Paperless NGX Addon: Dateiablage auf anderem Laufwerk/Verzeichnis

Ich würde auch einen Gedanken von weiter oben hervorheben:

Mögliche Fehlerquellen vom Scannen zum Consume und Paperless gering halten und wenig Experimente. Ich hatte schon zweimal den Fall, daß nach dem Scannen das Dokument nicht ankam bzw. mit Paperless Fehler abbrach aber verschwunden war und ich sehr froh, daß ich die beiden Dokumente noch nicht geschreddert hatte. Momentan bilde ich einen Haufen neben den Schredder und kontrolliere zeitnah den Posteingang in Paperless nach. PS: Bei mir hat der Scanner eine NAS Freigabe auf den Consume Ordner und Paperless läuft als Docker auf der NAS.

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Moin,

so sollte es ja auch sein, direkt da laufen lassen wo sich auch die Platten befinden und nichts mit wilden Mounts und Rechtevergaben, ich gehe eine Wette ein, dass in 99,9 % solcher Installationen, es zu Fehlern kommt und anschließen gesagt wird paperless-ngx ist schuld :wink:

Aber gut jetzt, sonst sieht es ja doch noch so aus, als ob ich ein Messias bin, der alle bekehren möchte :slight_smile:

VG
Bernd

Ich meinte weniger die Notwendigkeit einer Datensicherung, vielmehr die Art und Weise, wie gesichert wird.

Ich selbst betreibe u. a. Paperless unter VM in einem Proxmox-Cluster als HA.
Diese VM wir jede Nacht auf einen Proxmox-Backupserver gesichert (Vorhaltung: 30 Versionen).
Dieser wiederum wird auf einen 2. PBS gespiegelt.
Zusätzlich sichere ich die VM wöchentlich und monatlich auf ein NAS, wovon ich jeweils 4 Versionen vorhalte.
Das Paperless-Datenverzeichnis auf NAS und auch die wöchentlichen/monatlichen Sicherungen werden jede Nacht auf eine 2. NAS synchronisiert.
Alle genannten Komponenten sind teilweise räumlich voneinander getrennt und USV-gestützt.

Warum mache ich das?
Weil mir persönlich Datensicherung wichtig ist, Plattenplatz und Rechner ausreichend vorhanden sind.
Vor vielen Jahrzehnten hatte ich einen HDD-Crash und alle Fotos und Videos von Hochzeit und Kindesgeburt/-aufwachsen waren beim Teufel. Selbst eine Firma konnte mir bei der Datenrettung nicht mehr helfen.
Danach habe ich mein persönliches Datensicherungskonzept entwickelt und stetig ausgebaut und aktualisiert. Ein gebranntes Kind scheut bekanntlich das Feuer. :sunglasses:
Über dieses Konzept lässt sich mit Sicherheit diskutieren und ist für manch Einen durchaus übertrieben, oder gar falsch.
Da muss jeder selbst eben sein eigenes Konzept erstellen.
Daher vermeide ich in der Öffentlichkeit über (m)eine Art und Weise von Daten- und Betriebssicherheit zu diskutieren.
Und wenn, dann nicht als Themenverfälscher in einem anderen Thread. :wink:

Aber ich bin bei Dir, eine Sicherung ist unumngänglich. :+1:

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Moin,

mir war auch nur wichtig, dass man sich schon Gedanken machen sollte, denn wenn man dann im Forum in einem Thread nur liest,

Dann verleitet, das ja vielleicht jemanden, der nicht so tief in der Materie steckt, das so als gegeben hinzunehmen :wink:

Jetzt, wo Du Dein Backupkonzept beschrieben hast, ist für alle klar, was das für ein Aufwand sein kann und wie man sich gegen Ausfall absichert.

Bleibt zum Schluss nur noch zu sagen, egal wie, ein Backup haben ist besser als eins zu brauchen, also lieber machen.

VG
Bernd

P.S.:

Eigenwerbung :slight_smile:

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Das wiederum war nicht meine Absicht.
Für mich nur ein Vorteil, auch ganz ohne Paperless noch auf Dokumente zugreifen zu können, wenn Paperless denn irgendwann mal, warum auch immer, nicht mehr existieren sollte.
Deinen Hinweis, “Nur-Lese-Rechte” auf diesen Ordner einzurichten, nehme ich da aber gerne mit. :wink:

Hi,

um den Problemen geschredderter Dokumente zu entgehen, landet alles nach dem Scannen in einer Archiv-Papp-Box, die mit dem Jahr beschriftet wird. Sollte ich doch mal das Original benötigen, ist es nur eine Box die durchsucht werden müsste - außerdem kann man so auch die Aufbewahrungsfristen für Finanzamt gewährleisten.

Grüße Franky

Das ist natürlich eine knallharte Backup Strategie und sie funktioniert :slight_smile:

Es geht aber auch noch etwas feingradiger ohne zu großes Risiko eines verloreneren Originals

  • Originale zum Aufheben → Mit ASN Aufkleber einscannen und sortiert in eine Paperbox in den Schrank oder auf den Boden
  • FA Dokumente → Einscannen und Ablage in echten Ordner nach Jahren sortiert und alles > 10 Jahre schreddern
  • Rest Dokumente (Hauptanteil) → Einscannen und Original in Paperbox neben dem Schredder und nach 1-2 Monaten schreddern

Ja, geht auch - ich spar mir eben die Sortierung, Aufkleber und Ordner.

Fürs FA geht eh alles an den Steuerberater, der hat eine eigene Seite, wo man die Dokumente hochladen kann und wo alles FA gerecht auch archiviert wird. Zusätzlich habe ich im Paperless immer alle Dokumente die an den Steuerberater gehen mit “Steuer Jahr xxxx” getaggt, so kann ich auch nachträglich schnell die jeweiligen Dokumente filtern, falls das FA mal doch was im Original möchte. Die Pappboxen haben die Größe von nem Leitzordner, vom Platz her nimmt sich das dann nix - klar könnte ich “unnützes“ schreddern - aber die Box ist ja eh da ob halb voll oder ganzvoll.