KI im Forum – Ein Plädoyer für den gesunden Menschenverstand und weniger Off-Topic

Hallo zusammen,

ich muss heute mal ein Thema ansprechen, das mir in den letzten Wochen zunehmend auf den Magen schlägt. Dass KI ein brisantes Thema ist und es auch kritische Stimmen gibt, ist völlig in Ordnung. Die Risiken – gerade das Thema Anthropic/Claude und unkontrollierte Zugriffe auf Produktivsysteme – wurden ja bereits ausführlich und völlig zurecht diskutiert.

Was mich mittlerweile aber tierisch nervt, ist die Tendenz, dass gefühlt jedes Thema zerredet wird, in dem KI auch nur am Rande beteiligt ist. (z.B. Gartendashboard und unzählige andere Posts).

Versteht mich nicht falsch: Ein LLM ungetestet auf ein Produktivsystem loszulassen, kann gewaltig in die Hose gehen. Das habe ich selbst schon erlebt. Aber ich wechsle schließlich auch keinen Reifen bei 140 km/h auf der Autobahn. Gesunder Menschenverstand ist Voraussetzung – bei KI genauso wie bei jedem anderen tiefgreifenden Eingriff ins System.

Wir sollten die Realität nicht ausblenden:

  • KI ist längst Alltag: Ob im Auto selbst, bei der Verkehrslenkung, in der Logistik, der Herstellung oder in der Versicherungsbranche. Die Technologie ist da und arbeitet bereits im Hintergrund.
  • Die Geschichte wiederholt sich: Bei der Erfindung des Autos oder des Internets gab es exakt die gleichen massiven Widerstände und Weltuntergangsszenarien. Die Gegner von damals sind geblieben, die Technologie aber auch. Man muss auch mal mit der Zeit gehen.
  • Der immense Nutzen für Heimanwender: KI ist nicht perfekt. Aber sie ist ein fantastisches Werkzeug. Gerade für User, die vorher noch nie eine Zeile Code geschrieben oder ein komplexes HA-Dashboard gebaut haben, ist sie eine echte, greifbare Hilfe. Sie öffnet Türen für Projekte, die sonst für viele unmöglich gewesen wären.

Mein Wunsch für unser Forum: Lasst uns den gesunden Verstand nicht ausschalten, aber lasst uns bitte auch aufhören, Threads kaputt zu diskutieren, nur weil jemand ein KI-Tool genutzt hat. KI ist ein Werkzeug. Wer es nicht nutzen will, muss es nicht tun. Aber lasst den anderen doch bitte die Freude an ihren Fortschritten und den Platz für den fachlichen Austausch.

Grüße Euch, habt einen schönen Tag!

Es ist schade, dass die immer gleichen Weltuntergangsszenarien – von ‘die Menschheit verdummt’ bis zum ‘Ende der Foren-Community’ – nun unter jedem Dashboard-Post auftauchen.

Die KI tötet unsere Community nicht – aber das ständige Zerreden von Projekten anderer User tut es schon.

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@simon42

Ich finde Du solltest im Forum stärker moderieren gerade bei umstrittenen Thema wie der KI.
Du hast die HA Anfänger hier eingefangen (wie mich damals auch) und solltest neben mittlerweile Berufsvideos und Vaterfreuden Zeit nehmen damit sich das Forum nicht zerstreitet. Wir wollen etwas gestalten → gemeinsam.

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da gebe ich dir vollkommen recht.

Aber genau hier würde ich widersprechen. Denn User, die vorher noch nie eine Zeile Code geschrieben haben, werden mit der KI nicht weit kommen. Denn KI ist ein Werkzeug für Leute die sich “auskennen”.

Ich habe es die Tage selber mal ausprobiert mit einer Automation. Leider versagt die KI da komplett. Von der KI erstellter Code wird direkt im nächsten Schritt von der KI berichtigt, da falsch. Und dann … erkennt die KI den Code wieder als falsch. Und in Home Assistant funktioniert es eh nicht.
Selbst wenn ich einen selbst erstellten Code der KI gebe, wird behauptet, der Code sei falsch … und wenn ich sie darauf hinweise, kann sie es selten zugeben und haloziniert weiter oder erfindet neue Sachen.

Wie gesagt, Werkzeug ja aber nicht ohne Wissen.

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Hast Du stichhaltige Belege dafür, ist es anekdotische Evidenz, weil Du selbst dabei warst … Oder klingt diese Behauptung einfach toll als Argument?

Ans Auto kann ich persönlich mich nicht erinnern. Ans Internet eher. An Dinge wie Smartphones auch.

Ich kann mich eher daran erinnern, dass Menschen es nicht verstanden oder nicht daran geglaubt haben, dass es sich durchsetzen wird.

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass man wegen Backstein großen Mobiltelefonen plötzlich dachte, dass Kabel überholt sind.


Der erste Terminator wurde am 26.10.1984 also vor rund 42 Jahren veröffentlicht.

Facebook gibt es seit 2004. 2009 gab es die ersten nennenswerten Nettogewinne in Millionenhöhe.

Google wurde 1998 gegründet.

Künstliche Intelligenz, damals noch Maschine Learning ist also nichts Neues.

Das aktuelle Problem mit KI ist die Bezeichnung im Zusammenspiel mit der nachlassenden Intelligenz oder schlicht Faulheit und häufig Überheblichkeit Ihrer Nutzer.

Die Tatsache, dass immer mehr Menschen das eigene Denken einstellen und mit ihren Daten Dinge bezahlen, die sie nicht einmal im Ansatz verstehen. (Aber auch diese Entwicklung ist nicht neu …)

Was sich hier wirklich wiederholt sind Brot und Spiele.

Die Masse verdummt und einige wenige ziehen daraus große Vorteile, wie es eben schon immer war. Nur, dass heute Bedenken äußern und kritisches Hinterfragen nicht mehr gewünscht sondern lästig sind.

Zum Ende des letzten Jahrhunderts war es uns wichtig, dass Mauern fallen und man sich frei austauschen kann und darf. Heute muss weg zensiert uns geblockt werden, was gerade nicht ins Bild passt.


Und bevor es wieder falsch verstanden / gedeutet wird… Ich bin ein großer Freund von Technik inkl. LLM. Nur glaube ich, brauche es für die richtige Bedienung eben auch eigene Intelligenz, die zu Wissen und Lernbereitschaft führt.

Wir tragen das Wissen der Weltgeschichte in der Hosentasche aber gefühlt wird schon das kleine 1x1 für manchen zu einer Herausforderung…

Während ich diesen Text getippt habe hat ein LLM rund 1.200 Zeilen Code neu geschrieben und 1.600 Zeilen entfernt (lt. Diff). An Hand sehr klarer Anweisungen und Arbeitsaufträge.

Hätte ich dies selbst gekonnt? Ganz sicher!
In dieser Geschwindigkeit? Ganz sicher nicht …

Und genau da liegt der große Vorteil.

Aber es ändert nichts daran, dass ich diese Arbeit überwachen und sie Änderungen überprüfen muss. Aber genau das ist mir nur möglich, wenn ich überhaupt verstehe was dort passiert.

Daher ist und bleibt es ein Werkzeug. Genau wie ein Hammer. Und nur weil jemand einen Nagel in eine Wand schlagen kann, beherrscht er den Hammer noch lange nicht. Daran sind aber nicht die Menschen schuld, die ihn darauf hinweisen.

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Hallo zusammen,

erstmal danke für das sachliche und konstruktive Feedback! Genau so habe ich mir den Austausch vorgestellt. Ich versuche mal, auf eure Punkte einzugehen.

@Bacardi

Ich finde Du solltest im Forum stärker moderieren gerade bei umstrittenen Thema wie der KI.

Absolut deiner Meinung. Ein eigener, klar abgetrennter Bereich (“KI in Home Assistant” o.ä.) wäre wahrscheinlich die sauberste Lösung. Wer sich austauschen will, hat seinen Platz; wer davon nichts wissen will, wird im restlichen Forum nicht damit “belästigt”.

@maxe

Denn User, die vorher noch nie eine Zeile Code geschrieben haben, werden mit der KI nicht weit kommen.

Da muss ich dir aus eigener Erfahrung tatsächlich ein Stück weit widersprechen. Ich bin selbst als absoluter HA-Noob und Programmier-Laie gestartet. Und ja: Nicht alles funktioniert auf Anhieb und die KI halluziniert manchmal wild vor sich hin. Aber genau daraus habe ich unglaublich viel gelernt!

Für mich läuft das so:

  • Dashboards & einfache Automationen: Klappen mittlerweile fast immer problemlos.
  • Komplexere Dinge: Hier nutze ich die KI wie ein kleines Entwicklerteam oder einen Sparringspartner. Man wirft sich die Bälle zu: Idee → Code-Entwurf → Test → Fehler-Feedback → Verbesserung. Das ist im Grunde der klassische PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act).

Durch dieses “Ausdiskutieren” verstehe ich die Struktur hinter dem Code inzwischen viel besser, als wenn ich mich durch trockene Dokumentationen hätte quälen müssen. Für mich ist es also ein massiver Lernbeschleuniger.

@tarag

Hast Du stichhaltige Belege dafür, ist es anekdotische Evidenz […]?

Ob es nun Kaiser Wilhelm war, der bis zum Schluss ans Pferd geglaubt hat, oder die Skepsis beim ersten Web-Browser: Neue Technologien erzeugen immer Reibung. Aber danke für deinen Einblick – und du lieferst eigentlich das beste Argument selbst:

Du nutzt das Tool, um in atemberaubender Geschwindigkeit Code zu schreiben, weil du das Handwerk verstehst. Du nennst es einen Hammer. Perfekt, genau das ist es! Aber ein Hammer ist eben nicht nur für den gelernten Schreinermeister da. Auch der Heimwerker darf ihn benutzen, um zu lernen, wie man einen Nagel gerade in die Wand schlägt. Man wird nicht zum Meister, wenn man den Hammer nie anfassen darf.

Dass einige das Denken einstellen, mag sein. Aber das ist kein Problem der Technologie, sondern der jeweiligen Person.

Worauf es mir am Ende eigentlich ankommt: Lasst uns bitte einfach die Bevormundung aus diesem Thema herausnehmen.

Wir betreiben das hier alle als Hobby. Jeder soll und darf selbst entscheiden, wie er dieses Hobby auslebt:

  • Der eine schreibt seinen YAML-Code nachts um drei mit stolzgeschwellter Brust fehlerfrei von Hand – fetter Respekt dafür!
  • Der andere hat keine Zeit oder Lust, programmieren zu lernen, klickt sich mit Claude ein schickes Garten-Dashboard zusammen und freut sich wie ein Schneekönig, dass seine Blumen jetzt smart bewässert werden.

Beide Wege haben ihre absolute Berechtigung. Es bringt uns als Community nicht weiter, mit dem virtuellen Zeigefinger auf andere zu zeigen und zu bewerten, welcher Weg nun der “bessere”, “schlauere” oder “faulere” ist.

Einen schönen Freitag euch allen!

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Eigentlich wollte ich mich hier ganz heraus halten, :slightly_smiling_face: aber weil Du ja oben den Garten Dashboard Beitrag erwähnt hast, bei dem ich als erstes ein Posting erstellt hatte

was ich später auch noch ein wenig mehr erläutert habe

möchte ich in dem Fall dann auch noch darauf hinweisen um was es bei diesem Beitrag ging bzw. geht. Dabei geht es eben nicht darum das ein Heimwerker einen Nagel in den Wand schlägt, sondern im übertragenen Sinne das die KI das für ihn gemacht hat. Zitat:

Und das Beste: Ich habe dafür keine einzige Zeile selbst geschrieben – gebaut hat das alles eine KI.

D.h. wo genau und wie lernt dann der Heimwerker wie er einen Nagel gerade in die Wand schlägt? Ja der User hat dann gelernt wie man einer KI Fragen stellt. Wenn das das Ziel ist - ok. :laughing:

Ansonsten stimme ich einigen Punkten in Deinen Postings durchaus zu - z.B. das man eine KI als Werkzeug ansehen sollte - auch wenn Du da in Deinen Postings m.M.n. durchaus - bewusst oder unbewusst - mit gewissen “Übertreibungen” gearbeitet hast. :slightly_smiling_face:

Meine Meinung und Ansichten zu dem Thema hatte ich in den beiden genannten Postings von mir ja dargestellt, sodass ich mich hier auch direkt wieder ausklinke. :slightly_smiling_face:

VG Jim

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Aber Du bist halt wie Du bist :grinning_face:

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Du hättest auch einfach Nein sagen können …

Der Mann hatte einen eigenen Fuhrpark

https://www.geo.de/wissen/weltgeschichte/des-kaisers-neue-wagen--wilhelm-ii--und-das-elektroauto-35162894.html

Und hat das Kaiserpreis Autorennen gesponsert

Den Wagen den der Mann zum Schluss gefahren hat ist jetzt auch nichts mit Pferd …

Und das Ganze “Dank KI” in unter einer Minute widerlegt…

Danke für meine Stützung der These, dass Menschen einfach Dinge verlernen. Zum Beispiel ihre Meinung zu hinterfragen.

Nein! Ich nenne es ein Werkzeug und nannte beispielhaft einen Hammer. Für Seinen Vergleich müsste der Hersteller des Hammers übrigens den Grundriss Deines Gebäudes und einen Blick auf Seine Schlüssel verlangen…

Vollkommen richtig. Aber durch das einschlagen von Nägeln in Wände werde ich kein Handwerksmeister.

Passender Weise hat ein Freund gerade erst die ersten Prüfungen zum Dachdecker Meister hinter sich. Die gesamte Lernphase hatte auffällig wenig mit den anfassen eines Hammers oder anderen Werkzeuges zu tun.

Es ist keine Bevormundung, wenn man auf Gefahren hinweist, die gerne übersehen Idee ignoriert werden.

Und weil Du Vergleiche wolltest …

Als ich Autofahren gelernt habe, war das auf einem großen, leeren Parkplatz. Anfahren, Bremsen, mal vom ersten in den zweiten Schalten, Kurven fahren … Überhaupt erstmal ein Gefühl fürs Fahrzeug bekommen.

In der Fahrschule ging es dann los mit ner Menge Theorie. Und dann sehe kleinen, überwachten Schritten … Ein Gefühl bekommen … Zusammenhänge und Reaktionen verstehen …

Nachdem ich den Führerschein hatte, ging es dann daran das Autofahren wirklich zu lernen und mehr zu können als nur das Fahrzeug zu bewegen, ohne Sach- oder Personenschäden zu verursachen.

In Deiner Argumentation hätte ich den Schlüssel zu einem Porsche 911 bekommen und man mir viel Erfolg gewünscht, beim ausprobieren wie Autofahren geht.

Zeige mir doch bitte wo solche Bewertungen gemacht wurden.

Ich kann mich an “Ich bin besser weil ich es mir umständlich mache und Du bist doof, weil Du es Dir leicht machst!” Beiträge nicht erinnern.

Aber an diverse “Die KI hat XY gemacht. Jetzt komme ich nicht mehr weiter. Ihr müsst mir das Problem lösen!” Beiträge sehr wohl.

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…ja die KI kann Fluch und Segen gleichzeitig sein.
Ich habe bisher immer die Google KI genutzt und sie hat mir bei einem speziellen Problem aus der Patsch geholfen, war eine lange Geburt aber jetzt läuft es.
Es ging um dabei um NUT weil ich zwei zwei identische Eaton 3S 700 USV-Geräte an meinem HA betreibe habe auch einen Issues auf Git aufgemacht.
das Problem bei den Eatons ist das sie keine Seriennummer haben und mit der KI zusammen habe ich zwei Automationen gebaut um die wechselnde USB Device ID der richtigen Eaton zuzuordnen.
jetzt läuft alles wie es soll wenn die man jetzt Ha startet oder das USB-Kabel abzieht ordnet die Automation die ID`s der richtigen Eaton zu.
Zum Hintergrund,
ich nutze eine USV für HA und NAS und eine USV für den Router und den Hauptswitch.
Aber bei anderen Problemchen musste ich oft der KI widersprechen weil sie Mist geschrieben hat

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That’s the point. Man muss verstehen was die KI / das LLM ausgibt, um zu erkennen, wenn es Müll ist.

@BuFisch
Ich glaube da sind sich hier fast alle einig.

Aber genau hier würde ich widersprechen. Denn User, die vorher noch nie eine Zeile Code geschrieben haben, werden mit der KI nicht weit kommen. Denn KI ist ein Werkzeug für Leute die sich “auskennen”.

Falsch Ich kann sagen nur mit KI konnte ich meine Projekte soweit ausbauen, dazu gehört aber auch Logik und wissen und bereitsein etwas neues zu Lernen.

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Mir geht es ähnlich wie @Jim_OS. Eigentlich wollte ich mich aus der Diskussion heraushalten, doch der Aufruf an Simon hat mich bewogen, mich doch zu äußern. Auch ist das Thema für mich ein Trigger, da ich je selber KI entwickele und die erste lokale Transformer / Attention KI auf den Home Assistant gebracht habe. - Vielen ist nicht klar, das hier im Forum Geschichte geschrieben wurde und immer noch wird! - Das ist ein unglaubliche Community-Leistung die man auch nicht Kleinreden sollte!

Der Aufruf an Simon von Thread Ersteller:
Aus meiner Sicht wäre es wichtig gewesen, im Video zum Model Context Protocol (MCP) direkt und deutlich auf die damit verbundenen Sicherheitsrisiken und Konsequenzen hinzuweisen. Für eine zielführende Diskussion sollten wir die emotionale Ebene (Begeisterung) verlassen und das Thema rein sachlich betrachten – dazu gehört auch eine offene Aufklärung über die Risiken. Ein direkter Systemzugriff via MCP widerspricht aus Sicherheitsgründen der Philosophie von Home Assistant und ist daher kritisch zu sehen.

MCP / Vollzugriff durch KI auf HA:
Technisch ist MCP für das Erstellen oder Überprüfen von Automationen gar nicht notwendig. In den meisten Fällen reicht es völlig aus, den YAML-Code zu kopieren und in einer Web-KI zu bearbeiten. Ich habe bisher keinen Anwendungsfall gesehen, bei dem die Vorteile von MCP das zusätzliche Sicherheitsrisiko aufwiegen.

Programmieren / Coden
Beim Thema Programmieren – also dem Entwickeln von Integrationen und Apps für Home Assistant und nicht dem Schreiben von YAML – teile ich die Meinung der Vorredner: Es ist entscheidend, den generierten Code selbst nachvollziehen zu können. KI sollte immer nur als Werkzeug gesehen werden, nie als Ersatz für den Entwickler. Gerade bei Apps besteht sonst die Gefahr, dass unbemerkt schädliche Skripte integriert werden, was leider hier im Forum schon vorgekommen ist. Deshalb lege ich Wert auf persönlichen Austausch bei technischen Hinweisen statt automatisierter KI-Antworten.

Grundsätzlich sehe ich es so:
Wenn man den erzeugten Code nicht selbst überprüfen oder fachlich einschätzen kann, sollte man bei der Implementierung sehr vorsichtig sein oder jemanden mit Erfahrung um eine kurze Prüfung bitten. Ich finde es sehr positiv, dass Anwender mit KI ihre Ideen umsetzen können. Sobald diese Entwicklungen jedoch der Community zur Verfügung gestellt werden, sollte eine Qualitäts- und Sicherheitskontrolle durch erfahrene Entwickler erfolgen.

Mein persönlicher Blick
Als KI-Entwickler macht mir der sehr unbeschwerte Umgang mit KI-Zugriff auf Home Assistant im Foren Sorge. Mir scheint die Tragweite der Risiken in der Community oft noch nicht ausreichend bewusst zu sein.
Es geht mir dabei nicht um Ablehnung der Technologie. Ich möchte lediglich zur Vorsicht raten und zeige regelmäßig sichere Alternativen auf – sei es durch Vergleiche gängiger KI-Modelle, Anleitungen zur Nutzung lokaler Modelle oder Erklärungen, wie Transformer-Modelle (wie ChatGPT oder Claude) tatsächlich funktionieren, welche Daten abfließen und wohin. Ich habe hier im Forum einen gesamten Thread geschrieben, wie ich meine KI Trainiere, wie es technisch funktioniert und und und…

Fazit
Ich bleibe für meinen Teil bei der manuellen Entwicklung. Nur so kann ich schnell reagieren, Fehler korrigieren und sicherstellen, dass alles 100 % Home-Assistant-konform ist und ich genau weiß, was mein Code tut.
Ich bin mir bewusst, dass es für einige altmodisch ausschaut, wenn ich mit meinen Zetteln, Skizzen (Pipelines / Modulen / Verdrahtungen/..) und bunten Bauplänen auf dem Schreibtisch etwas aus der Zeit gefallen wirke – das wurde mir in Meetings mit Community Mitgliedern schon schmunzelnd gesagt.
Dennoch bin ich überzeugt: KI bietet vielen Menschen mit guten Ideen eine großartige Möglichkeit zur Umsetzung. Ich mahne nur dazu, niemals die finale Entscheidung der KI zu überlassen, sondern jede Ausgabe immer mit klarem Menschenverstand und technischer Vernunft zu prüfen.

Also etwas mehr Gelassenheit würde mir bei dem Thema so manches Mal auch gut zu Gesicht stehen, das weiß ich.. aber auf der anderen Seite…
Wenn also jemand von euch eine tolle Idee hat, kann er sich gerne via PN melden und ich erkläre gern / helfe gern es umzusetzen - dafür ist ein Forum da! Also keine Angst vor:

RUFF, PyTest, Interpreter, Mock, Penetration,.. :slight_smile:

meine 5 Cent
Zara

PS:
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(einfach mal in eine KI werfen)

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Ich persönlich halte auch nichts davon die KI direkt mit Home Assistant zuverbinden, die KI ist halt immer noch ein Kleinkind sie vergisst oder dreht sich manchmal im Kreis, oder macht immer wieder kehrende Fehler.

Ja ih Programiere viel mit KI weil ich den Code so im Ansatz nur verstehe ih knn Code schnipsel nach vollziehen was wie auslöst aber das wars auch.

Aber ich mache es denke ich wie viele ich kopiere den Yaml Code füge ihn in die KI ein gebe dazu noch kntent was ich machen möchte gebe auch beispiel yaml codes aus dem internet dazu und schau was dabei raus kommt . das ganze geht dann eintweder auf die ESP die ich brauche oder meinem 2 ten Home Assistant wo ich probieren kann ob es funktioniert.

Hallo zusammen, ich habe mir das Ganze jetzt eine Weile angeschaut und muss einmal kurz die Handbremse anziehen, bevor wir uns komplett in den Tiefen der IT-Security verlieren.

@Tom-HA: Erstmal danke für deinen ausführlichen Beitrag! Aber eine ganz wichtige Richtigstellung: Ich als Threadersteller habe Simon überhaupt nicht gerufen. Das war Bacardi einen Post später. Ich wollte hier keine Diskussion über Simons YouTube-Content oder seine Vaterfreuden lostreten. :wink:

Und danke für das Rätsel am Ende. Dein Binärcode decodiert sich zu: „KI ist Werkzeug, nicht Entwickler.“

Und genau das ist der Punkt: Schau mal in meinen allerersten Post – exakt das habe ich geschrieben. „KI ist nunmal da und ein gutes Werkzeug.“ Wir sind uns also im Kern völlig einig!

Zum aktuellen Stand der Diskussion: Ihr diskutiert hier mittlerweile auf einer hochtechnischen Ebene über MCP-Sicherheitsrisiken, lokale Transformer-Pipelines und Test-Systeme (danke an dieser Stelle an Schwarzermann und BuFisch für die vorbildlichen Praxisbeispiele!). Das sind alles extrem wichtige und valide Punkte für Fach-Threads.

Aber mein eigentlicher Post war gar kein technischer, sondern ein zwischenmenschlicher.

Mir ging es einzig und allein um das Prinzip „Leben und leben lassen“ hier im Forum. Ich wollte dafür werben, dass wir aufhören, die Dashboards oder Projekte von Anfängern oder fortgeschrittenen KI-Nutzern in Grundsatzdiskussionen zu ertränken. Wer wie du, Tom, den Code lieber auf Papier skizziert und manuell schreibt – Respekt. Wer sich von Claude helfen lässt und sich freut, dass sein Garten-Dashboard läuft – genauso gut.

Lasst uns die technischen Warnungen da diskutieren, wo sie hingehören (z.B. in einem MCP-Thread), aber lasst uns hier im Forum bitte einfach respektieren, dass jeder sein Hobby auf seine Weise auslebt.

In diesem Sinne: Friede, Gelassenheit und ein schönes Wochenende!

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Okay, danke Du hast natürlich recht!

Das ist eben der oft missverstandene Punkt: KI ist kein VW Käfer, sondern ein hochmoderne Kampf-Jet. Daher ist es in aller erster Linie eine Frage der Sicherheit und die Gefahren die entstehen wenn man Claude und Co Zugriff auf das eigene System gewährt. - Alle Daten fließen in die USA ab, sämtliche Inhalte der Datenbank, sämtliche Login-Ins, Token, Passwörter, die komplette eigene Netzinfrastruktur (welche Geräte sind im heimischen WLAN), Nutzerprofile, Familienmitglieder, Kosten und Verbräuche, usw. - Wenn man also über KI und Home Assistant spricht (und auf Rechnern allgemein) muss man genau das wissen. Das mag für Dich technisch klingen, aber wie soll man es sonst beschreiben? Es ist eben nicht wie FB und WhatsApp die User-Daten nutzen, es ist soviel mehr…

Es ist zu tiefste zwischenmenschlich und auch verantwortungsvoll auf Gefahren und Alternativen hinzuweisen. Damit sich jeder ein eigenes Bild machen kann " Möchte ich das wirklich - gibt es Alternativen".

Natürlich, aber er muss sich eben auch bewußt sein welchen Preis er dafür zahlt und ob es nicht vieleicht doch besser ist den Dashboard-Code als Yaml anzuzeigen und in eine WEB-KI zu geben. Das ist genau der springende Punkt.

Es gehört genau hier hin, es geht nämlich nicht darum es zu verteufeln, schlecht zu Reden, ein Hobby zu unterbinden.. es geht darum es möglichst sicher zu machen - sich bewußt zu machen wo Gefahren liegen.

In diesem Sinne… allen viel Spaß und Umsicht mit KI`s und neuen Technologien - sie sind nicht Böse, sie sind nicht schlecht, man muss sie nur verstehen und bedienen können um nicht sich oder andere zu gefährden. Thats all..

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Auch von meiner Seite aus , lasst uns da ruhe bewahren ein jeder ist für sei tun selbst verantwortlich, als ich Simons Video geshen habe ja das ist verführerrisch das so zumachen , aber die Sicherheit fehlt hier gänzlich auch ich war versucht es so zumachen aber die KI bi mir cht GPT belehrt mic da immer wieder eines besseren den KI macht Fhler und da nehme ich den Yaml code lieber spechere ihn selbst auch dazwischen um ih zu dokumentieren, sollte nämlich die KI chat mal zusammen brehen o habe ich alle meinen Daten zwischen gespeichert und kann diese in einen neuen KI chat einfügen und die KI weis wovon ich rede und was ich haben will.

Ich sehe es Aktuell ich habe 45 Chats laufen mit alle meinen dashboards Kacheln esp arduino ect ect was ich realiisiert habe daruaf hat chat gpt zugriff und besitzt so einen fundierte wissensdatenbank.

Und so fällt auch mir das Coden mit KI leichter den ich muss nich jedes mal neue Daten eingeben und der Wissenschatz wächst weiter .

Du könntest mal KI dafür verwenden, die Rechtschreibung deiner Beiträge zu korrigieren und Satzzeichen zu ergänzen, damit sie lesbar werden.

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„Ja, könnte ich. Aber habt Nachsicht mit mir: Als Legastheniker fällt mir das nicht immer auf. Das soll kein Vorwand sein, und ja, ich muss daran arbeiten – aber das mache ich nun schon seit 45 Jahren, und wirklich besser wird es nicht.

Ich würde mir gerne in allen Foren eine KI-Unterstützung genau für so etwas wünschen, weil es eben Menschen wie mich gibt, die es hier trotz Lernen und Anstrengungen nicht hinbekommen.“

Hallo :smirking_face: auch wenn es OT ist, es gibt tolle Tools für Menschen mit Einschränkungen. Wenn Du magst helfe ich dir gern! Ich denke aber das sollten wir besser via PN machen.

Zara