Ich habe nun endlich alle wichtigen Zweige hinter dem Zähler, den Zähler selbst und meine Solaranlage eingebunden. Das schaut soweit gut aus.
Nun frage ich mich, ob es ein Addon gibt, das einem eine theoretische Batteriegröße vorschlägt, wenn es genug Daten über Verbrauch und Gewinn gesammelt hat? Gerne auch über Monate hinweg, damit man anhand der Auswertung einfach mal mit den Werten spielen kann und eine sinnvolle Entscheidung über eine zu planende Anlage treffen kann.
Denn wenn ich so die Daten der letzten 3 Tage anschaue und das kleine eAuto raus rechne, das in 4 Wochen aus dem Leasing zurück geht, dann fehlen mir Abends ca 3-4 kWh, ich speise aber tagsüber wegen noch fehlender Akkus mehr als diese Leistung ins Netz ein.
Da ich das neue eAuto nur 1x die Woche in der Firma für einen unschlagbar niedrigen Preis laden kann und muss, benötige ich die nächsten Jahre vielleicht doch nur einen vernünftig dimensionierten Akku und kann Stück für Stück meine Solarfläche und Batterieleistung ausbauen, statt auf einen Wupp 30k€ ausgeben zu müssen.
Hi,
es galt mal Größe der PV = Größe des Speichers - inzwischen würde ich da eher den Speicher doppelt so groß machen.
Achte einfach beim Speicher auf eine Aufrüstmöglichkeit - aber nicht auf 1 Jahr begrenzt.
Und schau beim Aufstellungsort, dass es da genug Platz für noch mehr Klötz gibt.
Ansonsten, der Akkudoktor-Rechner hilft da mal abzuschätzen wo es hin geht.
Cheers Franky
Ich spekuliere auf Salzstrom, deren Consumer-System ist modular und nachrüstbar. Aber ich warte auch noch bis ich ein neues Gesamtkonzept habe, dass ich dann nach und nach installiere. Aktuell habe ich 11 Paneele an einem Symo 4.5 und bin sehr zufrieden. Aber Salzstrom kann (noch) nicht direkt mit Fronius und ich möchte keine DC-AC-AC-DC-AC Wandlereien haben.
Der Raum für die Wandler, MPTT und Batterien ist groß genug für 200 kWh Batterien, dann müssten wir aber die Bodenbelastung prüfen lassen. 10 mm² und Ethernet liegen schon bis in den Raum, theoretisch kann ich den vorhandenen Strang von der Scheune runter auf das Haus umziehen und den Fronius hängen lassen.
Das große Problem ist, dass hier Elektriker nur mit bestimmten Lieferanten zusammenarbeiten. Wenn man bei einem Teil der Komponenten besondere Wünsche hat, muss man sich den Elektriker mit einfliegen lassen. Und wenn man zwei Paletten Module günstig bekommen kann, sind alle Elektriker raus, weil sie entweder das ganze Paket verkaufen oder mit Dir nix zu tun haben wollen.
Also mache ich alles selber, dann muss ich nicht 27k auf einmal auf den Tisch hauen, sondern kann das Stückweise umsetzen. Ich könnte sogar mit unter 8k einfach mal nur 9kWh WR + Controller + 2x 4.5 kWh Batterien mit USV Funktion starten. Nächstes Jahr die Panelle durch mehr und neue ersetzen und im Jahr drauf noch zwei Batteriepacks dazu …
Ja, Förderung bekomme ich dann nicht, aber die verschwindet ohnehin immer im Paketpreis des Elektrikers, die hätte ich also eh nie gesehen.
Hi,
für den Netzanschluß benötigst du aber eh einen Elektriker.
Und eine Natrium-Ionen Batterie finde ich auch nicht schlecht, die Lebensdauer sollte höher sein, Lade-/Entladezyklen deutlich höher und vor Allem es brennt nicht
Klar den Speicher DC zu koppeln hat weniger Verluste und beim Energiemenagement vlt. auch noch Vorteile.
Ist halt schwierig sowas zusammenzustückeln.
Salzstrom bietet keine PV Wechselrichter mit an? Dann könntest du nur den Fronius ersetzen.
Aber wie gesagt bei allem was am Netz hängt, wil dein Stromverorger einen Elektriker haben.
Jaein… Also ich bin technisch gesehen Meister. Und alle Trennvorrichtungen und Erdung und Blitzschutz sind schon vorhanden durch die bestehende Anlage. Also alles fertig machen und dann abnehmen lassen ist kein Akt. Dazu braucht es dann einen Elektriker der gegen entsprechendes Geld die Anlage so abnimmt wie sie ist. Ich verstehe, dass die da Bauchschmerzen haben, wenn sie die Anlage nicht selbst gebaut haben, denn am Ende haften sie dafür.
Salzstrom bietet Pakete mit Victron an. Zunächst würde ich dann von Fronius “Solo” auf Victron mit Batterien wechseln. Die Kabel von der aktuellen Solarfläche führen auf dem Weg zum Fronius sogar am Shop vorbei in den die neue Anlage kommen würde. Und die Trennvorrichtung für die High-Voltage Seite ist sogar davor. Es ist also eine jederzeit gefahrlose Arbeit an der Anlage während der Umrüstung möglich.
Kenntnisse, Werkzeug und Schutzausrüstung sind vorhanden und die Anwendung ist bekannt. Daher keine Sorgen auf dieser Seite.
Leider ist die Elektrotechnik kein Aufbaukurs. Für die Luft und Raumfahrt darf ich alles Mögliche bauen, aber die Kompetenz eine Solaranlage richtig an 3 Phasen und Neutralleiter anzuschließen traut man einem trotzdem nicht zu.
Aber Elektriker können das Problem beim Netzbetreiber auch nicht Lösen, meine Anlage ist seit 8 Monaten fertig, in Betrieb, alle Unterlagen eingereicht - darf trotzdem derzeit nur als
0-Einspeiseanlage laufen, es lebe die Bürokratie
Ich habe mir selber (mit Excel) ausgerechnet, ob sich ein Speicher lohnt, bzw in meinem Fall wie groß ein zusätzlicher Speicher sein darf dass er sich noch bezahlt macht.
Ich habe aus meiner PV-Anlage die Tages-Daten für ganz 2024 runtergeladen und in Excel übernommen.
Spalte Netzeinspeisung
Spalte Netzbezug
Spalte Minimum von Netzbezug und Netzeinspeisung. Der zusätzliche Speicher kann ja nicht mehr aufnehmen als ich ins Netz einspeise, bzw nicht mehr abgeben als ich aus dem Netz beziehe.
Spalte Minimum von Spalte 3 und Kapazität des zusätzlichen Speichers
Die Summe der Einträge in Spalte 4 über alle Tage ergibt die theoretische Einsparung in kWh.
Einsparung in kWh * (Strompreis - Einspeisevergütung) = Einsparung in Euro.
Bei mir war das Ergebnis, dass sich maximal 3 kWh zusätzlicher Speicher noch lohnt. Alles was mehr ist rechnet sich finanziell nicht mehr.
Bei den heutigen Preisen für Module und Speicher sollte man die Anlage wirklich nicht auf Kante nähen.
Dach und Nebendächer vollmachen bis auf den letzten Quadratzentimeter, Keller vollstellen mit Akkus.
Ja, nun kann man hin und her und kreuz und quer rechnen ab wann sich das rechnet.
E-Auto, Klimageräte, Wärmepumpe, Waschmaschine, Spüler etc.
Elektrizität in jedem Gerät. um einen hundert Jahre alten Werbeslogan zu zitieren.
Nur das diesmal der Strom aus eigener Produktion kommt. Und dann rechnet sich das.
Mit Kostal Geräten (Wechselrichter und SmartMeter) bekommst du die Kostal App. Damit kannst du eine virtuelle Batterie in dein System einbinden und die Daten, z.B. Strombezug, mit verschiedenen Batterien und Batteriegrößen anzeigen lassen.
Mein System sagte mir, dass ich mit einer 7 kW Batterie hinkomme und größere Batterien keinen nennenswerten Vorteil bieten. Ich betreiben eine Wärmepumpe und die schluckt im Winter halt Strom.