Einstieg: Raspberry Pi 4 8GB?

Hi zusammen,

will jetzt bei HA einsteigen. Zunächst einfache Use Cases (alle möglichen Hue und Drittanbieter Lampen, Hue Bridge steuern; Klimaanlage, Wärmepumpe und PV abstimmen). Später vl. auch andere Sachen aber nichts zuuuuu kompliziertes.

Gibt es jetzt 3 Varianten für mich:
a) Überlege auch ob ich einen NAS anschaffen soll, wäre für mich aber eher auf die Backup Lösung beschränkt. Also HA auf NAS laufen lassen
b) Aktuell mein Favorit: Raspberry Pi: Bin kein ITler, aber traue mir zu mit YouTube Tutorials das hinzubekommen. Glaube die 70€ Unterschied für 4 auf 5 brauche ich wsl nicht, die 30€ für 4GB vs. 8GB macht wsl bei einem so geringen Betrag Sinn.
c) HA Green als Standardlösung (nur falls ihr sagt Raspberry Pi ist deutlich komplizierter oder auch wartungsintensiv)

Freue mich auf eure Erfahrungen. Hue Bride nutzen anstatt Zigbee USB wäre für euch auch die präferierte Option aufgrund der Funktionen?

Niemals würde ich wieder zu einen Px wechseln. Schon garnicht bei den Preisen die für die Dinger mittlerweile aufrufen werden.

Ich hatte da mal etwas zu gepostet.

Hallo TheWho,

ich hatte auch mit ein Pi 5 mit SSD angefangen. Funktionierte auch sehr gut. Aber vom Preis her ist ein NUC PC interessanter. Simon hat da auch sehr gute Videos zum Installieren. Ich habe mich für Proxmox entschieden und läuft wirklich sehr gut. Mittlerweile habe ich da auch meine Nextcloud und ein PW Manager installiert. Ich finde ist sehr flexibel. Mein PI5 habe ich mittlerweile zum NAS degradiert, wo meine Sicherungen vom Proxmox gespeichert werden.
Wenn Dir Proxmox zu viel ist würde ich HA direkt auf den NUC installieren. Da hat Simon auch ein gutes Video dazu.

VG Marc

Bei mir läuft HA auf einem RasPi 5 4GB und Passivgehäuse mit USB-SSD und einem ZBT-2 Stick für Matter-Thread-Netzwerk. Läuft super stabil und ist extrem anfängerfreundlich. Wichtig beim RasPi: unbedingt das 27W Original Netzteil verwenden. Mit USB SSD und einem Funkstick ist die USB Spannungsversorgung ziemlich ausgereizt. Ansonsten müsste man einen aktiven USB Hub verwenden.

Werde das SmartHome System wohl höchstens noch mit weiteren Matter over Thread erweitern, sonst ist nichts mehr geplant. Somit sollten der RasPi noch lange hinreichen.

Nichtsdestotrotz schiele ich aber auch schon auf eine Mini-PC Lösung nur aus Neugier.

Läuft bei Dir Matter over Thread und wenn ja, wie aufwendig war das einzurichten (Stichwort IPv6 forwarding etc)? Habe null Plan von Linux und Kommandozeilenbefehlen.

Für mich käme auch nur ein Mini-PC in Frage, der nicht viel mehr Strom als ein RasPi zieht.

Ich bin mit dem pi zufrieden. Aber nur mit SSD ..

Bei mir läuft ein Pi 4 mit 4 GB und der hat meist unter 2 GB von den 4 GB belegt.

Die CPU Auslastung ist normalerweise so bei ca. 20 %. Außer es wird ein Backup erstellt etc.

(bei mir sind es derzeit ca. 170 Geräte 1100 Entitäten mit 10 Add-Ons installiert dazu Zigbee2MQTT, ZHA, Matter)

Stromverbrauch müsste so ungefähr 5 W sein. Mal getestet mit Stromkostenmessgerät, das zeit 6 W an (inkl. externer USB SSD)

Was man auf jeden Fall machen sollte ist den PI mit einer SSD ausstatten und nicht alles auf der SD-Karte installieren! Bei mir ist die SD Karte nur noch zum Starten da und den Rest habe ich auf die SSD verschoben. Läuft so seit fast 3 Jahren.

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Ich habe auch kaum Linuxkentnisse und auch nicht mit der Komandozeile. Habe aber damals noch mit MS-Dos zu tun gehabt und auch bei Windows viel mit der Kommandozeile gearbeitet. Linuxbefehle sind dem schon ähnlich finde ich. Ich habe viel über YouTube lösen können.
Matter over Thread nutze ich nicht. Habe das meiste über Zigbee2MQTT angebunden. Ich fand es war einfach einzurichten und läuft sehr stabil.

Ein Mini-PC zieht nicht viel mehr als ein PI mit SSD. Ich hatte mein mit einer M2-HAT Erweiterungskarte mit und nicht als Externe SSD betrieben

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Warum ist denn die CPU-Auslastung so hoch? Bei mir pendelt die so zwischen 0-2% herum.

Habe auch so ca. 170 Geräte/ 1800 Entitäten.

Wie gesagt, bei mir hauptsächlich für Matter over Thread und ein paar smarte Benachrichtigungen (Waschmaschine/Trockner/offene Fenster etc.) genutzt.

BTT:

Der TE hat ja gesagt, dass er es möglichst anfängerfreundlich haben möchte und ohne IT-Kenntnisse ist. Ist da ein Proxmox-System wirklich empfehlenswert?

Am einfachsten/untersten Ende ist sicher ein HA Green oder Yellow, aber ich glaube da würde ich doch eher auf einen leistungsfähigeren RasPi5 8 GB gehen mit USB-SSD. Nach einmaliger HA-Installation ist der genauso einfach in der Bedienung.

Die Pis sind schon recht teuer und ein gebrauchter Mini-PC ist da Preis-Leistungstechnisch sicher attraktiver, scheue aber auch die Einrichtung insbes. was Matter und HA Updates betrifft. Beim Querlesen der Update-Threads bleibt bei mir immer hängen, dass ProxMox und VMs/NAS Systeme doch gern mal einiges an “Nacharbeiten” erfordern, wenn Home Assistant Updates rauskommen. Da finde ich die RasPi-Lösung gefühlt doch deutlich wartungsärmer.

Der Pi 4 ist gut ausreichend, aber eine SSD ist Pflicht! Eine gute SD Karte auch, mir ist eine (Marken-)SD Karte auch schon kaputt gegangen, was zu drei Tagen Ausfall von Home Assistant führte. Ich hatte keinen Ersatz parat…

Ein NUC oder anderer PC ist eine preislich gute Altermative wie hier schon ausgeführt. Leistungsmäßig kann der mehr, braucht aber auch mehr Energie. Und wenn man mehrere Systeme darauf laufen lässt, dann wird der Setup natürlich auch komplizierter, bspw. die Verwendung eines Zigbee USB Sticks. Alles nicht übermäßig komplex, aber eben aufwendiger als wenn der Rechner für nur einen Zweck genutzt wird.

Ich wollte einen dedizierten Rechner für Home Assistant, daher der Pi4 für mich. Alles andere läuft auf meinem NAS, dass genug Leistung hat für weitere Serverdienste. Das NAS läuft eben auch mit einem Intel N100 mit ausreichend RAM.

Wenn man eine SSD benutzt, brauch man doch keine SD-Karte?

Ich nutze seit einigen Monaten einen Raspberry Pi 5 mit 8 GB RAM als dediziertes HA-Gerät — hier kurz mein Setup und meine Erfahrungen.

Hardware:

  • Raspberry Pi 5, 8 GB RAM
  • NVMe-SSD auf einem HAT direkt über dem Pi (kein USB, kein SD-Karten-Betrieb) — das ist aus meiner Sicht die stabilste und schnellste Lösung für den Pi
  • Home Assistant OS als fertiges Image direkt auf die NVMe, sonst nichts

Was läuft drauf:
Die Installation ist über die Zeit gut gewachsen:

  • 33 Zigbee-Geräte (via ZHA): Schalter, Sensoren, Smart Plugs
  • 21 WLAN-Geräte (Shelly): Steckdosenleisten, Einzelsteckdosen, Energiemessung
  • 9 Bluetooth-Geräte: HHCC Flower Care Pflanzensensoren
  • Cloud-Integrationen: Home Connect (Geschirrspüler), LG ThinQ (Waschmaschine), SmartThings (Kühlschrank), Vaillant Heizung, Sonos, Reolink Kameras, UGREEN NAS, Withings
  • 168 Geräte gesamt, ~1.500 aktive Entitäten
  • 31 Automationen, 12 Dashboards
  • Eigene Custom Integration für Pflanzensensor-Kalibrierung (via HACS)

Auslastung im Normalbetrieb:

  • CPU: 2%

  • RAM: 26%

  • Der Pi 5 hat hier gegenüber dem Pi 4 nochmal spürbar mehr Reserven

Zum Thema Proxmox / Container:
Für ein dediziertes HA-System halte ich das für unnötige Komplexität. Proxmox ist sinnvoll, wenn man auf einem Rechner mehrere VMs parallel betreiben will — aber wer einen Pi
ausschließlich für HA nutzt, erkauft sich damit nur eine weitere Fehlerquelle und mehr Wartungsaufwand. HAOS direkt bietet die beste Integration, einfachste Updates und volle
Community-Unterstützung. Wer irgendwann mehr braucht, kann immer noch umziehen.

Fazit:
Pi 5 + NVMe-HAT + HAOS — einfach, schnell, stabil. Für ein dediziertes HA-System kein schlechter Rechner, sondern ein sehr guter. Gerade Einsteiger profitieren von der
Einfachheit gegenüber einem Hypervisor-Setup.


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Wenn ich das richtig sehe kostet ein RasPi5 8 GB Kit inzwischen wohl rund € 250 und ich kann dann immer nur wieder auf Refurbished-Kisten verweisen, wie ich es z.B. hier

ja auch mal wieder beispielhaft gemacht habe.

Was man dann aktuell wo zu was für einen Kurs bekommen kann muss man halt schauen. :slightly_smiling_face:

Ach ja, wenn es nur um HA geht und dann auch noch das

zutrifft, stellt sich m.M.n. gar nicht die Frage ob man da direkt mit Proxmox + HA VM anfangen sollte, sondern dann sollte man HA bare metal auf der Kiste installieren und fertig. :slightly_smiling_face:

VG Jim

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So langsam gerate ich in Verführung …:wink:

Was ist HA bare metal? Ist das vergleichbar mit HAOS auf RasPi nur für o.g. Thin-Clients etc.? Habe nämlich keinen Bock auf dieses IPv6-forwarding-Herumgeeiere um irgendwelche Docker, VMs u.ä. um Matter-Thread zum Laufen zu kriegen.

“Bare metal” wird üblicherweise als Ausdruck dafür verwendet wenn etwas direkt auf dem/einem Host installiert wird. Hier also HA direkt auf einen Tiny-/Mini-/SFF-PC. D.h. HA wird nicht virtualisiert und nicht unter einer Virtuellen Maschine oder einem Docker/Container installiert.

Nein das hat nichts speziell mit einen “Thin-Client” zu tun, sondern trifft eben auf alle x86-64 PC Kisten zu. Installiert wird dann im Fall von HA:

VG Jim

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das kommt darauf an :wink:

Ich hatte HAOS zuerst auf einer SD Karte drauf und hab später über die Systemeinstellungen → Speicher → Datenlaufwerk verschieben alle Daten auf die externe SSD übertragen.

Zum Booten verwendet das System weiterhin die SD-Karte.

Man kann aber auch den PI entsprechend konfigurieren und die SSD entsprechend installieren damit das System direkt von dort startet.

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sicher?

Gruß aus L.E.

EIn pi 4 mit 8Gb ram reicht vollkommen aus dazu eine 64GB oder 128gb SSD die man als kleinen M2 ram Riegel bekommt direkt an den Pi verbaut und das ding läuft dazu noch ein kleines Gehäuse mit einem lüfter und schon hat man das was man braucht um damit zuarbeiten, und alles andere kommt von allein.

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Keine Ahnung worauf Du jetzt genau hinaus willst, :slightly_smiling_face: aber da Deine Frage ja impliziert das ich ggf. etwas Falsches geschrieben habe, wäre es in dem Fall vermutlich sinnvoller mich direkt zu korrigieren und dann das Richtige zu schreiben. :laughing:

VG Jim

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Auf diese Frage gibt es soviele Antworten wie Meinungen. @Jim_OS hat es aber eigentlich gut zusammengefasst.
Als Anfäger (und generell) würde ich nicht auf Proxmox setzen. Ein vernünftig konfigurieter Raspberry 4 mit 8GB ist mehr als ausreichend und Raspberries sind echte Arbeitstiere, die super sparsam (1-3 Watt) ihren Dienst verrichten. → allerdinge wie @buchling schon sagte " SD-Karte" ist suboptimal und eigentlich ein NoGo.
Wenn dir Home Assistant nicht zusagt, kann man mit dem Raspberry auch noch viele andere schöne Sachen machen, Adguard, Pi-Hole, NextCloud,… das ist auf jeden Fall eine energiesparende und zukunftssichere Sache und für vieles nutzbar.
Eine gute Alternative wäre auch noch ein günstiger / gebrauchter Laptop (wenn Du den rumliegen hast). Hat den Vorteil, dass HA niemals abstürzt bei Stromausfall und minimiert das Crash-Risiko.
Zum Thema NAS, das ist schon schwieriger, grundsätzlich möglich aber immer mit Leistungseinschränkungen verbunden und Stromverbrauch ungleich höher. → Wenn es aber ein Datengrab sein soll, dann würde ich perönlich immer zu einem NAS mit AMD Prozessor und ausreichend RAM ausweichen (das ist aber eine sehr persönliche Wahrnehmung)

Fazit:

  • Stromsparend und Unsicher ob HA überhaupt deine Erwartungen entspricht und Bare-Metal (was einige Vorteile bietet) → Raspberry
  • Maximale Ausfallsicherheit und stromsparend → alter Laptop
  • Kombination aus Datengrab / VM stromverbrauch egal → NAS
  • USV und Ausfallsicherheit egal → Mini-PC (sind in der Regel auch Notbook OEM Prozessoren ohne die Vorteile in einem NoteBook verbaut zu sein
  • Linux-gefrickel und Lust viel zu lesen und Rückschläge (als Anfänger) → Proxmox

Aber das ist meine rein subjektive Meinung aus mehreren Jahren Spielerei und als Hobby-Entwickler und ehemaliges Mitglied von Fedora. → Am Ende ist es immer die Entscheidung was am Besten zu den eigenen Fähigkeiten und Bedürfnissen passt.. was wichtig ist. → grundsätzlich als Anfänger würde ich (persönlich) immer auf Zwischenschichten verzichten und mit Bare-Metal anfangen. Wenn die Anforderungen und das Verständnis wächst kann man immer noch zu komplexeren Dingen wechseln..

Wie ich immer sage… : Wenn die Welt schon nicht mehr existiert und unbewohnt durchs All rauscht.. sitzt in einer Höhle, unter einem Stein, irgendwo noch ein kleiner Raspberry und rechnet einfach weiter… da es ihn einfach nicht interessiert :slight_smile:

Pro-Tipp:
Einfach eine 0815 Powerbank an den PI und der ist auch Stromausfallsicher :slight_smile:

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Es ist kompliziert. Tatsächlich wird Home Assistant auch bei einer Bare Metal Installation virtualisiert und ich nehme an, dass @kaputt darauf hinaus wollte.

Der wichtige Unterschied zu Proxmox ist aber, dass das für den Admin bei HAOS und der Bare Metal Installation transparent erfolgt. Wenn ich nicht tief in das System einsteigen möchte, muss ich von der Virtualisierung an dieser Stelle nichts wissen und bekomme das auch (erstmal) gar nicht mit.