ich habe ein auf einer FritzBox Cable 6690 basierendes Netzwerk im (doch recht großen) Haus im Einsatz. Für gute Abdeckung - auch nach draußen in den Garten - habe ich insgesamt 4 1200AX Repeater im Access Point Betrieb im Einsatz.
Das ganze lief soweit auch stabil, seit 3-4 Wochen habe ich jetzt aber immer wieder das Problem. Dass das Netzwerk Schluckauf bekommt - Das Internet wird quälend langsam/ kaum erreichbar, Home Assistant reagiert nicht mehr (komme nicht auf die Oberfläche) und auch in die Fritz Oberfläche komme ich meist nicht oder nur mit sehr langer Wartezeit.
Sofortige Abhilfe schafft dann ein Neustart der FritzBox - ich kann mir daher nur vorstellen, dass die FritzBox in irgendeiner Form am Limit läuft (viele Netzwerkgeräte) und da bspw. der Speicher voll läuft oder ähnliches…
Daher die Frage in die Runde: Kennt jemand das Problem? Gibt es Abhilfe? Oder sollte ich mich mit der Realität auseinandersetzen auf Unifi oder ähnliches zu wechseln?
Ich bin halt kein Netzwerk Profi und mochte daher den einfachen Ansatz mit der Fritz Box bislang.
Über wie viele Netzwerk Geräte sprechen wir? Die Fritzbox Repeater können sich ausschließlich über WiFi verbinden. Richtig?
Bei der Größe nach der es klingt, wäre richtige Netzwerk Hardware vermutlich sinnvoller. (Und ggf. sogar günstiger)
Access Points wären mit LAN Kabel am besten versorgt… Wenn es WiFi sein muss, dann in einer Entfernung, wo das Signal bis zum AP noch stabil ist.
Von Unifi würde ich, schon wegen des Preises, grundsätzlich abraten. TP Link Omada Geräte gibt es erfahrungsgemäß auch gebraucht Recht günstig. Und in der Handhabung Recht einfach. Insbesondere wenn man auf einen Controller wie einen OC200 setzt.
Mikrotik ist so der Geheimtipp. Da aber auch die Lernkurve sehr steil und nicht unbedingt für jeden zu empfehlen.
Einen habe ich auch davon und der läuft seit Update auf 8.20 vor 3-4 Wochen eher instabil. Ansonsten habe ich LAN gebundene Repeater pro Etage wie Tarag schon sagte, das ist besser. Aber dennoch lohnt sich der Blick nach vorne und das sehe ich kein Fritz mehr.
Bis dahin starte ich automatisiert durch und so entstand diese Idee
Insgesamt schon so ca. 120 Geräte im Wifi - darunter ca. 20 Shellys - 3 Wifi Kameras, mehrere 3D Drucker, einige Endgeräte Smartphones, Tablets usw. mehrere Bridges (Hue, 5x Apple Thread Border Router), PV Wechselrichter, ein NAS, Wallbox etc.
Die Repeater laufen als Access Point, sind also alle direkt per LAN Kabel angeschlossen.
Okay der Tip Mit TP Link ist schon mal nicht schlecht - eine halbwegs Anfängertaugliche Config wäre nicht schlecht - ich scheue noch den Umstieg.
Habe es in meinen Anfangszeiten verpasst die IP Adressbereiche sauber zu vergeben, somit sind die Geräte die sinnvollerweise eine feste IP Haben jetzt in der FritzBox fest zugewiesen - aber natürlich wild über den gesamten Bereich Verteilt. Das Sollte ich ja bei einem Umstieg glatt ziehen - Gerade Home Assistant und die zahlreichen Docker Container auf meinem NAS sollten ohne große Umstellung weiterlaufen, sprich mit gleicher IP.
Okay das ist gut zu Wissen, jetzt wo du es sagst: Updates gab es die Tage tatsächlich auch bei mir.
Wobei ich die Repeater nicht Neustarten muss damit es wieder läuft - würde ja ggf. eher dagegen sprechen?
Da diese von Vodafone ist, habe ich es nicht selbst in der Hand aber ja sie ist aktuell auf 8.21
Verbinden sich denn deine Geräte, im HA, nach dem Neustart der Fritzbox schnell und einwandfrei? Ich hatte so einen ähnlichen Fall vor 2 Wochen. Da hat eine Integration aus HACS die Fritzbox förmlich totgebombt. Nach dem Deaktivieren der Integration war damit Schluss. Allerdings war das leicht zu ermitteln. Weil nach dem Neustart der Fritzbox plötzlich meine Shellys zum Teil Probleme hatten sich zu verbinden.
Von der Leistungsfähigkeit: meine 7690 hat an die 120 Geräte zu verwalten. Das funktioniert einwandfrei. Die langweilt sich eher. 3 Repeater (2400er) laufen im Mesh. Einer Pro Stockwerk. Zwei davon am Kabel, einer per Wlan. IP-Adressen werden von der Fritzbox immer die selbe vergeben.
Auch wenn das bis vor ein paar Wochen Deiner Meinung nach stabil lief, aber bei so einer Anzahl an Clients sind Probleme mit der FB quasi vorprogrammiert und mich wundert ehrlich gesagt das Du diese bisher noch nicht hattest.
Du solltest tatsächlich mal über einen Wechsel nachdenken. Entweder kompl. oder nur für das WLAN. Letzteres habe ich schon vor Jahren gemacht, sprich mein WLAN läuft hier über ein Asus Mesh System und meine FB7590 ist nur noch für’s 'Routing" und DECT zuständig. Dann wird es für Dich diesbezüglich
auch nicht ganz so aufwändig. Aber was Du am Ende machst ist natürlich Deine Entscheidung.
Das läuft bei mit seit 2 Jahren stabil. Sogar schon mit der 7590 ist das stabil gelaufen. Wenn etwas das System zum Crash geführt hat waren es schlechte Integrationen. Jedenfalls bei mir. Oder zig verschiedene Öko-Systeme.
Bei mir läuft seit Jahren ein Pi4 mit einer SD Karte absolut stabil. Und ich weiß sowohl wieso, als auch, dass es bei vielen anderen nicht so sein würde.
Anekdotische Evidenz hilft daher zumeist wenig.
@S-d das ist definitiv eine Größe, die ich nicht mehr mit einer Fritzbox machen würde.
Ein SDN (Software defined Network) ist (meiner Meinung nach) der nächste, logische Schritt von einer Fritzbox weg.
Du kannst halt in einer Oberfläche alle Geräte verwalten … Von Omada gibt es auch Software Controller. Evtl. gibt es da auch entsprechend eine Demo.
Bei Deiner Größe wäre es vermutlich sinnvoll mit VLANs und ggf. verschiedenen IP Bereichen zu arbeiten.
Spätestens an dem Punkt musst Du Dich aber ein bisschen in die Netzwerk Theorie / Technik, unabhängig vom Anbieter der Hardware, einarbeiten.
Nur mit dem Unterschied das die SD zwangsläufig mal den Geist aufgeben wird. Aber ist ja auch egal. Wenn du weißt, warum deine SD sehr langlebig ist, ist eine SD ja generell nicht auszuschließen. So wie die Fritzbox halt auch. Ist doch im Grunde das Selbe. Zudem ja auch bei Fritz neue und potentere Modelle auf den Markt kommen. Bei der SD ist es im Grunde ein physikalisches Gesetz dass sie früher oder später die Grätsche macht. Ich denke statistisch stirbt die SD vor der SSD. Mal ganz abgesehen von der Geschwindigkeit.
Nur das die Grenze bei der Fritzbox, nicht bei 120 Geräten liegt. Es gibt massig User im Shelly-Forum die 200+ Geräte an einer Fritzbox betreiben.
Sind wir doch mal ehrlich: Da gibt es noch zig Faktoren. Schlecht aufgebautes Mesh, schlechte Repeater, ungünstige Positionierung. Ist 2,4Ghz und 5Ghz getrennt? Funkt Zigbee mit rein? Alles Faktoren. Oder wie bei mir mal. Eine schlechte Integration via Hacs.
Bei der Fritzbox ist das auch so eine Sache. Bei den einen läuft die problemlos. Bei anderen nicht. Auch die aktuelle 8.20 kommt nicht bei allen gut an.
Da auch mal ein Blick ins IP-Phone-Forum werfen. Ist das Forum rund um die Fritzbox.
Ich kann auch nur für meine 7690 sprechen. Und natürlich MEINER Konfiguration. Ich habe 2,4Ghz und 5Ghz auf verschiedenen SSID. 3 sauber gesetzte Repeater. Und es läuft halt problemlos. Wie bei vielen anderen auch. Es gibt halt unheimlich viele Parameter. Meine 7590 lief auch sauber. Die habe ich wegen dem sterbendes 2,4Ghz getauscht. Also noch VOR dem sterben.
Ein “bei mir funktioniert es” wird ihm nur teilweise helfen. Aber ein “da geht eine Fritzbox nicht mehr” hilft da halt auch nicht weiter. Weil es halt nicht stimmt. Wie schon gesagt: es gibt viele Parameter.
Wer besteht denn mehrere Beiträge lang darauf, dass ja sie Fritzbox eigentlich … Und mit über 200 Shelly …
Was aber stimmt ist, dass es bei ihm nicht funktioniert. Oder willst Du das in Abrede stellen? Wieso diskutieren wir also, dass es in anderen Fällen …?!
In seinem Setup ist die Fritzbox, aus nachvollziehbaren Gründen, mit ihrer Leistung am Ende. Also braucht es andere Hardware, die auf große Netzwerke ausgelegt ist.
Die Fritzbox ist nun einmal ein All in One Consumer Gerät. Daran ist nichts falsch. Aber eben auch nicht one fits all.
Das er vielleicht auch andere Möglichkeiten in Betracht zieht? Wie es halt bei mir war. Eine schlechte Integration? Was funkt da alles rum? Mehrparteienhaus? Störsignale? Schlecht aufgebautes Mesh?
Warum soll es Fakt sein seine Fritzbox wäre am Ende wenn bei andren weit mehr Geräte erfolgreich laufen? So einfach sehe ich es nicht.
Hätte ich bei meinem Problem auf sowas gehört, wäre ich viel Geld los geworden und das Problem wäre geblieben. Ganz simpel gesagt.
Ich bin sehr sicher, dass ich zu dem Preis der Geräte die er von AVM dort stehen hat Netzwerk Technik besorgen kann, die seinem Anwendungsfall genügt und noch deutlicher Reserven hat.
Außerdem Funktionen, die die Fritzbox einfach nicht kann. Zum Beispiel mehr als ein Subnetz, VLAN und was man in großen Netzwerken eben noch so nutzt …
Aber ja … Die Fritzbox ist bestimmt nicht schuld, sondern irgendwas anderes … Zufrieden, Fanboy?
Wie kommst du auf den Trichter ich wäre ein Fanboy? Und wie kommst du darauf persönliche Angriffe wären bei sowas angebracht? Kennst du mich? Du urteilst über mich weil ich andere Faktoren ins Spiel bringe? Und eben nicht nur platt urteile? Das bin ich von hier bisher nicht gewohnt. Schade.