Richtiger Einstieg oder die Verwirrung steigt

Hallo,

ich hoffe hier gelingt mir der richtige Einstieg. Nach unzähligen Videos habe ich jetzt einen Optiplex 7080 Micro und wollte Proxmox und dann HA installieren. Dann kam das Video über MQTT und :face_with_spiral_eyes::face_with_crossed_out_eyes:

Wie wahrscheinlich bei vielen, kam Smart Home schleichend. Ein paar FritzBoxen und DECT von AVM, die ein oder andere HUE Bridge, fernbedienbare Steckdosen, Ring Alarm, Arlo und irgendwann wird es unübersichtlich. Das soll nun wirklich gut geplant geändert werden und das nicht bis zur nächsten „Neuigkeit“.

Meine spezielle Situation! Die Geräte verteilen sich auf mehrere Standorte. Alle haben Router von FRITZ (von LTE, DSL, Kabel). Der Auslöser für eine zentrale Lösung ist die Pflicht, Wohnungen mit Rauchmeldern auszustatten. Damit würde ich auch anfangen und den o.g. Rest später gerne integrieren.

Da es sich um hunderte Rauchmelder handelt, gibt es Matter/Zigbee Gateways von Moes, Repeater und eben batteriebetriebene Zigbee Rauchmelder.

Aktuell läuft alles in Smart Life und läuft auch relativ stabil. Nach vielen Videos war meine o.g. Entscheidung eigentlich klar… Jetzt bin ich wieder unsicher.

Was soll als erstes laufen?

  • Fernzugriff auf alle Häuser über FRITZ (tut es)
  • Übersicht Zigbee Gateway, Repeater, Rauchmelder mit Signalstärke
  • Benachrichtigung Batterie und „offline“

Was soll später kommen, bzw. eingebunden werden?

  • FRITZ Thermostate
  • ARLO Kameras
  • Eufy Kameras
  • Ring Alarm
  • Hue Licht Bridges
  • Weitere Tuya (PIR, Schalter)
  • Wärmepumpen und Heizungen
  • Balkonkraftwerke und Zendure
  • Shelly pro 3EM

Wenn Geräte in einem System, dann?

  • Automatisierungen, aber verschraubst
  • PIR in Kellerm
  • Energiemanagement

Ich hoffe, dass dieses Szenario nicht zu exotisch ist und mit einer Lösung umgesetzt werden kann. Für neue Verwirrung sorgte bei mir nun HA und MQTT.

Außerdem schrieb Simon von einer fertigen Vorlage, wobei ich bislang davon ausgegangen war, dass es ein Learning by doing ist, und wollte halt zu Beginn die richtigen, Weichen stellen, damit es nicht in einer Sackgasse endet. Bin kein Programmierer und es geht (aktuell) um Zentralisierung und weniger um Automatisierung. Ich hoffe auf verständnisvolle und offene Ohren und hilfreiche Tipps.

Liebe Grüße

DERSchorschi

Hi

Wenn ich das

und das

lese dürfte es sich dabei ja vermutlich um gewerbliche Mietobjekte handeln und bei und für so etwas würde ich niemals HA als zentrale Steuerung nutzen. Es sei denn Du möchtest eine neue Dauerbeschäftigung und regelmäßig Streß mit den Mietern haben. :laughing:

VG Jim

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Deine Anforderungen können m. E. nicht so pauschal zusammenfassend betrachtet werden.
Ich empfehle, einzelne Themen losgelöst zu analysieren und dann entsprechend umzusetzen.

Insbesondere beim Thema Rauchmelder gilt es einiges zu berücksichtigen.
Meine Anforderungen:

  • Vernetzung und Alarmierung auch ohne App/Bridge/HA/Strom.
  • Batteriestatus in HA
  • Info über eine Alarmierung auch, wenn keiner zuhause ist.

Da mir das Erste am Wichtigsten war, habe ich mich für einen Hersteller entschieden, der neben einer Vernetzung und lokaler Alarmierung zusätzliche Informationen über deren Cloud via Bridge/App bereitstellt.
Hierzu zählen für mich insbesondere der aktuelle Batteriestatus in HA und eine zusätzliche Info im Alarmfall in einer App.
Sollte es zu einem Ausfall der Bridge kommen (z. B. durch Stromausfall), fehlen die Zusatzinfos natürlich, aber eine netzweite Alarmierung bleibt gewährleistet.

Meine lange Suche hat mich zu diesem Thread geführt.
Ja, viele Seiten, aber sehr informativ.
Ich habe mir die Zeit zum Durchlesen genommen, weil mir das Thema Rauchmelder sehr wichtig war.
Eine zusätzliche Funktion als Alarmanlage stand nicht in meinen Anforderungen.

Am Ende sind es bei mir Rauchmelder von X-Sense geworden.
Sie erfüllen alle meine Anforderungen und sind auch noch (zumindest für mich) bezahlbar gewesen.

Andere Themen in Deinem Beitrag führen mit Sicherheit ebenfalls zu langen Zeiten der Information.

HA ist eben wie Microsoft Word:
Wenn Du nur gelbe Zettel schreiben willst, ist Word “oversized”, es würde ein einfacher Editor reichen.
Willst Du mehr machen, bleibt es nicht aus, sich mit Word nähert zu beschäftigen, um genau das zu erreichen, was man sich wünscht.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg bei Deinem HA-Projekt

Nein, nicht gewerblich. Rauchmelder müssen ja gar nicht smart sein. Bei den früheren war aber immer das Problem, dass (von Mietern) Batterien entfernt wurden. Teil beginnt zu piepen und das nervt. Egal ob Treppenhaus oder Wohnung.

100% geht nie, aber eine Info, wenn Gerät offline ist hilfreich. Oder mal eben schauen, ob Batterie bald leer.

Das geht auch mit Smart Life Hier sehe ich aber nicht, warum Repeater 10 offline ist und ob Rauchmelder X sich mit bestem Repeater verbunden hat

X-Sense hatte ich vorher, aber ohne Zentrale. Hatte auch mit Meross schon getestet, wird bei der Menge dann aber schnell unwirtschaftlich.

Ist MQTT etwas eigenes oder kann das in HA integriert werden?

Es ist mir klar, dass nicht alles auf einmal umgesetzt werden kann. Ist auch gar nicht das Ziel. Es geht mehr um die richtige Entscheidung. Das Beispiel mit Office Word passt gut. Es muss eine grundlegende Entscheidung getroffen werden. MS Office oder andere Lösung. An der Stelle bin ich gerade und dachte bis heute, Dell Optipkex mit Proxmos und HA sei der ideale Einstieg und dann langsam aufbauen.

Liebe Grüße

DERSchorschi

Hm - es geht um hunderte von Rauchmelder und es ist dann jetzt auch, wenn auch in Klammern, von Mietern die Rede, aber es geht nicht um gewerbliche Objekte? Anm.: Wenn Häuser oder Wohnung vermietet werden dann sind das eigentlich gewerbliche Objekte, bzw. eine gewerbliche Tätigkeit.

Dann verrat uns doch mal bitte genauer um was für Objekte es sich da handelt, wer dort wohnt und wo, bzw. als was Du dann ins Spiel kommst.

Warum hake ich da nach? Weil es einen Unterschied ausmacht ob es vielleicht um a) Dein Haus + das Haus Deiner Eltern + ggf. Häuser von evtl. Geschwistern geht, oder eben b) ob es sich um Mietobjekte mit fremden Mietern handelt.

Bei a) könnte man ja noch auf die Idee kommen das alles zentral per HA steuern zu wollen, weil die davon betroffenen ggf. “leidensfähig” sind, :laughing: aber bei b) würde ich eben ganz sicher nicht auf die Idee kommen das mit HA zu machen.

Home Assistant ist etwas was man als Hobby und zum “basteln und spielen” ansehen sollte und was man bei seinem privaten Zuhause, oder eben vielleicht noch bei Verwandten einsetzt, aber eben nicht für irgendwelche Mietobjekte an x Standorten.

VG Jim

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Dann wirst Du nicht drum herumkommen, eine 100-seitige Zusammenfassung über die Leistungsmerkmale von Word zu lesen, um am Ende zu wissen, ob Dein Vorhaben damit umsetzbar ist.
Und wie so oft, gibt es Alternativen, mir fällt da spontan IoBroker ein.
Solche Systeme bieten in der Regel sehr vielfältige Möglichkeiten, um die eigenen Ansprüche weitgehendst abzudecken. Alles nur eine Frage von Zeit und Geld.

Hallo Jim,

wenn du es so definierst, hast du Recht. Es sind meine Miethäuser. Vorgeschrieben sind „dumme“ Rauchmelder in jedem Schlafraum. Das hatte ich, dazu in Kellern und Treppenhäusern. Bei Wartungen/Prüfung im Treppenhaus fehlten dann 10-15% der Batterien. Daraufhin machte ich eine Überprüfung in den Wohnungen und auch hier fehlten teilweise Batterien oder Gerät war demontiert. Fast immer war die Aussage des Mieters, dass Gerät gepiept habe. Batterien und auch 10Jahres fest verbaute.

Wenn etwas passiert, hafte ich als Vermieter, aber ich bin auch keine Verwaltung, die zur Exkulpierung eine Firma mit Montage, Wartung etc. beauftragt. Daher die Entscheidung zur Umstellung auf „smarte Rauchmelder“.

Mir geht es darum, die Dinger gesetzteskonform eingebaut zu haben und das ist der Fall. Darüber hinaus zu wissen, wie stabil das Zigbee-Mesh ist. Ansonsten reicht mir die Info über „offline“ und die Möglichkeit, Batteriestand prüfen zu können. Zum Smart Life fehlt mir also nur die Visualisierung des Zigbee-Mesh und Signalstärke. Da muss/will ich ran.

Mit funktionierenden Rauchmeldern und jährlicher Wartung der Rauchmelder bin ich auf sicheren Seite. Eine ältere Mieterin hat Demenz und hier lösen Rauchmelder schon einmal aus. Die ist daher speziell unter Beobachtung, damit nicht das Haus abfackelt. Der einzige Fall, wo ich bei Alarm zusätzlich informiert werde.

Das ist ein positiver Nebeneffekt, denn ansonsten reicht es ja, wenn bei nächtlichem Brand die Dinger Krach machen und das tun sie. Auch kann ich schon problemlos eingeben, „wenn Melder im Raum Treppenhaus Alarm gibt“, „dann geben alle im Treppenhaus Alarm“.

Ich schweife ab. Es geht mir also zusätzlich um Visualisierung des Zigbee-Netzes und Erweiterung für die Zukunft. Noch nicht verbaut, aber es gibt Zigbee-PIR für Kellerlicht.

Switch für Beleuchtung, „wenn 2 Stunden nach Sonnenuntergang“, „dann Beleuchtung ein“ und (23:59 Uhr wieder aus). Steckdosen mit Zeitschaltung usw. Tun (meist) alles, was sie sollen, aber in eigener App (z.B. Meross).

Dazu die aufgezählten sonstigen SmartHome Geräte, die alle idealerweise unter einer Oberfläche und dann z.B. schlicht melden, wenn „offline“.

Zukünftige Spielereien, Automatisierungen usw. müssen weitgehend „out of the Box“ sein und überschaubar. Also nicht: wenn ich Ich hatte ja geschrieben, dass es auch jede Menge Insellösungen div. SmartHome Geräte gibt und daher die Suche nach der EierlegenderwollmilchsauDurchmich de Haus nähere, dann schalte Beleuchtung ein, fahre Heizung hoch und lass Kaffee laufen. Eher die beschriebenen Szenarien. Wenn PIR in Keller geht, dann solange Licht, bis Person diesen verlässt. Einmal angelegt und Ende (nur Meldung, bei Störung/Offline).

Als Besonderheit halt die verschiedenen Standorte und daher Remote mit FritzBoxen.Ich hatte ja geschrieben, dass es jede Menge Insellösungen div. SmartHome Geräte gibt und daher die Suche nach der Eierlegenderwollmilchsau.

Gut dann habe wir das Thema Mietshäuser und Mieter ja geklärt. Was dann den Einsatz von HA und Zigbee dafür betrifft bleibe ich dabei was ich bereits geschrieben hatte, sprich

Warum ich das nicht machen würde wirst Du dann im Laufe der Zeit auch noch feststellen. :laughing: Nein ich will Dir damit jetzt nicht dumm/blöd kommen, aber ich habe den Eindruck das Du Dich da bereits ziemlich festgelegt hast und Du der Meinung bist das das ja ein easy going ist, oder sein wird. Warum es das nicht ist und wird und warum ich kein HA und Zigbee dafür nutzen würde hier jetzt noch ausführlicher zu begründen würde auch irgendwie den Rahmen sprengen. Außerdem hatten wir hier schon mal so ähnliche Themen wo es um Mietobjekte ging.

Daher viel Erfolg bei Deinem Vorhaben und das meine ich auch wirklich so. :slightly_smiling_face:

VG Jim

Wie stellst Du Dir das Thema ZigBee vor? Steht dann in jeder Wohnung ein ZigBee Server rum.
Und di eMieter dulden diesen und lassen es auch zu dass Dieser über ihren Router ins Netz geht?
Wie hast Du Dir das mit dem ZigBee Mesh vorgestellt, RM sind Endgeräte und sind auf ein ZigBee Mesh angewiesen.

Für Deinen Einsatzzweck wäre eher LoRaWAN das richtige Lösung . Mit einem LoRaWAN Getaway je Mietobjekt.

Gruß Osorkon

Vielleicht habe ich wirklich einen Knoten im Kopf. Ich nehme einmal ein Beispielobjekt

Aktuell gibt es (überall) ein Moes Matter-Zigbee Gateway an einem Router.

Dann gibt es „Räume“. Das beginnt mit dem Raum Treppenhaus. Hier befinden sich im Keller und auf jeder Etage Repeater und zusätzlich als Endgeräte Rauchmelder. Das Ganze läuft recht stabil.

Dann ist jede Wohnung ein eigener Raum mit Zimmerliste. Dort sind auch Rauchmelder fest installiert und laufen stabil über die Repeater.

Zusätzlich gibt es hier einen Switch, der die Hausbeleuchtung steuert. 2 Stunden nach Sonnenuntergang schaltet er ein und 23:59 Uhr schaltet er wieder aus. Geplant ist die Bewegungsmelder im Keller durch PIR zu ersetzen. Auch hier ganz einfach „wenn Personen im Keller, dann Licht ein“, „wenn Person den Keller verlässt, Licht wieder aus.“

Die PIR sind noch nicht installiert, der Rest läuft recht stabil.

Nun ist in diesem Objekt der Repeater im Dachgeschoss offline. Warum kann ich nicht nachvollziehen. Der Rauchmelder im Treppenhaus DG läuft problemlos, er greift sicherlich den Repeater der obersten Etage ab. Die Rauchmelder der beiden Wohnungen im Dachgeschoss sind überwiegend offline, zumindest die Rauchmelder, die weiter vom Treppenhaus entfernt sind. Grund dürfte der offline Repeater im Dachgeschoss sein.

Grund dürfte der offline Repeater im Dachgeschoss sein.

Vielleicht hilft Dir ja dieser Beitrag zu Deiner Entscheidungsfindung weiter.

Habe mich damals dort auch schlau gemacht (und auch meinen Senf dazu gegeben).
Ich halte eine Vernetzung von Rauchmelder via 868MHz als die bessere Wahl als Zigbee zu benutzen.
Meine Batterien haben auch nach über einem Jahr Betrieb immer noch 100%
Keine Ahnung, ob das bei Zigbee genauso langlebig ist.
Und ich habe auch im Eventualfall den Ärger mit einer Versicherung bezüglich zertifizierten Geräten im Hinterkopf, dem ich lieber aus dem Weg gehen möchte.

Wow, bei dem Artikel klingelt der Kopf. Ist ja extrem umfangreich. Von x-Sense hätte ich noch so rund 100, aber die falschen. X-Sense Funkvernetzbarer Rauchmelder XS01-WR. Davon hatte ich 6er Pakete, aber ohne Zentrale, in den Treppenhäusern und die normalen XS01 in Wohnungen. Das waren m.W. die mit entnommenen Batterien.

Da ging dann schon etwas Geld durch den Kamin.

Aber auch sonst stehen ja mehr als genug Probleme in dem Artikel. Irgendwie scheint jeder Hersteller sein eigenes Süppchen zu kochen.

Auf jeden Fall sehr interessanter Artikel und gute Beiträge/Erläuterungen von dir.

Irgendwie testet gefühlt jeder ein halbes Dutzend Rauchmelder, bis es dann klappt und vielleicht bis zum nächsten Update oder nach selbigen.