. Dahinter das sieht eher nach dem Taster aus. Aber wenn die Lampe dauernd leuchtet, wäre das schon mal die Stelle, wo du die 12V für den Shelly abgreifen könntest.

Aber wie gesagt, wichtig ist es, erst mal zu messen, was da wirklich vorhanden ist.

Ja die Leitung aus mitte den 60er.Schwarz und Grau kam in den 50er.S we das installiert ist was das damals standard.da hat keiner rumgefuscht.Ich Als Elektriker Alt Geselle kann das Bestätigen.

Gelb/grün war noch nie für ein Signal. Egal welche Zeit, doch es wurde gepfuscht. Und ein neuer Zählerschrank mit PV und trotzdem noch klassische Nullung? Ich bitte dich. Da wird auch heute noch gepfuscht. Erzähl lieber keinem dass du das mal gelernt hast :face_savoring_food:

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Sag mal wie lange machst du den den Job als Elektriker?Ich bin jetzt 30 Jahre Elektrofachkraft.und lange in Altbau tätig.da weiß ich genau wie das früher installiert wurde..

Habs leider nur zum Ingenieur geschafft…..wenn du nach 30 Jahren nicht kapierst hast, dass ein gelb/grüner nicht missbraucht werden darf, dann gute Nacht. Pfusch bleibt Pfusch. Egal was du gesehen oder gemacht hast.

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Mein Gückwunsch

Dan kann ja ein Handwerker nicht mithalten

Das ist Quatsch. In den 70ern war die “Hamburger Sparschaltung” einfach mal Standard. Heute bei Neuinstallationen verboten, alte Sachen haben Bestandsschutz.

Ingenieur zu sein heißt anscheinend nicht, dass Du Ahnung von Elektrik hast. In den 60ern war der Schutzleiter noch rot, schon mal gehört?

Das ist Unsinn. Das Wort “Bestandsschutz” gibt es in keiner Norm und etwas einem Bestandsschutz entsprechendes gibt es in der Elektrotechnik einfach nicht.
Solange man nichts an einer Anlage umbaut oder nur defekte Teile durch gleichwertige ersetzt, muss man nicht gleich die ganze Anlage ändern, DAS ist richtig.

Aber sobald man eine wesentliche Änderung an einer Anlage vornimmt, ganz egal ob an einer Hausinstallation oder einer 60 Jahre alten Werkzeugmachine, muss diese Anlage allen aktuell geltenden Normen entsprechen. Und der Einbau eines neuen Zählerschranks kann man, glaube ich, durchaus als wesentliche Änderung bezeichnen.
Das bedeutet, daß man auch alles hinter dem Zählerschrank auf den neuesten Stand bringen muss. Nur weil viele es nicht machen, heißt das noch lange nicht, daß es richtig ist, das nicht zu tun.

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