Schlüssel zu lang für NUKI

Moin, ich bin neu in der Community und dachte hier gibt es bestimmt ein paar schlaue Köpfe, die mir mit dem folgenden Problem behilflich sein können.

ich habe vor mir ein Nuki (wahrscheinlich das Go) anzuschaffen, da ich mich letztens versehentlich ausgesperrt habe. Jetzt dachte ich mir, so ein Problem wird nicht erneut auftauchen mit einem guten Smartlock.

Leider habe ich schon jetzt feststellen müssen, dass mein Schlüssel wohl etwas zu lang dafür ist. Also diese von NUKI angegebenen 37 mm, die ein Schlüssel aus dem Schloss ragen darf, überschreitet. Genauer gesagt ist er etwa 41 mm lang. Das liegt an einer Öse, wo man Schlüsselringe anbringen kann. An sich wäre der Schlüssel kurz genug, wenn die Öse nicht wäre. Leider darf ich die Öse nicht entfernen, da ich in einer Mietwohnung wohne und der Schlüssel zu einer Schließanlage gehört. Was auch der Grund ist, weshalb ich auch den Schließzylinder nicht wechseln möchte. Dadurch wäre ich im Notfall ja auch einen weiteren Schlüssel am Bund angewiesen.

Weiß zufällig jemand eine gute Lösung, oder hat vielleicht selbst das gleiche Problem gehabt?
Ich habe ein bisschen gegoogelt und es scheint sog. Spacer zu geben, die man zwischen dem NUKI und dem Schloss anbringen können soll. Solche gibt es z.B. auf Etsy. Hat damit jemand Erfahrungen gemacht? Funktioniert so etwas? Es sind ja am Ende auch nur etwa 4 mm, die überbrückt werden müssen.
Oder ist das von NUKI nur sehr knapp bemessen und es passt trotzdem?

Ich würde mich super freuen, wenn mir da jemand weiterhelfen kann.

Danke im voraus :smiley:

Für das Switchbot Lock habe ich mir mal eine Abstandsplatte gedruckt.
Im Nachhinein würde ich sagen, eine einfache Platte aus Sperrholz oder Kunststoff würde es auch tun und wäre vollkommen ausreichend.
In deinem Fall 5mm.
Muss nur gut an der Tür befestigt werden. Doppelseitiges Klebeband oder noch besser Schrauben.
Zeig mal ein Foto der bisherigen Situation.

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Was soll schon passieren, wenn du die Öse entfernst? Schlimmstenfalls musst du bei Auszug aus der Wohnung die Kosten für einen neuen Schlüssel tragen.

Wenn Nuki 37 mm angibt, hast man eventuell 1 oder 2 Millimeter Toleranz, aber sicherlich nicht 4 mm.

Das kann bei einer Schließanlage sehr sehr teuer werden. Da müssen alle Schlüssel dokumentiert werden und nur der Besitzer darf einen neuen nachmachen lassen, heißt den Aufwand darf man auch noch mit zahlen.
Also sehr schlechte Idee

Ich weiß ja nicht, was bei dir “sehr, sehr teuer” ist. Ein Ersatzschlüssel für eine Schließanlage kostet 40 € bis max. 100 € und damit nicht mehr, als der Universalschließzylinder von Nuki.

Man kann auch, um Überraschungen auszuschließen, die Hausverwaltung fragen, was ein zusätzlicher Schlüssel kostet, den man bei Auszug gekürzt zurückgibt.

Genausowas würde ich mir im Prinzip auch besorgen wollen. Die, die das bei z.B. Etsy anbieten drucken einem das so, dass es um solche Verkleidungen passen soll.
Meine derzeitige Situation an der Tür sieht so aus (ohne NUKI):

Wie ich genau das anbringen würde, weiß ich nicht genau. Aber würde das denke ich ankleben, das ist am Ende das einfachste und ich muss nicht in die Tür schrauben. Wie gut hat das bei dir geklappt mit der von dir gedruckten Platte?

@HaGoDo Das kürzen bleibt wie bereits erwähnt ausgeschlossen.

Also ich würde eher den Beschlag abnehmen und durch die Erhöhungsplatte ersetzen. Dann hast du auch gleich 2 Schraublöcher. Die Platte muss dann natürlich nicht 5mm sondern eher 1cm sein, musst du eben nochmal messen.

Das hat gut geklappt, im Nachhinein halte ich es nur für vollkommen übertrieben und würde jetzt eher eine Kunstoffplatte zurechtsägen.

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Als Mieter darfst du den Schließzylinder deiner Wohnungstür auswechseln. Beim Auszug muss halt wieder der ursprüngliche rein. Da du nicht sicher nachprüfen kannst, ob weitere Schlüssel beim Vermieter oder einem Vormieter existieren, ist das Wechseln erlaubt. So wurde es bei uns mal bei einer Eigentümerversammlung erklärt.

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Das wäre auch eine Idee. Nur hab ich echt große Löcher hinter dem Beschlag. Sieht echt grausig aus. Das müsste ich kaschieren. Aber ich glaub ich probiere das mit einer gedruckten Platte mal aus. Wenn die gut angeklebt ist, sollte das ja eigentlich reichen. Oder ich lasse mir eine entsprechend große Platte aus Holz bauen, und schraube die hinter den Beschlag. Danke auf jeden Fall schon mal für den Input!! Ich kann ja dann erzählen, was die Lösung war!

Ja, das wäre möglich, aber eben das möchte ich vermeiden, da ich dann ja einen neuen zusätzlichen Schlüssel am Bund hätte (also für den Notfall, den ich im besten Fall nicht brauche.)

für den Notfall hab ich immer einen abgesägten Schlüsselstummel im Münzfach vom Geldbeutel.

Getreu dem Motto: traue keiner Automatisierung und keinem Gerät das Strom braucht :slight_smile:

Teuer wird es, wenn der Schlüssel verloren geht und die gesamte Schließanlage deswegen getauscht werden muss. Ein Ersatzschlüssel kostet zwar bei Schließanlagen etwas mehr (je nach Hersteller 25 bis 50€), ist aber auch nicht ruinös teuer.

Bei mir wäre der Schlüssel hat irgendwo hängen geblieben und dabei die Öse abgebrochen, also hätte ich alles glatt gefeilt und eine neue Bohrung für den Schlüsselring angebracht.
Glaubhaft oder nicht, da muss der Vermieter erst mal des Gegenteil beweisen.
Und wenn der Vermieter den beschädigten Schlüssel ersetzt haben will, soll er die 50€ meinetwegen bekommen.

Wenn die Abstandsplatte einfacher ist, würde ich es aber erst mal damit versuchen.

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