Empfehlung Mini-PC für HA

Ich betreibe einen Lenovo ThinkCentre M710q tiny Intel Core i5-7500t mit 16GB RAM und 240 GB SSD. Der Stromverbrauch liegt im idle mit 1 bis 2 % Auslastung bei gerade mal 5 Watt!

Ja der Green ist super zum Einstieg, kommt halt sehr darauf an. Ich rate aktuell nicht mehr dazu, zumindest nicht, wenn man mehr machen möchte als ein wenig Licht, Steckdosen usw.

Bsp.: Mein Green kam mit dem ersten Saugroboter an die Grenzen, die Robi Integrationen stellen die Karte per Kameraentität zur Verfügung - schwupps hat man eine Leistungshungrige Live Entität. Der hat meinen Green dermaßen ausgelastet, dass selbst die Bewegungsmelderautomationen nur mehr Verzögert abgelaufen sind.

Mittlerweile kamen noch drei Überwachungskameras mit Frigate dazu, spätestens da wäre dann bei einem Green Schluss.

→ Kommen also insbesondere Kameras mit dazu, ist man mit einem Mini PC deutlich besser dran.
→ Auch profitiert man dann von deutlich schnellerem Startup durch die SSD. Hat mich beim Green auch irgendwann genervt, komplexere Integrationen wie bspw. VW Fahrzeug App haben schon sehr lange gebraucht nach einem Restart.

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Ist ein Intel N100 (16/32GB RAM) wirklich genug für Proxmox + HA + HA Testsystem und ein “paar” weitere Container zB MQTT ?

Wenn nicht noch eine Windows VM, Frigate und oder andere Prozessor oder Speicherintensive Anwendungen drauf laufen sollen, dann ja.

Für eine Home Assistant VM reichen Dir 4 GB RAM, für die Testumgebung auch 2GB. Für einen MQTT Broker sind schon 512 MB zu viel. Für ZigBee2MQTT gilt das gleiche.

Mit dieser Hardware kannst Du natürlich kein ZFS nutzen, das würde ich ab 64 GB RAM aufwärts in Erwägung ziehen.

Eine Potente Hardware hat natürlich auch Ihre Vorteile. Mein Proxmox Server läuft auf einem i9 mit 96GB RAM. Da laufen dann aber aber 8 VM’s und fast 20 LXC. Und selbst hier beträgt die CPU Auslastung im Durchschnitt weniger als 10%
Der RAM ist aber meist zu 100% in Verwendung, ist aber hauptsächlich ZFS geschuldet. Ungenutzter RAM ist schlechter RAM! :grin:
Dafür dauert ein Home Assistant Neustart keine 10s und ein Backup ist in wenigen Sekunden erstellt. Kompilieren von ESPHome Firmware ist in wenigen Sekunden durch, etc. :grin: Allerdings sind es gute 45W die sich der Server gönnt. Und wenn nötig auch mal 120W!

Also wie Du siehst, mehr geht immer. :wink:

Gruß
Osorkon

Habe mich schon gewundert mit was für exoribtanten RAM Werten für HomeAssistant hier rumgeschmissen wird. :sweat_smile:

Home Assistant produktiv hat nur 4GB zur Verfügung und die RAM Auslastung liegt im Schnitt bei ca. 50%
Die Testumgebung nur 2GB.

Gruß
Osorkon

Ich habe einen Beelink S12pro mit 16GB Ram.
Recht umfangreiche HA Instanz mit Frigate (3 Kameras) - ich bin bei ca. 20% Prozessorlast - trotz Google Coral für Frigate.

Geht also, wenn halt viele Intensivanwendungen wie Frigate mit zahlreichen Kameras auf das System kommt, ist auch so ein Mini PC Ressourcentechnisch endlicht.

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danke für die info!

nachdem ich mich jetzt auf den N100 eingelesen habe und sowieso einen ganz neuen rechner aufsetzen werde, habe ich folgendes board in die endauswahl genommen ASRock > N100DC-ITX mit 32GB RAM (will reserven haben)
und darauf werden folgende dinge jedenfalls laufen

proxmox
2x HA
1x MQTT

wo ich noch keinen durchblick habe ist die aufteilung der kerne :frowning:

bin auch erst seit kurzem auf proxmox umgestiegen, ist nicht so komplex nur hab ich keinerlei erfahrung damit wie man die resourcen auf die kerne aufteilt dafür.

frigate läuft auf einem eigenen rechner im (V)LAN, musste so sein wegen der DSGVO.

noch mögliche erweiterungen

ZigBee2MQTT
pihole
ev firewall & co aber da bin ich noch am überlegen das auf einen anderen rechner davor zu installieren
das filesystem ist sowieso auf einem anderen rechner im netzwerk :wink:

kein Windows - hat auf dem rechner nix zu suchen …

:+1: :innocent:

Home Assistant VM 2 Kerne, für die LXC‘s jeweils einer. Die Kerne kannst problemlos über provisionieren. Das gleiche gilt auch für den RAM. Proxmox verteilt die Ressourcen dynamisch auf die einzelnen Guest’s.

Gruß
Osorkon

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Super Danke für die Hilfe!

Moin,

ich möchte dem zuvor von @Osorkon nicht widersprechen, aber ich würde lieber schon etwas planen und Ressourcen nicht wahllos im System verteilen, auch Proxmox braucht gewisse Ressourcen, und wenn man VMs nicht korrekt konfiguriert, dann wird diesen der RAM fest zugewiesen und nicht wieder freigegeben, dazu muss man, soweit mir bekannt, dass Balloning einschalten.

Auch wenn das von @Osorkon gesagt stimmt, kann es bei einem wilden verteilen und Überprovisionierung doch zu unangenehmen Konstellationen kommen, selten, aber man hat ja auch schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen :slight_smile:

VG
Bernd

So hab jetzt einen günstigen Lenovo Thinkcentre M910q Tiny mit 32GB Ram, i5-6500T sowie 1TB M.2 Laufwerk ergattert. :sunglasses: :+1:

Jetzt die Frage reicht das für

Proxmox
HAOS Produktiv
HAOS Testumgebung
IOBroker Produktiv
IOBroker Testumgebung
Mosquitto MQTT
Grafana
Zigbee2MQTT

ich glaube schon, oder?

Kurz gesagt: Ja, sofern du jetzt nicht überall Frigate und der gleichen integrieren willst

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Nein nur wie oben beschrieben - Frigate läuft, und bleibt, auf eigener Hardware.

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Moin,

Wie ja schon geschrieben wurde allgemein, ja.

Aber ich wunder mich über ein, zwei Dinge :thinking:

  1. Du schreibst etwas von Grafana, ich sehe aber keine Datenbank, laufen die auf einem anderen Rechner?
  2. ich würde anstelle von Mosquitto lieber auf EMQX setzen, hat eine hervorragende GUI zum Administrieren
  3. Testsysteme, wenn man Proxmox nutzt, halte ich für übertrieben
    • Du kannst vor jeder Änderung ein Proxmox Backup machen, sollte etwas schiefgehen, ist das in < 5 Minuten wieder eingespielt
    • in Testsystemen sollte man aufpassen, welche Integrationen man nutzt, Zigbee, ZWave z.B. kannst Du dann nur im Testsystem haben, wenn auch extra Hardware vorhanden ist, also ein zweiter Zigbee Stick, oder ZWave Stick. Und Integrationen wie MQTT, die dann die produktiven Geräte intus haben können dann zu Fehlverhalten führen, wenn man im Testsystem z. B. Automationen testet.

Ich hatte auch von HA am Anfang meiner Reise ein HA Testsystem, wo ich viele Dinge ausprobieren wollte, nach ca. 1 Monat habe ich dann immer weniger damit gemacht, und fahre heute ein System, wo ich bei jeder ungewissen Änderung vorher ein Proxmox Backup mache, also anstelle, ich mache es zweimal, mache ich es nur einmal, und ein Backup sollte man auch fahren, auch wenn man ein Testsystem hat.

VG
Bernd

Hallo Bernd!

ad 1.) Ja da läuft noch ein weiterer rechner mit influx und nas

ad 2.) EMQX schaut gut aus, muss ich mir am wochenende in ruhe ansehen, wechsel möglich

ad 3.) nun ja das sind gute argumente, schau ich mir ebenfalls am wochenende an

Backups fahr ich täglich für alles was an den diversen rechnern läuft, sicherung läuft lokal, nas, und cloud.

Wenn ich testsysteme auslasse, nun ja dann gibt es auch kein größeres problem mit. jedoch gute überlegung wert dein vorschlag.

Daher werde ich mal alles sehr genau überlegen, das grundsystem erst dann mit dem neuen system aufsetzen, übung macht ja bekanntlich den meister :+1: :laughing:

Ziel ist es für mich eben spätestens mit jahresbeginn jedenfalls den neuen rechner voll und sauber am laufen zu haben, und dies gleich mit USV …

Moin,

wenn das Dein erster Ausflug in die Welt von Proxmox ist, dann würde ich Dir auf jeden Fall, dazu raten, erst zu spielen und die ganzen Funktionen kennenzulernen.
Einfach mal eine VM oder ein LX Container erstellen, Ressourcen ändern, Backup machen, löschen, Backup zurückspielen, all diese Dinge halt.

Dann würde ich mir auch von Beginn an, überlegen wie ich die interne M.2/SSD aufteilen will, will ich später noch eine zweite M.2/SSD mit einbinden usw., diese Vorüberlegungen, ersparen Dir auch später Kopfschmerzen.

Dann sollte man sich auch mal mit den CLI Kommandos befassen, braucht man selten, ist aber gut wenn man weiß, dass es sie gibt.

Und wenn Du Fragen hast, dann weißt Du ja auch wo Du die stellen kannst, im Proxmox Forum :slight_smile:

Neh, natürlich auch hier :slight_smile: :slight_smile:

VG
Bernd

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Servus Bernd!

Danke für deine Hilfe/Tipps :+1: :sunglasses: :blush:

Nein nicht mein erster Ausflug in die Welt von Proxmox - Backups wie gesagt mach ich immer für alle Systeme - täglich!

Tja, das mit der Aufteilung ist wirklich so eine Sache für sich, da muss ich noch einiges Lernen, und viel lesen - Fragen kommen sicher noch …

Mit Linux bin ich nicht auf Kriegsfuß, shell ist mein Freund :+1: :smirk:

Den anderen Server wo jetzt Proxmox/SMB läuft will ich ebenfalls neu aufsetzten und SMB gegen OMV tauschen.

Und wie gesagt das ganze soll ab 01/2025 dann laufen.

Jetzt muss ich mal die ganzen Infos von euch verarbeiten, und gewisse Entscheidungen treffen, und auch die Hardwareerweiterungen überlegen :+1:

Und na klar Proxmox Forum, na ja :rofl: :rofl: :rofl: - aber warum auch nicht :innocent:

So oder so noch ein stück arbeit vor mir

Hallo zusammen,

ich bin ganz neu hier und auch gleich eine Frage,
Ich möchte auch ein Home Assistent einrichten und habe schon viele Videos von S42 geschaut, das ist echt hilfreich :wink:
Zur Zeit benutze ich Smartlifeapp für Smartplugs und Videokameras, ich habe eine Solaranlage (11kwp) und es kommt noch ein Balkonkraftwerk hinzu.
Habe dafür auch einen Poweropti. Ich überlege auch den Gaszähler smart zu machen und Fensterkontakte und vielleicht Rauchmelder (zigbee) hinzuzufügen. Zusätzlich gibt es auch noch die Google Assistents im Haus. Alles in unterschiedlichen Apps ;(
Nun wollte ich alles in einem System zusammenführen und bin so auf Home assistent gekommen.

Long Story short:

Ich habe noch eine Raspberry Pi3 B einen Nano Neo PI 512 zu liegen und wollte fragen ob ich damit beginnen sollte oder mir gleich so etwas zulegen sollte: HP 18cm Silent Mini-PC

Ich bedanke mir für die Aufnahme im Forum und freue mich auf Eure Meinungen!

Beste Grüße aus Berlin bzw. der Uckermark

Christian

Hallo @cflashback,
bin auch erst vor etwa 2 Monaten in Home Assistent eingestiegen, ich habe mich für einen Raspi 5 mit 8 GB RAM entschieden. Läuft zuverlässig.

Gruß Kalle