USB Stick anstatt SD Karte am Raspi

Hallo,

ich betreibe z.Z. meinen Raspi 4 mit einer SD Karte.
Hat jemand die Mikro-SD Karte im Raspi durch einen USB-Stick ersetzt?
Die Erfahrungen damit würden mich sehr interessieren.

Ich weiß, dass eine SSD Platte die beste Wahl ist (siehe Simons Video Warum microSD-Karten Mist sind - Raspberry Pi SSD Boot für Home Assistant einrichten 🚀 - YouTube), ich wollte den Aufwand etwas geringer halten, ein 128 GB Stick würde meinen Ansprüchen an die Speichergröße vorerst genügen.

Ich freue mich auf Eure Antworten!

Saludos.

Herzlich Willkommen hier im HA-Forum! :slight_smile:

Ich hatte, bevor ich auf eine SSD umgestiegen bin, auch die SD-Karte durch einen USB-Stick ersetzt, aber sehr schnell wieder zurückgebaut, weil die USB-Sticks sehr schnell kaputt waren (ließen sich anschließend nicht mal mehr formatieren).

Kauf die eine SSD, damit fährst Du garantiert besser.

Ich glaube nicht, dass USB-Sticks (genau so wie SD-Karten) für das häufige Lesen/Beschreiben/Löschen geeignet sind. SSD/HDD wären da wirklich die bessere Wahl.

Moin,

herzlichen Dank für die schnellen Antworten.

Ok, SSD ist die bessere Wahl, ich weiß. Nun würde ich lieber eine “fertige” SSD kaufen anstatt der Komponenten Speicher, Gehäuse, Adapter.

Gibt es da Modelle, die sich in der Praxis bewährt haben?

@harryp: Danke für deinen Willkommensgruß.

Ansich könntest du beim Raspi4 jede externe SSD mit USB3.0 Anschluss nehmen.
Z.Bsp.: https://www.amazon.de/JUANWE-Festplatte-Datenspeicher-Tragbares-Kompatibel/dp/B0BMWX2N2B

@foersu

Gerne! :slight_smile:

Ich habe seit fast einem Jahr eine (Intenso) 1TB-USB3-SSD (mit 15cm USB-Kabel) an meinem Raspi, die super funktioniert. Natürlich könnte die SSD auch etwas kleiner sein, hatte ich aber noch da.

Dafür braucht es keine “Bastelarbeit”, flachen und anstecken. Fertig!

@SvePu,

Danke für den Link.

In dem o.g. Video von Simon erwähnt er, dass nicht alle Modelle funktionieren, es gibt sogar eine Web-Seite, die “bewährte” Modelle auflistet (habe den Namen leider vergessen, möchte gerade nicht die Stelle im Video durch-scrollen und danach suchen): Das hat mich etwas gewundert, denn ich dachte ein Raspi sollte mit den meisten der USB-SSDs klar kommen.

Falls du eine SSD am Raspi im Einsatz hast, wäre ich dir für eine Modellangabe dankbar.

Saludos.

Siehe meinen Beitrag oben: KLICK

Ich denke, dass die Inkompatibilität eher dadurch kommen könnte, dass der Strombedarf der SSD für den Anschluß des Raspi zu hoch sein könnte…andere Gründe, warum eine SSD nicht mit dem Raspi4 arbeiten sollte, fallen mir da nicht ein.

Ja, das ist mit Sicherheit ein valider Punkt. Empfohlen wird in mehreren Beiträgen das Original-Netzteil vom Raspi 4, das >= 3A liefert.

Das Orginal Netzteil wird zu Recht für den stabilen Betrieb des Raspi empfohlen.
Das gilt aber auch schon für den Betrieb ohne SSD.
Die Liste der getesteten, funktionierenden (und auch nicht funktionierenden) Adapter + SSD Konfigurationen findet man → HIER

Zu RP-Zeiten habe ich die SSD immer an einem aktiven USB-Hub mit eigenem Netzteil betrieben.

…sooo…
habe folgende Teile bestellt:

  • Kingston A400 SSD Interne SSD 2.5" SATA Rev 3.0, 480GB - SA400S37/480G
  • UGREEN Festplattengehäuse 2,5 Zoll USB C 3.2 Gen 2 auf SATA III bis zu 6 Gbps Externes Gehäuse für SSD und HDD in Höhe 9.5mm/7mm UASP unterstützt, SATA Gehäuse mit USB C 3.1Kabel werkzeugfreie Montage.

Wünscht mir Glück! :cold_sweat:, aber ich denke, es wird schon schief gehen :crossed_fingers:

Herzlichen Dank für Eure Beiträge.

Moin, im deutschen Raspberry Pi Forum gibt es auch eine gute Übersicht mit kompatiblen Adaptern und SSD’s.

Bei mir hat (wo der Rasp noch lief) folgende Hardware einwandfrei funktioniert:
Icy Box IB-273StU3 Externes Gehäuse für 2,5"

und

Crucial MX500 250GB 3D NAND SATA 2.5 Inch Internal SSD

Gruss
AndiFidi

Ich arbeite mit einem Raspi 4 und 240 GB SSD. Konkret:
https://www.amazon.de/dp/B01D3ACIR6?ref=ppx_yo2ov_dt_b_product_details&th=1
eingebaut in dieses Adaptergehäuse : Amazon.de
Das läuft problemlos, ist preisgünstig und ich kann es guten Gewissens weiter empfehlen. Langfristig denke ich trotzdem daran auf einen NUC oder so etwas mit Proxmox umzustellen. Ich verspreche mir davon nur ein Gerät zu haben und nicht drei. Derzeit ist es der PI4 mit der SSD im Gehäuse für HA und ein weiterer PI3 auf dem Pihole läuft. Wenn mir jemand dafür eine Empfehlung im Bereich unter 15W geben kann, würde mich das sehr freuen.
Martin

Hallo Matin,

unter 15W wird definitiv schwer wenn nicht gar unmöglich, von der Anforderung solltest Du Dich ganz schnell verabschieden.

Da bist Du mit dem Pi4 schon bestens bedient. Warum nicht Pihole im Docker-Container mit auf dem, um Deine Anforderung zu erfüllen?

Ich habe auf meinem Pi4 (8GB) übergangsweise HA und 17 Docker-Container betrieben, um meinen ESXi mit ZFS-Storage-Appliance mit 50 TB zu ersetzen. Das lief absolut performant, war aber nicht mein Ziel. Gelandet bin ich jetzt bei einem Dell EMC Tiny mit Proxmox und sechs Containern und zwei VMs. Der zieht rund eine kWh pro Tag, kannst ja entsprechend dann die Leistung runter rechnen. Die angehängte USV schlägt mit rund 15W Betriebsleistung zu Buche. Das mal zu den Größen im elektrischen Verbrauch.

Habe deine gelöschte Nachricht per E-Mail erhalten und bin über deren Inhalt etwas verwirrt. Bin neu am Thema (HA) und kann leider noch nicht substanzvolle Inhalte beisteuern. Gruß.

Die betreffende Antwort war auch nicht an dich gerichtet … alles gut, mach dir da keine Gedanken!

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Vielen Dank für deine Antwort.

Schönen Sonntag wünsche ich dir.

Saludos.

Moin,

Also “ganz fertig” wüste ich nicht, aber schau Dir mal das Argon one an https://www.amazon.de/Argon-One-M-2-f%C3%BCr-Raspberry/dp/B08MJ3CSW7/ref=sr_1_6?keywords=argon%2Bone%2Bv2&qid=1683228518&sprefix=argon%2Caps%2C80&sr=8-6&th=1 ist alles fix und fertig: nur SSD und Raspi einstecken, drei Schrauben und los…
Ich habe jetzt zwei im Einsatz - komplett ohne Probleme!