Windmesser für Homeassistant für Makisensteuerung

Hallo zusammen,

ich möchte gerne meine Makisen auf der Terasse smart machen und sie über HomeAssistant steuern.
Sensoren für Regen, Temperatur, und Helligkeit habe ich bereits.
Die Makisen sollen auch abhängig von der Windstärke ein- und ausfahren.

Sensoren für Regen, Temperatur, und Helligkeit gibt es z.B. bei Aliexpress wie Sand am Meer, egal ob als WLAN oder Zigbee-Variante. Bei der Windmessung gilt das seltsamer weise nicht.

Man landet beim Thema Windmessung relativ schnell bei Wetterstationen. Allerdings sind die im Verhältnis zu den anderen Sensoren relativ teuer. Auch scheint es da keine WLAN- oder Zigbee-Geräte zu geben. Die Sensoren funken mit RF und man benötigt ein Gateway um die Daten in TCP/IP zu übersetzen. Das macht es natürlich sofort teuer. Im Bereich bis maximal 60 Euro habe ich nichts gefunden

Gibt es keine fertigen (also ohne Basteln mit z.B. ESP32) Sensoren zur Windgeschwindigkeitsmessung die sich cloudfrei in HomeAssistant nutzen lassen?

Danke.

Hier sollte doch einiges dabei sein.

Welche Sensoren für Regen und Helligkeit kannst du denn empfehlen?

WLAN bin ich auch noch auf der Suche.

WS68+GW1100 Gateway würde ich bei dem schmalen Budget nehmen.

Ich weiß nicht, was gegen ESP32 und Selbermachen spricht.

  • ESP32 dev board mit USB-Kabel mit Strom versorgen (5V)
  • Beliebigen Windmesser mit 2 GPIOs verbinden
  • Software drauf
  • fertig

Günstiger geht’s kaum.

was soll mir der Link mit der Google-Suche zeigen?
Da werden genau die Wetterstationen angezeigt. Genau der empfohlene WS68 von Ecowitt ist mit dabei. Das ist aber nur der Sensor und der kostet schon 60 Euro. Wie in meinem Post beschrieben braucht man zwingend noch ein Gateway. Das günstigste ist das besagte GW1100 für ca. 20 Euro

Ich sag mal so, der Kombisensor Helligkeit-Regen hat mich 8 Euro bei Ali gekostet. Temperatur + Luftfeuchtigkeit-Kombi ist sogar noch etwas günstiger.
Da sind 80 Euro schon ein gewaltiger Unterschied. Danach geht’s recht schnell in Richtung 200 und noch mehr.
Selbst ein exotisches smartes Gerät wie ein Smarter Wasserhahn mit Durchflussmessung ist als Fertigprodukt schon für 30 Euro zu haben

Das meinte ich warum ich geschrieben habe dass ich sehr verwundert darüber bin dass es beim Thema Windmessung rein gar nichts im Bereich 20-50 Euro gibt.

Brauche ich da nur ESPHome auf das ESP32 dev board flashen und dann ist alles fertig?

nehmen wir als Beispiel für den Sensor den hier:

welches Modell muss ich da nehmen? Da gibt’s rs485, 4-20ma, 0-5v, 0-10v,

an welche Pins des ESP32 dev board schließe ich die 4 Adern des Sensors an?

Zu guter letzt stellt sich dann noch die Frage wie man das Ding dann justiert.

In den Produktvorschlägen bei Ali für Fertig-Systeme tauchen immer wieder Wetterstationen von SucceBuy auf, z.B.

Ein 7-in-1 Sensor inkl. Inhaus-Display für unter 70 Euro klingen interssant.
Weiß jemand ob diese SucceBuy-Wetterstationen mit der Ecowitt-Integration von HA kompatibel ist?
Dann noch zusätzlich für 20 Euro das Ecowitt GW1100 für die Verbindung zu HA wären schon recht nett.

Auf

heißt es dass die Firma Fine Offset, die hinter der Marke Ecowitt steht, für viele andere Markennamen als Whitelabel produziert. SucceBuy habe ich nicht als eine Fine Offset Geräte gefunden.

@blacksun Es sollte Dir nur aufzeigen das es endlos fertige oder DIY Sachen gibt, man muss einfach nur danach suchen und finden wie das Beispiel hier
Wenn es noch billiger sein soll musst Du halt so lange beim Ali bestellen bis das richtige für Dich dabei ist :wink:

1 „Gefällt mir“

Nun, es kommt darauf an auf welche Ebene man DIY betreiben will.
Ob es wirklich sein muss dass man selbst die Sensoren und Aktoren bauen muss, das halte ich für übertrieben.

Für mich ist HomeAssistant an sich schon DIY.
Ein fertig kaufbares System zur Automation bzw. generell Steuerung wie Loxone usw. kostet ein Vermögen und du kannst selbst für unendlich viel Geld dort kein so flexibles System bekommen.

Der zweite Aspekt bei DIY ist was man mit DIY erreichen will. Ich behaupte mal dass bei mind. 80% der DIY-Leute Geld sparen der eigentliche Anlass ist. So wird es einem i.d.R. auch verkauft. Gutes Beispiel sind die DIY-Artikel bei heise: wie importiere ich eine Wärmepumpe aus China. Wie baue ich zuhause selbst eine Wärmepumpe ein. Wie montiere ich selbst eine PV-Anlage. usw.
Da ist Geld sparen der einzige Anlass.

Mir fällt auf dass sich in den letzten Jahren der Selbstbau von Sensoren und Aktoren um Geld zu sparen immer weniger lohnt. Nimm mal das jetzt von dir verlinkte Tutorial als Beispiel. Rechne mal die ganzen Teile zusammen: ESP, den Windmesser (also das Rädchen mit den Schaufeln), Gehäuse, Halterungen, Kabel, Netzteil usw.
Da bist du dann nicht mehr weit weg vom Komplettsensor beim Chinesen.

Meist reicht es wenn du irgend ein Bauteil oder ein Gehäuse von einem Dienstleister im 3D-Drucker drucken lassen musst um teurer zu sein als der fertige Sensor aus irgend einem Onlineshop.

@PhilHi

falls die Frage an mich gerichtet war.
Ich hab die Zigbee-Variante genommen:

Den gibt’s baugleich auch als Wifi-Version.

Von WLAN-Aktoren und Sensoren bin ich inzwischen abgekommen da die zu bestimmt 90 Prozent eine Cloudbindung haben. → Tuya, eweLink, SmartLife, usw.
Da würde ich dir dringend davon abraten. Für Tuya gibt es zwar auch eine gute Integration für HA. Tuya, eweLink, SmartLife usw. bedeutet aber eine Steuerung über eine Cloud von chinesischen Unternehmen. Sobald in der Beschreibung etwas von einer Smartphone-App auftaucht, hast du einen Cloud-Zwang.

Ich wollte mir anfänglich das Geld für einen offenen Zigbee-Koordinator sparen und hab zuerst auch viele WLAN-Sensoren gekauft um sie dann auf OpenBeken umzuflashen.
Das mit der Flasherei ist aber sehr spaßbefreit wenn man nicht beruflich oft mit dem Lötkolben zu tun hat. Die Chips, auf denen ab Werk die Firmware von Tuya, eweLink, SmartLife usw. läuft sind oft so beschissen verbaut dass man fast nicht an die Kontaktpunkte kommt ohne zu löten.

Hat man es dann doch mal geschafft Openbeken zu flashen, scheitert es dann oft an fehlenden Konfigurationsvorlagen.
Dass der Chip die anderen Komponenten direkt steuert, das findet man ohnehin fast nur bei smarten Steckdosen. Bei den meisten anderen Geräten steuert der Chip, auf dem normalerweise die Tuya, eweLink, SmartLife Firmware läuft und was durch OpenBeken ersetzt wird, nur andere Chips über so eine Art Bus-System, Tuya-MCU.
Da stecken die entsprechenden Konfig-Vorlagen noch sehr in der Kinderschuhen.

Im Grunde ist es bei Tasmota, was eine alternative Firmware für ESP-Chips ist, das gleiche.

Das mit der alternativen Firmware auf smarten WLAN-Geräten liest sich zwar in Tutorials alles ganz toll. Für den Anwender, der lediglich in China günstig an Hardware kommen und sie Cloud-frei nutzen will, taugt das meiner Meinung nach wenig bis gar nicht.
Das war noch anders als man die Fimrware mit One-Klick-Tools und ohne das Gerät zu öffnen austauschen konnte. Dafür wurden Sicherheits-Lücken in der China-Firmware genutzt. Solche Hardware gibt aber schon lange nicht mehr.

Deshalb kaufe ich inzwischen wenn irgend wie möglich nur noch Zigbee-Geräte. Da laufen die Geräte per Definition ohne Internetverbindung. Da kommt es nur auf den Koordinator/Bridge an, dass die offen/herstellerungebunden ist und selbst nicht heimlich mit irgendwelchen Servern im Internet spricht.