Ja, deiner hat keine Lüftungsposition! Du müsstest das über eine Tasterlösung machen.
Im Originalpost hast du ja auf die Hörmann-Lüfter- Steuerung angesprochen. Die hat BUS, daher bin ich davon ausgegangen, deine Anlage läuft über ein BUS System.
Ich habe mir dann die 800 mal angeschaut und erst gedacht, das könnte doch ganz einfach sein… Nö, isses nicht…
Problem ist grundsätzlich, dass deine Steuerung über HA keine Endlagenerkennung hat.
Sprich du steuerst blind. Also ist das Tor schon halb auf, fährt es beim nächsten Impuls entweder weiter auf, bzw. in die obere Endlage, oder Stoppt, wenn vorher ein weiterer externer Impuls (z.B. über HA und Shelly kommt). Im zweiten Fall, Fährt es in die untere Endlage,bzw. fährt zu.
50/50 , dass es in die passende Stellung fährt.
Die Logik des Antriebs:
Die Kette lautet: AUF → STOPP → ZU → STOPP → AUF …
Das Szenario: „Lüftung per Zeitsteuerung“
Da der Liftronic keinen eigenen Eingang für „Lüftungsstellung“ hat, kann man versuchen, dies über ein Zeit-Skript im Shelly zu lösen (z.B. Impuls geben, 3 Sekunden warten, erneut Impuls zum Stoppen).
Das Beispiel, warum das schiefgeht:
- Ausgangslage (Soll): Das Tor ist zu. Du startest dein Skript „Lüften“.
- Impuls 1: Das Tor fährt auf.
- Pause: 3 Sekunden vergehen.
- Impuls 2: Das Tor stoppt nach ca. 30 cm. Ziel erreicht.
- Das Problem (Realität): Jemand hat das Tor vorher manuell oder per Handsender halb geöffnet und dort stehen gelassen. Dein Shelly „weiß“ das aber nicht.
- Du startest dein Skript „Lüften“.
- Impuls 1: Da das Tor zuletzt in der Aufwärtsfahrt gestoppt wurde, ist der nächste Befehl in der Kette ZU. Das Tor fährt also Richtung Boden.
- Pause: 3 Sekunden vergehen.
- Impuls 2: Das Tor stoppt kurz vor dem Boden.
- Ergebnis: Statt zu lüften, ist die Garage jetzt fast ganz zu – und du denkst am Smartphone, sie wäre auf Lüftungsposition offen.
- Sicherheitsrisiko:
- Ist das Tor bereits ganz offen und du aktivierst das Skript, löst der erste Impuls die Abfahrt aus. Nach 3 Sekunden stoppt das Tor oben im Durchfahrtsbereich. Wenn du jetzt mit dem Auto reinfährst, bleibst du am halb offenen Tor hängen, weil du dachtest, es fährt gerade hoch.
Logikproblem der Zeitsteuerung
Da der Antrieb keinen dedizierten Eingang für eine „Lüftungsstellung“ hat, muss man diese über die Zeit (Dauer der Fahrt) simulieren. Hier prallen zwei völlig verschiedene Anforderungen aufeinander:
- Startpunkt ZU: Um in Lüftungsstellung zu kommen, muss das Tor nur ca. 2–3 Sekunden hochfahren.
- Startpunkt OFFEN: Um in Lüftungsstellung zu kommen, muss das Tor fast die gesamte Strecke abfahren (z. B. 15 Sekunden), um kurz vor dem Boden zu stoppen.
- Das Problem: Ein einfaches Zeit-Skript im Shelly („Impuls – 3 Sek. warten – Impuls“) funktioniert nur, wenn das Tor immer in der exakt gleichen Ausgangslage (geschlossen) startet.
- Die Gefahr: Aktivierst du dieses „Lüften-Skript“ (3 Sek. Fahrt), während das Tor eigentlich offen ist, fährt es 3 Sekunden nach unten und stoppt dann. Das Ergebnis: Die Garage ist fast vollständig offen, während du am Smartphone glaubst, sie sei sicher bis auf einen Spalt geschlossen.
Bei Zwischenpositionen vom Tor entsprechend…