Shelly Pro EM-50 liefert falsche (negative) Werte

Hallo zusammen,

ich habe vor einer Weile einen Shelly Pro EM-50 verbaut, um den Stromverbrauch meiner Klimaanlage zu messen.
Im ausgeschalteten Zustand zieht die Klimaanlage zyklisch einige Watt im zweistelligen Bereich und dann wieder sehr wenig (einstellig). Nun ist mir aufgefallen, dass immer dann, wenn sie gerade wenig verbraucht, der Shelly Pro EM-50 einen negativen Wert sieht! Also eine Einspeisung!

Das ist natürlich quatsch. Woran liegt das? Und wie kann ich das korrigieren?

Sprechen wir hier ernsthaft über die 3 - 4 Watt? Weiss nicht… Toleranz?

Naja, summiert sich halt schon:


template:
  - sensor:
      - name: "Shelly EM korrigiert"
        unit_of_measurement: "W"
        state: >
          {% set v = states('sensor.shelly_em_power') | float(0) %}
          {{ 0 if v < 0 else v }}

Damit solltest Du einen Sensor haben der nicht negativ wird.

Das funktioniert für die Watt-Anzeige sehr gut. Wenn aber die kWh-Werte auch korrigiert werden sollen, muss noch zusätzlich ein Riemann-Integral-Sensor angelegt werden, der aus diesem bereinigten Leistungswert einen bereinigten Energiewert berechnet.

Die Frage ist aber, ob die eine kWh, die dort als Pseudo-Einspeisung angegeben wird, den Aufwand rechtfertigt, oder ob man sie nicht besser ignoriert. Wieso es bei dem EM50 dort zu so einem Überschwing-Verhalten kommt, ist zwar trotzdem unklar und wie von @tarag vermutet innerhalb der Messtoleranz, aber es stellt sich wirklich die Frage nach der Relevanz.

Ich hatte zuvor einen Tasmota 30a breaker im Einsatz. Wenn der kalibriert war, war er richtig gut und hat auch bei kleinen Leistungen funktioniert. Gut, negative Werte kann der nicht. Brauche ich ja auch nicht.

Ich habe ihn durch den Shelly Pro EM-50 ersetzt, da mir nicht geheuer war, so hohe Ströme durch so ein gerät zu leiten. Das Relais brauche ich auch nicht. Das nervigste war aber, dass er die Kalibrierung nicht dauerhaft (stromlos) gespeichert hat und dann sehr große Abweichungen hat.

Ich hätte nicht gedacht, dass der Schelly so daneben liegt. Klar, zwei drei Watt ist in der Toleranz. Finde ich auch nicht so schlimm. Mich stört am meisten, dass er eine Einspeisung erkennt, wo keine ist.

Ich schreibe mal den Support an. Wäre sinnvoll, wenn man in der Konfig einen Haken setzen könnte, dass Einspeisung gar nicht möglich ist.

@FabianG Ich habe exakt das gleich “Problem” bzw. eigentlich ist es ja nur ein Phänomen, welches aber doch irgendwie störend ist, da es über längere Zeiträume die Statistiken verfälscht. Wenn meine Klimananlage (LG) ausgeschaltet ist, habe ich eigentlich dauerhaft “Einspeise”-Werte" von -5/-6 Watt (Shelly Pro EM 50). Teilweise aber auch ein Wechsel zwischen +20 und -5 Watt. Hat Deine Nachfrage beim Shelly Support etwas beracht?

Naja, der Support hat mir erst mal unterstellt, dass ich was falsch verkabelt habe. :neutral_face:

Dann sollte ich meinen Vorschlag auf der entsprechenden Seite einreichen.

Vielen Dank für Ihren Vorschlag!

Bitte hinterlassen Sie uns eine Anfrage in folgendem Formular - Geräte- und Funktionsanfragen

Unsere Entwickler werden sich das ansehen und Ihren Vorschlag bei zukünftigen Entwicklungen berücksichtigen!

Mit freundlichen Grüßen,

Shelly Support Team

Das hab ich gemacht und seither nix mehr gehört. :confused:

@FabianG Beim Kundensupport sind dann doch alle Firmen (mehr oder weniger) gleich und es passiert einfach nichts :slight_smile:

Schade, dann wird man wohl damit leben müssen … seid drei Tagen hat meine Klimaanlage anscheinend dauerhaft einen Verbrauch von 20-25 Watt wenn sie ausgeschaltet ist. Das verfälscht die Werte über das Jahr gesehen leider schon ziemlich :frowning: