Von den Aufgaben her in unserem Betrieb nicht wirklich. Da gibt nicht nur Maschinenreparaturen usw. sondern auch die ganz normalen Arbeiten, die im privaten bereich anfallen. Nur daß auch bei denen auf die Pflichten wert gelegt wird, die man als Elektriker sowieso hat.
Nein. Leuchtmittel darf auch ein Laie wechseln. Früher gab es in der VDE0105-100 noch den Zusatz, daß der Laie nur Leuchtmittel bis 200W wechseln durfte, aber dieser Zusatz ist vor ein paar Jahren weggefallen (ich glaube, vor 10 Jahren oder so).
Sogar Schmelzsicherungen (D01/D02) bis 63A darf der Laie wechseln.
Ich erfasse im Energy Dashboard bis jetzt bei so ca. 90% Geräten den Stromverbrauch im Haushalt. Es fehlen leider noch zwei große Verbraucher. Der Backofen und das Kochfeld. Gerade die neue Live Verbrauchsanzeige im Energy Dashboard finde ich sehr interessant. Ob man es wirklich braucht seht auf einem anderen Blatt Papier
Davon würde ich Abstand nehmen.
Zwar ist das Teil bis 16A spezifiziert, aber ich würde das besser sein lassen.
Die Übergangswiderstände der beiden Steckverbindungen (Steckdose/Plug und Plug/Stecker) werden, selbst wenn die ordentlich ausgeführt sind, irgendwann anfangen, warm zu werden und auf Dauer werden die Federkräfte, welche die Kontaktbleche auf die Pins der Stecker ausüben, nachlassen, wodurch der Übergangswiderstand immer weiter steigt.
Und an diesen Übergangswiderständen entsteht Wärme, welche den Übergangswiderstand noch weiter ansteigen lassen, wodurch noch mehr wärme entsteht. Das geht auf Dauer so lange, bis das der Kunststoff der Steckdose oder vermutlich eher des Shelly Plugs anfängt, zu verbrennen. Nicht direkt mit Flammen, das verhindern (meistens) die Flammenhemmer im Kunststoff, aber irgendwann ist der Kunststoff so weit geschädigt, daß er verkohlt und diese Stellen können dann doch anfangen, zu brennen.
Bei kleineren Leistungen und auch bei größeren Leistungen für kurze Zeit (Ein paar Minuten) ist das noch kein großes Problem, aber wenn für längere Zeit große Leistung über die Kontakte fließt, so wie es beim Backen meistens der Fall ist, wird das über kurz oder lang mit großer Wahrscheinlichkeit passieren.
Daher würde ich bei dieser Anwendung eher einen Shelly EM mit Aufsteckstromwandler in die Verteilung einbauen (lassen).
Edit: Sehe gerade, da kann man auch noch einen zweiten Aufsteckwandler anschließen und somit einen zweiten Stromkreis überwachen.
Alternativ zum Einbau in die Verteilung kann man den mit etwas Aufwand auch hinter der Steckdose einbauen.
(Ich habe für den Herd/Ofen in der Verteilung drei PM mini Gen3 in der Verteilung verbaut. Aber davon würde ich auch abraten. Das funktioniert zwar, aber man muss schon ziemlich darauf achten, daß die Verbindungen ordentlich ausgeführt sind)
Klasse, danke Dir für Deine Erklärungen. Dann werde ich mir mal eine Aufsteckstromwandler Lösung vom Elektriker verbauen lassen, wenn mal wieder einer Haus ist.
Ich habe das Thema jetzt abschließend für mich geklärt. Anstelle eines Aktors (mit Relais) wird nun ein Sensor (ohne Relais) eingesetzt. Das Ziel ist die Erfassung des Energieverbrauchs, nicht die Steuerung des Backofens. Der Shelly EM Mini Gen4 erfüllt diese Anforderung ausgezeichnet und weist keine Probleme auch nicht mit der Selbstreinigung (Pyrolyse) auf.