HA Umzug von Synology VM auf Mini PC

Liebe Forumfreunde,

ich plane mit HA umzuziehen auf einen Mini PC . Bin gerne bereit für den PC 500-600 Eur auszugeben, was würdet ihr mit empfehlen. Ich möchte Proxmox installieren , und darunter dann HA. Soll man das Win 11 System belassen oder komplett nur Proxmox installieren ? Ich möchte den PC nur für HA inkl. Datenaufzeichnung, Kameraüberwachung verwenden. Mein HA läuft seitdem ich vor kurzem VM Manager update gemacht habe nicht mehr stabil, es spinnt irgendwie total. Und auch davor war das System einfach nicht wirklich stabil. Ich verspreche mir mit einer Neuinstallation von HA auf Mini PC , und dann Backup einspielen wieder ein stabiles System . Auch Z2M über die smzb Sticks ist irgendwie garnicht stabil. Freue mich wenn ich eine Meinung von Euch bekomme. Vielen Dank Peter

Ich würde Windows komplett weglassen und Proxmox direkt auf dem Mini-PC installieren. Darauf dann Home Assistant OS als VM. Windows ist nur wieder eine Schicht mehr, die Probleme machen kann.

Mit deinem Budget würde ich auf 32 GB RAM und 1 TB NVMe setzen – besonders wenn später Kameras/Frigate dazukommen. Allerdings sind die Hardwarepreise gerade der Knackpunkt.

Beim Zigbee-Stick unbedingt eine USB-Verlängerung nutzen und auf USB 3.0 verzichten. Alternativ wäre ein LAN/PoE-Zigbee-Coordinator eine sehr saubere Lösung. Simon hat dazu vor kurzem ein Video veröffentlicht.

Das HA-Backup kannst du einspielen. Wenn die Probleme danach aber wieder auftreten, liegt die Ursache vermutlich in der alten HA-Konfiguration/Integrationen und nicht am bisherigen VM-System. Dann müsste man dem auf den Grund gehen.

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Wenn du planst den PC nur für Homeassistant zu verwenden, wieso möchtest du dann trotzdem noch Proxmox verwenden? Wieso nicht direkt HAOS drauf spielen?

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Empfehle dir auch, Proxmox zu installieren. Neben der VM für HAOS kannst ja auch eine Windows 11 VM installieren, falls du das brauchst oder möchtest. Die Snapshot Funktion wirst du zu schätzen wissen.

Proxmox und HA-OS … Eine Virtualisierung in der Virtualisierung? Wozu?
Wenn man unbedingt will, dann kann man ja weitere Docker-Images auch in HA-OS installieren.

Meine Empfehlung für einen robusten, stromsparenden und wartungsfreundlichen Home Assistant Host, wäre das ZimaBoard 2. Die 8 GB RAM Version für Home Assistant OS mehr als ausreichend.
Für einen mini Proxmox Server, wäre die 16GB RAM Version zu empfehlelen.

Wenn es unbedingt ein Mini PC sein soll, dann entweder eine Barebone Variante, da ist Windows erst gar nicht dabei. Oder wenn mit vorinstalierten Windows, als erste Aktion die Festplatte formatieren. Nicht selten hast Du ein mit Maleware verseuchte Windows Installation erworben.

Ob Home Assistant OS only, oder ein Proxmox Unterbau. Musst Du selbst für Dich entscheiden.
Wenn Du dann aber ohnehin Home Assistant mit allen möglichen App’s voll stopfen tust. Dann Kannst Du Dir Proxmox auch sparen.

Gruß Osorkon

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Vielen Dank , Simon hatte auch mal empfohlen Mini PC mit Proxmox als beste Variante, und ich wollte mir schon offen halten noch andere Systeme parallel betreiben zu können, also eine Maschine die auch für die Zukunft noch einige Möglichkeiten offen lässt. Vielen Dank mal für Euren Input

GEEKOM Mini IT13 Mini PC - Intel Core i9-13900HK | 32GB RAM | 1TB SSD

Technische Daten:

* Intel Core i9-13900HK

* 32 GB DDR4 RAM

* 1 TB M.2 SSD

* Modell: GEEKOM Mini IT13

Was sagt ihr hier dazu ?

Wo bekommst du das für 500-600 Euro? Oder hast du doch mehr Budget?

Damit könntest du einiges anstellen :wink:

Wenn Du schon mit Kanonen auf Spatzen schießen tust!
Oder geht es hier um viel mehr als nur einen neuen Home Assistant Host?

Dann würde ich eher auf Hardware zurückgreifen mit ein wenig mehr Schnittstellen. Vorfallen ein PCIe Schnittstelle wäre vorteilhaft, wenn mal später eine potente GPU für LLM zum Einsatz kommen soll.

Ansonsten würde ich eher auf eine sparsame und auf dem Einsatzzweck angepasste Hardware setzen.

Gruß Osorkon

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Ich habe vor ein paar Wochen den Umzug von HA Green auf einen Intel Mini-PC gemacht, den ich mir für ca. €130,00 bei Ebay gekauft habe. Dazu noch eine SSD für €100,00.

Die Überlegung, Proxmox zu installieren hatte ich aufgrund des Videos von Simon auch angedacht. Da ich aber nicht vorhabe, noch weitere VM zu installieren, habe ich mich für die Native Installation von HA entschieden. Einrichtung und Einspielen des Backups klappten schnell und problemlos. Und es ist ein merkbarer Geschwindigkeitsunterschied, insbesondere beim Starten.
Das Einzige, was etwas aufwändiger war, war die Neu-Konfiguration der gesamten MQTT-Geräte wegen der geänderten IP-Adresse.

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Es gibt ja noch so etwas wie eine statische IP-Adresse, diese einmal unter Home Assistant eingerichtet und gut ist. Ist dann auch Bestandteil des Backups und Du bist unabhängig von eingesetzter Hardware immer unter der gleichen IP Adresse erreichbar, selbst nach einem Router Wechsel.

Statische IP Adresse auf der Client Seite außerhalb des Adressenbereichs des DHCP Servers.

Gruß Osorkon

Ist mir jetzt im Nachhinein auch bewusst geworden. Aber beim Einrichten hatte ich beide HA-Server parallel aktiv und hatte MQTT nicht auf dem Schirm.

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Ist dem wirklich so, und wenn ja seit wann?

Bei meinem letzten Restore (so mit 2026.7.x) war dem noch nicht so.
Da hieß der Host dann wieder “homeassistant” und die IP-Settings standen auf DHCP obwohl das auf dem Ursprungssystem anders war.

Du meinst schon die Netzwerkschnittstellen Konfiguration unter Home Assistant, richtig?

Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass diese nach der Wiederherstellung und reboot des Host 1:1 aus dem Backup übernommen werden. Falls das aus welchen Gründen auch immer nicht der Fall sein sollte, kannst Du diese ja immer noch manuell anpassen.

Gruß Osorkon

Ja, die Netzwerkschnittstellen Konfiguration meinte ich.
Ich denke “es kommt drauf an”…
Nur ein Backup auf dem selben Host restoren (ohne HA-OS neu zu installieren) fasst ja die Netzwerk-Konfig nicht an.

Restore ich auf einem frischen HA-OS (egal ob selber Host oder anderer) dann habe ich erstmal die defaults, also DHCP.
Ob sich das nach einem Host-Reboot dann ändert müsste ich probieren.
Das man manuell auf statisch stellen kann steht außer Frage.
Infrage stelle ich nur die Aussage das die grundlegenden Netzwerkeinstellungen (z.B. statische IP) Teil des Backups sind.
Guck ich mir bei Gelegenheit mal an…

Naja, zunächst mal geht es um HA Umzug, und dann noch Kamera Überwachung , und … man weiß ja, der Appetit kommt beim Essen , und wenn man ein günstiges Angebot hat, warum dann nicht zugreifen, danke für Deinen Input.

Bei ner Fritzbox hättest Du die IP auch wieder auf die alte umstellen und Dir die Neukonfiguration sparen können.
Geht bei anderen Routern sicher auch.

Ich habe meine Installation von einem Raspberry Pi 4B auf einen Mini PC unter Proxmox umgezogen und der VM die gleiche IP gegeben, die vorher der RasPi hatte.
Da musste so gut wie nix rekonfiguriert werden.

Also ich habe das hier umgesetzt:

https://www.heise.de/ratgeber/Gebrauchter-Mini-PC-fuer-70-Euro-Thin-Client-Fujitsu-Futro-S740-7485477.html

Und das Ding rennt wie verrückt. Braucht ganze 4-5 W im Betrieb, leise. HA OS draufgemacht fertig. Und dazu noch recht preiswert.

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Kann ich bestätigen. Hab 2 Stück davon im Einsatz.
Noch nie ein Absturz oder irgendein Problem.
Vor kurzem hab ich noch ein Google Coral KI-Modul für Frigate nachgerüstet.

Die Teile (generell Fujitsu, Dell, HP, Lenovo) wurden für den gewerblichen Einsatz konstruiert und fallen positiv durch ihre lange und problemlose Laufzeit auf.
Klar, auch hier gibt es Montagsgeräte aber auch die vielen Lenovos, die ich eingesetzt und/oder empfohlen habe, laufen seit Langem im Dauerbetrieb.

Thin Clients sind zwar schnell an ihrer Grenze, wenn man mehr als HA machen möchte aber rein für HA sind sie auch wegen des niedrigen Stromverbrauchs sehr interessant.

Wenn allerdings Proxmox ins Spiel kommt und man mehr als nur HA machen möchte oder einiges aus HA auslagern will, sollte man weg von Thin Clients hin zu den Mini PCs, da hier eher das oft bei TC nicht oder kaum erweiterbare RAM schnell das Problem darstellt.

Aber rein für HAOS gibt es quasi nix besseres in Sachen Preis/Leistung.

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