ich bin Stefan und fange ganz neu an mich mit dem Thema Home Assistant zu beschäftigen. Grund ist unsere Kernsarnierung und die Chance jetzt endlich vieles direkt smart zu machen.
Wir werden zusätzlich eine PV Anlage zum Einsatz bringen, auch das wird Thema werden
Ich habe gesehen, dass es in HA ein Energiedashboard gibt bei dem man alles auswerten kann.
Was emfephlt ihr mir um den gesamten Stromverbrauch des Hauses auszulesen? Ein Shelly? Ein IOmeter? (Steckdose im Sicherungskasten wäre kein Problem, der kommt eh neu …).
Im Winter möchte ich mit dem Überschuss der PV Anlage zuerst die Infrarotheizungen betreiben, diese sind App gesteuert (Smartlife bzw. Tuya). Brauche ich hier trotzdem smarte Zwischenstecker bzw. einen Shelly in der Dose oder würde das so gehen?
Reicht ein Shelly 1PM Mini Gen4 um das Licht zu steuern? Ich kann das Licht dann doch sowohl über den Taster als per App steuern, korrekt?
Macht es Sinn den Stromverbrauch des Kühlschranks separat zu überwachen?
Vielen Dank im Voraus und allen eine schöne Woche.
PS: Sollte ich wichtige Infos vergessen haben lasst es mich wissen.
Am genaueste ist es, wenn du die Werte am Stromzähler direkt ausliest. Es gibt dafür, je nach Zähler, verschiedene Möglichkeiten. Ich selber nutze diesen IR-Leser
Von dieser Sorte gibt es aber auch noch ganz viele andere.
Ob es Sinn macht, kannst wahrscheinlich nur du entscheiden. Beachten solltest du, dass es manchmal bei smarten Plugs auch zu Fehlfunktionen kommen kann, welche den Plug ungeplant ausschalten. Dies wäre bei einem Kühlschrank dann eher suboptimal. Wenn du die Leistungsaufnahme überwachen möchtest, am besten mit einem Gerät, welches den Kühlschrank nicht stromlos machen kann.
Weil @LvS21 drauf ja nicht eingegangen ist: Das hängt halt davon ab ob Du dann die PV-Anlage und die Infrarotheizungen unter HA eingebunden bekommst. Bei der Anschaffung der PV-Anlage solltest Du halt darauf achten das sich diese bei HA einbinden lässt und das möglichst lokal und nicht über irgendeine Cloud des PV-Anlagen Herstellers. Welche PV-Anlage (bzw. PV-Wechselrichter) dann für eine lokale Einbindung bei HA geeignet ist, dazu gibt es hier im Forum ja schon einige Diskussionen.
Was dann Deine Tuya Infrarotheizung betrifft: Es gibt für Tuya eine Integration über die Tuya Cloud und eine lokale Tuya Integration. Ob und wie Deine Infrarotheizung davon unterstützt wird musst Du selber klären.
Wenn Du also sowohl die PV-Anlage, als auch Deine Infrarotheizungen direkt bei HA einbinden kannst, brauchst Du halt auch keine weiteren “Hilfsmittel” ala Shelly oder Plug dafür.
Du musst ja richtig Fläche haben um im Winter Überschuss zu haben. Es gibt ja eigentlich für den normalen PV Nutzer nur 2 Zustände:
1: Ich weiß nicht wohin mit dem Strom im Sommer und
2: ich hab viel zu wenig Ertrag im Winter.
Da ist nicht wirklich Überschuss im Winter außer du hast wirklich enorm viel Fläche, was dann aber irgendwann unwirtschaftlich wird für den kleinen Privatmann. Es scheint mir aber so, als ob deine Gedankengänge noch sehr sehr früh sind, weil ein Überschuss laden ein Messgerät erfordert und da nehmen die PV Installateure auch gerne das, was sie kennen. Ich würde dir noch keine Gedanken um dieses kleine Detail machen sondern erstmal die PV planen lassen. Da wird dann auch solch ein Messgerät mit bei sein.
Ehrlich gesagt brauchst du dich mit der Konstellation mit Überschuss-Einspeisung im Winter gar nicht erst beschäftigen. Du wirst den Speicher im Winter nicht voll bekommen ! Ich plane auch gerade. Belese dich mal im PV Forum oder stell dein Setup mal dort vor und mit hoher Wahrscheinlichkeit wird man dir sagen, dass dein Batteriespeicher dir die Wirtschaftlichkeit enorm versauen wird und im Winter niemals nie voll wird. Mein Soli hat mir bei 8,5kwp einen 7kw, max 10kw Speicher vorgeschlagen. Mit 16kw stellst du dir Bauteile im Keller, die nicht genutzt werden würden oder in Sommer nie leer werden. Aber wir driften voll ab überdenke deine Strategie nochmal !
Das sehe ich auch so. Zwischen Ende November und Mitte Januar kommt so gut wie nichts rein, und unsere Anlage ist nach Süden ausgerichtet. Es gibt immer mal einzelne Tage, an denen die Sonne scheint, aber da wird der Speicher nicht voll. Und selbst wenn etwas in den Speicher geht, ist er um 20:00 Uhr schon wieder leer, da es viel zu früh dunkel wird.
Solaranlagenbetreiber benötigen eine flexible Winterzeit, in der es nicht dunkel wird
Kommt drauf an wie du dein smart Home aufbauen möchtest. Werde dir als erstes Mal im klaren wie deine Geräte kommunizieren sollen und belese dich hier im Forum. Es gibt genügend Diskussionen
Möglichkeiten wären:
Geräte über Wifi anbinden. Wird eigentlich nicht bevorzugt weil das WIFI unnötig stark belastet wird und relativ viel Strom verbraucht.
Geräte über Zigbee anbinden
Geräte mit Matter über wifi…
Geräte per Matter over Thread …
Zwave und und und
Wenn du voraussichtlich kein weiteren Spaß an smart Home entwickeln wirst und dir nur die paar Lichter reichen, werden eine Handvoll Shellys ausreichen. Alles andere erfordert mehr Geld, Geräte, Wissen, Planung und co.
Dann hast Du Glück gehabt - normalerweise checkt man die Hardware Specs. vor der Anschaffung
Noch wichtiger ist, dass Deine PV Komponenten und Alles was für PV-Überschuss benötigt ist und gesteuert werden soll, mit dem EMS Deiner Wahl kompatibel ist. Welches soll es denn werden?
Und warum werden es nur ca. 10kWp Generatorfläche? Ist das Dach so klein? Bei 10kWp verhungern große PV-Verbraucher nicht nur im Winter sondern das ganze Jahr über - speziell falls nochmal ein E-Auto, etc. kommt.
Liegt sicher im Bereich des möglichen, ist bei mir aber noch nie vorgekommen, daß sich so ein Zwischenstecker von alleine ausgeschaltet hat und ich habe seit Jahren nen billigen Neo vom Ali am Kühlschrank hängen. Einmal ist der Kühlschrank ausgegangen, als ich zufällig direkt davor stand, habs am Rasseln vom herunterfahrenden Kompressor gehört, da hatte es den Zwischenstecker aber komplett zerlegt (techn. Defekt), das kann aber bei jedem Gerät passieren, auch beim Kühlschrank selbst.
Wichtig ist, am Zwischenstecker die Kindersicherung einzuschalten und das Verhalten nach Stromausfall auf “Ein” zu stellen. Von einigen Herstellern, u.a. Shelly, gibt es auch Zwischenstecker ohne Schaltmöglichkeit, nur zum Stromverbrauch überwachen, extra für sensible Geräte wie Kühlschrank und Co..
Zum auslesen des Verbrauchs, ich nutze da den IOMeter. Hat den Vorteil: Man muss nichts basteln, läuft einfach. Ist aber eben etwas teurer.
Dein Kühlschrank: Ich wollte nur mal wissen, wie hoch der Verbrauch überhaupt ist. Habe mir einen Shelly Plug S dazu geholt. Stecker rein, und dann war ich erschrocken. Meine Kiste machte fast 20% des gesamten Strombedarfs aus. ich dachte, der sei in Ordnung, war er aber nicht mehr. Also neuen Kühlschrank gekauft, der braucht nur noch 30% des alten Gerätes. Zumindest um mal zu sehen, was verbraucht das Ding, kann es mal kurzfristig sinnvoll sein.
Du kannst einen Shelly1 pm mini Gen4 nehmen zum Schalten von Lichtern. Die kannst du nehmen bis 8A. Das sollte für Lampen reichen. Du musst aber nicht unbedingt einen Gen 4 nehmen. Du kannst auch nen Gen3 nehmen. Der kann dann kein ZigBee… wenn du die ohnehin per WLAN einbindest reicht der Gen3. Den 1 pm (der rote) brauchst du nur wenn du auch den Strom überwachen willst. Wenn das nicht nötig ist, dann reicht auch der Shelly 1 mini. (der blaue). Du kannst dann den Shelly per Shelly App, per Home Assistant, per Webbrowser oder oder oder steuern… Du kannst auch das Licht noch per Taster schalten. Geht alles…
Also ich habe nen über 30 Jahre alten, standardgroßen Siemens mit kleinem Gefrierfach und der läuft und läuft und läuft. Habe gerade mal geschaut, der hat von Ende Januar 2026 bis heute 58,26kWh verbraucht und wenn ich das auf nen Jahr hochrechne, verbraucht der sicher etwas mehr, als was aktuell im Netz empfohlen wird, nur ist die Frage, wann amortisiert sich ein Neukauf und wie lange halten die Geräte heutzutage, also wieviele vermehrte Neukäufe werden dann in Zukunft nötig sein, wenn ich so sehe, wieviele Kühlschränke meine Mutter im Laufe der Jahre neu kaufen mußte, weil die immer wieder die Hufe hochgerissen haben, egal ob Marke oder Grabbelware.
Dazu käme bei mir noch der Aufwand, den unter der Arbeitsplatte vorzupulen (mit Silikon verklebt), dann gibt es vielleicht keinen mehr mit exakt den Maßen, so das es weiterhin mit Spülmaschine und Herd daneben passt, ne, lass mal …
Klingt nicht glaubwürdig. Wo soll denn die Energie hin ? Die grundsätzliche Technik ist seit Jahrzehnten die gleiche und ausoptimiert. Grad mal ein wenig besser Dämmung, aber ansonsten ist da nix drin - außer viel Marketing.
Hier mein 25 Jahre alter Siemens. Im Schnitt etwa 25-30 Watt Dauerverbrauch.
Was soll defekt sein wenn er ansonsten noch normal läuft ?
Thermostat kaputt → merkt man weil viel zu kalt und alles permnaennt vereist
Tür schließt nicht/Dichtungen kaputt → das sieht man mit nacktem Auge, außerdem würde er vereisen
Alles andere würde IMHO dazu führen das er gar nicht kühlt → merkt man spätestens wenn man as nächste Bier rausholt.-
Der hatte sich nie abgeschaltet, lief immer volle Pulle durch, machte 185W im Dauerlauf. Der Neue schaltet ab, und wenn er an ist, zieht er 55W. Ist doch wohl Grund genug?