Growatt Shine WiFi an Homeassistant

So habe ich es mir erstmal gedacht…

OK,
aber pass auf, wie Du das am Ende machst, denn Du hast den 10000 BH Up und ich meine, dass der insgesamt 3x RS485 hat.

Und wenn ich mich nicht täusche, dann sind 2 davon “gleich” belegt, was die PiN angeblant, aber der 3. Port anders

Da gibt es von Growatt beim Gerät ein buntes Faltblatt aus leichtem Karton in Hochglanz dazu, ich meine es ist ein DIN 3 Blatt und dann 1x gefaltet zu DIN A4, wo die Port und PiN Belegungen stehen.

Das ist der größte Ärger und Frustfaktor, weil in den meisten Beiträge falsche Referenzen stehen und dann auch noch verallgemeinert, wobei aber Growatt diese Belegungen und Beschriftungen von Weiterentwicklung zu Weiterentwicklung von Jahr zu Jahr verändert und geändert hat, so dass man strikt nach seinem “Karton” gehen sollte.

Wenn Du Pech hast, dann sind der Meter Port und der Port “vor dem CAN Bus” Batterieanschluss wie bei mir gleich belegt.
Diesen Port muss man aber am SPH selber im Menü RS485 auf VPP meine ich umstellen, denn nur dann funktioniert der auch als RS485.

Ich hatte mit mehreren Geräten der SPH BL und BH Serie zu tun , also einphasig 48V und 3 phasig Hochvolt, dazu noch die Up Serie und ich hatte 3x verschiedene Belegungen gehabt und bin auf die Nase geflogen.

Ich meine, dass der 3. Port anders belegt war und derjenige damals dann lieber gleichbelegte Ports haben wollte (was auch Sinn macht) und somit den Port vor dem CAN Bus nutzen wollte, der aber nicht tat, weil er den Schritt Vpp übersprungen hatte.

Und jetzt kommt es: Wenn einem so was widerfährt, dass der 2. Port nicht sofort tut, so liegt es nahe bei 3 Ports, auf den 3. Port zu wechseln und der tat dann auch nicht.
Warum ?
Weil der 1 Gedanke so eine Art Instinkt ist, aber man die Grundlagen und Anleitungen komplett vergisst und einfach den RJ 45 Stecker halt nebenan in den 3. Port steckt, statt strikt nach Anleitung.

In der Anleitung stünde ja, dass beim 3. Port die Pin Belegung eine andere ist.
Genau deshalb tat dann bei ihm der 3. Port nicht, weil in der HEktik übersehen, so dass er dann nicht etwa von vorne anfing, sondern den RS485 Adapter in Zweifen zog und austauschte.

Und beim Versuch zuvor am 2. Port hatte er zwar die richtige Pin Belegung, aber VPP umstellung vergessen.

Von daher teste das doch einmal vorher mit einem RS485 USB Adapter und der Shinebus Software von Growatt, also Kabel vom SPH zu Deiner VM Ware Maschine, um zu sehen, ob Deine HA Instanz auf der VMWare Büchse auch mit dem USB Port klar kommt und alles läuft.

Da siehst Du dann auch die Livedaten vom modbus und zwar alle aus dem Growatt SPH Display, wo Du durchwandern kannst, und noch mehr , denn diese Growatt Shinebus Software ist eine eigene Visualisierung und die hat mir mit den Echtzeitdaten echt geholfen, als die Frage war, was meine DIY Batterie so macht, denn auch da galt, dass via Cloud am Ende nur alte, also 1 1 Min. alte Durchschnittswerte ankamen, während ich beim BMS sekündliche Änderungen sah , da Growatt Laden ein ständiges auf und ab der Leistung sein kann selbst bei AC Laden mit bis 3000W. Statt konstatt 3000 W oder 3200 oder 2800W kam da immer 2 Sek. lange 500W, dann 700 W, weiter rauf 1100 W und schwups wieder runter bis fast 0, um dann wieder rauf zugehen bis 2700W und einzubrechen. Das ging permanent im BMS so und ich dachte schon fast, ob das BMS das verursacht, bis ich rausfand, der Growatt Hybrid da so seine eigen “LadeOrgie” fahren würde und tat. Wenn Du das aber nur von der BMS Seite und fast im Sekundentakt aktualisiert siehst, während die Cloud nur 1 pro Minute zuckt auf die neuen Werte, dann hast Du nix außer das Display am Growatt, um Dinge zu prüfen.

Bis ich dann die Growatt Shinebus App und offizielle Growatt Installer App fand und so via 2. Modbus nach VPP Umstellung wirklich im Bilde war und vor allem sehen konnte, ob das Ändern 1 Registers auch zu Änderungen im WR führt - oder eben nicht. Beim Cloud Ding musste ich immer noch 1 bis 2 Minuten warten.

Also erst einmal mit Rs485 USB FTDI Adapter probieren und zum Laufen bringen, weil Du dann sicher bist, dass das funktioniert, bevor der 50€ Stick hinzukommen wird.

An genau so einer Lösung und HA Integration arbeitet muppet 3000 auf github seit ein paar Monaten für die HA Lösung von ihm. Und Johan meier von Grott , also der Basis von allem, arbeitet auch an seiner Version 3 von Grott und die wird dann wohl auch inkl. Server kommen, so dass man die Growatt Cloud abklemmen kann und das dann zu Hause nutzen kann.
Dann brauchst D

Hi @Wolfgangs_Wolfpack

noch mal ne allgemeine Frage zur Verschaltung…
spricht etwas dagegen es so zu machen?


Vielen Dank schon mal

nicht wirklich im Sinne der Technik
Du sparst Dir so das “überkreuzen der” Stringverkabelung.

Ich habe das selber so gebaut. Schau mal pben auf dem Bild mit den “Watt” Angaben, dem SAT Foto, wo ich meine Strings eingezeichnet habe.
Da geht es mehrfach von 1 Reihe zur nächsten für so einen String und jedes Mal hab ich da das Module gedreht.

Du musst halt bei der Montage VOR dem Ablegen dran denken, wie rum das Modul drauf soll. Ich habe 30 kg schwere Module gehabt und bin auf Baubohlen von 15 x 5 cm Dicke übers Dach gegangen, weil mein Gewicht und das der Module besonders mit Stiefeln eine hohe punktuelle Belastung bringt. Daher hab ich vor dem Anheben der Module drauf geachtet, wie rum ich die anhebe, dass sie gleich richtig zum liegen kommen.

TIPP: Auf der Rückseite ist ein Aufkleber. Bei guten Modulherstellern ist der immer auf der gleichen Stelle und richtig herum (die haben dann eine verläßliche Qualitätssicherung.

Mit Deiner Planung ersparst Du Dir vermutlich alle “kurzen MC4 Brücken” Kabel und hast in dem String nur “MC4 ähnliche” Verbinder des Herstellers.

Damit haben die nur untereinander Kontakt und 2x am Ende dann mit Deinen eigenen roten und blauen Zuleitungen (nimm Original MC4 Stecker,denn das ist in Jahren das Einfallstor für Schwächen, sprich Korrosion etc).

Wenn Du mal wieder an die Zeichnung gehst: spendiere den Modulen noch 50 cm schwarze Leitung und bei den Verbindern dann überall einen schwarzen Punkt.

Das weiß jeder, dass die da sind, aber in ein paar Jahren mit Super Betrieb sind das die Schwachstellen und geraten gern in Vergessenheit, wenn sich Schwächen einstellen. Wir haben 13 Strings oder so und bei der Anzeige von Watt / kWp installiert driften die Strings bei gleicher Lage auseinander und das hat meist eine Ursache: Verbinder / Übergänge. Ich habe auch bei allen Besonderheiten Fotos gemacht, wo die Stecker verbinder und Kabelreste liegen, denn wir haben 113 cm breite Module mit 115 cm Kabel. Bei uns liegen die Stecker mit Edelstahkabelbinder gesichert immer am oberen Profil und zwar in großen Kreisen von wegen Spule, also nicht auf der Hand aufwickeln. Die Überreste iiegen dabei auf den Profilen und unterhalb der Module.

Wenn Du die Module legst, dann mach am Ende der Montage ein Foto von der Seriennummer. Meist hast Du min. 2 Ketten von Seriennummern oder mehr. Wenn dann später ein Schadenfall auftreten sollte, der auch Potential zu Serienschaden hat oder einer wird, dann weist Du sofort, wo alle potentiell schadensbedrohten Module liegen.

Das bedeutet auch, die Module unten bereits auf “Reihenfolge” bei den Seriennummern zu kontrollieren und kein Chaos zu veranstalten, denn oben auf dem Dach sortieren sich Module schlecht.

Ich sage das nur, weil bei uns schon mehrfach Chaoshaufen an Seriennummern aufgetaucht sind, weil 3x umgeladen worden ist.
Die Fotos der Seriennummern helfen dann, wenn es um Schäden und Garantien geht ungemein, denn ansonsten kann es Dir wie beim Kumpel ergehen, der Trina Solar Module von 2014 hatte, die am Ende teils von Serienschäden betroffen waren und der seinen Flickenteppich an Modulen komplett herunternehmen musste, weil nur die “aus der Herstellercharge 1” ersetzt worden sind. Er hatte aber MOdule von 3 Chargen und es war ein wahrer Flickenteppich.
WIe er sagte, es wäre wesentlich einfacher gewesen, hätte er das von 3 Chargen gewusst, denn dann hätte er jeweils 1 Reihe voll gepackt und so von oben nach unten legend sauberer Grenzen gehabt, wo welche Module liegen.

Das waren alles gleiche Modul Nummern, gleiche Klasse, nur 3 Produktionschargen sagen wir innerhalb von 1 Monat produziert und nur 1 war betroffen.

Macht sonst keiner, nur jemand mit so einem Schaden, der wird darauf achten, weil es am Ende natürlich auch Stress mit der Verischerung des Herstellers gab, welche Kosten zu bezahlen seien: Demontage gesamtes Dach, wenn nur 1/3 der Module betroffen war, galt lange als Streitpunkt .
Es hatte vorher auch noch einen Drohnenflug für teures Geld gegeben, um die Seriennummern zu kriegen, wo damals dann schon das Chaos sich abdeutete und er in Vorkasse trat und das ganze Dach abräumen ließ.

Fotos helfen dann ungemein.
Mach vielleicht in der Zeichnung (meist sind Seriennummern links oben) so eine Seriennummer rein wie 123 und dann drehe die auf der unteren Reihe auf den Kopf, so sieht man das auf den 1. Blick.

Hier nochmal meine Drehungen beim String W 1.1 = West Nummer 1 in der obersten Reihe beginnend gab es die Drehung, 1. und 3. Reihe liegen normal, das Modul der 2. Reihe ist gedreht.
Der String W3.7 beginnt in der 3. Reihe und ist der 7. String (jeder String hat eine eindeutige Nummer je Dachhälfte). Auch da ist die untere Reihe gedreht., weil der Übergang dann einfacher war.

image

und auf dem Ostdach bei OST 2 das gleiche.

Nur am Rande: wir hatten schon 1 Problem nach gut 1 Jahr, eine defekte Verbindung noch nicht verschmorrt, aber sehr heiß werdend an Tagen voller Leistung.

Die Wp Leistung je kWP des OST 1 Strings ganz oben auf dem Dach am First lag im Hochsommer - wo das durch Zufall mal mittags ins Auge stach - gut 20% unter der Leistun vom OST 2 String, obschon das die schlechtere Lage ist, also umgekehrt hätte sein sollen, weil OST 1 immer der beste String gewesen war. 1 Kontakt muss ich wohl bei einem alleletzten Umbau der Module beschädigt worden sein, als alle Module dort hochgenommen wurden, weil sich durch ein Verschieben um 4 cm und mit einem Dängeln der Kupfer Dachrinnen der Gaube noch Platz für ein 5. Modul in der OST 3 Reihe fand.

1 Modul, was aber mit Optimierer arbeitet, das bringt an der Stelle rund 400 kWh und damit in 20 Jahren 8000 kWh oder 640€ allein an Überschussvergütung, wenn nichts im Eigenverbrauhc landen würde. Gehen dann noch - im Winter vor allem - 50 kWh p.a. in den Eigenverbrauch für 28 Cent und bringen damit 20 Cent mehr, dann sind das nur 10€ jährlich, aber über 20 Jahre eben 200€ und zwar on top zu den 640€ bzw. fast 30% mehr.
Bei 100 kWh sind es 20€ oder 400€ auf Laufzeit und damit 1040€ statt 640€ bzw. 60% mehr.

Daher hab ich die 12 Module oben auf dem Ostdach, die schon lagen, demontiert und auf dem Norddach geparkt gehabt.
Die 400 kWh sind auch Echtdaten aus dem 1. Jahr, also die kommen tatsächlich an. Schwieriger wird es dann mit der Aussage, wie viel davon im Eigenverbrauch landeteten

Alles klar, danke guter Tipp!

Du meinst so in etwa?

Ich frag mal blöd:

Einfamilienhaus oder ähnlich ?

Wenn das die Dachfläche ist Stand heute und das nicht gedeckte Dach keine Eldorado an Fenstern hat und auch unter keinem Baum steht, dann wirkt das etwas klein - jedenfalls aus Sicht 22.8.2024 bei den Vorhaben der Regierung.

Nehmen wir an, dass das hier so grob 10 kWp sind aus 14 und 9 =23 Modulen.

Ich würde jetzt und sofort immer auf 25 kWp gehen und zwar aus einem Grund: Du vernichtest sonst Kapital und verpasst eine letzte Chance

Nehmen wir an, der Mic 3000 bedient heute noch 3 kWp, dann sind das rund 13 kWp mit 10 kWp + 3 kWp.

Auch wenn Du Stand heute “KEINEN STROM” mehr brauchst, bau sofort die billigste Lösung dran mit nochmals 12 kWp und zwar als VOLLEINSPEISER.

Der kostet günstig gebaut

1.920€ 12 kWp x 160€ je kWp / Modulleistung
1.200€  30x Modulhalterungen (Profil, Kemmen, Anker) a 40€ ink. Kabel 
1.000€ WR 
4.120€

Der Ost-West Ertrag dürfte bei grob 80% liegen, also nehmen wir 12 kWp x 1000 kWh x 80% = grob 9.600 kWh p.a.

Das ist ja eine weitere Anlage, also sinkt die Vergütung nicht jenseits Deiner aktuellen 13 kWp, sondern es gilt

der VOLLEINSPEISERTARIF mit 100% Vergütung
12,8 Cent für die ersten 10 kWp
11,0 Cent für die letzten 2 kWp also gemäß dieser Formel dann
12,5 CENT im SCHNITT = (12,8 *10 + 11*2) / (10+2)

Die tatsächlichen Beträge sind wohl aktuell sogar noch 0,1 - 0,2 Cent oder so höher, aber das musst Du selber schauen.

1.200€ bringt der Volleinspeiser im Jahr bei 9.600 kWh

Nach 3,5 Jahren hast Du 4.200€ kassiert und die Anlage mit 4.100€ ist bezahlt.

Dann bleiben 17,3 Jahre (Inbetriebnahme Ende Sept) als Profit und damit 17.500€

Und die sind sicherer als ein Bankzins von 4% heute, weil der ist brutto.
Die PV Anlagen Erträge sind aber steuerfrei bis 30 kWp, wo Du aus 4100 € Invest in 20 Jahren so 19.000 € machst.
Gib der Bank doch 5% für einen 4000€ Hausbau Kredit, macht 200€ von den 1000€ Einnahmen, hast dann aber noch 800€ in der Tasche und das jedes Jahr und im 21. Jahr endet das ja nicht abrupt.

NOCH ETWAS: Du magst den Strom heute nicht brauchen, aber stell Dir vor, übermorgen kommen 2 Elektro Ferrari dazu und Du fährst täglich 100 km.

Dann kannst Du jedes Jahr neu Entscheiden, wie Du diese 12 kWp Anlage nicht als VOLL, sondern als weiteren ÜBERSCHUSSEINSPEISER nutzen magst.

Standardmäßig wird jedes Jahr jede ANLAGE vom NETZBETREIBER auf ÜBERSCHUSSEINSPEISER gesetzt, also musst Du nur im Dezember mitteilen, dass diese 2. Anlage weiter VOLLEINSPEISER bleiben soll. Tust Du es nicht, dann landen beide Anlagen im TOPF ÜBERSCHUSSEINSPEISER.

Jedes Jahr kannst Du die gesamte 2. Anlage so ummelden, aber musst dann mit den heutigen Sätzen natürlich die EEG Vergütung neu berechnen.

Nehmen wir an 13 kWp und 12 kWp sollen 2026 dann als 1 Überschusseinspeiser laufen:
die ersten 10 kWp mit sagen wir rund 8 Cent und der REst mit 15 kWp dann 7 Cent

(10 * 8 + 15 * 7 ) / 25 = 7,4 Cent grob gerundet - such die Zahlen für Sept. 2024 selber raus, denn diese Werte blieben bestehen, auch wenn Du erst in 2034 mit Kindern den Voll zum Überschusseinspeiser ummelden solltest für nur 1 Jahr oder 5 Jahre in Folge.

HIER BETRACHTE ICH NUR DIE FOLGEN FÜR DEN 12 kWP “vormaligen” Volleinspeiser, also nicht die 1. Überschussanlage

740€ hast Du dann als Einnahme bei rund 10.000 kWh 
200€ kriegst Du dazu, weil Du 1000 kWh Eigenverbrauch nutzen kannst
     Du sparst dabei 28 Cent Fremdbezug ein 
     und verlierst 8 Cent EEG = + 20 Cent / kWh Mehrwert x 1.000 kWh 
------------------------------------------------------------------------
940€ ERTRAG als GESAMT 25 kWp Überschusseinspeiser

Die 940 € reichen, um die Anlagenerweiterung 12 kWp in 4,2 Jahren zu bezahlen

Und dann bleiben in max. 16 Restjahren noch gut 15.000€ bei über.

Aber das ist eine Entscheidung, die Du fix treffen solltest, denn die Wechselrichterpreise ziehen teils schon an, wenn Du über Händler gehst.

Wenn Du clever bist, kaufst Du auf ebay Kleinanzeigen einen gebrauchten SPH für kleines Geld z.B. 8 kW aus Schortens für 590€ und schwups hast Du das Geld in weniger als 4 Jahren zurück.
10 kW gibt es auch für 200€ vielleicht mehr. Die haben ja alle Seriennummer und man kann die Garantie eh checken. Wir haben auch gebrauchten gekauft, also einen 2. SPH als gebrauchten, weil die einphasigen nur 3 kW Lade / Entladeleistung haben, was sehr schnell sehr nervig ist, denn man speist ein für 8 Cent und zahlt irgendwann teuer drauf. Alternativ gleich in Richtung Ausbau für DIY Batterie, dann halt die SPH 4600 anschauen - die können auch als 6000 laufen.

Den SPH kannst Du ohne Batterie betreiben, steht zwar nicht im Handbuch, das erklärt sonst auch keiner, aber ich hab es dann in 2 Jahren und nach 3 SPH Wechselrichter Käufen und Umtäuschen dann doch geschafft, den zum Laufen zu bringen, aber der Weg bis dahin war abenteuerlich und um den halben Globus. Ich brauchte nur eine gute alte Büro Klammer und einen Schraubenzieher, dann lief der Hybrid als normaler Netzwechselrichter ohne Standby Verluste in der Nacht, sondern schlief bis morgens die Sonne und die Spannung der Panels ihn aufweckten.

WICHTIG: nimm gleich einen Hybrid Wechselrichter und bleibe im VOLLEINSPEISER erst ohne Akku, dann kannst Du den Akku später immer noch privat dran packen, aber Du hast mehr Spitzenleistung, wenn Du die 2. Anlage als Überschusseinspeiser nutzen kannst a la Wärmepumpe kommt.

Im Zweifel bau das System mit 2 einphasigen WR und zwar 1x min 4600 und 1x SPH 4600. Das ergänzt sich dann perfekt mit dem Mic 3000 , den Du eh schon hast.
Den SPH 4600 kannst Du dann mit DIY Akku betreiben, wenn der Volleinspeier als Überschusseinspeiser laufen soll. Der Akku Baussatz kostet mit allem fertig zur Montage 1700€ und besteht aus 500€ Case mit BMS und 1200€ Zellen, alles aus Hannover oder Hamburg. Hat dann 14 kWh nutzbar.

Der SPH 4600 liegt bei rund 700€ gebraucht, verhandelt auch mal 600 und einen hatte ich schon für 490€ gesehen. Immer so 2 Jahre alt und 4.000 kWh produziert.

Ich mein aber, Du schriebst was von Neubau, wo die wohl schon drin ist, die Wärmepumpe.

Sei es drum: Als Überschusseinspeiser betrachtet lohnt sich die Anlage auch, selbst wenn Du nur 1000 kWh als Eigenverbrauch direkt nutzen kannst.

Also unbedingt überdenken, denn wenn Du erst in 1 Jahr auf den Trichter kommst, war es zu spät und teuer, denn was Du 2025 baust, das wird diesen neuen Regeln so oder so ähnlich unterliegen

  • keine Vergütung in Zeiten von 0 Cent Börsenpreis oder negativem Preis
  • keine pauschale EEG Vergütung mehr für Anlagen / Erweiterungen
  • Du musst die Überschüsse selber vermarkten
  • stattdessen gibt es etwa 25% Investitionskostenzuschuss oder so

Aber nur mit Handwerkerrechnung und was auch immer.

Jetzt werf mal alle Vergütungen mit 8 Cent weg, dann fehlen Dir 20 Jahre die 1000 oder 1200€, also hast Du 20.000€ oder 24.000€ weniger.

Und wenn Du dann auf Deine 4000€ Invest von oben vielleicht 25% Beihilfe kriegst, dann hast Du immer noch 19.000€ oder 23.000€ VERLOREN.

Demgegenüber sparst Du bei 1000 kWh im Jahr die 28 Cent Frembezug und damit 280€, also 2800€ Ertrag bringt das.
Dann kriegst Du in der Direktvermarktung auch Kohle, aber wenn im Sommer über all die Sonne kracht und Du 200 kWh über hast,sicher nur 0 Cent statt 8 Cent.
Damit verlierst Du mit der neuen Regelung sicher 15000€, außer Du baust jetzt groß und sei es nur als “Dein Bankkonto”.

Ich würde als erstes dringend NEU planen, prüfen ob und wie Du auf 25 kWp ausbauen kannst und was zu tun ist, denn die Anmeldung muss bis 31.12. erfolgen. Wir haben gerade eine Erweiterung am 30.7. hier bei einem anderen Objekt durchgezogen, das war Zählertausch die letzten Tage erst und die Abnahme ebenso 30.7.

Von daher Priorität auf Prüfung verschieben, bevor Du weiter planst und baust.

Und wenn Du baust, dann würde ich immer oben beginnen und nicht unten. Dicht am First voll ran und dann auch nicht in 3 Reihen, was nur unnötig Arbeit macht, sondern 1 Reihe oben am First entlag.

Ist in allem einfacher vor allem beim Säubern, Wartung etc.
Wenn Du groß baust und auf dem Dach noch Platz ist, im Zweifel eine Insel einplanen und ansonsten den Platz nutzen für einen Wartungsgang von oben nach unten. Kann nie schaden, wenn man eh Platz hat.

Ist das übrigens echtet OST / WEST Lage bzw. wohin zeigt der First ?

Voll Süden wäre dann 180° !

Ich frage nur, weil der letzte Growatt Spezi das auch so fixiert hatte, aber in Wahrheit eine 40° verdrehte Lage hatte, sein First auf 220° zeigte und damit nach Südwest. Dadurch hat sich dann eine Menge verändert, weil er auch noch Gauben hatte und deren Fläche ignoriert hatte, obschon die perfekt lagen.

WICHTIG: Man kann nur eine gesamte Anlage ummelden auf Volleinspeiser und nicht einzelne Wechselrichter mit 10 Modulen daraus nehmen.

Der Volleinspeiser bekommt seinen eigenen Zähler, also hast Du dann maximal 2 im Haus. Volleinspeiser zählt dabei nur eine Einspeisung und hat damit negative Vorzeichen, denn der hat ja keine Verbraucher dran.

Der Volleinspeiser kostet auch kein Geld MEHR im Sinne eines 2. Stromvertrags wie früher, wo Du dann ein 2. Mal 12 x 15€ monatliche Anschlussgebühr bezahlen musstest, denn seit Sommer hat die Bundesregierung das verboten.

Jetzt wird so ein 2. Zähler als “Unterzähler” in Deinem Hauptvertrag mit abgerechnet. Sollte Deine Volleinspeiser PV Anlage (es gibt welche, die das taten) auch Strom aus dem Netz ziehen, dann werden die paar kWh künftig dafür nun über Deinen Stromvertrag abgerechnet. Das waren bei manchen 5 kWh für 30 Cent und in Summe 1,50 €, die dann aber die volle Kostenlawine eines Vertrags mit 12x 15€ Grundgebühr zur Folge hatten, also 5 kWh für 181,50€.

Das ist aber Stand heute nicht mehr so, galt bis Frühjahr 2024.

Also wäre das auch geklärt: Du kannst 2 Einspeiser betreiben, für beide zusammen gelten die Grenzen > 25 kWh = Rundstabempfänger Pflicht und

30 kWh endet Steuerfreiheit

UND NUN ZU DEINEM DACH SELBER

Zeichne die kurzen Modul Anschlussleitungen zu Deiner 6mm² Hauptleitung sowie den MC mit ein. Das ist dann vollständig und sauberer.

Gleiches für das von Dir eingezeichnete “Verlängerungskabel” am Ende der Reihen zur nächsten Reihe. Ich habe das bei keinem Modul gebraucht. Ich konnte die gedrehten immer direkt miteinander verbinden.

Solltest Du dennoch diese Zwischenleitung benötigen, so spendiere ihr blau rotes Kabel um in der Bedeutung konsistent zu bleiben, sonst geht so eine Verlängerung unter. Wenn Du diese brauchen solltest, dann unbedingt am Boden vormontieren und testen, nicht oben auf dem Dach. Gab schon mal Ärger, weil da jemand bei so einem Kabel den MC4 vergessen hatte einzustecken bzw. hörbar einzurasten. Vermeide alles, was anders sein kann als sonst, denn sobald die Routine eine andere wird, gehen Dinge schief oder werden vergessen - ist mir selber oft genug passiert, wenn auch nicht bei PV.

Wenn Du die Module drehst, sollten die Serials auch so eingezeichnet werden und ggf. auch auf dem Kopf stehen , so weiß man immer sofort, wo zu schauen ist.
Ich meine die Reihe am First oben hat die Serial oben am First und nicht unten - jedenfalls kenn ich nur Module, wo die links oben standen oder mal mittig oben.

Hier mal die Änderungen an einer Dachhälfte.

Bei der 3 x 3 Modul Dachhälfte sind die Serials generell richtig, nur in der mittleren Reihe gehören sie nach links unten und auf den Kopf.

Dann passt der Plan auch zur Realität, wenn Du am Ende zu zweit oder dritt auf dem Dach arbeiten solltest. Wenn das Dach so bis unter 30° Neigung hat, kann ich nur zur Baubohlen als Gehwege oder Highways raten.
Ich habe die schweren 30 kg Module teils mit Schubkarre auf dem 20° Dach hoch und dann horizontal zur Seite gefahren, weil das eben über 20m Gehweg waren. Auf dem Dach arbeitet es sich besser mit senkrecht hoch und dann zur Seite als diagonal quer rüber , denn dann brechen Dir die Pfannen.

Hatte ich nicht gewusst, bis n Dachdecker mal meinte, wie lange ich mich mit kaputten Pfannen weiter ärgern wolle. Er hatte Recht. Ich hab ingesamt 100 Pannen tauschen dürfen, zumeist aus den 80ern. 100 hab ich noch in Reserve über.

Danke für den Input Wolfgang.

Ich habe meinen Plan mal angepasst. Mit Kompass. So steht das Haus… Bei 170°.

Um dir das mit dem Dach mal besser zu veranschaulichen hier mal zwei Fotos. Den Giebel konnte ich nicht so leicht in PVSOL einzeichnen.


Eine Wärmepumpe haben wir nicht sondern ne Gastherme mit Solarthermie und Speicher. Haus wurde 8/2021 fertiggestellt. Die drei Module auf dem Schuppen hängen an nem MIC 800 der auf 1200W steht. Wir haben durch SmartHome, Unifi Netzwerk, Kameras, NAS, ProxmoxServer, Werkstatt, Whirlpool etc einen ungefähren Stromverbrauch von 5500 KW/h im Jahr.

Ich habe jetzt meine aktuelle Planung um 2 Module erweitert. 16 und 9 Module. (Trina Solar Vertex S+ 450W)

Du hast schon irgendwie recht. Allerdings kaufen wir nur gern wenn wir das Geld dafür tatsächlich über haben und nicht noch mal zur Bank gehen müssten.

Ich muss mal mit meiner Frau drüber reden, wie sie das ganze sieht.

Grüße

Ok,
fangen wir bei PV SOL an.

Du brauchst ein exaktes Modell Deine Hauses, besser der gesamten Objekte, damit Du simulieren kannst, was eine Erweiterung bringen kann und zwar sicher bzgl. Erzeugung und Geld, denn das ist ein Einmal Sparbuch für die Kids oder schlechte Zeiten, wo Du nur bis 31.12. einzahlen kannst und mehr als 12 % Rendite bekommst.
Nichts wirft aktuell legal eine höhere NETTO Rendite ab als das Besagte und dazu noch für 20 Jahre garantiert auf Deinem eigenen Haus, kein Investment bei einer fremden Firma, die alle über den Jordan gehen können.

1. PV SOL Modell um Objekt “Gaube” notfalls als Betonklotz erweitern

Bei PV SOL kannst Du so eine Gaube schon abbilden und zwar mit deren Gauben - oder aber, wenn das nicht hinhauen sollte oder zu kompliziert ist, dann mit Trick 17, denn bei fertigen Objekten wie Gauben etc. kommen meist noch Sperrzonen für PV Module hinzu, die dann bei der Modulbelegung wieder stören können.

Gauben solltest Du selber in der Werkzeugleiste finden, aber auf die Schnelle und unkompliziert hier mein Trick 17.

2. PV GAUBE = MASSIVE MAUER
Du konstruierst statt einer Gaube einen RIESIEGEN KLOTZ so wie wir jetzt das weiße Mauerwerk und Dach der Gaube mit meine Linien zu sehen. Vom Grund EG bis zur OK Dachgaube.

Also einen MASSIVEN BETONKLOTZ aus dem Objekt MAUER.

Die Gaube ist geschätzt 3,5 m breit, dann 3 m tief (OK Gaube / Attika) und sagen wir 3m + 2,5 = 5,5 m hoch.

Die Ausrichtung der “MAUER” erfolgt dann parallel zum First.

Und natürlich ist das so noch keine Lösung, weil Du diesen Mauerklotz nicht in das Haus reinbekommst, weil systemseitig Kollisionen verboten sind und unterbunden werden, wenn Du sie ineinander zu schieben versuchst, außer

Du deaktivierst mit rechter Maustaste Kollisionen fürs Haus und die Mauer und kannst dann Deine GAUBEN MAUER frei in dem Gebäude positionieren und auch so weit unters Dach reinschieben, bis das Ding “verschwunden” ist in der Gebäudehülle, also aufpassen.

DEMO BETONKLOTZ GAUBE

Ich habe auch schon Häuser nur aus Dächern von 2 Schuppen geplant, weil so eine Gaube das Hausdach teilte, aber die Dachhälften 2 unterschiedliche Dachneigungen hatten.

EXKURS
Stell Dir vor - vom Garten betrachtet - Deine Garage wäre direkt am Haus und das Hausdach würde auch über die Garage gehen, dann könnte die Dachhälfte auf der Garagenseit bis zum Ende der Garage wie Deine Terasse viel flacher abfallen und man hätte eine perfekte Wintergarten Option, daher dann 2 Neigungen mit einer Gaube als “Teiler”. Das kann PV Sol nicht abbilden, außer mit besagtem Trick.

Es ist wichtig bei PV Sol mit einem genauen Gebäude zu arbeiten, weil Gauben in der Regel Schatten werfen, weshalb Du ja auf die SÜDHÄLFTE des Westdaches ausgewichen bist mit der PV wegen besseren Ertrags, wobei mich halt halt die spärliche Modulbelegung des Daches verwundert hatte.

Mit deaktivierter Kollision kannst Du nun alles planen, weil bei der Simulation der Schattenwurf der Mauer dem der Gaube entspricht und keine falschen Schlüsse wirft.

Ich habe die gleiche Situation gehabt und zwar mehrfach auf einem Dach durch

  1. Gauben und
  2. auch noch weitere 2 Schornsteine.

3. GAUBEN & DEREN SPERRZONEN AUFHEBEN = OPTIMIERER

Normal geht man nie bis an die Grenzen / schattenwerfende Objekte ran, also an die Wand der Gaube oder den Schornsteinsockel.
Da es aber einen neuen DC Leistungsoptimierer aus Deutschland für so 45€ gab, habe ich alle diese verbotenen Flächen im letzten Herbst durchgespielt und am Ende doch noch belegt.
Das sind insgesamt 5 Module mehr. Somit sind es fast 2,5 kWp und damit 2500 kWh mehr Ertrag bei perfekten Bedingungen, über die wir hier reden.

Da der Schatten dort erst um 14:30 einfällt, verliert man auf den betroffenen 5 Modulflächen grob 25% - 30% an Ertrag, also bleiben 1800 kWh über oder als Volleinspeiser betrachtet 200€ im Jahr.
Das geht aber nur, wenn man ausschließen kann, das deren Schatten nicht den ganzen String von 6 oder 10 Modulen in den Keller reißt.

Dazu haben nur die zuerst verschatteten Module eben einen Optimierer bekommen und die 5 kosteten um 220€. PV Sol kennt auch Optimierer , wobei die von BRC aus Karlsruhe auszeichnet, dass sie nur bei Verschattung arbeiten und dann etwas Strom brauchen. Bei Schatten bleibt die Spannung im Modul fast gleich, aber der Strom sinkt.

ARBEITSWEISE OPTIMIERER
Wenn jedes Modul bei 40V im String 10A liefert nur das 1 . Modul bei 3 A hängt, dann ist der ganze String auf 3 A durch den Flaschenhals limitiert. Deshalb wurden solche Modulflächen nie belegt.

Der Optimierer an einem Modul lauscht sozusagen, wie hoch der Stromfluß im String ist ohne das besagte Modul ist und wie hoch der Strom im Modul.
Der Optimierer misst dann 10A im String und 3 A im Modul, woran der erkennt, dass er nun arbeiten muss und zwar wie folgt.

Er nimmt nun die Spannung 40V und transformiert die so lange zu Gunsten eines steigenden Stromes um, bis der von 3 A auf 10A angestiegen ist.

Es ist ja so, dass das Modul bei 3A und 40V eine Leistung von 120W erbringt. Diese 120W transfortmiert der Optimierer nun auf 10A hoch und zwar mit dieser Formel 120 W / 10 A = 12 V

Somit fließen nun durch alle 10 Module wieder 10A, aber die Spannung ist gesunken.

Die Spannung beträgt im String 9x 40V + 1x 10V = 370V
Bei 10 A x 370 V ergibt das aktuell eine 3.700 W Leistunt statt was ?

Ohne Optimierer wären es 10x 40V x 3 A = 1.200 W

Damit ist diese Dachhälfte im Gaubenschatten auch nutzbar, wenn gleich dann unten vielleicht 2 oder 3 Module einen Optimierer bräuchten und in der 2. Reihe dann noch 1 oder 2 (Du kannst klein mit 1 / 2 anfangen und später schauen, um noch 1 oder 2 nachzurüsten. Modul anheben und die kleine Box am Profil montieren ist 1 h Arbeit, natürlich in der 2. Reihe mehr, weil zuerst das Modul 1. Reihe weg muss.

4. WERTVOLLSTE DACHFLÄCHE= Gaubendachfläche
Wenn Du die Mauer passend bugsiert hast, dann kann es sein, dass sich die Mauer oben drauf nicht mit PV Modulen mit Untertisch und doppelter Neigung belegen lassen (das Dach fällt zum Garten mit 8° ab , die Module sind dann aber mit 30° parallel RIchtung Süden ausgerichtet), sondern man kann die Mauer NUR mit Modulen “behängen” an der vertikalen.

Für den Fall löschst Du die Mauer und nimmst Du dann das Objekt SCHUPPEN und zwar mit nur 1 Dachneigung und flachen Gefälle.

WIchtig ist das Dach, denn auf einem Dach mag PV SOL dann Gestelle packen und die auch Richtung Süden ausrichten. Das ist Fummelei, sage ich gleich, also fang das Spiel, was oben auf die GAube käme, erst zum Schluss an. Die Gaube ist hier nur als Objekt und Schattenwerfer für eine 2. PV Fläche von Bedeutung.
Klar, jetzt belegt die Solarthermie eine wertvollen Platz von 3 Modulen oder 1350 Wp und damit 1200 kWh Ertrag oder 160€, wobei die reichen, um die 600 kWh zu liefern, die eine BWWP im Jahr braucht, um hier bei uns eine 280 Liter Wasservorrat auf 63°C zu bringen und mit Wärmetauscher auch bis im November hin zu heizen, also Öl zu ersetzen.

Das kann man nicht ändern und schreibe ich nur, falls andere mal über dieses Ding hier stolpern, damit sie gleich wissen, wie sie Flächen belegen. Strom ist universal nutzbar, Wärme im Haushalt eher nicht.

Ich vermute , dass Du jetzt Dein Haus mit einer Schuppengaube veredeln und weitere Flächen belegen und simulieren kannst.
Tipp Nr. 1: schau nach, ob Du eine Chance siehst, noch 1 Modul mehr auf der guten Seite unterzubringen, also 4 Module nebeneinander in 4 Reihen oder aber horizontal - Bild dazu habe ich unten beim UPDATE angefügt, also sollte horizontal woh gehen und damit Platz für 12 Module.

Bei uns musste ich das Dach mit 6 und 5 und 4 Modulen wieder abdecken, weil sich am Ende bei der 3. und letzten Reihe und vorletzten Modul dann rausstellte, dass es doch einen Weg gäbe, da 5 Module hinzupacken. Es geht dabei auch nicht nur um Modulanzahl, sondern hier bei 4,6 kW WR mit vielen kürzeren Strings a 2,5 kWp statt bei Dir 3x 4 Wkp etc.

Die 6 + 5 + 5 Module ergeben eben 3 gute Strings mit 3 kWp und 2x 2,5 kWp für unsere Sammlung von 4,6 kW WR statt einen schwachen von nur 2 kWp, der dann morgens auch später anspringt und abends früher aufhört zu produzieren. Das war am Ende eine enge 5 cm Sache, die man nur auf dem Dach sicher entscheiden konnte, wie das aufgeht.
Also jetzt schon genau hinschauen, was da gehen kann, denn das ist die 2. wertvollste Fläche neben Schuppen / Garage Eck, wo schon was ist.

5. FREI SEIN und FREI DENKEN

Nehmen wir an, die 4.000€ täten weh, dann wäre jede Ersparnis heiß ersehnt und eine Erleichterung.

Daher plane in PV Sol nicht nur Dein Haus, sondern Dein ganzes Arreal und dann auch die Grage mit dem “Schuppen” (der mit PV Modulen drauf), nur um die Gedanken frei spielen lassen zu können statt sich auf die 2 Dachflächen zu fixieren wie im 1. Entwurf, wo ich mich am Ende nur wunderte, was das für eine komische Belegung war und aus Erfahrung ahnen konnte, dass es einer Vereinfachung geschuldet sein musste.

Einfach so alle Objekten und Schattenwerfern einplanen, damit Du es drin hast und alle auf dem gleichen Stand sind, denn dann kommen auch mal andere Gedanken.

Wichtig ist nur

  1. Budget zu beschaffen / bereitzustellen
  2. Zeit für Plan und auch notfalls nur provisorischen Bau zu haben und
  3. alles vor dem 31.12.2024 zur Not provisorisch fertig zu kriegen.

Daher kannst Du auch Kosten, Zeit und Mühen zu sparen einfach 30 Module = 12 kWp günstig irgendwo schieß und flach auf die Garage legen, wo Du die Module auf ein paar Balken zur Hinterlüftung und Fixierung packst, wo Du dann die Mitten- und Endklemmen reinschrauben kannst, also ohne Aluprofil und dessen Kosten.

Wir haben 2 Jahre lang auf dem Carport direkt im Schatten des Giebels ( Du müsstest Deine Garage an den Giebel schieben, um das zu vergleichen) Module “aktiv” gelagert und genutzt, waren erstaunt wie viel die am Ende jeden Tag doch brachten gerade auch im Winter, denn wenn es bewölkt ist spielt die fehlende Dachneigung keine Rolle mehr, denn durch die Reflektion können dann auch flache Fläche besser laufen als die geneigten vom Dach.
Garagenflachdach bringt sicher nicht das Optimum, aber auf die Schnelle reicht das, um eine Anlage in Betrieb nehmen zu können und auch über Jahre viel Strom zu produzieren.

Bei 30 Modulen x 40€ Modulunterkonstruktion für Dachmontage hast Du 1200€ gespart und gibst 100€ für Balken und Kleinzeug aus, denn die Klemmen brauchst Du bei Dachmontage später eh.

Wir sind hinterm Deich kurz vor Holland. Bewegt haben sich die 10 Module auf dem Carport nicht und Hinterlüftung gab es auch keine durch eine Balkenlagen, nur das Sinuswellen Blechdach bringt etwas natürlich Kühlung. Natürlich keine Montage, selbst bei starkem Wind nix geflogen. Diebstahlrisiko war gefüht höher.

Dann kaufst Du entweder einen gebrauchten Growatt Hybriden für so 700€ bis 800€ oder einen einfachen Netzwechselrichter, den Du dann gebraucht verkaufen kannst, wenn der Volleinspeiser mal zum Überschusseinspeiser umgewidmet werden sollte.
12 kWp Module gibt es hier im Angebot für mitunter unter 1200€ (bei den günstigsten Modulen, die dann vielleicht kleiner sind und aus dem Vorjahr 2023 stammen, sprich 405 Wp Module waren das).
3x einfaches DC Kabel 6mm² in die Garage (3 Strings) und von da AC seitig anklemmen. Mit Kleinkram als Hybriden 2100€ - 2250€, aber die Anlage spielt dann sofort ihr Geld ein, bei manchen auch schon während der Bauphase und da dann halt abgeregelt. Beim Netzwechselrichter sind es eher 1900€ inkl. Kabel.

Klar, der Ertrag Flachdach wird schlechter sein und 12000 kWh in der Ferne, aber wenn die 3 Strings auf dem Carport Garage gut gelegt sind, dann sind immer noch 9000 kWh drin. Frag PV Sol, ist ja dort das einfachste der Welt, auf einem Garagenflachdach 12 kWp Module hinzupacken. Du erfährst dabei ja auch die Schattenarreale der Gaube und Giebel , damit auch die Spots, wo Optimierer was bringen könnten, aber plane erst einmal ohne, wenn Budget begrenzt ist.

Also: 9000 kWh Volleinspeiser x 13 Cent = 1000€

Nach 2 Jahren ist die Investistition drin, um die Anlage ggf. noch aufs Dach zu bringen oder sie dauerhaft auf der Garage zu montieren für dann kleines Geld. Du siehst nach 1 Jahr, wie viel die Module da bringen und kannst es perfekt mit dem Überschusseinspeiser vergleichen.

Und damit sollte der Knoten geplatzt sein, das Thema Planung jetzt noch einmal genauer anzuschauen, weil jetzt noch genug Zeit ist. Es kann auch sein, dass die Gartenseite durch die Gaubenteilung und Solarthermie viel aufwendiger und ertragsärmer ist als die Ostseite, so dass Du da mal genauer hinschauen solltest, weil das Dach dann jetzt einfacher voll zu erschließen ist.

Das macht halt weniger Arbeit am Stück das Ding voll zu belegen. Ach ja, bei Modulen kauf günstig und gut, was ich nur erwähne, weil Du ja schon Module gekauft hast. Stell Dir vor , die alle auf das Ostdach zu packen, dann hast Du eine einheitliche Optik. Nachkaufen von gleichen Modulen klappt fast nie, denn die Produktion ist schon ausverkauft, wenn sie im Schiff ist und die nächste Charge sieht Nuancen anders aus. Wenn Optik ein Thema ist, dann nur die eine Dachseite einheitlich belegen.

Du kannst ja nachträglich mit den Strings spielen, wenn die gleich groß sind, welcher String an welchen Wechselrichter kommt, denn das wird nirgendwo hinterlegt noch abgefragt. Du kannst die besten Strings in den Überschuss Einspeiser hängen, denn da bringen sie bei Eigenverbrauhc 28 Cent statt 13 Cent Volleinspeiser.

6. Es lohnt sich

das jetzt noch anzugehen und zu durchdenken, weil es um sehr viel Geld geht, denn die billigste 12 kWp Anlage würde ich für unter 1800€ hinbekommen, wenn man den einfachsten Growatt 10 kW (die 12 kWp werfen ja flach fast nie 12 kW ab) Netzwerchselrichter gebraucht kauft, denn für EEG brauchst Du NUR EINES: neue Erzeuger = neue Module, die Wechselrichter dürfen gebraucht sein

Nehmen wir an, die 1200€ 12 kWp Module sind in 10 Jahren Kernschrott, wen juckt es , denn die kannst Du dann mit 12 kWp neuen Modulen von den Erträgen der ersten 10 Jahre locker ersetzen. Also kein Geld unnötig für Marken etc. ausgeben, sondern einfach auf den Schnapper warten, wenn einer 12 kWp irgendwo im 300 km Umkreis auf Kleinanzeigen anbieten sollte. Ich bin 2023 im Januar nach Bayern 350 km mit Anhänger gefahren und habe ich mein 24 kWp dort abgeholt, weil es die nirgendwo zu dem Preis gegeben hatte. Damit fiel auch der Stress weg, wenn Spedition liefert, wer den Schaden zu verantworten hat und wie das 1 fehlende kaputte ersetzt werden kann. Werden Dir 13 kWp angeboten oder 15 kWp - immer kaufen und die 2 bis 6 Module zu viel verkaufen oder zur Seite legen für eine Inselanlage.
Wir haben damals Longi Module bekommen und die liefern ihre Spitzenleistung selbst heute ab, also nace Nennleistung und das 2 Monate nach 21. Juni

Wichtig ist, dass Du neue Module kaufst (den Nachweis muss man auf Verlangen erbringen können) und du vor 31.12.2024 mit Inbetriebnahmeprotokoll die 12 kWp und den 10 kW WR angeschlossen hast. Der Papaierkram und Zählertausch oder Aufbau eines 2. Zähler kann im neuen Jahr erfolgen, so war es hier auch, aber der Vergütungssatz von 2023 galt dann noch.

Von daher nutz die Fläche bis 25 kWp voll aus und denke dran, je älter Kinder und die Eltern werden, je mehr Strombedarf kommt ins Haus. Heute klein, sind sie morgen 18 und wollen studieren, wo dann jede Elektromöhre günstiger ist als ein Verbrenner. Nur den Strom muss man dann noch günstig kriegen. 2 kleine Kids jetzt werden zum grünen Energiemonster, wenn mit 14 Pubertät und Computergamerei locken oder Aquarien oder Pool das neue Hobby von Mama und Papa werden, was mit reichlich Strom kein Luxus mehr ist. Am Ende ist es aber zuallerst heute eine Kapitalanlage von minimal 2000€ mit einer 10% Verzinsung von 20 Jahren, denn Du bekommst über 20 Jahre 20000€ dabei raus und hast bei 2000€ billig Anlage 18000€ Überschuss

Nur am RAnde: Das sind 11,6 % Zins, wenn Du heute 2000€ anlegst und in 20 Jahren 18.000€ auf einen Schlag ausbezahlt bekommst (Du bekommst aber ja schon jedes Jahr Raten, weshalb die wahre Verzinsung höher ist, denn nach 3Jahren könntest Du auch noch Zinsen erwirtschaften, wenn dann 1000€ ausbezahlt worden sind udn die wieder 17 Jahre anlegen).

3.000€ x (100%+11,6%) ^ 20 Jahre = 2000€ x 1,116 ^ 20 = 17.960€

Hier gab es jedenfalls zuletzt vermehrt 12 kWp Pakete für rund 1200€ - natürlich Abholung, den Spedition kostet da fix 400 - 600€.

2000€ jetzt investieren und 20.000€ in 20 Jahren wieder zu bekommen ist die Wette oder die Chance. Und selbst nach 21 Jahren wird die Anlage dann immer noch Strom abwerfen - wenn auch 10% weniger, aber sie ist da, sie kann jederzeit repowered werden und keine neue Genehmigung, weil Bestandsschutz. Alles das hast Du ab 1. Januar 2025 nicht mehr zu den Bedingungen, sondern die Anlage würde sich als Volleinspeiser kaum rentieren.

UPDATE: einen hab ich noch

Du hast die Auflösung verringert und ich kann das nicht wirklich lesen, aber ich meine, dass Du hier relative große Kabelllängen nennst.
Stimmt es, dass es 35 und 28 m Zuleitung sind ? Das sind 7 m Differenz, aber auf dem Dach selber sieht es eher aus wie 2 Modul höhen und somit 3,6 m Abstand?

Hast Du die WR im Haus / Keller oder in der Garage, weil vom Dach 35 m eine ganze Menge ist. Wir haben das auch, aber das Haus ist 24m lang und am Ende ein L, also vergleichbar mit Deinem PV Werkstattschuppen links und Modulfeld rechts auf dem Dach.

Die Westseite ist übrigens auch bevorzugt, sprich 5% besser pi x Daumen, von daher schau mal bitte, ob Du eine 4 Reihe dahin bekommst oder alternativ auch horizontal wie hier zu sehen.
Vertikal sieht aber “wahrscheinlicher” und damit auch einfacher aus.

Hab den Stick mir angeschaut und frag mich nun, was Du an sich suchst ?

Wenn Du den modbus ziehst von Eastron — pi HA Server — Growatt SPH
dann ist fast alles schon da, denn der Stick von ebay kann nur Daten lesen.

Das ist aber das kleinste Problem im richtigen Leben mit dem SPH und seinem hohen “Standby” Verbrauch von 60W in der Nacht und das gerade im Winter bei leerem Akku.

Dafür gibt es eine andere Lösung, wenn auch teurer, aber die kann via modbus in die Register schreiben und so den Hybrid Wechselrichter direkt bei leerem Akku in der Nacht in den Standby Schlaf schikcne mit dann 3 Watt statt über 50 bis 60W

Das findest Du auf Kleinanzeigen für 50€, eine Platine und ein ESP 32 meine ich als Lösung und Einheit, wobei die via USB vom Growatt versorgt wird.

Dort kannst Du auch die Register setzen, dem wichtigsten Handlungspunkt , denn noch gibt es unter HA keine Lösung, via HA den SPH zu steuern - oder ich hab das verpasst, was bei den Solax neu dazzugekommen ist.

Hier der Link zu KA

Schreiben ist das Wichtigste - jedenfalls hier, also schmerzlich vermisst oder nur händisch über Web UI oder App machbar.

Zum Beispiel lädt die Murkskiste einfach ungern den Akku, obschon battery first drin steht von 11 Uhr bis 17 Uhr wie hier zu sehen. Denk an diese Einstellung, Du wirst sie brauchen.

12 Uhr und die Batterie war weder geladen noch am Laden, denn Tibber zeigt die Situation hier

Erst als ich dann 13:45 manuell die ACTIVE POWER RATE auf 35% (vgl. Screenshot oben) gesenkt hatte, wurde auch mit Vollgas von 3.200 bis 3.300 W geladen. Die 35% bewirken wohl, dass 65% der 4.600 Watt und damit 3.000W im Akku landen können.
Aber das ist Handarbeit, denn ansonsten lädt der Akku mit 200W vielleicht.

All das steht Dir dann auch noch bevor, wenn z.B. der SPH abends nicht umspringt auf Batteriebetrieb. Er erzeugt fast nix mehr aus den Modulen, aber produziert auch nix aus der Batterie, erst wenn Du am Einspeisepunkt schaust, schlagen die Alarmglocken: 1000 W vom Netz, wieso, der Akku hat 15 kWh ?!?!

Und dann geht das Fummeln in die andere Richtung los, dass er nun manuell entlädt oder ich die PV Strings händisch abschalte.
Ich gehe davon aus, dass der Kleinanzeigen Stick wesentlich mehr kann, denn nur wenn der schreiben kann, wird das Arbeiten mit Automationen in HA sinnvoll möglich. Ansonsten hast Du jeden Tag Handarbeit.

Hallo Zusammen,

ich habe es nun endlich geschafft GROTT zu installieren.

Ich habe nun zwei Geräte mit div. Entitäten. Aber leider fehlen alle Werte zum Batterie Status sowie Return to grid today.

Kann mir jemand verraten wo die Werte sind? :slight_smile:

Danke!

Wer soll Dir helfen,

wenn Du nix über Deinen Aufbau (welche Batterie, welches BMS) noch die Kommunikation (keine, CAN, RS485) verrätst oder auch nur , was im Display am Wechselrichter selber an Daten zur Batterie zu sehen ist?

Kommt da eh schon nix an, dann empfängt Grott auch nix und die Growatt Cloud auch nicht.

Sieht denn Dein SPH in der Cloud auch so aus wie hier mit Konstanteinspeisung von 800 W durch die Nacht hindurch ?

Ich würde sagen: NEIN

Und wenn die Cloud nicht so aussieht, dann kann Grott auch nix anderes liefern.
Garbage in - garbage out.

Hinzu kommt, dass auch keiner weiß, wie Du Grott installiert hast, eigener Pi oder HA Addon und und und.
Wird noch eine lange Reise, so wie das aussieht.

Da hast du wohl recht. Habe den Beitrag wohl in geistiger Umnachtung geschrieben :slight_smile:

Growatt MOD 7000TL3-XH mit ARK HV 7,6 Batterie
HomeAssitant läuft im Docker auf Synology
HACS läuft
Mosquito läuft in HA
MQTT läuft in HA

Grott custom components läuft.

Daten kommen vom ShineWifi X Stick welcher an Grott geschickt werden.

Akku reicht locker für die ganze Nacht. Sieht so aus bei mir. Ist aber kein SPH!

Grott möchte ja den Inverter haben in der Konfig, also ist das bei mir TL3.
Ich habs auch schon mit MIN probiert , da bekomme ich auch Batterie Werte, aber die Konfig stimmt halt nicht zu 100% da Growatt das Register von WRT zu WR immer Unterschiedlich gestaltet.

Habe ich noch was vergessen?

Vielen Dank
Grüße
Stephan

Das halte ich für ein Gerücht.
TL3 ist ja kein Growatt Typ.

Der Reihe nach.

  1. Du hast die Daten, sprich der Hochvoltakku und SPH laufen korrekt, so wie man das auf einen Blick aus der Ferne sehen kann. Ich nehme an, die nutzen Modbus.
  2. jetzt geht es wieder ans Eingemachte.

Wie Grott läuft, das ist mir schleierhaft.
Grott auf Pi im Docker, Grott sonstwo oder vielleicht doch Grott Add On ?

Du bist auf sehr dünnem Eis, also sei Dir bewusst, dass Du 100% wach sein musst, wenn Du hieran arbeitest, sonst gibt das eine fürchterliche Bauchlandung.

Das ist jetzt das 2. Mal das Wesentliche Punkte fehlen, also der Kern überhaupt.

Ich sag das nur, weil der letzte, der sich so locker an Growatt wagte auch richtigen Bockmist gebaut hat und am Ende einen neuen Wechselrichter brauchte, weil er sein geschrottet hat. Einmal unachtsam und nicht stromlos gemacht, da war der SPH via RS482 oder so komplett hinüber.

Noch was: Sei Dir 100% im Klaren, was Du tust.
Growatt ist Cloud und tut jetzt.
Der letzte Mohikaner , so nennen ich den mal, hat auch Grott installiert und komplett die Arbeitsweise vergessen. Das gab im Sommer totales Chaos und Anlagenausfall.

Growatt WR sendet Daten via Stick und WLAN an seinen Server , der Anfragen bestätigt.

Mit Grott unterbrichst Du das ggf. und MACH EINEN GROSSEN ROTEN ZETTEL AN DEN WECHSELRICHTER, weil Du es sonst garantiert vergessen wirst, wenn der Ernstfall eintritt.

AKTIVIERST DU Grott,
dann ist das der ROTE ZETTEL,
dass Du ab da ohne RS485 ggf. fix auf der Schnauze landen kannst, wenn Du Dir nicht 100% bewusst bist, was auf den roten ZETTEL GEHÖRT:

Läuft HA oder GROTT nicht (richtig), dann kann man keinesfalls seinen Growatt via Cloud, also Browser oder App noch erreichen oder konfigurieren.

Es kommen immer Fehler, die auch nicht sagen, was dann los und Ursache ist.

WECHSEL  <=>  STICK  <=>  HOME ASS.
RICHTER                     GROTT   <=>  GROWATT  <=> App/Chrome
                            MQTT

Wenn Du im Stick die IP Adresse ersetzt und den Traffic zu Growatt via HA GROTT umleitest, dann muss IMMER HA & GROTT laufen.

Du kannst von der App oder Chrome am Laptop aus nix mehr ändern.

Das vergessen viele und endet im Desaster, wenn mal was anderes schief läuft. Deshalb der rote Zettel, das dann in dem Fall zuerst der Stick erreicht werden muss - wenn HA und Grott nicht auf die Beine kommen - und dann die alte IP eingerichtet werden muss bzw. Growatt Cloud. Dazu musst Du die aber wissen und auf dem roten Zettel griffbereit haben, denn ansonsten kommst Du nur schwer an alle Einstellungen. Der letzte Mohikaner hatte Tibber und seine Uhr war am Ticken, weil die teure Zeit kam und der WR die Batterie nicht ansteuern konnte und im Standby hing .

Grott ist kein Kinderspiel, wichtig ist immer, die Architektur vor Augen zu haben, sobald es Störungen gibt. Zuletzt Mitte Juli, als Growatt die Einträge im Stick automatisch gelöscht hatte und damit der Verkehr nicht mehr über HA lief, sondern direkt in die Cloud. Damit waren die Wechselrichter immer erreichbar, aber in HA verloren bzw. deren Daten.

Also:
Wenn Grott Addon installiert ist, dann gibt es die Frage nach einem oder mehreren Invertern. Bisher war nur von einem die Rede und dann wird


hier die Seriennummer erwartet

{“Seriennummer”: SPH}

TL3 und was auch immer steht nirgendwo in der Dokumentation und deshalb wundert mich, was Du da machst, denn das sieht aus, als hättest Du nix gelesen und reimst Dir da was zusammen. Ich hab noch niemanden gesehen, der meinte, er hätte TL3.
MiN, MiC, MOD, SPH und so weiter gab es.

Wenn Du SPH hast, nimm SPH , denn sonst wird das nie was.

Der Wert besagt, wie Grott die hexadezimalen Werte übersetzen muss, um daraus mqtt Botschaften via HA zu verschicken, damit Du mit der Integration von muppet 3000 die Sensoren von alleine und alle bekommst.

Ansonsten kann nur noch sein, dass Du eine super neue Generation hast, wo growatt alles Mögliche geändert hat.

Ich bezweifel im Übrigen, dass Du auch nur 1 Wert in Home Assistant bekommen hast, also geht es nicht - wie mal begonnen - um die Batterie Kommunikation, sondern die gesamte Kommunikation läuft nicht, gar nicht.

Wenn Du - so Grott überhaupt installiert ist, denn custom component alleine reich ja nicht - sozusagen dem Grott mitteilst, der Wechselrichter spreche isländisch, dann wird Grott sein isländlisch Wörterbuch zücken und auf isländisch antworten.

So ist das, wenn man Grott mitteilt, man habe TL3, denn wie soll Grott damit umgehen, wenn TL3 unbekannt ist ?
Da sind zwar ein paar Strategien eingebaut, aber die haben wohl nicht gefruchtet, um den Wechselrichter zu erkennen an dessen Sprache.

Also: Du brauchst den korrekten Eintrag mit SPH und Serien Nummer so wie oben beschrieben. Im Screenshot siehst Du ja einen Teil der Growatt WR Flotte, die hier so laufen, ist aber ein Ameisenhaufen, wenn Du die alle über WiFI Sticks angebunden hast und mal der Router hustet oder der Repeater als LAN Bridge / Access Point seinen Geist aufgibt.

Denk immer dran, dass modbus eine Kabel verbindung ist (außer Du hast Funkmodbus) und damit eine Sicherheitsverbindung PC - Growatt, weil es eine Windows Shinebus App gibt , mit der Du auch direkt vor Ort die Daten des RS485 Modbus empfangen kannst und so auch die Visualisierung bekommen kannst, um alle 6 bis8 Sekunden neue Werte von Batterie und Zähler zu erhalten.

Grott Addon zum Laufen bringen,
dann die richtigen Einträge SPH machen und zwar in der {}
Sicherheitshalber die Anleitung ausdrucken und neben dem roten Sticker in Griffweite behalten, denn dort steht haarklein drin, worauf zu achten ist.

Wenn Grott Addon laufen sollte, dann im Stick die IP Adresse ändern auf Deine HA Instanz und zwar nur die IP Adresse ohne : oder / oder https etc.

Dann wird der Datenverkehr vom Stick über HA Grott geleitet und dann weiter an die Cloud.
Aber nur dann, wenn der Eintrag TL3 weg ist und Du SPH sowie die korrekte Seriennummer vom WR (nicht vom Stick ) eingegeben hast, denn ich meine, dass Meier anhand der Seriennummer auch den Typ auflösen kann, welches Modell es ist. Du brauchst aber beides an der Stelle.

Wenn das alles richtig ist und klappt, dann wirst Du im Grott Add on oben rechts im Register Protokoll nach und nach Nachrichten vom Stick eintrudeln sehen und die Decodierung bzw. weiterleitung an die Cloud. Dazu dürfte auch eine “mqtt versandt” Nachricht erscheinen.
Hier bei mir sind es viele auf einmal, weil die WR alle nacheinander jeder Minute senden und teils auch wiederholt.

Das ist kein Kinderspiel, einfach mal Grott installieren, denn wenn es beim Hybriden raucht, dann wird es ernst. Daher immer an modbus und Kabel denken, weil damit alles einfacher ist als am SPH mit dessen Display fummeln zu müssen.

HI Wolfgang,

ich habe ja bereits meinen WR genannt.
"MOD 7000TL3-XH(BP) "

Wenn da nicht TL3 steht, weiß ich es auch nicht. Also wo bei dir “default” steht, steht bei mir TL3. ich habe es allerdings nie auf default probiert, da ich die anleitung so verstanden habe.

Ich bezweifle auch irgendwie, dass man das inverter mapping machen muss.
Es klappt auch ohne- ich verstehe das auch nur als “filter”

Wenn ich es doch mache, dann muss ich da den WR und den Stick dort erwähnen, weil ich diese ja schon als 2 separate Geräte sehen kann?

Bin übrigens nach dieser Anleitung vorgegangen:
Growatt & Home Assistant [splitbrain.org]

Verstehe allerdings nicht was modbus hiermit zu tun hat.
Modbus ist die Kommunikation zwischen WR, Batterie und dem SDM630. Welche nicht berühre.

Grott läuft über HACS als addon. zusätzlich halt die grott custom comopnents.

Also,

das Mapping ist essentiell, sonst wird da nix ankommen.

Du hast Recht, dass es den TL3 nun doch gibt, seit ich das Update heute mittag durchgeführt habe wird TL3 benutzt für das Gerät, was sonst als MOD geführt worden ist.

Das TL3 sorgt dafür, dass die Nachrichten Deines Wechselrichter korrekt erkannt und dekodiert werden und nicht mit SPA oder SPH oder … verwechselt werden. Nicht alle haben eine Batterie. Nicht alle haben 3 Strings usw.

Also wieder mal der Reihe nach:

  1. Screenshot Deiner Config - so wie ich denschon geschickt habe
  2. was sagt denn Dein Protokoll zu dem Mapping`?

Bei mir mit custom Component ist das Pflicht, frag mal muppet3000 den Entwickler in UK, was sonst so sschief gehen kann.

Beim korrekten Mapping gibt es so was hier

und das noch dazu inkl. mqtt sent Zeile hier im Folgenden

Wenn Du korrekt konfiguriert hast, aber Deine BATT Daten dann noch fehlen, so kann das noch ein Defizit von Grott sein, dass da bei der MOD Reihe bzw. tl3 noch was fehlt. Aber das glaube ich nicht, weil es im RElease offiziell drin war und aufgeführt war, denn das passiert nur, wenn alles umgesetzt wurde.

Guten Morgen,

also ich finde das echt merkwürdig.

aktuell probiere ich es so. ist aber kein unterschied wenn ich das mapping leer lasse und oben default nehme, oder tl3.


das ist jetzt nur der inverter, packe ich den stick mit tl3 rein kommt wieder unsinn zu stande. der wert “mod” funktioniert nicht wirklich gut und führt zum absturz von grott also einem neustart.

mein log sieht echt anders aus!

die werte die ihr nicht identifizieren kann sind dann von der datalogger serial. (meines erachtens)

Werte aus grott


btw. ich habe auch schon bei muppet hier gemeldet Missing Battery States in HA (Growatt MOD 10000TL3-XH BP) · Issue #84 · muppet3000/homeassistant-grott · GitHub - keine antwort bisher

Wo anfangen ?

Denk mal an die Architektur.
Wer hat welchen Teil des Tools gemacht ?

der letzte ist Muppet 3000, der “nur” die Integration macht
davor ist egguy unterwegs mit grott HA AddOn
was am Ende eine Variante von Grott von Johann ist

Wer macht also das decoden und Inverter mapping ?

Ich denke Johan, also frag nicht Chris = Muppet3000, denn da wirst Du kaum eine Antwort bekommen, wenn nicht jemand vorbeischaut und auch einen mod hat.

Du weist oder ahnst, dass der MOD nicht erkannt wird.
Ich würde mal tl3 in “TL3” ändern, denn ich habe große Buchstaben genutzt, wenn auch die Dokus widersprüchlich waren.

Das Protokoll ist schon mal klar
image

Grott scheint weder Dein Modell auf Basis “tl3” zu erkennen noch ist auf Basis der Serien Nummer eine Revers Erkennung möglich.

Du bist also mit der falschen Sprache unterwegs, denn die Ergebnisse werden nur bedingt oder eher zufällig passen, aber nix, womit man arbeiten kann. Es gibt immer wieder Evolutionen an der Stelle der richtigen Invertererkennung, denn nur dann passen die Botschaften, die per mqtt rausgehen und eingehen auch zum Wechselrichter.

Tippfehler mit 0 und O oder etwas falsch abgelesen ?
Antworte nicht selber, sondern geh zur Frau mit Foto der Seriennummer und frag sie, ob das passt. Die spontane Antwort ist ansonsten jedem klar
“Hab doch keinen Tippfehler gemacht”
aber vielleicht einen “Lesefehler” oder “Übertragungsfehler”.

Falls nix davon der Fall sein sollte, ist die 1. Adresse mit tausenden Nutzern GROTT auf github und zwar "MOD model - WHO IS RUNNING SUCH MOD SUCCESSFULLY ? "
Mit Glück gibt es einen MOD Besitzer, der an der gleichen Stelle scheiterte und dann auch vorbeischaut und sein Wissen / Erfahrung teilt.

Alternativ: Inverter not recogniced - und dann die Fehlermeldung

Aber bei Seriennummern ist die Sache oft so, dass man keinen Bock hat, sich da zu engagieren, wenn Du keinen Screenshot der Nummer teilst, weil jeder spontan sagt: Seriennummer ist 100% richtig

Von daher lass ich die Finger von solchen Fragen, weil nur Arbeit, die Dritten nicht weiter hilft. Also meide den Eindruck im Titel, es gehe um Serials, denn dann liest das keiner.

Letzte Exoten Möglichkeit: es gab mal gefälschte Growatt wie auch immer man die fälschen und noch Profit machen kann. Da gab es Ärger bzw. einen Bann aus der Cloud, sozusagen eine schwarze Liste. Kann auch bei gestohlenen Geräten passieren. Aber ich glaub das nicht.

Wenn, dann braucht man das Log als Text, ob noch was zu erkennen ist oder mqtt explorer Ansicht.

Schalte mal bitte VERBOSE MODE ein, denn Du hast ja ein Problem, von daher kann ein umfangreicheres Protokoll auch Sinn machen.

Deshalb sieht Dein Log wohl auch anders aus als meines.

Ich hab eben nochmals geschaut, was bei mir anders ist an der Stelle.

Schau mal hier, wie so ein Protokoll ausehen sollte, wobei das aus Dez. 2021 ist und von daher alles gelöst sein sollte


Schau mal genau, wie sich das Programm herantastet und welche “Layouts” es verwendet, wobei Layout WR Modell wohl meint.

Weiter unten steht dann , wie Johan das so sieht

Von daher geht ich Stand jetzt davon aus, dass der Bock auf Deiner Seite liegt in HA.
Im Zweifel eigenen Pi aufsetzen, der erst einmal nur Grott macht und danach erst umziehen, wenn alles läuft.
Genau so hab ich das auch gemacht, raten alle dazu zunächst mit Grott nativ zu beginnen, weil Du dann auch von da den vollen Support hast.

Ich meine aber, dass das lösbar ist und dort bei Grott Lösungen geben wird von den MOD Besitzern.

Das Problem liegt halt an der fehlenden Erkennung des Wechselrichters als MOD - von daher erst unter native grott auf Pi4 oder Pi3 testen, um dann zu schauen.

Man was ein Akt, echt :slight_smile:
also, wenn ich die fehlende SN hinzufüge mit TL3 was die des Invertes ist, kommt nur murks bei rum



benutze ich nur die inverter SN, selbiges:

Vertippen kann ich mich nicht, da ich copy paste aus grott mache.

geklaut oder nen fake isses nicht. growatt war schon drauf und hat updates gemacht :slight_smile:

nativ testen, kann ich leider nicht.

mit de verbose mode sieht mein log jetzt aus wie bei “euch”.

ich mach mal nen post bei johann…