Das massive und große Verändern der Prognoeumstelleung auf Hybrid, hat doch einiges gbrochen, dass trotz ausführlicher Tests nicht im Vorfeld identifiziert werden konnte.
Hier die Änderungen im Detail:
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Bessere Absicherung der Istwerte
Ich habe die Verarbeitung der echten Produktionswerte deutlich stabilisiert. Unplausible Sprünge, Zähler-Resets oder physikalisch unmögliche Stundenwerte werden jetzt früher erkannt und nicht mehr ungeprüft als Lernbasis verwendet. Hierzu zählen beonders von Home Assistant verursachte Zählersprünge oder Ausfall von Senoren. Ein Thema das schon öfter vorgekommen ist -
Schutz des AI-Trainings vor fehlerhaften Gruppendaten
Wenn einzelne Panelgruppen unrealistische Werte liefern, können diese Daten das Modell nicht mehr so leicht vergiften. Das System prüft Gruppenwerte jetzt vor dem Training und fällt bei unsicheren Daten auf eine sichere Verteilung zurück. Das ist besonders wichtig, wenn Panelgruppen geändert wurden. Auch bei Neukonfigurationen oder hinzufügen / entfernen von Panels. -
Kein starrer AI-Mindestanteil mehr bei schlechter AI-Historie
Bisher konnte die AI in bestimmten Situationen trotz schlechterer Trefferquote weiterhin mit einem festen Mindestanteil in die Prognose eingehen. Das wurde korrigiert. Wenn die gelernte Historie zeigt, dass die physikalische Berechnung in einem Wetter-/Zeitfenster besser ist, darf die AI jetzt deutlich stärker zurückgenommen werden. -
Neue wetterabhängige Prognose-Logik
Ich habe die statische Morgenprognose stärker nach Wettersituationen getrennt. Regen, dichter bedeckter Himmel, diffuses Licht, gutes Wetter, wechselhafte Sonne-Wolken-Lagen und unsichere Randstunden werden jetzt differenzierter behandelt. Damit soll nicht mehr ein einziger Blend-Mechanismus für völlig unterschiedliche Wetterlagen zuständig sein, sondern je nach Wetterlage wird unterschiedlich gewichtet -
Robustere Basiswerte für Anlagen ohne lange Lernhistorie
Das System bekommt jetzt bessere Grundregeln, bevor anlagenspezifisches Lernen stark eingreift. Lernen bleibt wichtig, aber es soll nicht zu früh mit wenigen Daten die Prognose dominieren. Die Basislogik ist dadurch sofort stabiler, auch bei neuen Installationen oder nach Konfigurationsänderungen. Diese Fix braucht ca. 1-3 Tage um zu wirken, -
Schlechtes Wetter wird konservativer behandelt
Bei Regen, niedrigem Einstrahlungsniveau und diffusem Overcast wird der Forecast jetzt vorsichtiger geblendet. Insbesondere externe Hochprognosen werden in solchen Lagen stärker begrenzt, wenn die Wettersignale auf schwache reale Produktion hindeuten. Die Wirkung von TFS wurde erheblich gepusht -
Gutes Wetter bleibt bewusst geschützt
Ich habe nicht einfach pauschal den AI-Anteil reduziert. Bei stabilem gutem Wetter darf die AI weiterhin sinnvoll beitragen, wenn genügend Samples vorhanden sind. Das war wichtig, damit Verbesserungen bei schlechtem Wetter nicht gleichzeitig gute Sonnentage verschlechtern. -
Besserer Umgang mit wechselhaftem Sonnen-/Wolkenwetter
Bei trockenen Mischwetterlagen mit klaren Hinweisen auf Solar-Upside kann die Prognose jetzt wieder stärker angehoben werden. Das verhindert, dass die neue konservative Schlechtwetterlogik sonnige Auflockerungen unnötig kappt. -
Neues wetterabhängiges Lernen im EOD
Das End-of-Day-Lernen sammelt jetzt zusätzlich Informationen pro Wettersituation, Tageszeit und Saison. Dadurch kann SFML künftig besser lernen, ob AI, Physik, TFS oder der Blend in genau dieser Wetterlage besser funktioniert haben. Dieser zusätzliche Lernschritt, ist von TFS Docker übernommen worden. -
Lernen greift kontrolliert ein
Die neue wetterabhängige Lernlogik startet bewusst vorsichtig. Sie sammelt zuerst Daten und greift erst stärker in die Prognose ein, wenn genügend belastbare Beispiele vorhanden sind. Das soll verhindern, dass einzelne Ausreißertage die Prognose verschieben. Dieser Fix braucht 1-3 Tage um vollständig zu wirken. -
Panelgruppen-Konfigurationen werden historisch berücksichtigt
Ein wichtiger struktureller Fix betrifft geänderte Anlagenkonfigurationen. Wenn Panelgruppen später geteilt, entfernt, umbenannt oder in der Leistung verändert werden, werden alte Gruppendaten nicht mehr blind so behandelt, als hätten sie zur heutigen Konfiguration gehört. Dieser Sanity-Check geht direkt auf das Skript von Basti für TFS HA zurück und findet nun auch Anwendung in SFML. -
Historische Panelgruppen werden versioniert
Das System merkt sich nun Konfigurationsstände der Panelgruppen. Dadurch kann es unterscheiden, ob ein alter Wert zur heutigen Gruppe passt, skaliert werden kann oder für heutiges Gruppentraining ausgeschlossen werden muss. Dieser Fix ist inspiriert bei dem was ich den Screen-Shots von @dietmar1968 gesehen habe. -
Schutz von Gruppenlernen und Physik-Kalibrierung
Auch EOD-Gruppenlernen, Methodenbewertung und physikalische Gruppenkalibrierung berücksichtigen diese neue Topologie-Logik. Alte Werte aus früheren Anlagenzuständen sollen damit nicht mehr aktuelle Gruppenprognosen verfälschen. @suedschwede das sollte bei Dir Wirkung zeigen! -
Re-Forecast-Aktualisierung verbessert
Beim operativen Hybrid-Forecast wird nach erfolgreicher Neuberechnung jetzt gezielter signalisiert, dass neue Daten vorhanden sind. Dadurch können die Hybrid-/OPS-Sensoren zuverlässiger aktualisiert werden. @lemuba kannst Du das bitte im Auge behalten? -
Tests und Stichproben gegen echte Daten
Ich habe die Änderungen nicht nur theoretisch eingebaut, sondern gegen vorhandene Live-Daten und mehrere Wettersituationen geprüft. Besonders betrachtet wurden schlechte Regen-/Overcast-Tage, wechselhafte Tage und Tage mit Unter- bzw. Überprognose. In diesem Kontext noch einmal vielen Dank für die Screen-Shoots am Tages-Ende. Ich habe es zwar schon öfter gesagt, aber das ist eine sehr wichtige Quelle für mich um Fehler zu entdecken. Danke @Kaysen899 für diesen Thread!
Kurz gesagt:
Dieses Update macht SFML nicht “magisch perfekt”, aber es behebt mehrere echte Ursachen für instabile Prognosen. Vor allem soll das System jetzt besser unterscheiden, ob ein Tag nach Regen, diffusem Licht, stabilem Sonnentag oder wechselhaftem Sonnen-Wolken-Mix aussieht. Wichtig ist, dass einige Fixes 1-3 vieleicht auch 4 Tage benötigen um ihre Kraft zu entfalten, da sie auf neuen Lern-Logiken basieren.
Mir war dabei wichtig, keine Sonderregeln einzubauen. Die Änderungen sind bewusst allgemein gehalten, damit sie für unterschiedliche Anlagen, Panelgruppen und Wetterlagen funktionieren.
Die nächsten Tage sind für die Bewertung besonders wichtig, weil SFML jetzt neue EOD-Lerndaten sammelt. Ich werde weiter beobachten, wie sich die Prognose bei Regen, Mischwetter und gutem Wetter verhält, und die Logik anhand echter Istwerte weiter stabilisieren.
Sobald ich genügend Daten habe veröffentliche ich das Update.. geplant ist Mittwoch. - Alternativ könnte ich es auch eher veröffentlichen.. wenn es für euch okay ist es live zu testen!
Bitte Herz für " ja her damit" oder smilie " nein warten wir lieber erstmal ab"
Zara
PS: Ich habe es zwar schon mehrfach gesagt, aber @Burkard danke für deine Details!
