Die Verluste Speichern / Entladen Akku sind andere als Direktverbrauch Solar.. also direkte Abnahme / Verbrauch. Speicher sind meistens Effizienter als “Lieferant” da sie gleichmäßig liefern und kein MPTT da rumfuhrwerken muss. Daher sieht SFML (und sein Schöpfer) Akkus als Kernbestandteil einer sinnvollen Energienutzung.
Der Effizienteste Weg ist: Akku Vollhauen, und leeren.. also so gut wie überhaupt kein Direktverbrauch. Einige Hersteller haben das auch erkannt und da ist der Akku “technisch” zwischen Solar und WR.. Ich glaube Mastek macht das so oder Maxxisun.. SFML versucht hier zu helfen / unterstützen durch Smartcharge in dem es die Akkunutzung optimiert und durch S-Plus den Eigenverbrauch so hoch wie möglich hält, damit so wenig wie möglich durch Mppt und Co gedrosselt werde muss… DENN: WR im Teilastbereich haben eine dramatisch schlechtere Leistungskurve als wenn sie unter Volllast arbeiten.
Da in DE die AC-Seite bei BKW und einigen Großanlagen gedrosselt ist, also der Mptt abgeregelt wird.. ist es besser " Vollgas in den Akku" - der nicht an Grenzen gebunden ist Anker z.B. bis zu 3800Watt und dann später geregelt entladen.. das bringt einen deutlich höheren Wirkungsgrad.. wie gesagt einige Hersteller reagiere darauf und bauen es intern genauso..
Was bedarf es also: Eine Analyse wieviel verbraucht der Besitzer an Engergie und dann den Akku intelligent zu nutzen.. er MUSS leer.. damit er am folgenden Tag wie “Vollgas” geladen werden kann und die MPPT nicht drosseln.. aber dafür braucht es eben eine AI (z.B. Hubble)
Aber ich weiß, das sich viele darüber überhaupt keine Gedanken machen und nicht das Prinzip und wie es funktioniert verstehen.. Da sind wir wieder bei dem Punkt " Es passiert soviel mehr im Code als man augenscheinlich sieht"
FunFact:
In bestimmten Situationen ist es sogar effizienter den Akku aus dem Netz zu laden (dynamische Tarife) als überhaupt Solar-Ernergie zu nutzen klingt verrückt ist aber so. Da die Umwandlungsverluste AC / DC um aus dem Netz zu speichern geringer sind als abgeregelte MPTT.. wir hatten das dieser Jahr schon ein paar mal, als der Strom negative Preise hatte. Das ist besonders im Herbst (Sturm) spannend. da kann unter umständen die Erzeugung von Strom via der eigenen Solaranlage teuerer sein als negativen Strom zu laden..! - Achtung das gilt natürlich nur bedingt bis überhaupt nicht bei Großanlagen sondern ich spreche in diesem speziellen Fall von BKW!
Zendure, Anker,.. haben das erkannt und bieten riesige Speicherlösungen an von z.T. bis zu 32 kWh für einen Apfel und ein Ei.. die Idee.. es braucht keine Solaranlage, wenn man intelligent die Akkus lädt und entlädt (dynamischer Tarif) und sich die Kosten für Paneel, Halterungen, Kabel spart.. so ist günstiger Strom auch für Häuser / Wohnungen möglich wo man KEINE PV-Anlage installieren kann.. das wird auch der nächste “Heiße Sch***” .. Dynamischer Tarif mit xyz kWh Speicher oder Community-Speicher..
ja in der Tat habe ich mir hier noch nie Gedanken drüber gemacht, da ich eine “richtige” PV Anlage habe. Da wird nichts gedrosselt und wenn ich will gehen 7,2kW ins Stromnetz…
Da ist es defnitiv nicht effizienter erst alles in den Akku zu schieben und dann dann wieder raus zu holen.
Wenn abgeregelt werden müsste sieht die Sache schon anders aus… Aber bevor ich drossel schiebe ich ins E-Auto…
Auch dynmaische Tarife ergeben für mich kaum Sinn, da diese immer dann günstig sind wenn ich selber Strom habe und teuer sind wenn ich welchen brauche. Höchstens einen Nachtstromtarif könnte sich noch zum E-Auto laden lohnen. Aber diese gibt es nicht so viele und einige machen es so kompliziert dass es mir nicht Wert ist (Intelligent Octopus). Strom ist halt mit 22Cent zu günstig dafür.
Edit:
Meine Anlage hat seit bestehen 24,066MWh PV (DC) eingefangen aus denen dann 21,709MWh AC geworden sind. Macht einen Wirkungsgrad von >90%. Hubble meldet derzeit grob 95,7%
Das wäre mal eine Idee für ein Startup " Entwicklung von Speichersystemen für private Großanlagen die kostengünstig sind und mit max Leistung des WR in den Akku laden können".. ich finde den Ansatz wirklich deutlich effizienter… DC direkt in en Akku und dann gezielte Einspeisung.. zum Beispiel auf Sand-Basis wie in Finnland.. da kann nichts brennen und es ist günstig… hmm mal schauen
der Wert wird nicht von STATS erzeugt. STATS liest den von dir ausgewählten Leistungssensor aus und der Code rechnet dessen Werte über die Zeit von Watt in kWh um. → mehr passiert da nicht.
Bitte prüfe in der STATS-Konfiguration besonders diese beiden Felder:
Smartmeter Bezug (W): Hier muss der aktuelle Netzbezug als Leistung in Watt eingetragen sein. Bei Einspeisung sollte dieser Sensor 0 W anzeigen.
Zusätzliche Netzenergie heute (kWh): Dieses Feld sollte normalerweise leer bleiben. Es ist nur für besondere Fälle gedacht und darf ausschließlich einen Tageswert liefern, der jede Nacht wieder bei 0 beginnt. Ein Gesamt- oder Jahreszähler würde genau so einen großen Ausreißer verursachen.
Solarzellen (DC) > Wechselrichter > AC Umwandlung AKKU > AC/DC Umwandlung um im Akku zu speichern > DC/AC Umwandlung für Einspeisung..
Das ist natürlich ein Problem, da du mehrfache Umwandlungsverluste DC/ AC - AC/DC - DC/AC hast, inclusive Abriegelung am WR auf 800W max Egal ob noch mehr gehen würde.
Hier haben wir also einen Edge-Case an dem der Energiefluss fast nicht zu berechnen ist und die Verluste am Wirkungsgrad je nach Auslastung bis zu 25% liegen. Was Du machen kannst, ist die Kette Ignorieren und zu basteln, Du wirst aber niemals eine 100% Aussage bekommen - nur einen Richtwert.
Also DC ist bei Dir ja auch immer begrenzt ja nach Lastkurve / Verlustkurve des 1.WR. vermutlich kannst Du egal wieviele kWP du installierst es wird nie mehr als 800W + Umwandlungsverluste abgenommen werden können. Der Mppt wird also ständig begrenzen und der WR im Teillastbereich arbeiten.
Vermutlich wirst du über einen Peak von vielleicht 900W niemals herauskommen, bzw dem Maximalen AC-Ausgang + WR Verluste.
oder hat dein WR einen Override das er mit mehr als 800W an AC in einen Stecker Akku einspeisen kann?
Kannst Du bitte einen extra Thread dafür eröffnen, da mit wir das öffentlich lösen können - für ähnliche Konfigurationen.. das wird umfangreicher
Das ist ja genau der Punkt… Egal wie viel die Solarzellen theoretisch leisten „könnten“, der MPPT begrenzt immer auf 800 + x Watt.
Hier liegt ein fundamentaler Unterschied zu „klassischen“ Anlagen: Anker (z. B.) kann maximal 4.400 Watt „abnehmen“ – 3.600 Watt direkt in den Akku und 800 Watt Richtung AC. Erst dann begrenzt der MPPT. Das ist ein wichtiger und grundlegender Unterschied.
Bei einer „klassischen“ und gut konfigurierten Akku-vs.-kWp-Anlage drosselt der MPPT fast niemals, was den Wirkungsgrad nach oben treibt. Zudem entstehen keine unnötigen Wandlerverluste, da der Solarstrom (DC) direkt in den Akku fließt. Bei solchen Konfigurationen ist der SoC (Ladezustand) der limitierende Faktor – also dass der Akku „voll“ ist. Erst dann begrenzt der MPPT („Nulleinspeisung“, „Max-Einspeisung“ oder „Bedarf“).
Da du weißt, dass bei dir für 820 Watt AC etwa 861 Watt DC benötigt werden, ergibt sich hier ein Verlust von etwa 5 % zwischen DC-Solarzelle und AC-Ausgang am Wechselrichter.
Das heißt, du müsstest ein Template bauen, das das berücksichtigt. Aber das ist nur ein Näherungswert – es sei denn, du berechnest den Verlust dynamisch, da Wechselrichter je nach Auslastung unterschiedliche Verluste aufweisen. Das wäre eine Möglichkeit.
ah ja,
du hattest deinen Beitrag mehrmals Editiert, da ist einiges untergegangen.
Ich kann es leider nicht ändern, das es so ist.
Ich bin am Überlegen, den Akku aus der ganzen Berechnung raus zu nehmen.
Aber für mein Verständnis bleibt Solar → Haus weiterhin AC
Da, im Haus ja kein DC verwendet wird.
Aber du hat ja recht.
Ich kann dir kein Rezept zur Lösung des Problems geben.
Noch schlimmer ist es bei EcoFlow und seinen „dezentralen Speichern“, die irgendwo im Haus stehen. Auch hier ist der AC-Output am Wechselrichter der limitierende Faktor.
Gedankenspiel EcoFlow: 2.000 Wp Modulleistung + 2 dezentrale Speicher (z. B. an Waschmaschine und Kühltruhe).
Der Ertrag wird auf max. 800 W AC gedrosselt und dieser teilt sich dann noch auf in den aktuellen Bedarf und das Laden der dezentralen Speicher… Der Wechselrichter lädt den Akku also über die Hausinstallation, und die ist in Deutschland auf eine Einspeisung von 800 W begrenzt.
Daher ein wichtiger Tipp:
Speicher sollten immer und grundsätzlich direkt am Wechselrichter hängen und niemals an dessen AC-Ausgang. Zudem sollte die maximale Direktladung des Akkus (ohne Umwege) zur installierten Solarleistung passen.
Wenn man die Königsklasse möchte, sollte der Akku noch vor dem Wechselrichter hängen, einen eigenen MPPT haben und nur DC an den Wechselrichter liefern. Ich denke, Maxxisun und Marstek machen das so – ich weiß es aber nicht genau. Bin kein Solarteur… und das ist OT.
Habe mir das gerade mal angeschaut.
Der Templatesensor “Hausverbrauch ohne Netzladen für stats” geht für ganze kurze Zeit immer wieder ins Negative, weil ein im template verwendeter Sensor, dies verursachte
Ich habe jetzt, den template Sensor so korrigiert dass alle negativen Werte auf null gesetzt werden. @Tom-HA Ich hoffe ich habe Dich richtig verstanden
Dann wäre es sicherlich sinnvoll solche Infos wie “keine negativen Ergebnisse inkludieren”
ins virtuelle Handbuch aufzunehmen.
Zusätzlich stand Batterieladen vom Netz auf kW. Unfassbar, mabn glaubt alle Sensoren sind inzwischen in Ordnung, aber…
die beiden Felder haben unterschiedliche Aufgaben:
Smartmeter Bezug (W) ist der gesamte Strom, der aktuell am Netzanschluss bezogen wird. Dieser Sensor ist für die Stromkostenberechnung wichtig.
Netz → Haus (W) ist nur der Anteil davon, der direkt ins Haus fließt. Eine mögliche Ladung des Akkus aus dem Netz gehört nicht dazu.
Wenn dein Akku niemals aus dem Netz geladen wird, kannst du denselben Sensor zusätzlich bei **Netz → Haus (W)**verwenden.
Wird der Akku auch aus dem Netz geladen, gilt:
Netz → Haus = Smartmeter-Bezug − Netz → Batterie
Dann benötigst Du für „Netz → Haus“ einen entsprechenden Helfer.
Wichtig: Der Bezugssensor muss beim Netzbezug positive Werte und während einer Einspeisung 0 W liefern. Falls dein Sensor „SML Power_curr“ ein gemeinsamer Sensor mit positiven und negativen Werten ist, muss er vorher in Bezug und Einspeisung getrennt werden.
Zusätzlicher Netzbezug (kWh/Tag) bitte leer lassen.
Dieses Feld wird bei einer normalen Smartmeter-Erfassung nicht benötigt. → Das ist ein Sensor zum Beispiel für Anker-Systeme, mit dem Anker Smartmeter. (Anker Smartmeter rechnet Netzladung Akku automatisch raus)
Ich arbeite gerade an dem Handbuch.. und werde dort noch einmal JEDEN Sensor mit Beispielen und wofür er ist / welche Funktion