Ja, das bedeutet es bei den meisten Nutzern. Die meisten Standard-Berechnungen machen einen fundamentalen logischen Fehler: Sie setzen einfach die reine Erzeugung am Solarmodul mit der späteren Einspeisung gleich oder messen erst hinter dem Speicher an der Steckdose, ohne zu wissen, was vorne überhaupt reingegangen ist.
Um die echte Effizienz und Autarkie einer Anlage zu ermitteln, muss man den Energiefluss von Anfang bis Ende mathematisch sauber aufschlüsseln.
Die falsche (übliche) Formel:
Sie schaut nur auf das, was am Ende übrig bleibt, und ignoriert die Verluste auf dem Weg: Eingespeiste Energie (Wechselrichter-Ausgang) = Erzeugte Energie
Die korrekte “Hubble”-Formel:
Wir müssen die erzeugte Gleichstrom-Leistung (DC) der Module direkt mit dem tatsächlichen Bedarf des Haushalts abgleichen. Sobald ein Akku im Spiel ist, teilt sich dieser Pfad auf. Die mathematisch korrekte Kette lautet:
- Die Erzeugung: Wie viel Leistung kommt als Gleichstrom (DC) von den Solarmodulen?
- Die Speicherung (Laden): Wie viel dieser DC-Leistung fließt tatsächlich in den Akku (abzüglich der Verluste des Ladereglers)?
- Die Bereitstellung (Entladen): Wie viel Energie wird dem Akku später wieder entzogen?
- Die Wandlung: Wie viel Wechselstrom-Leistung (AC) spuckt der Wechselrichter aus dieser entnommenen Energie im Verhältnis zum tatsächlichen Hausbedarf aus?
Erst wenn man die DC-Eingangsleistung der Module mit der tatsächlichen AC-Ausgangsleistung des Wechselrichters und diese wiederum mit dem realen Strombedarf zum Zeitpunkt der Entstehung vergleicht, erhält man die ehrliche Wahrheit. Wer nur den Wechselrichter-Ausgang misst, übersieht das energetische “Schwarze Loch”, das zwischen Solarmodul und Batterie existiert.
Kurzum es ist komplexer, als viele meinen. Du erinnerst Dich bestimmt, dass ich mich eine ganze Weile geweigert habe eine Autarkie anzuzeigen / auszugeben. Der Grund ist klar, die AI war noch nicht soweit um es wirklich sauber abzubilden.
Zara





