Hallo,
mir ist es vor ein paar Monaten genauso ergangen, was soll ich verwenden? Ich hab mir mal ein paar Zigbee-Stecker gekauft, glaub das war Sonoff, hat nie wirklich gut funktioniert, hat bei mir nicht mal durch Betondecke gefunkt.
Dann mit Shelly WLAN probiert, super einfach, funktioniert super, mittlerweile mehr als 30 Shellys im Haus. Temperatur und Luftfeuchtigkeit mach ich über Govee Bluetooth Geräte, da dienen die Shellys als Gateway, funktioniert super am gesamten Grundstück (es muss halt immer ein Shelly im Umkreis von 10-15m sein). Würde ich wieder genauso machen.
LG Peter
Ja, ist schon drei Tage alt. Ich wurde nach Bosch (Katastrophe) auf Shelly aufmerksam. Bei mir im Haus hat das riesige Vorteile, wenn’s um Decken oder Wände geht. Ein Netzwerk mit WLAN-Zugängen habe ich eh verlegt, wie ich das mit Zigbee machen soll hat mich als Smarthome-Neuling (der ich immer noch bin) schlicht überfordert.
Allein um die Bosch-Thermostate (und Raumthermostat 230V für Fußbodenheizung) einzubinden musste ich mit drei “Smart Plugs” arbeiten, die mir jetzt die entsprechenden Steckdosen “verschandeln”. Nach mir vorliegenden Infos hat Zigbee ggf. das gleiche Problem wenn es um “Haus” geht (auch hier in den Kommentaren von @Peter4249 bereits thematisiert). In der Wohnung einfacher.
Sicher gibt es Dinge, die sich mit Shelly nicht lösen lassen. Bei mir bspw. die Somfy-Markise oder Fußbodenheizung, die jetzt mit Bosch gesteuert wird. Dafür finde ich da einige Lösungen für Probleme, die mir viel Geld sparen (bspw. smarter Türöffner, Steuerung einer Ein-Rohr-Heizung, elektrische Kippfensteröffner).
Die neuen Shelly arbeiten viel mit Bluetooth, um den höheren WLAN-Stromverbrauch zu unterbinden. Dafür ist dann ein Bluetooth/WLAN-fähiger Shelly Plus, bspw. Shelly Plus 2PM oder Plug S, als “Gateway” am Stromnetz nötig. Da die Schalter bei mir smart geschaltet sind (mit Shelly) geht das total einfach. Beispiele für Shelly-Bluetooth wären Feuchtigkeitssensor, Blu Button, Rauch- und Wassermelder.
Nebenbei finde ich, dass ich genug für mein “WLAN Gateway” investiert habe und nicht erst Mal (einige) hundert Euro und Zeit in die Hand nehmen muss um proprietäres (für mich ggf. neues) Smarthome-Protokoll einzubinden. Für mich beim Planen und Einkauf eine bisher entscheidungsrelevante Hürde.
Und dass jeder das für seinen Anwendungsfall selbst entscheiden muss sehe ich als selbstverständlich an, es geht hier ja um (möglichst begründete) Meinung.
Ich hatte Steckdosen mit Energiemessung von Meross gekauft, um sie in Homekit einzubinden. Dort konnte ich sie zwar schalten, aber den Energieverbrauch konnte ich nur über die proprietäre App sehen. Die Bridge von Homekit nach HA funktionierte auch nicht so doll.
Habe die Steckdosen nun in welche mit Zigbee getauscht und über nen Conbee2-Stick in HA integriert. Das funktioniert einwandfrei.
Mittlerweile bin ich Fan von Zigbee😉
Ursprünglich habe ich auch mit Shelly geliebäugelt, einige Funktionieren (zB Energiemessung) sollen aber nur über deren Cloud funktionieren? Bin mir da jetzt unsicher und werde Shelly nur da einsetzen, wo ich keine Alternative kenne. ZB Spannungsmessung und 12V-Relais.
Das Fragezeichen steht da im Prinzip schon richtig.
Ja natürlich gibt es auch ein paar spezielle Funktionen die nur mit der Cloud zu Verfügung stehen, aber die Energiemessung gehört nicht dazu.
Ich will es mal so sagen: Das was Dir z.B. eine Zigbee Steckdose bietet bietet Dir genau so auch eine Shelly Steckdose oder Modul und das ohne die Nutzung der Cloud.
VG Jim
Ja, in Homekit direkt sieht man keinen Energieverbrauch.
Da ich aber primär HA als Zentrale nutze (auch für die ZigBee-Geräte) stört mich das nicht …
Bei mir funktionieren die super mit der Meross LAN Integration.
ok, dann kann ich gleich Zigbee-Geräte kaufen und in HA integrieren (so mache ich es jetzt) und kann mir die meist teureren Homekit-Geräte sparen.
Meines Erachtens wird sich immer ein Mix einstellen. Ich habe mal mit einer Tasmota fähigen Steckdose begonnen und mittlerweile ein fröhlich gewachsenes System.
Zigbee: Sonoff Bridge mit Tasmota Firmware und diverse Aqara Sensoren für Temperatur, Feuchtigkeit (Wasseraustritt Küche und Wirtschaftsraum) und Türen/Fenster.
Hier würde ich heute eine andere Lösung suchen. Die Aqara Sensoren verlieren gern mal die Verbindung und möchten neu verbunden werden.
Paulmann und Ledvance Leuchten über Zigbee haben keine Auffälligkeiten.
Steckdosen mit Tasmota Firmware: läuft 1a. Größte Challenge ist eher die passende Steckdose zu kaufen. Im Idealfall ist gleich Tasmota drauf.
Shelly: laufen auch 1a. Ich habe mit Shelly Plus1 diverse Lichtschalter halbsmart gemacht, so das entweder manuell schalten oder smart möglich ist. Anmerkung: Ohne Elektrotechnik Kenntnisse Finger weg.
Ein älterer i3 überwacht das Garagentor, auch problemlos.
Für alles empfiehlt sich bzw. ist nötig ein MQTT Broker, bei mir läuft mosquitto ohne Probleme.
Ach ja, einige ESP32, auch mit kleinem AZ Delivery Display laufen auch. Ist aber eher mein persönlicher Spiel- und Basteltrieb.
Nur damit das nochmal klar ist, der Screenshot war von den Meross Matter Steckdosen…
anbei noch ein Screenshoot wie es in HA für Zigbee aussieht (ich habe sonoff od eve im Einsatz)
Und eins noch, die Zigbee laufen sehr stabil bei mir.
Sollte aber mal HA od die Hardware auf der HA läuft ausfallen, könnte man keine Zigbee steuern, da bei mir HA die “Zentrale” ist.
Dies wäre, falls notwendig zu berücksichtigen und ein kleiner Vorteil von den Meross Matter Geräten …
Bei mir war es u.a. der Grund, dass ich nicht NUR auf Zigbee gesetzt habe.
Zigbee:
PSS:
Ich hatte mir selbst mal eine kleine Hilfstabelle gemacht um mir einen Überblick zu verschaffen …
Für mich war es wichtig, dass die Strommessung relativ genau ist.
Hier waren bei mir die SURFOU Plugs und die Meross Matter Plugs am genausten und Tuya war absolut nicht zu gebrauchen.
Zusätzlich habe ich mir noch den ungefähren Stromverbrauch und die Messung der Plugs angeschaut.
Ich bin auch neu auf dem Gebiet: Vor 1/2 Jahr fing ich mit Shelly Plugs an, um mich Schritt für Schritt mit dieser Technik vertraut zu machen. Muss sagen: Mit den Geräten von Shelly bin ich sehr zufrieden und die Messgenauigkeit überrascht mich immer wieder aufs neue. Egal, ob ich nun meinen Wasserkessel an den Plug hänge oder ein Smartphone auflade: Stimmt alles genau. Es kam ein Shelly PM mit AddOn plus 3 Temperaturfühlern hinzu. Auch hier gute Ergebnisse. Der Preis spielt dabei natürlich auch eine Rolle. Wenn ich daran denke, wie viel Geld für Systeme wie Loxone drauf gehen, bereue ich keine Sekunde meine Entscheidung für Shelly.
Hi,
von Shelly benutze ich nur 3 Shelly Pro 3 EM zur Strommessung. Der Rest besteht nur aus Zigbee-Geräten, egal ob Plugs, Schalter oder Sensoren für Temperatur, Bewegung. Hab noch einen Range-Extender für ZIGBEE am Laufen da es in manchen Ecken zu schwach war.
Ich setze Geräte von SONOFF ein, die tadellos funktionieren. Wovon ich abrate sind AQARA Temperatur Sensoren. Die zeigen bei 5 Geräten immer 3 Grad mehr an als es tatsächlich ist. Die hab ich heute ausgetauscht.
Heizthermostate hab ich von AQARA und Sonoff, die schenken sich nichts und funktionieren.
angefangen hab ich mit Plugs und Temperatur. Aktuell sind es 40 Zigbee-Geräte fehlerlos. Das ganze baue ich nach Lust und Laune weiter aus.
Aber es macht Spass sofern man nicht die totale Automatisierung will, denn dann kanns extrem aufwendig werden.
Ich kaufe auch nichts bei ALI-Express, da auch deren Sonoff-Geräte übel sind. Ist ohl nicht das drin was drin sein soll.
Das kann ich gar nicht bestätigen. Ich kaufe alles bei Ali Express. Hat bisher immer super funktioniert.
Vor HA habe ich diverse Sonoff Steckdosen und Schalter mit Tasmota geflashed und verwendet. Das hat auch gut funktioniert, da man in Tasmota ja auch Automatisierungen definieren kann. Ich habe auch noch einen Sonoff 2-kanal Schalter den ich zum Rolladenschalter umgeflashed habe. Tasmota ist ja aber auch WLAN. Das belegt dann auch das Heimnetz.
Nun verwirkliche ich möglichst alles mit ZigBee. Für Lichter, Steckdosen und Sensoren finde ich, ist das die beste Lösung. Und es ist eben auch preiswert.
Wenn ich etwas selbst bastele dann ist es eher ESP32. Das findet sich dann auch wieder im WLAN. Da habe ich zwei Voice Assistants und demnächst noch ein paar Personen Detektoren. Es ist aber schon erschreckend wie groß das Heimnetz in der Fritzbox mittlerweile angezeigt wird.
Das schöne an HA ist ja, dass man alles zentral zusammen hat. Bei Tasmota allein muss man jedes Gerät ja über die IP-Adresse einzeln adressieren. Geht auch, ist aber nicht so schick.
Was mir aber gefällt, ist dass ich bestehende Steckdosen versteckt “aufrüsten” kann. Shelly 1PM Mini Gen3 wäre da eine Möglichkeit. Und dann ist die “schaltbar”. Wenn’s ohne Einbau gehen soll nutze ich Shelly Plus Plug S, auch da Stromverbrauch inklusive.
Die Bosch Plugs, die als “Repeater” fungieren funktionieren machen mir im Reihenhaus von Keller bis OG mehr Ärger als mir lieb ist. Vor allem mangels Reichweite, aber auch Stabilität: Öfters mal “Aussetzer”, dass sich die Thermostate nicht mit dem Plug verbinden. Dann muss man das Thermostat drücken, dann versucht es neu. Sonst bleibt das Thermostat “stehen” und entweder wird nicht geheizt oder zu viel. Und ich hatte auch schon mehrfach, dass nur Batterie raus/rein half.
Und Bosch nutzt eine Zigbee-Variante soweit ich das verstehe. ![]()
Ich habe jetzt gelesen, dass die neue Gen4 von Shelly auch Zigbee unterstützt.
Das wäre das Optimum denke ich :). Aber definitiv wächst so ein Netz dank HA aus vielen versch. Herstellern und Protokollen zusammen, was aber ja auch das schöne an HA ist. Die Grenzen sind weit weit weit.
TasmoAdmin hilft hier aber ein wenig ![]()
Das ist zwar schon ein etwas älterer Post, ich möchte trotzdem meine Erfahrungen schildern, welche ich in den letzten Jahren gemacht habe.
TL;DR:
Heute würde ich mich komplett anders entscheiden. Mit dem Einzug eine SMLIGHT SLZB-06 hat sich hier alles komplett geändert, ich hatte noch nie so ein stabiles Zigbeenetz, die Repater Reporten sich gegenseitig und mit z2mqtt ist das ganze sogar administrierbar.
Langversion:
Für mich war WLan immer das “Nonplusultra”, ich habe alle meine Steckdosen mit Tasmota - Plugs ausgerüstet. Das funktioniert wunderbar, aber man ist dann recht schnell bei 50+ Geräten im Wlan.
Angefangen haben meine Probleme damals mit einer Fritz!Box 65xx, ich habe ab ca. 35 Geräten vermehrt Ausfälle des Wlan zu beklagen gehabt. Bevor ich darauf gekommen bin, dass es die Fritz!Box ist, welche die Anzahl der Geräte nicht handeln kann… Darauf muss man erstmal kommen bei so einem Router.
Also “schlau” gemacht und einen Asusrouter gekauft, Probleme gelöst. Bis ich ca. 55 Wlan Geräte im Haus hatte. (Ich rede hier von Shelly, Tasmota, Notebooks, Handys, Playstation usw.) Auch der Asusrouter konnte nicht mit so vielen Geräten umgehen (ich hab auch verschiedene Netze versucht)
Schlussendlich bin ich bei Unifi UDM gelandet, die kann die Geräte mit Leichtigkeit handhaben.
Wo ich aber eigentlich hin will; Ich habe mich damals für Wlan entschieden, weil ich die hier Reichweite durch Repeater selbständig erweitern kann. Das hat mit meinen Zigbee-Geräten (Hue Bridge → Osram Steckdosen) nie funktioniert, weswegen ich (dummerweise) Zigbee als das beschissenere System abgehakt habe.
Heute würde ich mich komplett anders entscheiden. Mit dem Einzug eine SMLIGHT SLZB-06 hat sich hier alles komplett geändert, ich hatte noch nie so ein stabiles Zigbeenetz, die Repater Reporten sich gegenseitig und mit z2mqtt ist das ganze sogar administrierbar. Ich bin nun dabei, nach und nach alle Wlan-Geräte gegen Zigbee zu tauschen.
Da bin ich wieder einer der komplett das Gegenteil macht, ich versuche mein ZigBee Netz, obwohl es funktioniert, so klein wie möglich zu halten. Aus einem einfachen Grund: ich habe gleich in was richtiges investiert und 3 Mikrotik AP ins Haus gebaut und mit ca 130 IoT Devices, die Hälfte davon Shellies, überhaupt keine Probleme. Desweiteren, da ich eh WLAN habe, warum denn noch mehr Hardware und die benötigte Software ins Haus holen, ein ZigBee Coordinator und dann noch ZHA oder Z2M erhöhen die Komplexitäten im SmartHome Universum, das kann man oft genug lesen.
Ich hab nur ein ZigBee Netzwerk weil wir bestimmte Küchenpendelleuchten haben wollten die nur ZigBee können, aber da man den Controller ausbauen kann überlege ich da auch schon ein ShellyDimmer da zu integrieren.
Die Shellies funktionieren auch alle notfalls ohne HomeAssistant und ohne WLAN über die klassischen Schalter. Wenn bei ZigBee der Coordinator muckt oder HA nicht da sein sollte oder Z2M zickt, wars das mit SmartHome…



