Leider kann ich den obrigen Post nicht mehr ergänzen, daher hier die Updates für SFML:
Mehr Stabilität, intelligentere Fehlerbereinigung & kein Einfrieren mehr zur EOD-Zeit!
Hallo zusammen,
in den letzten Tagen habe ich intensiv unter der Haube gearbeitet, um einige hartnäckige Probleme zu lösen, die mir von euch in der Community gemeldet wurden. Viele dieser Optimierungen betreffen die Stabilität der Datenbank, die KI-Genauigkeit und die System-Performance.
Hier ist eine kurze Übersicht der wichtigsten Neuerungen in der kommenden Version:
1. Schluss mit dem Einfrieren von Home Assistant! (Performance-Fix)
- Das Problem: Einige von euch haben bemerkt, dass Home Assistant während des EOD-Workflow-Trainings für einige Sekunden nicht mehr reagiert hat. Das lag daran, dass das CPU-intensive Training der KI-Modelle den Hauptprozess von Home Assistant blockiert hat.
- FIX: Das Modelltraining läuft ab sofort in einem völlig eigenständigen Hintergrund-Prozess ab HA 2026.6.x.
- Die Vorteile:
- Home Assistant bleibt während des Trainings zu 100 % reaktionsschnell.
- Ein Sicherheits-Timeout bricht das Training ab, falls es sich jemals aufhängen sollte.
- Eine Ressourcen-Bremse sorgt dafür, dass die KI nur einen einzigen CPU-Thread nutzt, damit euer Raspberry Pi oder NUC nicht überhitzt.
- Sollte der Hintergrund-Prozess durch System-Einschränkungen blockiert werden, gibt es einen automatischen Fallback, der das Training sicher im Hauptprozess zu Ende führt.
2. „Hubble“ passt auf: Automatische Fehlererkennung & Selbstheilung
Um eure Datenbanken vor „giftigen“ Daten (durch Sensor-Aussetzer, falsche Konfigurationen oder Abstürze) zu schützen, habe ich die Schnittstelle [Hubble] weiter entwickelt. Hubble spricht verständliches Deutsch mit euch im Log und repariert Fehler im Hintergrund:
- Präventiver Sensor-Audit: Wenn ihr versehentlich einen falschen Sensor konfiguriert (z. B. Leistung in Watt statt Energie in kWh), vergiftet es nicht mehr die DB. Hubble erstellt stattdessen einen Eintrag direkt unter System-Probleme (HA Repairs) in euren Home Assistant Einstellungen und erklärt euch verständlich, was zu tun ist.
- Live-Spike-Filter: Liefert ein Sensor plötzlich einen unphysikalischen Riesenwert (z. B. durch einen Übertragungsfehler, Neustart, Fehler), filtert Hubble diesen Wert heraus und ersetzt ihn live durch eine physikalische Näherung. Eure KI lernt dadurch keinen Unsinn.
- Nächtliche Datenpflege (EOD-Hygienist): Hubble scannt jede Nacht die letzten 24 Stunden.
- Unplausibel hohe Erträge (z. B. durch fehlerhafte Zähler-Sprünge) werden für das Training gesperrt.
- Datenlücken füllen: Fehlten tagsüber Werte (z. B. durch einen Home Assistant Absturz), rekonstruiert Hubble die Lücke anhand eures täglichen Endzählerstands und verteilt den Ertrag proportional zur Sonnenkurve. Die Lücke in eurer Statistik ist geflickt, aber die KI wird mit diesen künstlichen Werten nicht kontaminiert.
3. Korrektur der doppelten Winter-/Sommer-Kompensation (KI-Feinschliff)
- Das Problem: In den Modellen kam es zu einer mathematischen „Doppelkorrektur“ der Saisonalität (Winter/Sommer). Da die KI-Modelle das saisonale Verhalten bereits im Training gelernt haben, führte eine zusätzliche, feste Saisonskalierung im Sommer zu Überprognosen und im Winter zu Unterprognosen.
- Lösung: Die redundante Skalierung wurde entfernt. Die Modelle prognostizieren die Werte nun absolut präzise und nativ auf Basis des gelernten Jahresverlaufs.
4. Bessere Wetterdaten-Filter & Schutz vor eingefrorenen Sensoren
- Abregelungs-Schutz: Wenn eure PV-Anlage abgeregelt wird (z. B. weil die Batterie voll ist und nicht mehr eingespeist werden darf), weicht die reale Produktion stark vom Wetterpotenzial ab. Der Wetterschätzer überspringt diese Stunden nun automatisch beim Lernen, damit die KI nicht fälschlicherweise denkt, es sei bewölkt gewesen.
- Freeze-Detection: Wenn ein Sensor (Temperatur, Solar-Strahlung oder Lux) ausfällt und über 3 Stunden exakt denselben Wert einfriert, wird dieser Wert vom System ignoriert und durch meine robusten Wetterschätzungen ersetzt. → @Heatseeker - FIX
5. Robustes Verhalten bei Zähler-Resets (z. B. um Mitternacht)
- Das Problem: Viele Wechselrichter-Sensoren setzen sich nicht genau um Mitternacht auf 0 zurück. Das führte bei nachgelagerten Zählerstand-Berechnungen oft zu negativen Ertragssprüngen oder verfälschten Werten für die erste Stunde des neuen Tages.
- FIX: Der Live-Sensor-Reader und die historische Zählerstand-Berechnung erkennen Zähler-Resets nun intelligent und addieren den Ertrag nahtlos weiter ab Null.
Ich denke, damit habe ich alles was ihr gemeldt habt " erwischt"
Zara





