Pulse mit Hichi- oder bitShake-Lesekopf ersetzen?

Nach fast zwei Jahren endet in zwei Wochen mein tibber-Vertrag. Der Pulse wandert in die Schublade. Ich brauche einen neuen WLAN/WiFi-Lesekopf.

Gibt es große Unterschiede zwischen den Leseköpfen von Hichi und bitShake, z.B. beim WLAN-Empfang?
Die Auswertungen sollen ausschließlich in HA erfolgen.

Man kann die Geräte beider Hersteller als IR-Lesekopf ohne ESP-Board, als IR-Lesekopf und abgesetztem ESP-Boad (ESP-Board wird über ein Kabel mit dem Lesekopf verbunden) und als Lesekopf mit integriertem ESP-Board kaufen.

Da die Schaltschränke der Elektroverteilung in der Regel das WLAN-Signal stark abschwächen, hat man vom Empfang her ein wesentlich besseres Signal, wenn sich das ESP-Board mit der Antenne außerhalb des Schrankes befindet. Die Unterschiede der beiden Hersteller sollten dagegen vernachlässigbar sein, da sie beide ähnliche oder identische ESPs verwenden.

Der Vorteil des integrierten Kopf+ESP ist, dass man hier nicht löten muss. 5V USB-Netzteil per USB Kabel anschließen und der Kopf läuft. Bei der abgesetzten Lösung muss man das Kable zwischen Kopf und ESP-Board selber löten und sich irgendein Gehäuse für das Board beschaffen.

Bei der dritten Variante (nur Kopf) kann (muss) man das ESP-Board selber kaufen. Vorteil ist, dass man auch ein Board mit LAN-Anschluss oder besserer externer Antenne wählen kann (z. B. D1 Mini Pro + externe Antenne). Bei der Variante muss man allerdings nicht nur löten, sondern sich auch um das Flashen der Software kümmern.

Bei mir läuft seit Februar ein Hichi-Kopf mit integriertem ESP ohne Probleme. Die Fritzbox und der Homeassistant-Raspi stehen allerdings auch direkt daneben.

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@LutzHB Danke für die ausführliche Erklärung :fu:

Löten kann ich zu 100% ausschließen, da würde ich das ganze Teil vermutlich abfackeln. :wink:

Das Löten ist nicht so schwer in diesem Fall. Der Lesekopf hat relativ große Anschlusspunkte und das ESP-Board wird mit Beinen geliefert, die nicht so schwer einzulöten sind bzw. hat ebenfalls akzeptabel große Anschlusspunkte am Rand. Wenn man allerdings die gesamte Ausrüstung zum Löten nicht hat, dann ist es auf jeden Fall günstiger eine fertige Lösung zu wählen.

Wobei man aber schon erwähnen sollte das man a) einen passenden Lötkolben oder Lötstation mit entsprechender Lötspitze dafür haben sollte b) etwas Übung beim löten von solchen Komponenten haben sollte und nicht nur mal ab und an ein Kabel mit einem Querschnitt von 1,5 mm² oder mehr gelötet hat und c) eine ruhige Hand braucht.

D.h. mit so etwas in der Art kommt man da nicht weit. :laughing:
Lötkolben

Ich hatte hier zuerst auch nur so einen einfachen Lötkolben mit ein paar zusätzlichen Spitzen dazu den man ja immer mal gebrauchen kann um mal das ein oder andere am Auto oder sonstigen Kabeln zu löten. Damit habe ich in der Anfangszeit auch so einige ESP-Boards “gebraten”, sprich das war eher ein hoffnungsloser Fall. :rofl: Irgendwann habe ich mir über Ali dann eine T12 Lötstation im Set mit einigen Lötspitzen gekauft
Ali_T12_Lötstation
und damit kann man dann gut arbeiten. Wobei es aber immer noch eine ruhige Hand beim löten braucht. :slightly_smiling_face:

VG Jim

Für welche Variante hast du dich nun entschieden?
Ich stehe aktuell vor der gleichen Entscheidung. Beide basieren auf einem ESP32 Board. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist der einzige Unterschied, dass man beim Hichi noch eine weitere Leseeinheit anschließen könnte, das geht beim bitShake nicht.

Ich habe den Wifi v2 Lesekopf von Hichi genommen. Er funktioniert tadellos, auch der WLAN-Empfang bei geschlossenem Sicherungskasten.

Welches Netzteil verwendest du? Hast du ein USB-C zu USB-C Netzteil oder ein USB-A zu USB-C Netzteil.
In der Vergangenheit hatte ich mit einem ESP32 Probleme, wenn ich ein USB-C zu USB-C Netzteil verwendet habe.

Ein USB-A zu USB-C Netzteil

Habt ihr irgendeinen Tipp für ein USB-C - USB-A Flachbandkabel? Bei mir befindet sich die Steckdose außerhalb des Zählers, damit ich das Kabel an der oberen Seite der Tür durchführen kann, habe ich an ein Flachbandkabel gedacht.

Ich habe das normale USB-Kabel unten durch einen freien Kabelausgang (Boden) zur außen liegenden Steckdose geführt.