Seit einer Woche betreibe ich auch einen Homeassistant green.
Wenn ich mich so umschaue scheine ich scheinbar nicht an eine Zigbee Erweiterung herumzukommen. Temperaturen Thermostate ect.
Wie baue ich das Netzwerk dazu auf?
Ich bewohen ein Haus mit 2Etagen und Keller + Dachboden. Ich plane überall Geräte zu installieren…. LAN verkabelung ist auf allen Etagen vorhanden.
Keller mit Haustechnik und HAgreen dann Betondecke zum Erdgeschoß, alle weiteren Decken Holzbalken. Wenn ich richtig gelesen habe kann ich ja nur ein Gateway installieren und dann mit Repeatern weiterschleifen, das wäre variante1
Variante2 wäre in meinen Kopf jede Etage ein eigenes Zigbee netzwerk aufzubauen, was mir persöhnlich besser gefallen würde. meine Frage dazu wäre aber: Kann ich die 2 oder 3 Zigbee netzwerke in einen HA verwenden?
Kommt er durch Betonwände durch? Zumindest so, dass er mir zwei Räume weiter noch entsprechendes Signal liefert?
Hat hier jemand Erfahrungswerte?
Mein Plan, das Zigbee Netz per Taster in den Keller zu erweitern, scheitert leider an der Ausführung meiner Kreuzschaltung.
Da wird es keine allg. Empfehlung für geben, außer erweitere dein Zigbee Mesh so gut es geht mit Routern (Plugs, Lights etc.). Und das bei dir dann ja pro Etage, da du 3 getrennte Mesh aufbauen willst.
Also bei mir sind die ZigBees über drei Etagen verteilt - mit einem einzigen Koordinator am Home Assistant Green (ZBT-1). Wenn man darauf achtet an den richtigen Stellen genug aktive Repeater (z.B. die recht preisgünstigen Nous A1Z) zu verbauen, ist das eigentlich kein Problem. Das einzige, was ich zusätzlich gemacht habe, ist es, in der configuration.yaml auf “source_routing” einzuschalten, zumindest hat das bei mir das ZigBee-Mesh massiv stabilisiert.
Bei mir steht das genau anders herum. HA Server steht im Dach (2 OG). Die erste Etage wird noch gut versorgt, ab dem Erdgeschoss wird es dann schwieriger. Im Keller kam nix mehr an (FBH im EG und teils im 1 OG).
Um in den Keller vorzudringen und auch dort ein Zigbee Signal zu haben, habe ich Steckdosen verwendet und diese als Coordinatoren genutzt. Diese sind in der Nähe der Fenster gesetzt. Jetzt ist das Signal gut verteilt. War die einfachste Lösung…
Ich habe dann beim Anlernen der problematischen Geräte im Keller und anderen Bereichen definiert, dass nur diese Coordinatoren zum anlernen genutzt werden sollen.
Beim WLAN sollte man auch drauf achten, dass da nichts mit Zigbee in Konflikt kommt bzw. Signale sich überschneiden.
Du meintest sicherlich, dass du die Zwischenstecker als Router betreibst. Mir ist bisher nicht begkannt, welche Zigbee-Steckdosen als Coordinator eingesetzt werden können. Aber du kannst mich gern aufklären, ich lerne gern dazu.
Du hast absolut Recht, das war natürlich falsch bezeichnet. Ich meinte natürlich , die Steckdosen fungieren als Router. Man sollte nicht im Forum schreiben und parallel berufliche Dinge tun. Hab zwei Innr Steckdoisen am laufen und das klappt wunderbar.
Das war nur mein erstes Gefühl es pro Etage getrennt zu halten.
habe mir jetzt einen # SMLIGHT SLZB-07P7 und # SONOFF SNZB-02P
bestellt um damit zu probieren, vlt sollte ich noch 2 steckdosen Router holen um die Idee mit den Fenstern zu testen.
Irgendwelche Empfehlungen für die Router?
auch wenn mich gleich wieder alle hassen, ja einmal die Suche hier im Forum nutzen, dann das was Du machen willst, oder vor der Herausforderung, vor der Du gerade stehst, ist hier ungefähr einmal die Woche ein Thema, und auch durch das X Mal beschreiben werden die Informationen nicht besser, oder schlechter
@maxe, naja mein Problem bei der Sache ist, dass ich auf den Weg in den Keller (Altbau) lediglich Lichtschalter habe.
Hier wollte ich eigentlich den oberen Lichtschalter am Treppenabgang als Router nutzen, sowie noch zwei Weitere Lichtschalter im Kellerflur.
Leider wurde genau der “Startpunkt” für mein Kellermesh in der Kreuzschaltung so verdrahtet, dass dieser nicht der erste Schalter, sprich der mit dauerhafter Phase ist, sondern der, an dem L zur Lampe geht.
Beim stromführenden Schalter habe ich dann nur noch ca. 58 LQi.
Meinem Verständnis nach verstärkt der Router ja das Signal nicht, oder?
Mein Tip aus der Praxis mit weit über 100 Zigbee Aktoren.
Ich steuere 2 Häuser vom Dachboden bis zum Keller über eine Zigbee Instanz und einen Coordinator.
Den Weg über mehrere Zigbee Netze und Coordinatoren hab ich verworfen (dennoch über Monate probiert) - da es keinerlei Verbesserung gegenüber der einzigen Zigbee Instanz gegeben hat. Eher Nachteile, da das Mesh zu dünn wurde.
nutze Zigbee Leuchtmittel, und anstelle von echten Schaltern dann halt Zigbee Taster oder Bewegungsmelder.
VG
Bernd
P.S.: verstärken ist nicht ganz der treffende Begriff, Endgeräte Senden mit 5 mW, kommen also nicht so weit, wenn aber auf dem Weg ein Router ist, den sie gut erreichen, dann sendet der Router das Signal mit 20 mW weiter, kommt also etwas weiter als ein Endgerät, wenn dann noch ein Router im dew zum Koordinator ist, dann sendet der auch mit 20 mW.
Ich verweise gern auf die Dokumentation von Z2M dort ist das schön an drei Bildern dargestellt
Nur Koordinator und Endgerät, Koordinator sendet mit 5 mW
Das Signal vom Koordinator kommt stark am Router an, wird mit gleicher Sendeleistung weiter geroutet, kommt gut beim Endgerät an, das Endgerät sendet mit 5 mW, erreicht den Router gut, der das Signal dann aber mit 20 mW weiter sendet, um den Koordinator zu erreichen.
Ich habe in unserem Waschkeller zwei Pluginsteckdosen in Betrieb (Waschmaschine und Trockner). Der Empfang war, trotzdem die Entfernung zum Coordinator nicht allzugroß ist, nur sehr mäßig, bis ich eine UP-Steckdose im Zimmer direkt darüber platziert habe. Die Steckdosen liegen quasi direkt „übereinander“, d.h. mit (fast) kürzestmöglichem Abstand zwischen den Stockwerken. Seitdem ist der LQI der Steckdosen im Keller durchweg zwischen 80 und 100 und alles läuft sehr gut.
Wäre mein Mesh in mehreren Räumen auf mehreren Stockwerken verteilt, würde ich an mindestens 3 oder 4 Stellen Plug- oder UP-Steckdosen in direkt übereinanderliegenden Räumen platzieren, damit die Endgeräte, sollte eine der Routen zwischen den Stockwerken schlecht oder gar nicht funktionieren, noch andere zum ausweichen haben.
Ich würde dann darauf achten, wie beim Keller, einen möglichst geringen Abstand zwischen den Steckdosen zwischen den beiden Stockwerken zu haben.
Dann sollte einem guten Empfang eigentlich nichts im Wege stehen. Wobei das natürlich von den baulichen Gegebenheiten abhängt. Am besten besorgst Du Dir zum Testen einfach 4 Pluginsteckdosen und testest es mal. Dann wird es nicht so wahnsinnig teuer. Wenn es zufriedenstellend funktioniert, kaufst Du noch „ein paar“ Zehnerpacks nach.
Ich nutze als Pluginsteckdosen die Ikea inspelning und nous A1Z. Die nous haben bei mir einen etwas besseren Empfang, dafür sind die inspelning mit 9,99€ (gegenüber ~17€) Sieger bei Preis/Leistung.
Als UP nutze ich Aqara H2 EU. Die sind aber nur was, wenn Du (wie ich) total auf saubere Optik stehst. Dafür musste dann halt über 30€ auf den Ladentisch legen.
Jedes am Netz betriebene Gerät ist i.d.R. auch ein Router. Aber nur dann, wenn es an Phase (L) und an Neutralleiter (N) angeschlossen ist!
Und wie @maxe weiter oben zwar nicht explizit gesagt hat, was man aber zwischen den Zeilen herauslesen konnte: je mehr Router man hat, desto größer und stabiler wird das Mesh!