Empfehlung 800W Balkonkraftwerk mit 4 Modulen und Wechselrichter für Home Assistant

< offtopic >

Es gibt nur zwei Meinungen! Meine und die falsche! :winking_face_with_tongue:

< / offtopic >

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Na dann stelle ich Beispielhaft meine grobe Überschlagsrechnung rein. Da ich Stückweise aufrüste und noch weiter ausbauen will, wird das nicht für die meisten hier passen:

Jahr 1:

BKW mit 800Wp 790€

Ersparnis im Jahr 400€ vom Energielieferanten zurück bekommen (auch wegen Ferrariszähler ohne Rücklaufsperre) und monatlicher Abschlag angepasst.

Jahr 2

neuer elektronischer Zähler vom Netzbetreiber eingebaut

Multiplus + CerboGX 1300€

5kWh-Akku 900,-€

Keine Nachzahlung für Strom. Also an der Stelle +/- Null (wenn man die 400,-€ von Ausgangspunkt außer Acht lässt und nicht als weitere Ersparnis ansieht), aber halt zusätzlich über 2 k€ investiert.

Jahr 3

4x PV-Module + Wechselrichter (1600Wp) 700,-€

Rückzahlung von 300,-€ erhalten.

Investition: 3700,-€

Ersparnis in 3 Jahren: 400+400+700= 1500€

Wenn ich also bei dem aktuellen Ausbau bleibe, ist meine Investition in 3 Jahren wieder drin. Danach gibts nur noch plus.

Ist das nachvollziebar?

Genau so geht es mir auch, daher stehe ich auch weiterhin zu meiner, zugegeben pauschalen Aussage und steure gern dazu mal eine Rechnung bei:

Typischer Speicher mit Folgenden Rahmenbedingungen:

AC-BKW-Speicher 1,6 kWh nutzbar, Rund-Trip-Wirkungsgrad 90 %1,44 kWh am Zähler je Vollzyklus.

→ Wichtig: Wirkungsgrad, der wird gern mal untern Tisch gekehrt, beeinflusst die Rechnung aber maßgeblich.

Bezugspreis: 32ct/kWh

Günstiger Speicher mit 800€ - um den Speicher optimal nutzen zu können, ist ja meist noch Zusatzhardware in Form Smart Meter etc. notwendig.

Einsparung je Vollzyklus = 1,44 kWh × 0,32 €/kWh = 0,4608 €.

  1. Jahresersparnis:
    • 365 Zyklen ⇒ 365 × 0,4608 € = 168,192 €/a. → Vollkommen unrealistischer Best Case, 365 Vollzyklen sind nicht erreichbar (Winter, Schlechtwetterphasen usw.)

    • 300 Zyklen ⇒ 300 × 0,4608 € = 138,24 €/a. → Immer noch unrealistisch, aber wir wollen uns ja den Speicher schön rechnen, also nehmen wir das mal so her.

  2. Amortisation (bei 800 € Anschaffung):
    • 365 Zyklen ⇒ 800 € / 168,192 €/a ≈ 4,76 Jahre.

    • 300 Zyklen ⇒ 800 € / 138,24 €/a ≈ 5,79 Jahre.

Das ganze noch mit ein wenig Sensitivität was den Speicherpreis anbelangt, jeweils für die Vollzyklen oben. Mit etwa realistischeren Zahlen (180-250) vollzyklen sind in D eher realistisch

Kaufpreis 300 Zyklen 260 Zyklen 180 Zyklen
699 € ≈ 5,06 J. ≈ 5,83 J. ≈ 8,43 J.
800 € ≈ 5,79 J. ≈ 6,68 J. ≈ 9,65 J.
999 € ≈ 7,23 J. ≈ 8,34 J. ≈ 12,04 J.

Ein reines BKW liegt in jedem Fall darunter. Selbst bei sehr günstigem Speicherpreis.

EDIT: Gerade nochmal geschaut: 250€ für ein BKW mit 800W und hochwertigen Trina Modulen.

Damit Amortisation bei üblicher Rechnung mit 800kWh Jahresertrag, davon 50% genutzt: Um die 2 Jahre.

Also auch mit dem super duper Speichersonderangebot wird man in praktisch jedem Fall über dem reinen BKW mit üblichem Eigenverbrauch liegen.

Nein, für mich nicht:

Woher kommen die Einsparungen? Bitte in ct/kWh angeben, sonst sind die Werte nicht nachvollziehbar. Welcher Bezugspreis liegt zugrunde, wieviele kWh wurden eingespart?

Bitte Link zum Akku mit 5kWh für 900€

Ein typisches BKW mit 800W kostet aktuell deutlich unter 500€ - wo genau kann nun der Mehrpreis für die zusätzlichen Aufwände für den Speicher wieder amortisiert werden?

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Nein, weil nicht sauber. So unrelevante Dinge wie Verbrauch und kWh Kosten fehlen, um die Rechnung prüfen zu können.

So kann ich auch hochrechnen, dass ein Elektro Fahrzeug viel günstiger ist als ein Verbrenner und man mit eAuto sogar Geld verdient.

Weil mit meinem Verbrenner habe ich rund 500 € Kosten für Benzin gehabt, um zur Arbeit zu kommen.
Mit dem Wechsel des Arbeitgeber habe ich einen Dienstwagen mit Ladekarte und muss nur pauschal versteuern.
Ich kann jedoch auch die km Pauschale bei der Steuer ansetzen.

Also zahle ich rund 150 € über meine Gehaltsabrechnung, bekomme aber am Ende des Jahres ne Menge Kohle vom Finanzamt wieder.

Super sparsames e-Auto, oder?

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Die Berechnung finde ich sehr anschaulich. Habe diese mal mit meinen Daten angepasst und komme auf folgendes Ergebnis:

Marstek B2500 (2,2 kWh / 360 €)

1 Zyklus = 2,2 kWh x 0,9 (Wirkungsgrad) x 0,8 (keine Entladung unter 20%) = 1,584 kWh

Bezugspreis: 34,5 ct/kWh

Jahreszyklen Speicher: 250 Zyklen

Jahresersparnis = 1,584 kWh x 0,345 €/kWh x 250 Zyklen = 136,62 €/a

Würde im meinem persönlichen Fall bedeuten, dass sich die Anschaffung des Speichers bereits nach 2,6 Jahren armortisiert hat. Das hat sicherlich mit dem sehr günstigen Preis des Marstek zu tun. Habe meine Anlage aber ganz bewusst sehr günstig aufgebaut (und ein Smart Meter war bei mir bereits vorhanden/verbaut).

Das mit dem E-Auto passt nicht so ganz. Wenn Du nicht zu Hause oder auf Firmenkosten laden tust, dann kostet ein E-Auto 3 x so viel wie ein Verbrenner. Ich hab auch ein E-Auto und bin froh wenn der wieder weg ist. Ausserdem geht Dir jede menge Lebenszeit verloren wenn Du unterwegs laden musst. Das nur zur Randbemerkung, da es ja nichts mit dem Speicher zu tun hat.

Richtig. Daher habe ich ja auch ausgeführt wieso es in diesem Fall günstiger ist. Ohne diese Information würde nur stehen bleiben, dass ich weniger Kosten habe. So wie Deine pauschalen Behauptungen.

Ich lade ausschließlich unterwegs. Mein Arbeitgeber würde mir auch die Heimladung finanzieren. Da würde sich dann das BKW noch mehr rentieren. Ich würde nie wieder Verbrenner fahren wollen.
Und ich bin mir Recht sicher, dass die ersten realistischen Vergleiche bereits ergeben haben, dass e-Autos sparsamer / günstiger sind.

Aber das ist hier schlicht nicht das Thema. :wink:

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Hi zusammen,

es entwickeln sich hier spannende Diskussionen, aber vielleicht können wir einmal zurück kommen auf das ursprüngliche Thema.

Ich möchte tatsächlich gar nicht bis auf den letzten Euro wissen, wann er sich amortisiert. Ich würde die Anschaffung des BKW und des Speichers eher aus Unabhängigkeitsgründen und technischem Interesse angehen.

Was ich mich hierzu noch frage ist folgendes.

Für mich gesetzt ist, dass ich 4 Module erwerben möchte. Nun gibt es für mich ja zwei Möglichkeiten. Entweder ich gehe per Wechselrichter direkt mit max 800W an die Steckdose und hänge im Haus einen AC Speicher, um den nicht verbrauchten Strom zu speichern für eine spätere Nurzung (z.B. Marstek Venus Modelle). Oder aber ich schaffe mir direkt einen DC Speicher an mit integriertem Wechselrichter. Hiermit könnte ich die theoretischen 2000 Watt direkt in den Speicher einspeisen und nur 800 Watt durchleiten ins Hausnetz und verteilt über den Tag verbrauchen.

Also vom ersten Gedanken müsste ein DC Speicher die Ressourcen und den erzeugten Strom doch weit besser nutzen bzw. mehr des erzeugten Stroms nutzbar machen.

Ich werde mit 800 Watt nicht meinen Hausbedarf abdecken können, aber für eine gewisse Reduzierung der Stromkosten kann das BKW schon sehr dienlich sein. Und eine Notstromsteckdose am Speicher klingt auch sehr spannend, wenn man den Stromausfall in Treptow-Köpenick betrachtet.

Ist also ein AC Speicher oder ein DC Speicher sinnvoller?

Und welcher Speicher ist auch offline nutzbar und steuerbar, wenn mal das Internet nicht funktioniert? Denn Anker scheint hier nach ersten Recherchen wohl schwierig zu sein und Ecoflow scheint auch eine Liebe zur Cloud zu haben.

schönen Abend noch

Diese Frage hast du dir ja selbst bereits beantwortet:

Ein AC-Speicher kann halt nur maximal 800W aus der Solaranlage einspeisen, wodurch dir so einiges an Energie verloren gehen wird.

Ich hatte heute (13. September, bewölkt und teilweise regnerisch) eine maximale Leistung von 1200W und im Sommer geht das bis zu 1600W, (4 Module a 440W) die in den Akku wandern können (abzüglich dessen, was das Haus verbraucht).

Mit einem AC-Speicher wären das halt maximal 800W abzüglich des aktuellen Verbrauchs.

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Führ eine Rechnungsprüfung müsstest du zu mir nach Hause kommen, ob du dafür befugt bist, weiß ich nicht.

Wieso ist der Verbrauch wichtig? Wenn ich im ersten Jahr 400€ zurück bekommen habe, und danach die jährliche Stromrechnung nicht anstieg sondern in der Tendenz nach unten ging, habe ich, da ich mein Verhalten/ den Verbrauch nicht umgestellt habe, finanziell gut gemacht. Macht es nicht komplizierter als Nötig. Außerdem muss eh jeder für sich ausrechnen, ob es sich für ihn selbst lohnt oder nicht.

Da muss ich Dir wiedersprechen. Meine Solaranlage, 4 x 500W Module und Wechselrichter von Envertec, können 2000W erzeugen. Was im Haus verbraucht wird, wird direkt von der Solaranlage genommen. Alles was an Überschuss ist wird in den Speicher geladen. Aus dem Speicher werden maximal 800W ins Netz eingespeisst. Da ich einen AC Speicher verwende der im Keller steht und über Shelly pro 3EM gesteuert wird. Das ist nämlich der Irrglaube mit den 800W, es dürfen nur maximal 800W ins öffentliche Netz eingespeist werden, alles andere ist Dein Vergrügen. Du kannst ja auch ein Null - Einspeisung realisieren, dann kannst Du sogar mehrere Balkonkraftwerke betreiben. Also mal im Netz nach den richtigen Informationen suchen und nicht nur auf Zuruf von Nutzern höhren die vor Jahren das ganze aufgebaut haben, die Zeiten haben sich geändert.

Hmmmm… ich kann nur hier meine Installation aufzeigen, 4 x 405WP, 1500 Hoymiles Wechselrichter. gedrosselt auf 800W, die PV-Module sind auf dem Dach in Südausrichtung Montiert, gekostet, inkl. Dachhalterung (die im Verglich zu den PV-Modulen echt teuer waren) haben wir vor 2 Jahren Brutto 850 Euro Bezahlt.
Stand heute: 15 Euro Plus

Aber dennoch kommt ein Speicher ende September, Anfang Oktober ins Haus, bis eben sollte es der Marstek Jupiter C Plus werden, aber das grfrikel für die Einbindung in HA möchte ich mir nicht antun, also ist alles wieder offen.

Schau Dir mal die Sachen von Zendure an, da gibt es eine Integration für HA, oder Du nimmst die kleinere Anlage da gibt es eine Anleitung um das ohne Cloud und ohne Zugriff von aussen zu betreiben.

SolarFlow

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Moin Manfred,
das steht genau wo?

Viele Grüße

Im Gesetz zur Änderung des EEG und weiterer energiewirtschaftsrechtlicher Vorschriften zur Steigerung des Ausbaus photovoltaischer Energieerzeugung, im Volksmund Solarpaket 1 genannt. Paragraph 8, Absatz 5a:

5a) Ein Steckersolargerät oder mehrere Steckersolargeräte mit einer installierten Leistung von
insgesamt bis zu 2 Kilowatt und einer Wechselrichterleistung von insgesamt bis zu 800 Voltampere, die
hinter der Entnahmestelle eines Letztverbrauchers betrieben werden und der unentgeltlichen Abnahme
zugeordnet werden, können unter Einhaltung der für die Ausführung eines Netzanschlusses maßgeblichen
Regelungen angeschlossen werden.
Registrierungspflichten nach der Marktstammdatenregisterverordnung
bleiben unberührt; zusätzliche gegenüber dem Netzbetreiber abzugebende Meldungen von Anlagen nach
Satz 1 können nicht verlangt werden.

(Hervorhebung durch mich)

Moin Oern,
soweit so klar, richtig und mir auch bekannt.
Hier ist die maximale Wechselrichterleistung definiert.
Manfred spricht aber von der maximalen Netzeinspeisung, was etwas grundsätzlich anderes ist.

Viele Grüße

Das ist die beamtendeutsche Formulierung für „darf (ohne vergütet zu werden!) ins Netz eingespeist werden“.

Und bevor jetzt irgendwer den Finger hebt und sich beschweren will: ich hab den Text nur kopiert! Beschweren müsst ihr euch ob des Kauderwelsches bei den Beamten. :man_shrugging:

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Trotzdem ist hier eindeutig eine Wechselrichterleistung definiert.
Dass ich in meinem Hausnetz einen beliebig großen Wechselrichter betreiben darf, solange ich nicht mehr als 800 VA einspeise halte ich für eine grobe Fehlinterpretation.

Viele Grüße

Oh, da hab ich wohl was missverstanden. :face_with_peeking_eye:

Einen beliebig großen WR zu betreiben und den auf eine Einspeisung von 800W zu drosseln gibt der Gesetzestext, zumindest in der jetzigen Form, nicht her. Das ist korrekt.

Viel weniger umständlich formuliert finde man das auch bei der Verbraucherzentrale. :wink:

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Um die Rechnung nachzuvollziehen. Ohne es selbst nachvollziehen zu können bleibt es eine Behauptung, wie, dass ich für den Firmenwagen weniger zahle. Ist wahr, nur ist der Umstand, dass jemand anders zahlt eben auch wichtig.

Und mit Angabe von Verbrauch und Preis für die kWh Stunde kann es jeder nachrechnen. Wobei es ja zu Deiner Rechnung bezgl. der Bezugpreise noch mehr Fragen gab.

Wenn die Rechnung realistisch ist, verstehe ich das Problem nicht. So bleibt es nur weiter eine Behauptung. Und die Verweigerung die Fragen zu beantworten wirkt, als wäre die Rechnung doch nicht so wie behauptet wird.

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