Mein NUC langweilt sich! Wie kann ich ihn beschäftigen?

Kurze Einleitung:

Das Thema kam im Zuge des Fadens Frage eines absoluten Neulings zu home assistant auf. @ArneAE hatte gefragt, ob ein Dell Wyse 5070 J4105 8GB DDR4 128GB M.2 reicht.

8 GB RAM und eine 128GB SSD sollten erstmal eine ganze Weile reichen, ja.

Wenn es Dir in dem Dell je zu eng wird, kannst Du RAM und SSD auch noch aufrüsten. :wink:

Nachtrag

Ich bin auch noch nicht sooo lange dabei, hab mir aber gleich einen NUC8i5 mit 16GB RAM und 256GB SSD gegönnt. Mich würde echt mal interessieren, was der den ganzen Tag macht, wenn er sonst nichts zu tun - 99% seiner Zeit langweilt er sich zu Tode! :laughing:

Deswegen zählt und identifiziert meiner jetzt die Piepser im Garten :slight_smile:

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Ich will das Thema hier jetzt nicht überfordern, schließlich geht es um einen Einstieg in HA.

Nach Raspberry und NUC habe ich HA als Virtual Machine auf Proxmox installiert.
Warum? Weil man daneben noch andere Sachen machen kann.
Damit werden die schlafenden 99% genutzt.

Und das Tüpfelchen auf dem “i” ist ein Proxmox-Cluster, um den Ausfall eines Rechners zu kompensieren.
Damit sind für mich die USB-Dongle als Zigbee ausgeschieden.
Es wurde ein Stick, den man via LAN integrieren kann.
Dazu gibt es aber in anderen Threads detailliertere Infos dazu.

Nur mal so als weitere Denkanstöße und schlaflose Nächte. :laughing:

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Das wäre doch mal einen neuen Thread wert “Mein Nuc hat lange Weile … wie kann ich ihn beschäftigen???” :smiley:

Proxmox ist hier im Forum kein Kernthema, da gibt es andere Foren, welche diesbezüglich besser sortiert sind.
Aber kurz meine Konstellation:

Auf Mini-PC (i7, 12 Threads, 64GB RAM, 1TB SSD) Proxmox installiert.
Darunter als VM (VirtualMachine) & LXC (LinuxContainer):

  • Home Assistant (VM)
  • MQTT-Broker / Zigbee (VM)
  • InvenTree, Inventar-Server (VM)
  • Paperless, Dokumentenmanagement (VM)
  • Tandoor, Rezeptsammlung (LXC)

Und damit ist die Kiste auch noch nicht mal ausgelastet.

Läuft bei mir verteilt auf 3 Rechner im Cluster.
Wenn also zwei ausfallen würden, könnte einer alle Aufgaben problemlos bewältigen. :smiling_face_with_sunglasses:

Es gibt unzählige VM’s für Proxmox:
Alle möglichen Linux-Derivate
Windows 10, Windows 11

Aber ja, ich füttere da gerne einen eigenen Thread für dieses Thema.
Ich bin da zwar nicht der Spezialist, aber für Anregungen reicht’s allemal. :wink:

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Um Anregungen solls ja auch gehen.
Wenn man sich dann ein Thema raus gepickt hat heißt es sowieso in den “Spezial”-Foren nach Infos zu forschen.

Da kann einer der Mods ( @tarag, @harryp ? ) vielleicht Abhilfe schaffen und den hier schon angefangenen Faden Mein NUC langweilt sich! Wie kann ich ihn beschäftigen? auslagern!?

Danke @tarag ! :innocent:

Dann mal weiter im Text:

Das ist auf jeden Fall mal eine interessante Nutzung für den NUC. Wer da jetzt Boah, das muss ich auch haben ruft, kann sich die Details über birdNET-GO auf github anschauen. Ich guck mir das auf jeden Fall mal an.

Wie ist es mit Dir :index_pointing_at_the_viewer: ? Wie vertreibst Du Deinem NUC die lange Weile?

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Habe zwar keinen NUC, aber mein Dell OptiPlex 7040 ist auch nicht ausgelastet. :zany_face:

i5-6500T 16GB Arbeitsspeicher 1TB SSD…

Habe darauf Proxmox laufen mit:

LXC´s = ADGUARD / Zigbee2MQTT / influxDB / MQTT-Broker

VM´s = RaspberryMatic / HomeAssistant / Windows 11(immer nur an, wenn ich es brauche)

Die CPU ist trotzdem nur ganz selten mal bei 60%, das werden die BackUp´s sein.

Sonst dümpelt die bei 10-15% rum.

Arbeitsspeicher so bei 8GB.

Das “lustige” ich habe sogar zwei von den Dingern. Und der Zweite langweilt sich noch viel mehr, als “Testsystem” :roll_eyes: :zany_face:

Dell Wyse 5070 / J4105 / 16GB Arbeitsspeicher / 500GB SSD

Auch auf Proxmox, allerdings nicht im Clusterverbund mit dem anderen.

LXC´s = AgendDVR / PIAlert / ioBroker

VM´S = Homeassistant / LinuxMint
CPU dümpelt bei 30% rum
Arbeitsspeicher so bei 10GB.

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i5-6500T kann man machen.

Ich bin von einem Futro S930 auf einen AMD 5700U auf 10 Watt TDP gewechselt = glciher Stromverbraucht 10 mal mehr Leistung. Arbeitskollege hat auch einen i5-6500 und will auf meinem Hinweis hin auch wechseln. Der i5 verbraucht nämlich mehr und ist langsamer.

Eigentlich sollte es bei diesem Thema weniger um die Hardware gehen. Vielmehr darum, wie die Kapazitäten der Hardware durch Anwendungen ausgenutzt werden können. Es sollte um Ideen gehen, die manche User vielleicht noch nicht auf dem Radar hatten - aber als interessant empfinden. Die Hardware ist dabei eher nebensächlich.

Ich meine das gehört zusammen. Damit man ein bisschen vergleichen kann was ein vorhandenes System packen kann. Gibt ja unzählige Hardware Möglichkeiten.

Ich betreibe Unraid mit HA als VM. Weitere Kandidaten anderem auch Paperless, FreshRSS, Uptime Kuma, AdGuard etc.

Da gebe ich dir Recht, aber letztendlich sieht doch jeder selbst mit einem Blick in der Übersicht bei Proxmox, wie stark sein System ausgelastet ist und ob ein Upgrade hardwareseitig nötig ist. Die Idee dieses Threads war es Ideen zu sammeln. Denn ich denke bei den meisten Usern dümpelt die Hardware so zwischen 15 und 30 Prozent Auslastung rum.

2x LXC Ubuntu auf denen laufen eigentlich nur Python-Scripte um die mqtt-Topics meiner PV zu generieren. Die könnten eigentlich weg, bin nur zu faul die Payloads in einTemplate bei HA zu packen

1x LXC Ubuntu für Matter-Bridge

1x VM Ubuntu BirdnetGo

1x VM HassOS

Damit liege ich bei ca 20 Prozent CPU Auslastung auf einem i3

Dann möchte ich auch meinen kleinen EDV-Lebenslauf zum Besten geben.

Nachdem ich vor über 35 Jahre noch die Meinung hatte, Datensicherung ist nur was für Warmduscher, habe ich Selbige geändert, als bei einem HD-Crash sämtliche Fotos & Videos unserer Hochzeit und die Anfänge unseres Sohnes in Rauch aufgegangen sind.
Fortan entwickelte ich über die nachfolgenden Jahre mein eigenes Datensicherungskonzept stetig weiter, dass es mir sogar den Ruf eines Datensicherungsparanoid eingebracht hat.
Nun denn, damit kann ich gut leben, habe ich bisher keine digitalen Verluste erfahren.
Und aufgrund der Größe getreu dem Motto: Wer weiß, was noch kommt.

Vor einigen Jahren ärgerte mich der Zustand, dass ich die Bewegungsmelder von Philips Hue und die Heizungsthermostate von AVM in unterschiedlichen Apps nachschauen musste, wenn mal wieder die Funktion wegen mangelnder Batterie eingestellt wurde.
Die Stunde eines “Smarten Heims” war geboren.

Erste Recherchen im Internet ergaben, dass mein Wunsch mit ioBroker umzusetzen sei, alles kein Problem.
Also einen Raspberry aus der Schublade gekramt, 'ne SD-Card mit dem System bespielt und in Betrieb genommen.
Das war schon mal einfach. Aber das war’s dann auch mit der Einfachheit.
Selbst kostenpflichtige Onlinekurse haben meine alten Gehirnwindungen nicht in Schwung bringen können, was mich entnervt zu der Erkenntnis brachte: ioBroker ist zumindest nix für mich.

Die weitere Suche brachte mich auf Simon42 und seine Videos.
Einerseits war der Tpy mir in den Videos von Beginn an gleich sympathisch.
Aber auch er vermittelte mir im Unterbewußtsein “alles ganz einfach”.
Ja nee is klar ne.
In einem seiner Videos fiel die Bemerkung zu Home Assistant: “… und das System läßt sich auch mit dem Smartphone bedienen.”
Damit hatte er mich, also ioBroker runter und HA rauf auf die SD-Card.

Auch hier war die Installation schnell umgesetzt, und von Beginn an waren bereits einige Geräte zu sehen.
Selbst mit meinem “nur rumgeklickt” konnte ich doch Nachvollziehbares umsetzen.
Also war die Entscheidung gefallen: Home Assistant passt zu mir.
Ich musste mir also weitere Videos von Simon42 reinziehen und zu guter Letzt mich auch hier im Forum anmelden und 'n bissl Mitquatschen, was mir bisweilen sehr gut getan hat.

Da ich neben paranoidischer Datensicherheit auch großen Wert auf die Betriebssicherheit lege, keimte in mir der Gedanke: Was ist, wenn die HA-Büchse nicht mehr so will, wie ich es will?
Die SD-Card gegen eine SSD getauscht war aber nur der Anfang.
Es folgte der Umzug auf einen NUC (klar, einer aus der Schublade), der aufgrund einer Datensicherung weitgehendst funktionierte.

Und auch ich stellte mir die Frage, was kann ich mit der überschüssigen NUC-Leistung noch alles machen. Die Stunde von Proxmox war geboren.
Ein Mini-Betriebssystem, welches die Basis liefert, um virtuelle Rechner nebeneinander laufen zu lassen. “Notwendige” Anwendungen, die ich seit gefühlten hundert Jahren vermisse, waren auch schnell gefunden.

Mit dem NUC mit Proxmox konnte ich meine Datensicherheit weiter ausbauen, es folgten neben meinen NAS auch noch Proxmox-Backupserver.
Trotzdem keimte weiterhin die Angst der Betriebssicherheit.
Also kurzerhand mich mit dem Thema Proxmox-Cluster und deren Hochverfügbarkeit (High Availability = HA) beschäftigt.
Somit fanden neben den restlichen Rechner aus der Schublade auch noch einiges an Neuerwerb den Weg in mein kleines schnuckeliges Rechenzentrum, was folgendermaßen ausschaut:


Dank einer Vielzahl an Rechnern habe ich ein Cluster für Virtuelle Maschinen VM’s und ein weiteres Cluster für Container (LXC) aufgebaut, jeweils bestehend aus 3 Rechnern.
(zuvor folgte noch der Test-Betrieb eines Clusters mit zwei Rechnern und einem Raspberry als Quorum)
PVE-4 ist ein Test-System, um vorher neue VM’s & LXC’s zu testen, bevor sie den Weg in meine Produktivsysteme finden.
PDM (Proxmox Datacenter Manager) ist ein Betasystem, um mehrere Proxmox-Rechner und deren VM’S/LXC’s zu verwalten. Ja, man kann da schnell den eigenen Überblick verlieren.
Warum? Weil ich noch einen Rechner übrig hatte.


Mein Produktivsystem für VM’s.
Zwei der Mini-PC’s hatte ich, ein dritter Baugleicher folgte aus dem Internet.
Jeder Rechner ist in der Lage, alle VM’s zu betreiben, sollten zwei Proxmox-Server ausfallen.


Da LXC’s weniger Leistungshungrig sind, gab’s dafür 3 nahezu gleiche Rechner.
Zwar für eine Rezeptsammlung überdimensioniert, aber ich bleibe meinem Motto treu: Wer weiß, was nicht noch alles kommt.


Der Vollständigkeit halber noch mein über die Jahre selbst entwickeltes Datensicherungskonzept…


… worin sich meine neue Proxmox-Welt integrieren liese.

Mitgezählt?
Genau. Inklusive Proxmox-Backupserver heizen unsere vier Wände aktuell 10 physikalische Rechner.

War jetzt zwar 'n bissl viel Text (und wenig Bildern), aber vielleicht regt das ja eigene Ideen an.
Ich selbst lasse mich durch andere Beiträge gerne zu neuen Herausforderungen inspirieren. :wink:

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Mein Homelab Host (Proxmox) i9-13900H mit 96GB RAM läuft in Durchschnitt bei 6% CPU Auslastung.

Ich kämme aber gar nicht auf die Idee den jetzt dauerhaft voll auslasten zu wollen.
Eher im Gegenteil, bin froh das genug Reserven da sind.
Neustart von Home Assistant in wenigen Sekunden durch. Kompilieren der ESPHome Firmware auch in wenigen Sekunden durch, früher waren das mal mehrere Minuten.

VM’s die dauerhaft laufen:

  • Home Assistant OS Produktiv
  • Home Assistant OS Testumgebung
  • True NAS
  • NextCloud
  • Proxmox Backup Server ( Haupt PBS läuft separat auf einem ZimaBoard)

VM’s die bei bedarf laufen:

  • Windows 11
  • Ubuntu

Und aktuell 15 LXC’s

Gruß
Osorkon

Da komme ich gleich mal zu einer Frage an die Spezialisten hier. Ich suche nämlich nach einem Printserver. Hatte schon CUPS laufen - half mir aber nicht wirklich weiter, da ich einen Canon MG5200 rumstehen habe. Für diesen ist es mit aktuellen Treibern eher so semi bis gar nicht. Z.b. Treiber fürs aktuelle MacOS gibt’s keine und auch für Cups nur mit umständlichem Gefrickel und Funktionseinbußen.

Vielleicht hat ja jemand ne Idee für mich diesbezüglich.

Magst Du hier Deine LXC-Sammlung veröffentlichen?
Ich bin noch auf der Suche, was mir fehlen könnte. :upside_down_face:

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Bin zu faul zum tippen, kann ich Dich auch mit einem Screenshot zufrieden stellen. :grinning_face_with_smiling_eyes:

Gruß Osorkon

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Vielen Dank. :+1:
Den einen oder anderen Begriff werde ich mal durch einen Übersetzer jagen müssen.

Ich sehe du hast einige Dinge, die es als Addon bei HA gibt in LXC‘s ausgelagert. emqx, z2M, z-wave u.e.m.

Die Frage beschäftigt mich schon länger … Also mal hier gestellt …

Wo sind die Pro’s und Contra’s bei solchen Auslagerungen?