Moin,
ja, hatte ich mir schon gedacht, nächstes Mal werde ich die Person benennen, wenn ich einen Beitrag Editiere, dann bekommt derjenige eine Nachricht, ich gelobe Besserung ![]()
du meinst den nano?
Das geht so, nach dem Editieren
- STRG+O → Write Out ← dann kommt das
File Name to Write: /etc/fstab ^G Help M-D DOS Format M-A Append M-B Backup File ^C Cancel M-M Mac Format M-P Prepend ^T Browse - Dann einfach →
Enter, wenn der Pfad und der Name nicht passt, kann man das noch anpassen, vor demEnter - dann
STRG+Xund du bist wieder raus
Ja da habe ich zu schnell geschrieben, ohne es zu kontrollieren ![]()
Wenn du jetzt ein Vergleich machst, dann wirst du feststellen, dass die UUID identisch sind, ich nur zu früh gesagt habe sie zu kopieren ![]()
Vergleich:
root@pve-10:~# lsblk -o +UUID | grep sda
sda 8:0 0 931.5G 0 disk
└─sda1 8:1 0 931.5G 0 part /mnt/usb_extern c48c7826-9343-4e7a-9a02-3d83f25aa967
root@pve-10:~#
Und wenn man cfdisk /dev/sda noch mal aufruft, dann sieht man unten auch bei Filesystem die UUID
Nein, Du solltest einfach nur ein umount machen!
Wenn man es korrekt machen möchte, dann sind das drei Befehle
root@pve-10:~# pvesm set externe_platte -disable 1
root@pve-10:~# umount /mnt/externe_platte
root@pve-10:~# #### Platte abklemmen, wechseln
root@pve-10:~# mount -a
root@pve-10:~# pvesm set externe_platte -disable 0
root@pve-10:~#
Was machen die Befehle,
- pvesm = Proxmox VE Storage Manager
- set = setze, das Storage
externe_platteauf - daisable = 1 = true und 0 = fals
Also wird bei 1, das Storage abgemeldet, bei 0 wieder angemeldet
- set = setze, das Storage
- umount = hänge den angegebenen Mountpoint ab
- /mnt/externe_platte = der Mountpoint
- mount = hänge Pountpoints ein
- -a = alles was in der
fstabeingetragen ist
- -a = alles was in der
Da wirst du ein Problem bekommen, denn du kannst ja in der fstab nur eine Partition UUID auf ein Mountpoint eintragen.
Wenn du für jede SSD einen Eintrag in der fstab machst, dann hast du zwei unterschiedliche Mountpoints, dann musst du das Backup anpassen!
GNU nano 7.2 /etc/fstab *
# <file system> <mount point> <type> <options> <dump> <pass>
/dev/pve/root / ext4 errors=remount-ro 0 1
UUID=3385-3C75 /boot/efi vfat defaults 0 1
/dev/pve/swap none swap sw 0 0
proc /proc proc defaults 0 0
UUID=die_erste_ssd /mnt/externe_platte1 ext4 defaults,noatime,nofail 0 2
UUID=die_zweite_ssd /mnt/externe_platte2 ext4 defaults,noatime,nofail 0 2
Dann musst du auch zwei Verzeichnisse anlegen
Es gibt da etwas, das man machen kann, dazu muss ich aber erst mal etwas recherchieren.
@silberfuxx
Edit 2024-11-23
"Nach dem ich recherchiert habe :)"
Mehrere USB-SSDs ein und derselbe Mountpoint
du möchtest unterschiedliche externe USB SSD/HDD an Proxmox anschließen, um darauf immer das Gleiche abzulegen, z. B. Backups!
Wie ich ja schon geschrieben habe, kann man das nicht mit der UUID machen, denn jede USB SSD/HDD hat ihre eigene UUID und man müsste entweder ständig an der fstab herum editieren, oder man muss jede USB SSD/HDD in ein anderes Verzeichnis mounten, dann muss man aber immer wieder, entweder die Backups anpassen oder zwei Backupjobs einrichten, was natürlich auch geht.
Ich zeige dir hier aber noch eine andere Möglichkeit, wie man es lösen kann ohne viel aufwand.
Also was brauchen wir, natürlich die SSDs, dann fangen wir mal mit der ersten an.
Die folgenden Schritte sind nötig
- SSD anschließen
- mit cfdisk partitionieren
- mit mkfs.xxx Formatieren, z. B. mkfs.ext4
- mit blkid, schauen, ob ein
LABELvergeben ist, in meinem Fall nichtroot@pve-10:~# blkid /dev/sda1 /dev/sda1: UUID="c48c7826-9343-4e7a-9a02-3d83f25aa967" BLOCK_SIZE="4096" TYPE="ext4" PARTUUID="3f4b6c50-89b0-2849-a566-c28a32fae5dd" - mit e2label, ein neues Label für die erstellte Partition vergeben, z. B.
backuproot@pve-10:~# e2label /dev/sda1 backup - gegencheck, ob das Label eingetragen wurde, ja es gibt das Label

root@pve-10:~# blkid /dev/sda1 /dev/sda1: LABEL="backup" UUID="c48c7826-9343-4e7a-9a02-3d83f25aa967" BLOCK_SIZE="4096" TYPE="ext4" PARTUUID="3f4b6c50-89b0-2849-a566-c28a32fae5dd" root@pve-10:~#
Zwischenfazit
Wenn man jetzt, jeder der für die Backups genutzten USB SSD/HDD, dass gleiche LABEL verpasst, braucht man in der fstab nur noch einen Eintrag um die USB SSD/HDD immer an den Gleichen Mountpoint einzuhängen, simpel, nicht ![]()
Anpassung fstab
Um das zu erreichen, muss man die fstab wie folgt anpassen
Aktuell
GNU nano 7.2 /etc/fstab *
# <file system> <mount point> <type> <options> <dump> <pass>
/dev/pve/root / ext4 errors=remount-ro 0 1
UUID=3385-3C75 /boot/efi vfat defaults 0 1
/dev/pve/swap none swap sw 0 0
proc /proc proc defaults 0 0
UUID=die_erste_ssd /mnt/externe_platte1 ext4 defaults,noatime,nofail 0 2
Endergebniss
GNU nano 7.2 /etc/fstab *
# <file system> <mount point> <type> <options> <dump> <pass>
/dev/pve/root / ext4 errors=remount-ro 0 1
UUID=3385-3C75 /boot/efi vfat defaults 0 1
/dev/pve/swap none swap sw 0 0
proc /proc proc defaults 0 0
LABEL=backup /mnt/externe_platte1 ext4 defaults,x-systemd-automount 0 2
Was bewirkt diese Änderung
Jetzt wird bei jedem Booten, oder manuellen mount geschaut, ob es bei einem der angeschlossenen Datenträger ein Lable backup gibt, ist das der Fall, wird dieser Datenträger am angegebenen Mountpoint eingehängt.
Da jetzt alle deine SSD/HDD, die du für Backups nutzen möchtest, das Label haben spielt es keine Rolle mehr welche angeschlossen ist, alles andere, was man dann noch in Proxmox macht, bleibt auch gleich.
Achtung
du musst nicht alles von vorne beginnen, nur diese Schritte ausführen, um das Label, auf die schon vorhandene SSD zu bekommen.
root@pve-10:~# pvesm set externe_platte -disable 1
root@pve-10:~# umount /mnt/externe_platte
root@pve-10:~# e2label /dev/sda1 backup
root@pve-10:~# nano /etc/fstab ## die Änderung vornehmen
root@pve-10:~# systemctl daemon-reload ## weil die `fstab` geändert wurde
root@pve-10:~# mount -a
root@pve-10:~# pvesm set externe_platte -disable 0
Fazit
Alles gar nicht so schwer wenn, man es einmal verstanden hat ![]()
VG
Bernd
P.S.: eine Backup-Strategie ist 3-2-1
aus dem Dokument des BSI
3 BC-Strategien zum IT-Ausfall
3.1 Datensicherung
Datensicherungen (Backups) können im Notfall helfen, einen schnellen Zugriff auf wichtige Daten und Arbeitsabläufe zu erhalten. Es sollte beachtet werden, dass die Datensicherung die Anforderungen an die RPO (Recovery Point Objective) erfüllt, da sonst ein inakzeptabler Datenverlust verursacht würde.Des Weiteren darf der Zugriff bzw. die Wiederherstellung des Backups den zeitlichen Rahmen der RTO (Recovery Time Objective) nicht überschreiten.
Dabei ist eine 3-2-1 Regel für eine erfolgreiche Umsetzung einer Backup-Strategie empfehlenswert.
Drei aktuelle Versionen wichtiger Dateien sollten auf zwei verschiedenen Medien und an mindestens einem weiteren Ort gespeichert werden.

