habe paperless in HA anhand dieser Anleitung installiert:
Habe allerdings mein NAS eingebunden damit die Dokumente dort abgelegt werden.
Leider startet paperless nicht:
PermissionError: [Errno 13] Permission denied: '/share/paperless/media/media.lock'
s6-rc: warning: unable to start service init-migrations: command exited 1
/run/s6/basedir/scripts/rc.init: warning: s6-rc failed to properly bring all the services up! Check your logs (in /run/uncaught-logs/current if you have in-container logging) for more information.
/run/s6/basedir/scripts/rc.init: fatal: stopping the container.
Nach eigener Recherche habe ich dazu folgendes gefunden:
Ensure that USERMAP_UID and USERMAP_GID are set to the user id and group id you use on the host operating system, if these are different from 1000.
Der User, welcher im NAS für den Zugriff verwendet wird, hat die ID 1001.
Ist dies das Problem? Wenn ja, wo kann ich diese Einstellung den ändern?
ich habe das hier schon öfter geschrieben, aber sei es drum, paperless-ngx ist nicht dafür ausgelegt, dass Du den Docker auf HA als Add-on installiert hast, aber die Verzeichnisse auf einem NAS liegen, das bring Dich, paperless-ngx in arge Schwierigkeiten sollte einmal die Verbindung unterbrochen sein, nur den consume Ordner ist ja ok, aber alles andere muss/sollte dort gemountet sein, wo auch paperless-ngx läuft!
Als Hintergrund, paperless-ngx hat keinen Mechanismus, um entfernte Laufwerke zu mounten, oder zu überwachen, ob sie gemountet sind und der Docker Container, der in HA installiert wird, kann das auch nicht und HA, nur wenn es gestartet wird.
Wenn Du schon ein NAS hast, warum installierst Du dann paperless-ngx nicht dort?
Dann müsstest Du entweder in HA dem Add-on die uid / gidauf 1001 ändern, oder auf dem NAS dieuid / gid` auf 1000 ändern.
Damit hast Du das auf root gesetzt, ebenso gefährlich
❯ id root
uid=0(root) gid=0(root) Gruppen=0(root)
Keine Ahnung warum man an allem so herumpfuschen muss
Stimmt - vor allen warum müllen alle ihr HA mit solchen Add-On’s zu.
Das ist ein Smarthome-System und keine All-in-One-Rund-um-Sorglos Anwendung.
Später kommen dann die Hilferufe: “Meine Backups sind so gross”, “mein System ist so langsam” oder “der Restore bricht immer ab” - leider auch schon im Bekanntenkreis erlebt.
das liegt in der Natur, der Sache “Home Assistant”, denn dort wurde irgendwann einmal der Pfad der Tugend verlassen und eben alles Mögliche und Unmögliche integriert, weil sich die User immer mehr gewünscht haben und alles schön unter eine Verwaltungsübersicht vereint haben möchten.
Deswegen war für mich der HA-Core die beste Art ein Hausassistent zu betreiben, das Teil hat genau das gemacht, wofür es gedacht war, alles andere lief außerhalb, schade wurde leider eingestellt, jetzt schaue ich mir die Variante mit Docker an, um auch dort alles schön voneinander zu trennen.
Also mit 0 geht es natürlich, mit der ID vom NAS (also 1001) bringt er folgenden Fehler:
SystemCheckError: System check identified some issues:
ERRORS:
?: PAPERLESS_CONSUMPTION_DIR is not writeable
HINT: Set the permissions of
drwxr-xr-x root root /share/paperless/consume
to be writeable by the user running the Paperless services
?: PAPERLESS_MEDIA_ROOT is not writeable
HINT: Set the permissions of
drwxr-xr-x root root /share/paperless/media
to be writeable by the user running the Paperless services
System check identified 2 issues (0 silenced).
s6-rc: warning: unable to start service init-system-checks: command exited 1
/run/s6/basedir/scripts/rc.init: warning: s6-rc failed to properly bring all the services up! Check your logs (in /run/uncaught-logs/current if you have in-container logging) for more information.
/run/s6/basedir/scripts/rc.init: fatal: stopping the container.
Ich habe ein QNAP NAS mit welchem ich eigentlich sehr zufrieden bin. Es hat nur ein einziges Manko: ein 32 Bit Prozessor. Dafür wurde der Support seitens paperless leider eingestellt, die aktuellen Versionen/Pakete sind dort leider nicht installierbar. Daher nur der Versuch über HA.
Eure Argumente sind alle valide aber gerade wegen der Backupgröße möchte ich die Dokumente auf dem NAS haben (und damit sind sie auch in meinen “üblichen” Backup Strategien mit drin).
Also egal ob nun paperless in HA läuft oder in einem separaten Pi oder ähnlichem: Die Dokumente sollen auf das NAS…und das tausche ich jetzt erstmal wegen dem 32-Bit Prozessor nicht aus.
ist ja auch klar, weil da schon der Grund steht, das ist alles root:root der User, der Gruppe zu der 1000 oder 1001 gehört, hat da keinen Zugriff, weil die Rechte der Verzeichnisse nicht passen drwxr-xr-x!
Deswegen sage ich ja, dass das Pfusch ist. Zumal ich nicht verstehe warum sich da über ein paar GB auf der Platte von HA aufgeregt wird,
Die 12 GB die mein System verbraucht, sind Betriebssystem und paperless-ngx, davon verbrauchen die Dokumente gerade mal ~ 3 GB, bei ~ 1800 Dokumenten.
Genau da wirst Du Dir dann irgendwann einmal Probleme einhandeln, weil die Datenbank und die Verzeichnisse nicht passen, oder bei einem Backup von HA installierst Du Dir ein HA ins System, was wieder neu auf die Shares eingestellt werden muss und dann passen die uid / gid wieder nicht und Du musst alles von Hand gerade ziehen.
Wie gesagt, ich will keinen davon abhalten etwas so zu machen, dass es irgendwie läuft, ich möchte nur darauf hinweisen, dass das halt auch Risiken birgt
Ja, passt schon das du darauf hinweist. Ich ärgere mich auch extrem das es auf meinem NAS nicht installierbar ist.
Spricht etwas dagegen, wenn die Dokumente lokal bei der paperless installation liegen, das ganze per syncthing mit dem NAS zu syncronisieren. Mir gehts ja primär darum das die Dokumente in meiner üblichen Backupstrategie mit drin sind und ich mich nicht auch noch zusätzlich drum kümmern (wenn die Speicherkarte das zeitliche segnet ist es weg, da ist mir ein Raid mit der Ausfallsicherheit und die Backups die da schon laufen wohler).
dann gehe ich davon aus, dass Du ein RasPI mit SD-Karte betreibst?
Da würde ich lieber auf eine SSD umsteigen, Vollbackup machen, das aufs NAS auslagern, HAOS neu installieren, auf einer SSD dann Backup wieder einspielen und fürs Erste sicher sein, dass die SSD länger hält als eine SD-Karte.
Das kann man ja auch mit HAOS und dem NAS verknüpfen, das NAS als Backup Share in HAOS einbinden und alle HA Backups dann dort ablegen, dann wäre auch ein paperless-ngx das nur lokal in HAOS seine Daten ablegt, gesichert und auch bei Restore wieder da.
Ein RAID ist kein Backup!
Hier mal etwas zur 3-2-1-1-0 Backupstrategie,
Bis ins Letzte muss man das als Heimanwender nicht ausreizen, ist aber gut, wenn man wenigstens 3-2-1 macht.
Nein, der HA läuft auch einem HA Yellow, ich habe aber noch einen Raspi4 mit openHAB, der - wenn das openHAB zeug alles auf HA umgezogen ist, dann als separater Host für paperless dienen könnte wenn das alles mit dem HA Add-On so schlimm ist (DANN wäre es aber erstmal mit Speicherkarte).
Es wäre also die Frage ob ich auf dem Yellow mit dem eMMC Speicher bleibe oder dann auf den “openHAB” raspi umziehe. Aber ob ich da ne SSD einbaue, weiß nicht, das Ding ist im Zählerschrank auf ner Hutschiene in einem entsprechenden Gehäuse…auch wieder Aufwand.
Danke für die belehrung bzgl Raid, aber ich schrieb auch Raid UND Backup und nicht nur Raid. Der Vorteil von Paperless ist ja gerade das man unkompliziert an die Dokumente ran kommt auch wenn alles irgendwie ausfällt solange man auf den Speicherort zugriff hat. Das wäre das Ziel, ohne HA Backups entpacken zu müssen usw. mit den Problemen/Nachteilen die oben schon genannt wurden (“Backup zu groß” / “Restore bricht ab”).
Es ist halt auch schade das Paperless da nicht die externe Ablage besser/stablier unterstützt. Ein NAS ist halt nunmal die Datenhalde und es gibt auch stimmen die sagen das es auch nicht Sinn der Sache ist auf nem NAS zig DOcker/Server/Programme was auch immer laufen zu haben….naja. Bauen wir halt überall SSDs ein
Auf dem Yellow noch zusätzlich AddOn’s installieren gerade PaperlessNGX - das würde ich mir ganz gut überlegen.
Und auf einem Pi mit Speicherkarte - lasse es lieber, die schreibst du damit ruckzuck kaputt, bei solchen Datenlastigen Anwendungen nur mit SSD’s
Mein Rat: suche dir lieber einen MiniPC - gerne auch ein Refurbished Gerät - mache da ne neue SSD rein und installiere dir Proxmox, das ist total einfach und gut beschrieben auch in zig YT-Videos.
Dann kannst HA als VM drauf laufen lassen und alles andere wie PaperlessNGX usw. als Linuxcontainer, die mit den Promox-Helperscripten in wenigen Minuten installiert sind.
Vor allen hast du dann eine klare Trennung der Systeme, kannst die getrennt sichern ( z.b. auf die NAS ) und restoren wenn notwendig.
Das ist um Welten besser als sich mit HA-Addons oder Installation auf ner NAS mit ihren proprietären Betreibssystem rumzuärgern, wo du heute nicht weisst, ob das morgen noch läuft.
Richtig erkannt - ich bin auch kein Freund davon, System anders zu nutzen als deren eigentlicher Verwendungszweck es vorsieht, nur weil es technisch geht.
NAS heisst ja auch “Network Attached Storage” und nicht “Network Attached Server”
ok, ich experimentiere gerade mit Proxmox und bin erstmal deinem Rat gefolgt.
Mit den Helperscripten ist es wirklich ganz einfach. Aber wie ist nun die beste Strategie bzgl. Paperless? Es fehlt ja tika und gotenberg. Für tika gibt es ein separates Helperscript, für gotenberg nicht.
Also gotenberg per Hand in einer neuen LXC installieren?
Oder doch im Paperless LXC per Hand/Docker tika und gotenberg nachinstallieren?
Mir ist noch nicht klar wann man besser trennt oder es doch gemeinsam mehr Sinn macht, mir sind aber auch die Auswirkungen nicht ganz klar (gerade bei Updates usw.)…