SFML: Feedback und Problemberichte zum aktuellen Release

Da hast du etwas wichtiges gesagt.. HACS hat die Testversion für mehrere Tage genommen! Das ist zwar kein BUG, kann aber je nach System zu Lags führen und auch zum Crash.. werde ich nun aber nicht Rückgängig machen.

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Danke.. uns ist es echt zu kalt… aktuell mal gerade 9 Grad und das Jahr ist bis dato auch viel zu nass. Der Grundwasserspiegel viel zu hoch, die Temperaturen eher wie im März oder Herbst. Ist echt nicht auszuhalten.

Hat alles super geklappt. Wichtig war frontend cache auf Android Handy löschen und Browser mit strg+Shift+R aufwecken.

Wünsche euch einen schönen Urlaub!

Update ohne Probleme, aber was mir auffällt:
Die Auswahl der Gruppe sieht im Darkmodus blöde aus:

Und wie kann man hier hinzugefügte Werte im Nachhinein noch einmal ändern?
Nur durch löschen und neu anlegen? Werden beim löschen auch die Daten in der Datenbank bereinigt?
Momantan ist das egal, aber was mache ich, wenn mir in einem halben Jahr ein Sensor kaputgeht? Muß ich dann einen neuen anlegen und mit den erfassten Daten des alten als Startwert eingeben?

Wie Zara schon gesagt hat, hat HACS wohl die falsche Version ausgeliefert. Arbeitet bei mir aber sauber auch für mehrere Tage zurück - nicht ausprobiert wie weit. Nur beim zurück gehen auf Heute werden die Daten nicht immer sauber aktualisiert - alles vor heute wird sehr sehr schnell aktualisiert. Wenn es hier keine großen Bugmeldungen gibt würde ich es begrüßen das es so bleibt wie es jetzt ist. Nur bitte einmal nachschauen, was es beim Sprung auf heute auf sich hat - Browsercache leeren bingt sofort die aktuellen Werte.
(Seit wann macht mir das Snipping Tool aus meiner Krakelbox ein sauberes Viereck? :roll_eyes:)

Die Tagesprognose weicht irgendwie ab, sollte er nicht den Wert der Hauptprognose geben anstatt der Prognose um 16:00 Uhr ?



Das war das, was mir auf die schnelle aufgefallen ist - saubere Arbeit.

Gruß Ralf

P.S. Zara: Wehe du antwortest vor Montag hierauf - die halbe Woche gehört deiner Familie :grinning_face:

Edit: Am 03.07 habe ich die “rollende Prognose” mit 12:00 und 16:00 aktiviert.

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Fehlermeldung links oben und keine Grafik. Werde die nachher nochmals neu anlegen…..

Die Seite mehrfach neu geladen, jetzt ist die Meldung weg.

Grafik geht erst, wenn STARTWERTE eingetragen wurden! :zany_face:

Cool ist, dass der “color picker” auf der ganzen Seite funktioniert. Was ich nicht gefunden habe: Sortierung und Änderungen.

Immer wenn ich am Laptop auf stats gehe sieht der Akku wie im ersten Bild aus.
Nach strg+shift+R wie im zweiten Bild. Jeder Tabwechsel in stats erzeugt wieder das erste Bild.
Problem besteht ebenfalls auf dem Android Handy nach tabwechsel und retour

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Kann ich für mich so nicht bestätigen, bei mir wird immer sofort der aktuelle Akkustand angezeigt. Egal mit welchem Endgerät ich es auch teste, es wird sofort die Linie richtig dargestellt. Ist das vielleicht bei einigen Geräten ein Caching- oder Device Problem?

Der Akkustand selbst stimmt immer, nur die Grafik sowohl Windows 11 in Firefox als auch companian App auf Android Handy zickt.

Zuviel Zufall finde ich

Kann ich bestätigen. Wobei die Companion App gerade eh nicht ganz Stabil ist, da werden mir momentan auch benachrichtigungen nicht zugestellt. das ist ein anderes Thema aber.

Würdest du bitte einen Bug-Report unter Stats erstellen?

Dann ist das gebündelt und kann nicht in dem Thread untergehen.

Das passiert hier genauso, Windows 11 mit Chrome und Firetable.
Scheint ein Timingproblem zu sein.
Es ist egal ob man innerhalb von Stats einen Tab wechselt oder von einem anderen Tab in HA kommt, erst wird nur der erst kurze Teil angezeigt. Erst mit Cache löschen wird die komplette Kurve angezeigt.

habe ich gemacht.

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Hallo @alteMade @Johnny_1993
zu eurer Info:

Hallo zusammen!

Ich habe eben das Update V32.2.2. freigegeben. Bitte die entsprechenden Update-Notes beachten.
Das Update enthält neben Korrekturen der Darstellung auf Mobilen Endgeräten ebenfalls eine neue " Ansicht" für Hubble. Hubble zeigt ab sofort noch deutlicher was er sieht, im Bezug auf die Energieflüsse des aktuellen Tages.
Es wird auch " Nicht zugeordnet" ausgewiesen. Die hier aufgeführten Werte sind nicht klar abzugrenzen. Sie können u.A. entstehen durch:

  • Wechsler - / Umwandlungsverluste
  • Speicherverluste
  • Eigenverbrauch des Akkusystems (Lüfter, Heizung, BMS,..)
  • Eigenverbrauch des Wechselrichters ( Umwandlung, Effizienzverluste, Messfehler,..)
  • Rundungsfehler in HA
  • Sensor-Update Lücken z.B. beim Smart-Meter
  • Internet-Komunikation (senden / empfangen Cloud)
  • Mqtt-Bereitstellung
  • interne Berechnungen

Ich habe sie sehr bewusst extra mit aufgeführt. - nicht zu letzt aus der Diskussion mit @Wolfgangs_Wolfpack. Es ist also kein BUG sondern ein Feature. Eine Aussage wie sie exakt zustande kommen, kann ich nicht für jeden einzelnen beantworten.
Entsprechende Sensoren haben die wenigsten Systeme.

Bei mir zum Beispiel ist es die aktive Kühlung der Akkus + WR-Verlust + Wandelverluste. Das hat massive Auswirkungen auf zum Beispiel die Autarkie. Es ist ebenfalls ein starker Indikator für die echte Effizienz des eigenen Systems. Wie schon öfter erklärt hängen die Verluste durch den WR / MPPT massiv von der anliegenden Leistung und Ausgabeleistung ab. Es ist kein fixer Wert / keine lineare Ab-/ Zunahme, sondern je geringer die Auslastung desto höher der Verlust. Daher scheitern die meisten “eigenen Berechnungen” des Wirkungsgrades in Home Assistant. Hubble reagiert anders und dynamisch.

Einfach gesprochen:
Wenn der WR permanent auf 100% Leistung läuft ist der Verlust deutlich geringer als wenn er nur auf 25% der möglichen Leistung arbeitet.

Warum ist der Wert wichtig und was sagt er mir?
Die meisten Autarkie Berechnungen verdienen eher den Bezeichnung " Schätzeisen" oder Grundschule-Mathematik da sie diese Art der " Verluste" nicht betrachten / Bügeln.
Hubble zeigt diese Verluste nun sehr klar an, da diese z.B. in der Autarkie Berechnung mit einfließen.
So sind die Abweichungen zwischen einfachem +/- Schätzungen anderer Anzeigen und der von SFML / STATS besser greifbar.
Auch ist es ein Indikator-Wert wie gut meine Installation ist, ob zum Beispiel der WR zu groß, der Akku zu klein, die Panelfläche zu klein / groß ist.

Fazit:
Es ist der Energiewert der allein durch die Anlage selbst verbraucht wird. Also was die Anlage selbst " konsumiert" bzw, erzeugt aber nicht für den Hausverbrauch zur Verfügung steht. Der Prozentwert zeigt also die “internen” Verluste an.

Normal bei BKW ist alles zwischen 0 und 15% im gesamten Tagesverlaufes. Das bedeutet das die Anlage eine Effizienz von 85% erreicht.

Achtung:
Dieser Wert ist nur dann sichtbar, wenn mind. eine Differenz von +/- 2.% entsteht und die Sensoren genaue Werte liefern. - Home Assistant ist keine Labor-Umgebung und auch sind einige Systeme “nicht ehrlich” und rechnen solche Werte einfach raus - was ich persönlich als Betrug am Kunden empfinde.

Wie bewertet Hubble die Round-Trip-Efficiency?

Hubble betrachtet alle Faktoren zusammen (Modul → Laderegler → Akku-Zelle → Elektronik-Standby → Wechselrichter), ergibt sich die tatsächliche Systemeffizienz. Das geht aber nur, wenn entsprechende Sensoren vorhanden und verlässliche Werte liefern, Hersteller nicht schon vorher eingreifen um Werte zu " Schönen".

Systemqualität Gesamtwirkungsgrad (Praxis) Was bedeutet das?
Hervorragend (Top-Wert) 88 % – 92 % Perfekt abgestimmte Komponenten (oft All-in-One-Geräte), minimaler Standby-Verbrauch, optimiert für den Teillastbereich.
Normalfall (Guter Durchschnitt) 80 % – 85 % Standard-Komplettsets namhafter Hersteller unter realen Bedingungen (inklusive Standby über Nacht).
Schlecht / Ungünstig 65 % – 75 % Selbstbau-Systeme mit inkompatiblen Komponenten, sehr hoher Standby-Verbrauch oder extrem niedrige Entladeleistungen (z.B. < 50W Einspeisung im Teillastbereich).

Viel Spaß mit dem Update!

Zara

PS: @Wolfgangs_Wolfpack ich denke, dass trifft ebenso den Kern deiner Hinweise / Anmerkungen sehr gut und macht es für alle besser sichtbar.

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Ich gucke gleich mal rein.

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Installation problemlos gelaufen. :+1:

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Moin @Tom-HA , das update hat einwandfrei funktioniert. Besten Dank für Deine kompetente Arbeit!

Woher bezieht „Hubble“ den Autarkie-Wert? Ich kann das nicht nachvollziehen.

Edit: es sind identische Sensoren, die im Energie-Dashboard und Solar Forecast ML Verwendung finden.

Hallo @Joachim-xo Danke!!!

Zu Deiner Frage, genau das habe ich weiter oben erklärt:

Hubble bezieht Leitungsverluste mit ein, sofern er sie erkennen kann. Er ist ehrlich und berücksichtigt den Eigenverbrauch der Installation, Umwandlungsverluste sowie Speicherverluste. Das ist effektiv Energie, die verbraucht wird und nicht für die Eigennutzung zur Verfügung steht – ein Detail, das in der Branche gerne verschwiegen wird.

Hubble wendet diese Genauigkeit auch bei der Break-Even-Berechnung an, also bei der Frage, wann sich eine Anlage amortisiert. Denn die tatsächlichen Anlagenkosten beinhalten nicht nur die Anschaffung, sondern auch die laufenden Kosten. Dazu gehören neben Wartung und Reparaturen eben auch jene energetischen Verluste, die für den Betrieb notwendig sind. In der Regel liegt der echte Autarkiewert dadurch um 0 bis 10 Prozent niedriger als bei Standardberechnungen.

Man kann nun natürlich argumentieren, dass diese 0 bis 10 Prozent im laufenden Betrieb nichts kosten. Als BWLer sehe ich das anders. Es ist erzeugte Energie, die ich nicht zum Kaffeekochen nutzen kann. Es handelt sich um die Betriebskosten der Anlage selbst. Dieser Verlust zeigt erst auf, wie effizient die Anlage wirklich ist, wenn man alle Faktoren einbezieht: Wie viel der erzeugten Energie kann ich am Ende tatsächlich selbst nutzen?

SFML und STATS sind an vielen Stellen deutlich ehrlicher und komplexer, als man denkt. Es werden Zusammenhänge sichtbar gemacht, die man in Home Assistant nativ nicht so einfach nachbauen kann – natürlich immer vorausgesetzt, dass die entsprechenden Werte zur Verfügung stehen.

Grundsätzlich kann man sagen, aus Erfahrung, eine Anlage die es schafft “echte” 90% + X Autarkie zu generieren ist eine Gute Anlage.

Das trifft sehr häufig auf integrierte Systeme zu (BKW), oder hochwertige Komponenten. Viele machen den Fehler und beurteilen die Anlagenqualität / Effizienz anhand des WR Wirkungsgrad, dass ist ein schwerer Fehler!
Der Wirkungsgrad ist nicht linear und besonders von Teillast- und Vollastphasen abhängig. Ebenso vergessen Viele, die “Eigenkosten” - wie oben Beschrieben - mit einzupreisen.

Das hat Auswirkungen auf die Amortisation, Autarkie und vieles mehr..

Bsp Effizienz:
Meine Anker Solix mit 8,x kWh Speicher und 2kwP kommt auf einen echten Wirkungsgrad von 90% im Mischbetrieb (Teil - Volllast) .
Die Hoymiles Anlage mit Schukostecker Speicher (1 kWh) von meinen Eltern auf 72% da große Verluste durch die Begrenzungen und zahlreichen Umwandlungen entstehen. (Ohne Speicher hat sie eine Effizienz von 87%). → Schussfolgerung mit Speicher ändert sich die Amortisationsphase deutlich zum Schlechteren.

Bei meiner Solix schaut es ähnlich aus:
Ohne externen Speicher, also nur mit dem Integrierten 2,7 kWh hat sie eine Effizienz von 95%. Mit jeder Speichererweiterung erhöhen sich also die “Betriebskosten” der Anlage, nicht nur die Anschaffungskosten.

Ich denke so ist es noch etwas klarer, was STATS und SFML (Hubble) machen und warum ich es persönlich als ehrlicher erachte und RAW.

Definition der “Betriebskosten”

  • Wechsler - / Umwandlungsverluste
  • Speicherverluste
  • Eigenverbrauch des Akkusystems (Lüfter, Heizung, BMS,..)
  • Eigenverbrauch des Wechselrichters ( Umwandlung, Effizienzverluste, Messfehler,..)
  • Rundungsfehler in HA
  • Sensor-Update Lücken z.B. beim Smart-Meter
  • Internet-Komunikation (senden / empfangen Cloud)
  • Mqtt-Bereitstellung
  • interne Berechnungen

im Verhältnis zum Energiepreis zum Zeitpunkt der Entstehung.

Hat alles funktioniert, muss noch Logs anschauen.
Aber auf x86 und Pi alles durchgelaufen.

Da mich nun schon einige PN erreicht haben, hier noch einmal warum SFML und STATS ehrlicher mit der Autarkie und Effizient umgehen und warum ich den Wert “anzeige”

Hier ist eine neutrale, allgemeingültige Modellrechnung, die die Physik und BWL hinter der “Ehrlichkeit” von Hubble verdeutlicht und erklärt, warum der echte Autarkiewert in der Realität fast immer um 0 bis 10 % niedriger ausfällt als Standard-Apps anzeigen.

Wir nehmen als Basis zwei typische, herstellerunabhängige Anlagen. In diesem Fall meine eigene und die meiner Eltern. So ist es nicht nur Theorie sondern “echte” Daten:

Die ungeschminkte Wahrheit: Warum “echte” Effizienz deine Autarkie und Amortisation bestimmt (Theorie vs. Praxis)

Viele Standard-Rechner und Hersteller-Prospekte nutzen eine Milchmädchenrechnung, wenn es um Balkonkraftwerke (BKW) oder Solaranlagen mit Speicher geht. Sie betrachten den Speicher oft als verlustfreies “Durchgangsbecken” und rechnen eine falsche Autarkie vor.

In der Realität kostet dich der Betrieb des Speichersystems aber bares Geld in Form von energetischen Betriebskosten (Wandlungsverluste, BMS-Standby über Nacht, Ineffizienzen im Teillastbetrieb). Das ist effektiv Energie, die erzeugt wird, aber nie an deiner Kaffeemaschine ankommt.

Das bittere Ergebnis: Deine reale Autarkie liegt im Alltag oft um 5 bis 15 Prozent niedriger als im Prospekt versprochen oder in Home Assistant angezeigt.

Hier ist eine ehrliche Beispielrechnung, die den Unterschied zwischen Marketing-Theorie, Home Assistant, Sensoren und der echten Realität (wie sie z.B. in Hubble/STATS erfasst wird) aufzeigt.


Die Ausgangslage (Szenario)

  • Jährlicher Strombedarf des Haushalts: 2.000 kWh
  • Jährliche Solar-Erzeugung (DC direkt vom Dach): 1.000 kWh
  • Strompreis: 0,35 EUR / kWh
  • Anschaffungskosten Speicher: 800 EUR
  • Annahme: Um die Rechnung einfach zu halten, gehen wir davon aus, dass wir durch den Speicher theoretisch die kompletten 1.000 kWh Solarstrom selbst im Haus verbrauchen könnten.

1. Die theoretische Milchmädchenrechnung (Marketing-Prospekt & Hersteller Apps & Home Assistant)

Hier wird davon ausgegangen, dass jede erzeugte Kilowattstunde eins zu eins im Haushalt ankommt, teuren Netzstrom ersetzt und deine Autarkie eins zu eins steigert.

  • Nutzbarer Strom im Haus: 1.000 kWh (0 % Verlust)
  • Rechnung: 1.000 kWh * 0,35 EUR = 350 EUR Ersparnis pro Jahr
  • Theoretische Autarkie: 1.000 kWh Solar / 2.000 kWh Bedarf = 50 % Autarkie
  • Erwartete Amortisation: 800 EUR Anschaffung / 350 EUR Ersparnis = 2,3 Jahre

2. Die ehrliche Realität (Inklusive energetischer Betriebskosten)

In der Realität zieht das System auf dem Weg vom Modul über die Batterie bis zur Steckdose an verschiedenen Stellen Energie ab.

System-Typ A: Hochintegriertes System (Sehr effizient)

Das System ist optimal abgestimmt, läuft im optimalen Lastbereich und hat einen extrem geringen Standby-Verbrauch im Ruhezustand.

  • Echter Wirkungsgrad im Mischbetrieb: 90 %
  • Effektiv nutzbarer Strom: 900 kWh (100 kWh gehen als Verlust verloren)
  • Echte Ersparnis: 900 kWh * 0,35 EUR = 315 EUR / Jahr
  • Reale Autarkie: 900 kWh Solar / 2.000 kWh Bedarf = 45 % Autarkie (5 % weniger als in der Theorie!)
  • Energetische Betriebskosten: 100 kWh * 0,35 EUR = 35 EUR / Jahr (Geld, das als Wärme verpufft)
  • Reale Amortisation: 800 EUR / 315 EUR = ca. 2,5 Jahre
System-Typ B: Modulares System (Hohe Wandlungsverluste)

Dieses System besteht aus mehreren zusammengewürfelten Komponenten. Der Wechselrichter wird nachts weit unter seiner Nennlast betrieben (Teillast-Falle) und die Steuereinheit zieht permanent viel Standby-Strom aus dem Akku.

  • Echter Wirkungsgrad im Mischbetrieb: 72 %
  • Effektiv nutzbarer Strom: 720 kWh (280 kWh gehen als Verlust verloren)
  • Echte Ersparnis: 720 kWh * 0,35 EUR = 252 EUR / Jahr
  • Reale Autarkie: 720 kWh Solar / 2.000 kWh Bedarf = 36 % Autarkie (Satte 14 % weniger als in der Theorie!)
  • Energetische Betriebskosten: 280 kWh * 0,35 EUR = 98 EUR / Jahr (Verlustleistung)
  • Reale Amortisation: 800 EUR / 252 EUR = ca. 3,2 Jahre

Der direkte Vergleich

Berechnungsmethode Nutzbare Energie Reale Autarkie Jährliche Ersparnis “Versteckte” Betriebskosten Reale Amortisationszeit
Standard-Theorie 1.000 kWh 50 % 350 EUR 0 EUR 2,3 Jahre
System A (90% Effizienz) 900 kWh 45 % 315 EUR 35 EUR 2,5 Jahre
System B (72% Effizienz) 720 kWh 36 % 252 EUR 98 EUR 3,2 Jahre

Warum diese ehrliche Betrachtung so wichtig ist:

  1. Der Autarkie-Dämpfer:
    Wer seine Anlage nur nach dem theoretischen Ertrag auslegt, wundert sich am Ende des Jahres, warum er trotz Speicher immer noch so viel Strom zukaufen musste. Bei System B fehlen dir plötzlich 14 % Autarkie zur schönen Prospekt-Theorie. Und das liegt nicht am Wetter, sondern an den Verlusten deines eigenen Systems! Eine Anlage, die es schafft, “echte” 90% + X Autarkie zu generieren, ist eine wirklich hervorragende, hochgradig optimierte Anlage.
  2. Die versteckten Betriebskosten:
    Bei einem weniger effizienten System (Typ B) zahlst du jedes Jahr 98 EUR Betriebskosten an die Physik, weil der Strom den Umweg über einen ineffizienten Speicher nehmen muss. Auf eine typische Laufzeit von 10 Jahren gerechnet, sind das fast 1.000 EUR an zusätzlichem Verlust, die in keiner Standard-Amortisationsrechnung auftauchen!

Fazit:
Es ist ein schwerer Fehler, die Qualität einer Anlage nur nach dem Datenblatt-Wirkungsgrad des Wechselrichters zu beurteilen. Erst wenn man alle Faktoren – vom BMS-Standby über Messfehler und Cloud-Kommunikation bis hin zu den Teillast-Verlusten – einbezieht, sieht man, wie viel Autarkie und Ersparnis am Ende wirklich übrig bleiben. Genau diese ehrliche, ungeschminkte Wahrheit machen Tools wie Hubble (STATS/SFML) sichtbar.

Hinweis:
Daher ist S-Plus und SMC in Stats so ein geniales Tool! - Es versucht die Verluste auf der WR-Seite so gut es geht zu minimieren, in dem er möglichst wenig im Teillastbereich läuft!
Ebenso zeigt es wie “smart” die Amortisationsberechnung in Stats ist, da sie wechselnde Strompreise, Abnutzung, echte Effizienz und vieles mehr mit ein einbezieht!

Wie so oft, SFML und STATS machen sehr komplexe Sachen, die wenn man mal darüber nachdenkt echt Sinn machen und so in HA nicht ohne weiteres möglich sind.
( ich zitiere an dieser Stelle noch mal Basti " Es ist so als würdest du mit dem Hubble-Teleskop aus dem Wohnzimmer in die Küche schauen ob das Licht an ist… einfach weil es geht" )

Ich denke so ist es für jeden besser zu verstehen, was Hubble macht und warum. Ebenso warum SMC und S-Plus (gerade für EV und Heizstäbe) so genial sind.

Zara

@Joachim-xo ist Deine Frage damit beantwortet?

Das würde also bedeuten das HA hier komplett anders (falsch) die Autarkie berechnet :worried:
Wenn ich hier aktuell für diesen Monat Juli 2026 nachrechne komme ich bei der Autarkie auf 85,43 % und auf einen Speicherwirkungsgrad von 86,46%