ich plane demnächst ein paar Balkonkraftwerke in meinem Garten zu platzieren. Baulich habe ich drei getrennte Stromkreise.
Und jetzt stellt sich mir die Frage ob es sinnvoll sein kann, dass diese mit einem Stromspeicher versehen werden.
Ich möchte nichts von der Stange kaufen, sondern eher auf eine DIY-Lösung setzen.
4-6 LFP 12V 100 als Akkus in Reihenschaltung (damit kann ich eine paar Outdoor-Geräte direkt versorgen)
Ladegerät (Akku Erhaltung)
Spannungswandler (Einspeisung wenn Akkupack auf 90-100%)
IKEA-Steckdosen (Einspeisung und Ladung)
Kabel, Sicherungen und Kleinteile
Für die Steuerung sollen teilweise die Steckdosen dienen.
Hat hier jemand schon einmal was ähnliches gemacht?
Primär stellt sich mir die Frage wie ich den Ladezustand des skalierbaren Akku-Packs abfragen kann (Dies wäre der Parameter für einspeisen oder aufladen). Ich habe hier ein paar Teile von Victron gefunden.
Ich bin gespannt
Carsten
Nachtrag: Die Verteilung auf die verschiedenen Stromkreise ist nachgelagert
Du hast irgendwas mit Strom gelernt und bist dir sehr sicher, was du tust, wenn du irgendwas selbstgelötetes über einen Spannungswandler ans Stromnetz hängen möchtest, oder?
Wenn ich es richtig verstanden habe, möchtest du DC-Verbraucher im Garten über einen Spannungwandler aus der Batterie betreiben?
Dann würde ich so antworten…
Wird sich nicht rechnen
Batterie nicht in Reihe, wenn dann parallel! Oder meinst du einzelne Zellen in Reihen (dann benötigt jedes Pack ein eigenes BMS)
Womit möchtest du einspeisen, Micro-WR? Das mit den SD‘s ist auch nicht unbedingt der Hit (Schaltleistung, Dauerlast, NA-Schutz).
Gegengedanke:
Da würde sich ein zentraler AC-Geführter Speicher anbieten, dass würde auch „im Haus“ auch Strom sparen. Schau dir mal Victron Multiplus 2 48/3000 an (Ladegerät u Wechseltichter in einem). Dazu dann noch ein Speicher Pytes V5!
Die genannte Kombination wird sich schnell rechnen können mit 3xBKW
Unabhängig von meinem Vorschlag wäre interessant was du geplant hast:
Max Ladeleistung, Max Entladeleistung, Systemspannung, Aufstellort, Kapazität, Verbraucher…
Also jetzt versuche ich weiter auszuholen: Aktuell reden wir von drei Wohneinheiten mit jeweils eigenem Stromkreis, der Hausanschluss liegt für alle drei im Keller. . . . . Aus dem Keller führen Leerrohre zu den Schaltschränken/Stromkreisen. WE1 Jahresverbrauch ca. 3000, WE2 Jahresverbrauch 1200 und WE3 Jahresverbrauch ca. 1400.
Zentralverbraucher ist WE2 (als HomeOffice genutzt) mit Zentralheizung, Familienwaschmaschine (3 Personen) und Mähroboter. In den drei WE leben in Summe 4 Personen. Die Zähler von 1 und 2 gehen auf meinen Deckel, daher liegt darauf auch meine Prio und das vorhandene BKW ist an WE2 angeschlossen.
Ich fange mal hinten mit meinen Antworten an:
Aufstellort: Soll im Keller installiert werden. Dort soll die ganze Technik hin. In der Regel mit konstanter Temperatur und trocken. Im Keller habe ich weiterhin die kürzesten Wege zu allen drei Stromkreisen.
Anzahl BKW: Da kann ich mich austoben. Im Zweifel kommen die auf die Wiese mit Südausrichtung. Gesamt QM fürs Austoben ca. 20-300 ohne Anstrengung, bei Bedarf können es deutlich mehr werden. Dann hat der Mähroboter weniger zu tun
Verbraucher Outdoor (Abfallprodukt): Da versuche ich mich grade an WLED mit 12V. Damit erhoffe ich mir den WAF(Wife Acceptance Factor) zu erhöhen. Und ich spare mir die Versorgung dieser Geräte eine Umwandlung 240 auf 12V. Nutze ich einfach eine Outline 12V in den Garten. Daher auch in Reihe und nicht parallel.
Max. Ladeleistung: Kommt auf die Anzahl BKW an. Skalierbar durch mehrere autarke Zellen/AkkuPacks
Max Entladung: Siehe 4 und Einspeisung über separate Sicherungen.
Systemspannung: 12V wegen der dann nicht benötigten Wandler
Kapazität: Noch keine Ahnung. Was ist das Schlimmste (Laut Kassierern: “Wenn das Bier alle ist”)? Ich denke dass ich für lau Strom einspeise ohne etwas davon zu haben.
Steckdosen/SD: Davon erhoffe ich mir eine einfache Steuerung. Stand jetzt habe ich mal gespielt. Szenario: Ein Fenstersensor der steuert ESP-WLED bei Öffnung/Schließung. Dieser ESP hängt an SD. Wenn AUF WLED arbeitet, wenn ZU WLED aus. Dann nächste Automatik: Diese überwacht den Energieverbrauch der SD an der die erste WLED hängt. Bei Verbrauch bis 3Watt grünes leuchten, bei Verbrauch über drei Watt Rot. Schaltdauer/Delay max. 15 Sekunden.
Dieses Projekt muss für mich nicht unbedingt Ertrag abwerfen. Aber ich finde das spannend. Aktuell finde ich Propeller/Windräder zur Erzeugung von Energie spannend, aber da will ich die Flattermänner nicht gefährden. Eventuell soll da auch eine Vertikal-Anlage drauf.
Ich vermute, dass die komplette Erklärung dieser “fixen” Idee mehrere Stunden/Tage benötigt.
Und nein ich gehöre (zumindest Stand heute) nicht zur Preper-Szene
Sorry, aber dein Text ist irgendwo zwischen wirsch und illegal.
Du kannst soviele BKW anschließen, wie du Zähler hast und hinter jeden Zähler genau eins. Da kannst du dann individuell Speicher dran packen und zwar entweder mit VDE Zeichen oder von einem Elektriker geplant und installiert.
Mir wird aus deinem Text nicht klar wo du hin willst, aber es klingt nicht gut und überlegt…
Naja, du schreibst einmal von BKW, dann von 20-300 qm.
Alles, was mehr als 960 Wp (neueste DIN / VDE) hat, ist kein BKW sondern ein PV-Anlage die der Elektriker anschließen bzw. abnehmen und im Markstammdatenregister eintragen muss.
Und von diesen BKW (max 960 Wp Leistung, max 800 W Einspeisung in dein Haus-Netz) darfst du an jeden Zähler im Zählerschrank genau 1 anschließen. Alles Andere ist (wie falkoz schon angemerkt hat) illegal.
zur neuen VDE:
Ich habe es so verstanden. Das BKW darf max. 2.000Wp haben und die bekannnten 800 W ins Hausnetz einspeisen. Die 960 Wp sind die Grenze für ein BKW mit Schukostecker, darüber hinaus (bis 2.000 Wp) wird ein berührungssicherer Stecker (z.B. Wieland) gebraucht und damit formal der Elektriker.
Beide Varianten müssen ins Markstammdatenregister als BKW.
Ich bleibe bei nein . Aber das muss jeder selber entscheiden.
Eine Batterie die du dir hinstellst ( zB. 4x LFP-Akkus in Serie a 3,2V = nom.12,8V) benötigt ein BMS. Dieses BMS kümmert sich um das Wohlbefinden der Zellen, die Grenzwert-Einhaltung und fungiert als vorletztes Sicherheitsglied. Zudem kannst du das BMS auslesen, unteranderem mit HA und erfährst so auch den Ladestand (SoC).
Nimmst du nun eine zweite und dritte Batterie dazu, dann hast du nun mehrere BMS(e) mit unterschiedlichen Ladestand (SoC) aussagen. Nun benötigst du ein weiteres Glied welchen den gesamten Strom misst der in deine Batteriebank fliest und dir so einen ges.SoC liefert. Ausnahme, es gibt BMS(e) die miteinander sprechen können und so als eine Batterie “auftreten” (Inverser-BMS).
Was ich noch mitgeben würde:
Ladestrom/Entladestrom muss sich nach der Batterie richten können die als erstes an den eingestellten Grenzwert (BMS) kommt.
Tragfähigkeit der Leitungen, Sicherungen (Trennvermögen bei LFP unbedingt beachten) usw.
Wenn mehrere Ladegeräte/Entladegeräte zum Einsatz kommen, diese müssen den parallelen Betrieb auch können.
allg. BMS-Strommessung ist nicht wirklich der Hit. Empfehlung Victron Shunt
Anregung:
Setzt dich mal mit dem Gedanken (+Taschenrechner) auseinander ein 48V System zu verwenden und mit einem effizienten DC/DC-Wandler (MeanWell/Victron) die 12V(+Spannungsabfall) in den Garten zu schicken.