@PhilHi
falls die Frage an mich gerichtet war.
Ich hab die Zigbee-Variante genommen:
Den gibt’s baugleich auch als Wifi-Version.
Von WLAN-Aktoren und Sensoren bin ich inzwischen abgekommen da die zu bestimmt 90 Prozent eine Cloudbindung haben. → Tuya, eweLink, SmartLife, usw.
Da würde ich dir dringend davon abraten. Für Tuya gibt es zwar auch eine gute Integration für HA. Tuya, eweLink, SmartLife usw. bedeutet aber eine Steuerung über eine Cloud von chinesischen Unternehmen. Sobald in der Beschreibung etwas von einer Smartphone-App auftaucht, hast du einen Cloud-Zwang.
Ich wollte mir anfänglich das Geld für einen offenen Zigbee-Koordinator sparen und hab zuerst auch viele WLAN-Sensoren gekauft um sie dann auf OpenBeken umzuflashen.
Das mit der Flasherei ist aber sehr spaßbefreit wenn man nicht beruflich oft mit dem Lötkolben zu tun hat. Die Chips, auf denen ab Werk die Firmware von Tuya, eweLink, SmartLife usw. läuft sind oft so beschissen verbaut dass man fast nicht an die Kontaktpunkte kommt ohne zu löten.
Hat man es dann doch mal geschafft Openbeken zu flashen, scheitert es dann oft an fehlenden Konfigurationsvorlagen.
Dass der Chip die anderen Komponenten direkt steuert, das findet man ohnehin fast nur bei smarten Steckdosen. Bei den meisten anderen Geräten steuert der Chip, auf dem normalerweise die Tuya, eweLink, SmartLife Firmware läuft und was durch OpenBeken ersetzt wird, nur andere Chips über so eine Art Bus-System, Tuya-MCU.
Da stecken die entsprechenden Konfig-Vorlagen noch sehr in der Kinderschuhen.
Im Grunde ist es bei Tasmota, was eine alternative Firmware für ESP-Chips ist, das gleiche.
Das mit der alternativen Firmware auf smarten WLAN-Geräten liest sich zwar in Tutorials alles ganz toll. Für den Anwender, der lediglich in China günstig an Hardware kommen und sie Cloud-frei nutzen will, taugt das meiner Meinung nach wenig bis gar nicht.
Das war noch anders als man die Fimrware mit One-Klick-Tools und ohne das Gerät zu öffnen austauschen konnte. Dafür wurden Sicherheits-Lücken in der China-Firmware genutzt. Solche Hardware gibt aber schon lange nicht mehr.
Deshalb kaufe ich inzwischen wenn irgend wie möglich nur noch Zigbee-Geräte. Da laufen die Geräte per Definition ohne Internetverbindung. Da kommt es nur auf den Koordinator/Bridge an, dass die offen/herstellerungebunden ist und selbst nicht heimlich mit irgendwelchen Servern im Internet spricht.