hab seit 3 Wohen ein Balkonkraftwerk, was fleißig Strom erzeugt. Wir verbrauchen über den Tag verteilt auch etwas 50% vom erzeugten Strom selbst, soweit so gut. Jetzt spiele ich mit dem Gedanken, mir einen kleinen Speicher anzulegen, z.B. Indevolt BK1600. Der kann bidirektional Laden und hat eine HA Integration.
An meinem Stromzähle habe ich einen bitshare SML Reader installiert, darüber kann ich auslesen, wann ich Einspeisung habe.
Der Speicher soll im Haus stehen, nicht am Wechselrichter angeschlossen. Wenn ich das richtig verstehe, müsste ich den aktuellen Verbrauch am Zähler abfragen, sobald der negativ ist (Einspeisung), dann müsste ich dem Speicher sagen, er soll sich aufladen.
Wie sage ich dem Speicher, dass er sich entladen soll, wenn z.B. keine Sonne mehr scheint?
Hast du dir mal den Marstek Venus A angeschaut? Der kommuniziert direkt mit dem Bitshake, wenn du da ein Image und ein Script, am besten das Ecotracker Script, von Ottelo drauf machst. Dann musst du keine Klimmzüge mit HA machen. Vor allem funktioniert die Regelung auch noch, wenn HA mal ausfällt.
Der Indevolt BK1600 unterstützt ja direkt einen Shelly Pro 3EM. Ich würde den zum Auslesen des Stromverbrauchs verwenden. Dann brauchst du nach der Verknüpfung ansonsten nichts mehr einzustellen.
Ich selbst nutze eine Anker Solix Solarbank 2 AC, die super mit dem Shelly Pro 3EM harmoniert.
Hab gerade geschaut, der Shelly kostet dann auch noch mal 170€… dazu dann noch der Einbau. Wir leben hier nur in einer Mietwohnung, und das auch noch befristet, da will ich eigentlich nicht so einen Aufwand betreiben.
Bei manchen Speichen kann man auch einen IR Meßkopf am Zähler für die Nulleinspeisung nutzen.
Bei meinem Ecoflow Stream geht z.B die Verknüpfung mit einem Tibber Pulse
ich betreibe seit drei Jahren ein Balkonkraftwerk und seit dem es sich amortisiert hat, werden die Gedanken für einen Speicher immer Größer. Warum verschenken, wenn nicht selber nutzen? Jedoch geht meine Rechnung nicht wirklich sinnvoll auf - aber vielleicht habe ich auch einen Denkfehler:
Ich tracke meine Verbrauchswerte monatlich, so dass sich für die letzten drei Jahre ein Wert von ca. 31 % an Einspeisung ergeben hat. Natürlich variiert dieser Wert über das Jahr verteilt, aber die Jahre zeigen im Mittel den gleichen Wert. Bei durchschnittlich 700 kWh produziertem Strom im Jahr ergeben sich grob 220 kWh, die man retten könnte. Bei einem Durchschnittspreis von 0,25 Euro pro kWh sind das knappe 50 Euro im Jahr, sofern ich alles wirklich erwischen würde. Der Marstek Speicher B2500 liegt bei knapp 300 Euro. Da stelle ich mir die Frage, hält das Ding auch mindestens 6 Jahre, damit ich annähernd die Kosten wieder drin habe?
Danke für die Erfahrungswerte!! Meine Datenbasis ist noch nicht so ausführlich
Soweit ich das gesehen habe, hast du 10 Jahre Garantie bei den meisten Speichern, von daher bist du im Schadenfall relativ safe. Da ich nur 900 Wp habe, wäre der Speicher eh nur im Sommer sinnvoll. Im Winter geht alles für die Wärmepumpe drauf.
Was man eventuell noch berücksichtigen könnte, wären dynamische Stromtarife. D.h. zusätzlich laden wenn der Strom günstig ist. Und abends alles verbrauchen. Dann macht ein größerer Speicher vvllt wieder Sinn. Aber auch hier wäre der ROI erst nach mehreren Jahren. Und da wir hier in 4,5 Jahren wieder rausmüssen, machts bei mir wenig Sinn.
Daruf wirds wohl hinauslaufen. Waschmaschine und Spüler einfach zur Mittagszeit anmachen, dann sollte ich einen hohen Teil der Energie selbst verbrauchen können.
Allerdings macht es schon ne Menge Spass, zu versuchen, das Optimum aus der Anlage rauszuholen