SFML: Feedback und Problemberichte zum aktuellen Release

Ja, das bedeutet es bei den meisten Nutzern. Die meisten Standard-Berechnungen machen einen fundamentalen logischen Fehler: Sie setzen einfach die reine Erzeugung am Solarmodul mit der späteren Einspeisung gleich oder messen erst hinter dem Speicher an der Steckdose, ohne zu wissen, was vorne überhaupt reingegangen ist.

Um die echte Effizienz und Autarkie einer Anlage zu ermitteln, muss man den Energiefluss von Anfang bis Ende mathematisch sauber aufschlüsseln.

Die falsche (übliche) Formel:

Sie schaut nur auf das, was am Ende übrig bleibt, und ignoriert die Verluste auf dem Weg: Eingespeiste Energie (Wechselrichter-Ausgang) = Erzeugte Energie

Die korrekte “Hubble”-Formel:

Wir müssen die erzeugte Gleichstrom-Leistung (DC) der Module direkt mit dem tatsächlichen Bedarf des Haushalts abgleichen. Sobald ein Akku im Spiel ist, teilt sich dieser Pfad auf. Die mathematisch korrekte Kette lautet:

  1. Die Erzeugung: Wie viel Leistung kommt als Gleichstrom (DC) von den Solarmodulen?
  2. Die Speicherung (Laden): Wie viel dieser DC-Leistung fließt tatsächlich in den Akku (abzüglich der Verluste des Ladereglers)?
  3. Die Bereitstellung (Entladen): Wie viel Energie wird dem Akku später wieder entzogen?
  4. Die Wandlung: Wie viel Wechselstrom-Leistung (AC) spuckt der Wechselrichter aus dieser entnommenen Energie im Verhältnis zum tatsächlichen Hausbedarf aus?

Erst wenn man die DC-Eingangsleistung der Module mit der tatsächlichen AC-Ausgangsleistung des Wechselrichters und diese wiederum mit dem realen Strombedarf zum Zeitpunkt der Entstehung vergleicht, erhält man die ehrliche Wahrheit. Wer nur den Wechselrichter-Ausgang misst, übersieht das energetische “Schwarze Loch”, das zwischen Solarmodul und Batterie existiert.

Kurzum es ist komplexer, als viele meinen. Du erinnerst Dich bestimmt, dass ich mich eine ganze Weile geweigert habe eine Autarkie anzuzeigen / auszugeben. Der Grund ist klar, die AI war noch nicht soweit um es wirklich sauber abzubilden.

Zara

Ja, nur die Antwort hat mir zu denken gegeben.
gefühlt habe ich 126 Sensoren seit Oktober 2025 angelegt

Wie kommen denn die Daten zu Stande, die im Haus, WR, Akku, Kabel usw. den Verlust erzeugen? Mein Haus ist Bj. 1997, also noch nicht nach den modernsten Vorschriften errichtet.

Klar, wir Buchhalter kennen diese Marketing Rechnungen. Darum geht es mir aber nicht.
So, wie ich hier im thread gelernt habe geht‘s auch um WR Temperaturen, Kabellängen und -querschnitte

Deswegen ja auch meine Anmerkung, wie die Daten zu Stande kommen: denn das sieht irgendwie aus, wie eine Schätzung.

kein Angriff nur eine weitere Anmerkung.

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Guter Punkt!!! Nein, es ist keine Schätzung, sondern basiert auf den in SFML und STATS hinterlegten Sensoren. Diese werden streng mathematisch genutzt. Sicherlich gibt es aber Toleranzen, diese fange ich mit der 2% +/- Schwelle ab. So ergibt sich eine Genauigkeit von 100 - 98 % im Regelfall.

Ich habe da aber irgendwie Bauchschmerzen, sämtliche Daten 1-3 kommen hier direkt aus dem Speichersystem wo eigentlich alle Verluste bereits berücksichtigt sind, bei Punkt 4 Wechselrichter und Shelly3EM Rückmeldung Hausverbrauch/Nulleinspeisung wird es sicher ein Paar Prozent Abweichung geben, aber auch nicht extrem viel.

Einen habe ich noch:

„Hubble“ beobachten und gibt mir jeden Tag die gleiche Empfehlung (bei gutem Wetter)

Es scheint ja so, dass die Mustererkennungsmaschine™️ leider die Schattenstatistik nicht beachtet.

Jetzt gerade erhalte ich die Information, dass ich flexible Verbraucher an 20:00 Uhr anschließen kann. Da stimmt doch irgendwas nicht - „Hubble“ sieht doch auch die Verbrauchsdaten; haben wir ja nun in der Amortisations-Diskussion gelernt, oder @Tom-HA ?

Aus monetärer Sicht und im Sinne der allgemeinen Vergleichbarkeit halte ich jedoch ausschließlich die AC-Autarkie für relevant – also das Verhältnis von AC-Erzeugung, Einspeisung und Eigenverbrauch zum AC-Netzbezug. Schließlich berechnet mir der Netzbetreiber auch nicht die AC-Leitungsverluste vom Kraftwerk über das Übertragungs- und Verteilnetz bis zu meinem Hausanschluss bzw. Zähler. :wink:

Umgekehrt werden auch meine eingespeisten kWh direkt am Hauszähler erfasst und nicht erst beim späteren Abnehmer. Deshalb fände ich es sinnvoller, die Autarkie weiterhin nach der bisherigen AC-Definition auszuweisen und ergänzend einen separaten DC-Verlustfaktor bzw. die DC-Verluste anzugeben. So bliebe die Kennzahl mit bisherigen Anlagen vergleichbar, ohne auf die zusätzlichen Informationen zu verzichten.

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Ich verstehe was Du meinst. Hier mal ein Gedankenanstoß:

1. Das “BMS” (Der unaufgelistete Eigenverbrauch)

Wenn das Speichersystem anzeigt: “Ich habe heute Nacht 1.000 Wh entladen”, dann klingt das sauber. Aber wohin floss diese Energie? Die Batterie-Sensoren messen meistens nur den Strom, der die Akkuzellen verlässt. Sie listen aber nicht separat auf, was davon im System selbst verpufft ist für:

  • Das Batteriemanagementsystem (BMS)
  • WLAN- und Bluetooth-Chips, die permanent senden
  • Interne Relais und die Status-LEDs
  • Die Batterieheizung im Winter

Wenn das System über Nacht 12 Stunden lang ca. 15 Watt Eigenleistung benötigt, sind das 180 Wh, die zwar aus den Zellen “entladen” wurden, aber niemals deinen Kühlschrank erreicht haben. Das System bucht es als “Entladung”, für dich sind es aber reine Betriebskosten (Verluste).

2. Der Wechselrichter

Die Annahme, dass es am Wechselrichter (WR) nur “ein paar Prozent” Abweichung gibt, stimmt leider nur tagsüber bei Vollgas. Nachts, bei der typischen Grundlasteinspeisung von z.B. 50 bis 150 Watt, bricht die Effizienz von Mikrowechselrichtern dramatisch ein.

  • Beispiel: Dein Speicher entlädt nachts konstant 80 Watt DC.
  • Wechselrichter haben bei so niedriger Teillast oft nur noch einen Wirkungsgrad von 75 % bis 80 % (statt der beworbenen 96 % bei Vollast).
  • Aus den 80 Watt DC aus dem Akku werden an deiner Steckdose also nur noch ca. 60 Watt AC.
  • Hier verlierst du mal eben 20 % bis 25 % der Energie – das sind weit mehr als “ein paar Prozent”!

3. Die Nulleinspeisung (Regelungsverluste)

Die Kommunikation zwischen deinem Shelly 3EM, Home Assistant und dem Speicher ist nicht in Echtzeit. Sie hat eine Verzögerung (Latenz) von 1 bis 3 Sekunden.

  • Die Praxis: Du schaltest den Wasserkocher ein (Bedarf schießt hoch) → Der Speicher regelt verzögert hoch. In diesen Sekunden beziehst du Netzstrom.
  • Du schaltest den Wasserkocher aus (Bedarf fällt schlagartig) → Der Speicher regelt verzögert runter. In diesen Sekunden speist du wertvollen Akkustrom geschenkt ins öffentliche Netz ein.
  • Diese “Latenz-Verluste” tauchen in keiner internen Statistik des Speichers als Verlust auf, schmälern aber deine reale Autarkie spürbar.

Fazit:

Die internen Speicherdaten sagen dir, was der Akku tut. Erst der Abgleich mit dem Shelly und dem AC-Ausgang sagt dir, was davon tatsächlich bei dir ankommt.

Ohne den Abgleich von echtem AC-Hausverbrauch (Shelly) gegen tatsächlichen DC-Solareingang rechnet man sich die Autarkie schön. Hubble/STATS macht genau diese Differenz sichtbar. Es deckt auf, wie viel Energie auf der “letzten Meile” – also im Wechselrichter / Speicher / Elektronik, … und durch die Trägheit der Regelung – verloren geht.

Aber wie gesagt, es ist eh keine Laborumgebung! Denn es kommen noch andere Dinge hinzu: Zell-Drift, Qualität uvm..

Ich hoffe das hilft gegen Deine Bauchschmerzen :slight_smile:

Zara

Das Beispiel wäre dann die Sunsynk-Karte

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Der Vergleich mit dem Netzbetreiber hat eine kleine, aber feine Nuance:
Der Netzbetreiber preist seine Leitungs- und Übertragungsverluste bereits kalkulatorisch in die Netzentgelte ein, die wir pro kWh bezahlen. Bei unserer eigenen PV-Anlage sind wir jedoch Kraftwerk, Netzbetreiber und Verbraucher in Personalunion. Jede Kilowattstunde, die wir auf der DC-Seite durch Speicher- oder Wandlungsverluste “verlieren”, kommt am AC-Zähler nie an und muss am Ende ggf. teuer aus dem Netz nachgekauft werden. Die DC-Verluste bestimmen also direkt, wie hoch unsere AC-Autarkie überhaupt ausfallen kann. - Darum geht es!

Hubble sagt mir aktuell 26% Autarkie, das finde ich extrem niedrig (HA ist da bei 89%) Verluste sind mir klar, aber so ein großer Unterschied :open_mouth:

Da bin ich grundsätzlich bei dir: Natürlich beeinflussen die DC-Verluste die maximal erreichbare AC-Autarkie. Ohne diese Verluste würde am AC-Zähler mehr Energie ankommen.

Mein Punkt ist aber ein anderer: Die Autarkie sollte aus meiner Sicht die Größe bleiben, die auch wirtschaftlich relevant und mit anderen Anlagen direkt vergleichbar ist – nämlich auf AC-Basis. Genau dort wird schließlich bezogen, eingespeist und abgerechnet.

Die DC-Verluste sind dafür eine wichtige Einflussgröße, aber eben nicht die Autarkie selbst. Deshalb würde ich beides getrennt ausweisen: eine AC-Autarkie als Hauptkennzahl und zusätzlich die DC-Verluste bzw. den Wirkungsgrad als ergänzende Information. So sieht man sowohl das wirtschaftliche Ergebnis als auch, wodurch es beeinflusst wird.

P.S.: Das ließe sich sogar noch anschaulicher darstellen – beispielsweise als Effizienzkurve in Abhängigkeit vom Betriebspunkt. So würde man auf einen Blick erkennen, dass bei geringer PV-Leistung die relativen Wandlungsverluste aufgrund des niedrigeren Wechselrichterwirkungsgrades höher sind, während sie mit steigender PV-Leistung zunächst abnehmen und sich erst in anderen Betriebsbereichen wieder verändern. Das wäre aus meiner Sicht deutlich aussagekräftiger als eine einzelne Kennzahl.

Absolut d’accord – genau das ist der sinnvollste Weg und sehe ich genauso!

Die AC-Autarkie am Netzanschlusspunkt bleibt die kaufmännische Hauptkennzahl für die wirtschaftliche Vergleichbarkeit. - Verschweigt aber die Effizienz.

Die DC-Verluste / Systemeffizienz ist die perfekte Ergänzung dazu, um die dahinterliegende Physik und die echten “Betriebskosten” transparent zu machen. So sieht man das wirtschaftliche Endergebnis am Zähler und versteht gleichzeitig, warum die reale Autarkie abweicht.

Es spricht ja nichts dagegen Beide zu verwenden. SFML / STATS wird immer die “echte” anzeigen. HA und Co eben die “andere” die Differenz aus beiden Welten ist exakt der Verlust der durch das System selbst entsteht.

Warum werde ich es nicht ändern… ?
Weil für die Amortisationsberechnung die realen Zahlen maßgeblich sind.

Eben – und genau deshalb sind für die Amortisationsrechnung die AC-Werte am Hauszähler maßgeblich: Einspeisung, Netzbezug und Eigenverbrauch. Für DC-Verluste bekomme ich weder eine Rechnung noch eine Vergütung. :wink:

Genau das ist Punkt! Du bekommst eine Rechnung, da es der entgangene Gewinn ist. Es ist der Buchhalterische Verlust. In Schwachstromzeiten also Akku Leer, kein Ertrag entstehen ebenfalls Kosten durch den Standby.. das ist genau der Punkt. Auch muss man es von einer anderen Seite “denken”.. ist meine Anlage effizient oder “verbrenne” ich Geld oder verliere ich Ertrag. laste ich meine Anlage wirklich aus… Genau darum geht es.

Randfact:
Genau das berücksichtigt SMC und entscheidet so ob Laden aus dem Netz wirklich Sinn macht, oder fressen die Verluste den Gewinn wieder auf. :wink: -Daher auch 2 Preisgrenzen… :slight_smile: Ich denke wirklich das ich alle möglichen Situationen und Fälle die mir so eingefallen sind Hubble beigebracht habe. Das da sehr viel mehr passiert als man meint… es nicht nur ein " Schalter" ist, sondern eine komplexe Logik

Das schaut mir eher nach einem Sensor-Problem aus :frowning:

Welche würden da genau in Frage kommen?

Hallo @suedschwede

Es ist schwer das aus der Ferne zu beurteilen, aber ich habe eine Vermutung:

Bei dir ist aktuell für Netzbezug (kWh/Tag) derselbe Wert hinterlegt wie für Hausverbrauch (kWh/Tag): beide zeigen 6.110 kWh. Das darf nicht derselbe Sensor sein.

Für Hubble bedeutet das:
Dein gesamter heutiger Hausverbrauch wurde als Netzbezug gezählt. Dadurch fällt die Autarkie stark ab.

Bitte prüfe in den Sensor-Einstellungen:

  • Hausverbrauch (kWh/Tag) muss der gesamte Tagesverbrauch des Hauses sein.
  • Netzbezug (kWh/Tag) muss nur die aus dem Stromnetz bezogene Energie seit 0 Uhr sein.
  • Netzbezug (kWh/Tag) darf nicht identisch mit dem Hausverbrauch sein.
  • Solar → Batterie (W) sollte nur die Ladeleistung in den Akku sein, nicht die gesamte PV-Leistung.
  • Batterie → Haus (W) sollte nur Entladung aus dem Akku ins Haus sein.

Hubble bewertet die echten Energieflüsse anhand der angegebenen Sensoren. Wenn ein Sensor falsch zugeordnet ist, wird die Autarkie entsprechend falsch / niedrig angezeigt.

Ich denke das löst das Problem

Zara

Jupp da bin ich völlig mit Dir!

Nur wenn ich einfach so auf die erste STATS Seite schaue, möchte ich die :100:% sehen, um mich darüber zu freuen, dass ich absolut Energieautark bin. Sozusagen, die Insel im Ammerland :wink:

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Hier mal ein Teilauszug der Entitäten (gesamt 106) vom Maxxisun Speicher/CCU System welche zur Verfügung stehen, welche würden da eventuell in Frage kommen?

INFO - BUG muss nicht gemeldet werden

SFML erzeugt ja automatisch einen Monatsbericht. Einem Nutzer ist ein Fehler in der Geometrie-Darstellung / Bericht aufgefallen.
Diesen habe ich behoben, kommt mit dem nächsten Update!

# Solar Forecast ML - System Report
> Generated: 2026-07-15 20:55 | System: 2.295 kWp

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## Panel Geometry (configured)

| Group | Capacity | Tilt | Azimuth | Orientation |
|-------|----------|------|---------|-------------|
| Gruppe 1 | 0.475 kWp | 9.0 deg | 180.0 deg | South |
| Gruppe 2 | 0.475 kWp | 9.0 deg | 180.0 deg | South |
| Gruppe 3 | 0.475 kWp | 9.0 deg | 180.0 deg | South |
| Gruppe 4 | 0.870 kWp | 42.0 deg | 180.0 deg | South |

**Topology valid from:** 2026-06-19T06:07:44.623625+02:00

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## Performance

**Record Peak:** 2.46 kW (2026-05-16)

**Total Production:** 1985.4 kWh

**Average Accuracy:** 72.3%

### Seasonal Production

| Season | Best Day | Avg Daily | Total |
|--------|----------|-----------|-------|
| Winter | 6.54 kWh | 1.50 kWh | 135.2 kWh |
| Spring | 11.83 kWh | 7.45 kWh | 685.5 kWh |
| Summer | 11.77 kWh | 5.92 kWh | 497.3 kWh |
| Autumn | 7.42 kWh | 3.17 kWh | 288.1 kWh |

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## Message from the Captain's Log

> *"Beam me up some photons, Scotty! - Captain Kirk (probably)"*

Live long and prosper!

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*Report by Solar Forecast ML*

*Created with solar power by [Zara-Toorox](https://github.com/Zara-Toorox)*

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