Shelly Pro 3EM ... welches Modell (warum) nehmen?

Moin,
ich bin über das Angebot ein wenig verwirrt und möchte keinen Kauffehler machen…
Ich wohne in einem Altbau mit minimal- Elektrik, werde also “alles” neu machen müssen.
Den alten “Sicherungskasten” kann ich gerne mal fotografieren, ob wohl er nach dem
Austausch des Drehstromzählers schon neuwertiger aussieht, als es die teilweise
noch funktionierenden Schmelzsicherungen, die man irgendwie einschrauben muß, sind.

Ja, der neue Sicherungskasten steht hier schon.
Ja, die alten Pfannen haben ihre Schuldigkeit getan
und kommen runter… werden dann aber wohl gegen
Dachbleche ausgetauscht, auf denen man ein Einlege-
System für die OST- / West- PV einfacher montieren kann.

Das ganze soll / wird als Insel- PV laufen.

Wenn wir hier aber mit Schritt A oder B beginnen,
eins von beiden ist der Sicherungskasten, dann sollte
da eben auch so etwas wie Schelly 3 PM rein umd den
Stromverbrauch überwachen… den Eigenverbrauch aus
einem Speicher so abgeben, daß der Bezug “gen 0” geht
und die Einspeisung nicht über 800 Watt liegt… man also
einfach “unter dem Radar” bleibt…

Heizung wird über Split- Klima gelöst und die alte Oel-
Heizung bleibt als backup- Lösung erhalten… bis das
Vertrauen in Warmwasser und Heizung ohne Oel eben
da ist und sicher funktioniert.

Maximal mögliche Ausbaustufe wären 30kwp,
die dann auch das erste von vielleicht E-Autos
mit füttern kann…

Bestimmt bin ich der erste mit so einer Idee…
:wink:

Also hoffentlich nicht die zu dumme Frage:
Welcher Shelly zur Verbrauchtserfassung / Steuerung benötige ich?

Offiziell und gefördert wird das hier nie gelöst werden,
weil ich ein nach aktueller Norm gedämmtes neues Dach,
d.h. die Armortisierung nicht mehr erleben werde.

Im Gegenteil: Wenn die Idee funktionieren wird haben
schon einige Bekannte / Nachbarn für Ihre Altbauten
sehr großes Interesse gezeigt.

Hallo,

Insel PV würde ja bedeuten, das keine Verbindung zum Stromnetz besteht. Ich befürchte das wirst du in Deutschland wegen dem Wetter nicht ganzjährig hin bekommen.

Also wirst du vermutlich ganz normal am Stromnetz bleiben und eine normale PV Anlage mit Speicher betreiben. Mit 30KWP wäre das sicher keine Anlage die man als Laie einfach so auf das Dach montiert.
Ein Wechselrichter in der Größe hat sicher ein geschlossenes System das keinen Shelly verwendet.

Ich befürchte, das du da zuerst etwas genauer definieren musst, was du vorhast, bevor du dich mit den Details beschäftigst.

Ein Shelly 3pm kann dir den genauen Verbrauch anzeigen und ist mit vielen Systemen kompatibel. Die Einbindung in Home Assistant läuft problemlos. Wenn du nur tracken möchtest, wie sich dein Verbrauch verhält, um daraus Rückschlüsse auf die notwendige PV Anlage zu ziehen, ist das sicher ein vernünftiger und kostengünstiger Anfang.

Vielleicht schaust du dir mal den SunEnergyXT 500 an. Der ist mit dem Shelly kompatibel und könnte deinen Anforderungen entsprechen.

@FrankBartling hat ja schon auf einige Punkte hingewiesen und ich würde Dir empfehlen Dich erst einmal noch ein weniger schlauer über das zu machen was Dir da gerade so im Kopf “herumschwirrt”. :slightly_smiling_face: Da gibt es nämlich einige Punkte an denen man merkt das Dir da noch so einiges an Wissen fehlt. Was ja auch durchaus normal ist oder sein kann.

Den wichtigsten Punkt hat @FrankBartling ja bereits genannt: Unter einer Insel-PV versteht man üblicherweise eine PV-Anlage die eben keinerlei Verbindung in das öffentliche Stromnetz von Deinem Netzbetreiber hat. Ergo brauchst Du in dem Fall gar nicht über Deinen “Sicherungskasten” und irgendeinen Shelly Pro 3EM nachdenken.

Unter welchen Radar? Auch wenn Du nur ein BKW mit 800 Watt betreiben wolltest oder würdest, wärst Du verpflichtet dies beim Marktstammdatenregister anzumelden und somit würde automatisch auch Dein Netzbetreiber darüber informiert. Wenn Du diese Anmeldung (Eintragung) beim Marktstammdatenregister nicht machen solltest oder wolltest und auch wenn die Einspeisung in das öffentliche Stromnetz dann unter 800 Watt liegen würde, könnte - nicht müsste - das Deinen Energieversorger und dem Netzbetreiber dann ggf. irgendwann auch auffallen, eben weil Du vielleicht auf einmal z.B. 500 kWh weniger Strom im Jahr verbrauchst, als es durchschnittlich in den letzten Jahren vielleicht der Fall war.

Ob man dann wirklich so “mutig” ist da eine große PV-Anlage mit 10, 20 oder noch mehr kWp als “Guerilla-PV-Anlage” zu betreiben muss natürlich jeder selber wissen. Ja machen kann man viel und manche Leute machen das vielleicht auch so, :rofl: aber z.B. ich selber würde so etwas nie machen. Gibt einfach nur “schlaflose Nächte” :slightly_smiling_face: und ein “böser Nachbarn” wartet vielleicht nur darauf mir “eins auswischen” zu können. Und sei es einfach nur aus Neid. :rofl:

Wie Du das dann in der Praxis realisieren wolltest, sprich im Falle eines Falles wieder zurück auf die Ölheizung zu wechseln, ist mir zwar auch ein Rätsel, aber das soll hier ja kein Thema sein. :slightly_smiling_face:

VG Jim

Hallo,
das hier ist nun mein erster Versuch
in dieser Foren- Software- Lösung
zu Antworten - wenn das Ergebnis
beim ersten mal nicht so ist, wie
es sein sollte / ich mir das in etwa
vorgestellt habe… sorry.

Nagel mich bitte nicht auf die, wenn es eine andere Definition für das gibt,
was ich vorhabe… auf die exakte / genauere / “bessere” Bezeichnung fest.

Wie dann im Detail das gelöst wird… da bin ich formatfrei :wink:
Ich liefere das noch nach, bin aber auch für Vorschläge dankbar.

Ich werde es auf jeden Fall so aufbauen, daß der Ausbau auf “max” möglich ist.
Ob die Stufe 1 nun gleich 30 Kwp wird, vermute ich eher weniger.

Der Plan verändert sich dank der inzwischen möglichen Lösungen.
Der Einstieg in den Umbau ist dabei die Hürde, die einem erlaubt,
inzwischen über doch ganz andere Lösungen nachzudenken und
eben in der Zeit auch Kohle anzusparen. Inzwischen drohen aber
auch die Kosten für Strom und Oel zum handeln, da der Break von
Energie Einkauf zu den gefallenen Kosten für PV- Bauteile erreicht ist.

Ich habe den Sicherungskasten hier bereits stehen
und einen Elektriker, der leider aus gesundheitlichen
Gründen pausieren muß(te). Gleichzeitig habe ich
hier ein so altes Dach, das mir kein Dachdecker ohne
komplette Instandsetzung mit PV- belegen würde.
Es sind halt viele Neben- Baustellen, die zu
“besonderem Handeln” verleiten oder mir die
Sonderwege als Lösung über lassen…

Würde hier so zu weit führen.

Die ursprüngliche Frage hier ist zunächst,
welche der Shelly 3pm man nehmen sollte….


entweder … z.B. Shelly Pro 3EM - 3CT63,
oder …………… Shelly 3EM-63W Gen3
oder …………… Shelly 3EM-63T Gen3
oder SHELLY Energiezähler Pro 3EM-3CT63

Hier frage ich mich halt, welches Modell für wen
warum am besten geeignet ist, wenn Shelly ja
die verschiedenen Modelle nebeneinander
weiter anbietet und kein Nachfolgemodell
den Vorgänger ersetzt / verdrängt hat…

Was hier als erstes wohl passieren wird:
Den Dachstuhl von den früher mal mit
Zement verstrichenen Pfannen befreien
und statt dessen Dachbleche verlegen..
um so das Gewicht der Pfannen einzusparen,
für das dann mit einem auf Blech montierbaren
Einlegesystem die PV - Anlage auf das Dach darf.

Das ist nicht ganz der übliche aber gangbare Weg.

Hallo,
aktuell sind drei Shelly Energiemessgeräte die für dich infrage kommen würden auf der Shelly Homepage:

  • Shelly PRO 3EM 120A V2
  • Shelly PRO 3EM 120A
  • Shelly PRO 3EM 400
Merkmal Shelly Pro 3EM 120A V2 Shelly Pro 3EM 120A Shelly Pro 3EM 400A
Erscheinungsjahr 2025/2026 2023 2025
Stromwandler 3 × 120 A 3 × 120 A 3 × 400 A
Max. messbarer Strom 120 A je Phase 120 A je Phase 400 A je Phase
1-/3-Phasen-Messung :white_check_mark: :white_check_mark: :white_check_mark:
Messgenauigkeit ±1 % ±1 % ±1 %
4-Quadranten-Messung :white_check_mark: :white_check_mark: :white_check_mark:
PV-/Einspeisemessung :white_check_mark: :white_check_mark: :white_check_mark:
Ethernet (LAN) :white_check_mark: :white_check_mark: :white_check_mark:
WLAN 2,4 + 5 GHz 2,4 GHz 2,4 + 5 GHz
Bluetooth :white_check_mark: :white_check_mark: :white_check_mark:
MQTT :white_check_mark: :white_check_mark: :white_check_mark:
Modbus TCP :white_check_mark: :white_check_mark: :white_check_mark:
WebSocket / REST API :white_check_mark: :white_check_mark: :white_check_mark:
mJS-Skripte :white_check_mark: :white_check_mark: :white_check_mark:
Lokaler Datenspeicher 60 Tage 60 Tage 60 Tage
DIN-Schienenmontage :white_check_mark: :white_check_mark: :white_check_mark:
Optionales Schalt-Add-on :white_check_mark: :white_check_mark: :white_check_mark:
Aktuell typischer Preis ca. 80 € ca. 140 € ca. 200 €

400A wirst du nicht brauchen. Du kannst dich also zwischen den Shelly Pro 3EM 120A V1 und V2 entscheiden.

Ich würde heute die V2 nehmen, weil da die aktuellere Hardware verbaut ist.

Der Shelly Pro 3EM-3CT63 ist baugleich mit dem Shelly Pro 3EM 120A V2. Die unterscheiden sich nur durch die unterschiedlichen Stromwandler:

Achte drauf, welchen Stromwandler du verwenden kannst. Es gibt zwei Versionen. Als Block (Shelly Pro 3EM-3CT63) oder einzeln (Shelly Pro 3EM 120A V2). Da musst du mal schauen, was bei dir besser passt:


Es gibt noch weitere Geräte von Shelly, aber nur die PRO 3EM Geräte sind mit vielen Fremdherstellern (Solar Wechselrichtern etc. ) kompatibel.

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Insel-PV: Einspruch.

Zumindest hier in der Schweiz ist die Definition einer Insel-PV so, dass sie zusammen mit dem Strom-Lieferanten läuft, also in Phase (synchronisiert) mit dem Strom-Lieferanten - unabhängig davon, ob Rückgespiesen wird oder nicht, dass also, wenn nötig, durchaus zusätzliche Energie vom Strom-Lieferanten bezogen werden kann.

Wenn dann aber das Netz des Strom-Lieferanten ausfällt, wird (physisch) getrennt und die Insel-Lösung läuft unterbruchsfrei weiter (solange es reicht).

Das heisst, eine Insel-Lösung ist hier per Definition keine permanent getrennte Angelegenheit, sondern eine Lösung, welche bei Ausfall des Strom-Lieferanten weiterläuft in eigener 50Hz-Frequenz (welche dann aber unweigerlich abweicht zum Strom-Lieferanten).

Wenn dann der Strom-Lieferanten wieder da ist, mss die Insel-Lösung runtergefahren, die Trennung aufgehoben und die eigenenen PV-Systeme neu synchronisiert wieder hochgefahren werden.

Moin

In der Schweiz ist ja vieles anders, :slightly_smiling_face: aber wenn ich mal per Google danach suche was man in der Schweiz unter einer Insel-PV versteht, dann lese ich auf allen möglichen Schweizer Webseiten das gleiche wie der Begriff auch in Deutschland definiert ist, bzw. benutzt wird. Sprich vollkommen unabhängig von dem öffentlichen Stromnetz. Bsp.:

Die Insel-Solaranlage ist ein System, das komplett unabhängig vom öffentlichen Stromnetz betrieben wird.

Solar Inselanlagen, netzunabhängige, autarke, autonome oder Off-grid-Systeme sind festinstallierte oder mobile Anlagen zur Stromversorgung. Autonome Solaranlagen werden dort eingesetzt, wo der Anschluss an das Stromnetz nicht möglich oder nicht wirtschaftlich ist.

Inselanlagen (auch „Off-Grid-Systeme“ genannt) ermöglichen die vollständige Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz.

Usw.

VG Jim

Es stimmt, ich war unpräzise.

Generell heist Inselbetrieb unabhängig, aber nicht zwingend abgekoppelt vom Strom-Lieferant.

Quelle: Swiss-Solar

Die subkategorien des Inselbetriebes heissen dann Notstrom-Betrieb oder Ersatzstrom-Betrieb.

Meine Terminologie-Kenntnisse habe ich vom Ausbau meines Kollegen - da haben die Spezis eben genau immer von der Fähigkeit zum Inselbetrieb im Falle eines Stromausfalles gesprochen.

Und, gemäss deren Aussagen, sind die meisten der in der CH installierten Anlagen nicht Inselbetriebs-tauglich, dh. bei Stromausfall ist fertig.
Und: viele Anlagen liefern in der Schweiz auch nicht genügend Energie (24x7x365) für einen reinen Inselbetrieb - besonders wenn eine WP für die Heizung mit im Spiel ist).
Meine WP benötigte im Januar bei -4C bis -10C durch die Nacht, also zwischen 16h und 10h irgendwo um die 10kWh, von 10h bis 16h dann etwa 6kWh für WW und Heizung - das muss eine abgekoppelte Insellösung dann jeden Tag bringen.

Ich wollte aber nicht prinzipiell besserwisserisch sein mit meinem Einwurf, sondern lediglich darauf hinweisen, dass Insellösungen nicht zwingend komplett vom Strom-Lieferanten abgekoppelt sein müssen - und es sinnvollerweise auch nicht sein müssen - und dass man sich eine komplett abgekoppelte Lösung gut überlegen muss.

Alles gut und das gleiche gilt auch für mich. :slightly_smiling_face: Aber lies Dir den Text in Deinem Screenshot vielleicht noch einmal genau durch. :wink: Da steht:

“Die speziell für den sogenannten “Inselbetrieb” entwickelten Hybrid-Wechselrichter ermöglichen einen weiteren Betrieb, selbst ohne Verbindung zum Netz.”

Übersetzt heißt das: Keine Verbindung zum Netz = Inselbetrieb
Nur das diese Hybrid-Wechselrichter eben beides ermöglichen. D.h. sowohl einen Betrieb mit der Verbindung in das öffentliche Stromnetz, als auch einen Betrieb ohne eine aktivierte Verbindung in das öffentliche Stromnetz und somit eben dann als/im Inselbetrieb.

Doch weil es ansonsten eben keine Insel-PV mehr ist, sondern die “Insel” eine “Landverbindung” in Form der Leitung in das öffentliche Stromnetz hat.

Korrekt :slightly_smiling_face:

Aber mal unabhängig davon ist das für @w_W ja wohl eh nicht relevant, weil er ja offensichtlich die geplante PV-Anlage dann über seinen “Sicherungskasten” und Stromzähler laufen lassen will, weil er die beiden Dinge ja erwähnt hat

und auch davon

die Rede war.

VG Jim

Erst einmal Danke für die Antworten und Stichworte.
So mit den Auflockerungen der strikten Definition der
Insel- PV- Lösung wollte ich meine Wunschvorstellung
auch verstanden wissen.

Der Wechsel muß und wird statt finden.

Die Oelheizzung ist vorhanden und wird nicht demontiert.
Stattdessen wird sie hoffentlich irgendwann ab- und nicht
wieder eingeschaltet. Als Backuplösung könnte man sie
aber ja einfach wieder Einschalten… Als Antwort auf die
Frage in der zweiten Antwort, s.o.

Bei der Gelegenheit auch gleich die anderen noch fehlenden
Antworten: Ein Balkonkraftwerk, 90° senkrecht am Südgiebel
ist bereits vorhanden und natürlich auch angemeldet. Sorweit:
Alles Gut. Der dann einfachste Weg wäre, eine Solar- Anlage
zu installieren und so zu regeln, das sie nicht mehr als 600W
abgibt / einspeist und daher hinter dem Balkonkraftwwerk
erst einmal sein Schattendasein treiben wird.

Das steht als Endergebnis des Umbaus aber
nicht in Stein gemeißelt als einziger Weg fest.

“Die speziell für den sogenannten “Inselbetrieb” entwickelten Hybrid-Wechselrichter ermöglichen einen weiteren Betrieb, selbst ohne Verbindung zum Netz.”

Na, Jim,
”einen weiteren Betrieb ohne Netz” würde ich nun wirklich so verstehen, dass ein Weiterbetrieb ohne Netz möglich ist.

So wie mit Notstrom ein Weiterbetrieb von irgendwas möglich ist - nahtlos eben …

Aber offensichtlich haben wir ein unterschiedliches Sprachverständnis - lassen wir es gut sein, und ja, für das, was der TO plant, ist das irrelevant.