durch den ökologischen Fortschritt unsers Hauses (also PV, Wärmepumpe etc) und eine immer weiter voranschreitende Nutzung des Internets ist die Fritte bei mir rausgeflogen bzw. eine Telefonanlage.
Unifi ist eingezogen, ist nicht günstig, aber für mich leider auch total geil. Eigene VLANs für die Haussteuerung, die VPN’s, das Gastnetz, das Streaming etc. Ein Projekt ähnlich wie ein HA.
Die Fritzbox ist sicher ein super Produkt und für den gewöhnlichen Nutzer auch bestens geeignet.
Alles kommt auf Deine Nutzung und Deine häusliche Umgebung an. Brauchst oder willst Du viel, dann Unifi.
Was ich habe: UDM SE, 24fach Switch pro, 2x 8fach Switch mit PoE, Wifi 7 AP innen und WIfi 7 AP Outdoot. Ich hätte noch gerne einen 5G Backup, ist mir im Moment zu teuer (würde das TP Link LTE Backup ersetzen). Denke auch über den kleine NVR nach, dass macht akutell bei ein QNAP NAS, welches sehr zuverlässig läuft.
Seit ich Unifi habe, ist die Nutzunggrenze der Fritte obsulet und bremst uns nicht mehr.
Ist gewachsen! Und ich bin kein IT Profi. Habe bei Null angefangen. Unifi hat eine tolle Oberfläche auch auf Deutsch.
Und eins habe ich im Haus gelernt. Lieber einmal richtig und dann lange Ruhe. Am ende kann dies auch günstiger sein. Ich habe zudem technische Reserven.
Und dann gleich auf den aktuelle Stand. Gleich zu Wifi 7 etc. Sonst kauft man schneller nach!
Hast Du ein Haus, sieh das als Invest an. Gut von dem sieht man nichts, interessiert auch keinen, aber es funzt bisher wie eine Eieruhr. Und macht das Leben nach der Einrichtung entspannt.
Keiner nörgelt mehr!
Nachtrag noch: Wenn Du Dich für die große Variante entscheidest und es nicht sofort sein muss, würde ich so etwas immer an den bevorstehenden Angebotstagen kaufen. Daher ab jetzt mal die Preise beobachten. Da kannst Du einiges sparen!!!
Wie geschrieben, würde erstmal HA optimieren, alles was nicht unbedingt gebraucht wird, auch nicht senden / aufzeichnen lassen.
Falls du klassische WIFI und Zigbee nutzt, vielleicht auch nochmal die Kanalzuordnung prüfen, damit sich die beiden nicht in die Quere kommen.
Ansonsten würde mir noch einfallen, “passt das mit der Geräteübergabe” zwischen den beiden WLAN AP? Nicht dass Geräte hier ständig wechseln, oder sich versuchen am “falschen (ungünstigeren” AP einzuhängen.
Wenn alle Stricke reißen und du neu kaufen musst, bleib in einem Ökosystem. Grade was dann die “Übergabe” von VLANS, FW usw. angeht deutlich entspannter, als ein Misch-System wenn man kein Netzwerker ist und ein zweites Leben darin investieren will (Einarbeitung in mehrere Oberflächen usw.)
Guten Morgen, da ich die 1200AX und ne alte 7490 im Mesh an der 6670 laufen habe, ist mir gerade das mehrmals aufgefallen. Da verbindet sich z. B. Shelly schwach mit der 1200AX, die 2 Räume weiter entfernt ist, statt mit der 7490, die im Nebenraum steht . Andere Geräte verhalten sich ähnlich. Also zukünftig werde ich sowieso auf APs wechseln.
Nachtrag: wenn ich mich für den Cloud Gateway Ultra entscheide, kann ich an dem per LAN einen U7 Pro anschließen. Weitere U6+ oder U6 Lite, die im Haus verteilt sind, kann ich nicht per LAN erreichen, sondern nur per WLAN einbinden. Dann werden diese bei Cloud Gateway aber als Mesh geführt und nicht mehr als eigene APs. Habe ich dann wieder das gleiche Problem, dass Shelly meint, dem schwächsten Signal zu folgen?
Bei mir wird mein U6Pro der im WLAN hängt trotzdem als AP geführt. Halt im Mesh.
Du kannst bei Unifi deinen Clients sagen, dass sie sich nur mit einem bestimmten AP verbinden. Oder, dass sie ab einer bestimmten Schwelle einen stärkeren AP suchen.
Obwohl ich mich diese Woche auch für Unifi entschieden habe und bestellt… hier ein alternativer Gedanke:
Du kannst auch eine stärkere FB und Repeater kaufen und löst damit sicher auch Dein Problem. Du bleibst in Deiner bekannten Welt und sparst Dir sehr viele Stunden vor dem PC. Prüfe Dich ob Du wirklich bereit bist.
bei mir ist mein “Fritznetz” anfang des Jahres an seine Grenzen gestoßen. Ich habe 8 AP´s und 4 Repeater von Fritz als Mesh im Einsatz gehabt um hier alles auszuleuchten (2400 & 1200AX). Das Ergebnis war, dass alle 2-4 Wochen das Netzwerk weggebrochen ist und die Geräte nicht mehr aufzurufen waren - ich hatte hier wohl die FB an ihrer Grenze betreiben - dafür ist die Hardware von Fritz wohl nicht ausgelegt.
Daraufhin habe ich die Infrastruktur ab Höhe Switch auf Unifi umgestellt. Nun werkeln bei mir 5 U7 pro und 3 Unifi Switches. Die Fritzbox ist geblieben und verrichtet nun wieder und weiter problemlos den Dienst.
Empfehlen kann ich die Tools von Unifi - Du kannst z.B. die Netzwerkstärke mit dem Handy messen und das Ergebnis katographieren (sehr hilfreich für die Positionierung der AP´s). Auch die Planungstools von denen, bei denen Du deine Baupläne als Basis nutzen kannst um auf dieser Basis das Netz zu simulieren, sind für die erste Planung eine gute Hilfe.
Die 6670 wurde mir von Vodafone gestellt.
Da lässt sich nichts aufrüsten. Ich denke, ich würde auch auf Unifi umsteigen.
Habe gerade mit unserem EDV Mann in der Firma gesprochen und hier wird das gesamte WLAN Netz von Unifi auf ein anderes System umgestellt. Da könnte ich dann günstige einige APs schießen.
Vielleicht noch als Tipp der bei mir (alles mit Mikrotik) ein seit Jahren stabiles Netz gebracht hat.
Mach kein Mesh, zumindest bei Mikrotik ist das so, das die AP die Geräte automatisch “kicken” so das du auch ohne Mesh sehr zuverlässig dem besten Empfang hinterherrennst. (die AP reden miteinander und übergeben die Geräte)
Du wirst bestimmt ein 5GHz und ein 2.4GHz Netz haben, das 5GHz hat jeder AP die gleiche SSID auf einem Kanal für all die Tablets, Notebooks etc., beim 2.4GHz Netz, mach auf jedem AP eine andere SSID und einen anderen Kanal, bei mir ist 1-6-1 eine gute Wahl, Zigbee läuft auf Kanal 25, so ist genug Abstand bei den Frequenzen. Da ich 3 Etagen habe hat ein AP ein -UG Suffix auf Kanal 1, das EG halt -EG an der SSID auf Kanal 6 und das OG ein -OG an der SSID und wieder Kanal1, so überlagert sich das Netz nicht so. Da wahrscheinlich 95% der IoT Geräte eh einen festen Platz haben (hab noch keinen Shelly durchs Haus wandern sehen) kannst du jedem Gerät die SSID in der Nähe geben, so manches Gerät bleibt gern mal auf dem falschen AP hängen trotz stärkerem Empfang in der Nähe.
Das muss nicht das Optimum sein, aber funktioniert bei mir seit 3 Jahren ohne ein Problem, selbst wenn Geräte einen schwachen Empfang haben, bleiben diese stabil verbunden. So hab ich Shellys mit -88db stabil laufen, selbst die Firmware-Updates sind schnell und stabil drauf geladen. Auch mein Stromzähler hängt in einem Metallkasten ausserhalb des Hauses und der Leser hat auch stabiles WLAN.
-88db ist schon praktisch an “Kein Empfang”
Warum die Fritte weiter als Router und nicht komplett Unifi?
Dann kannst Du alle Vorteile von VLANs etc. richtig gut nutzen.
Bei mir ist die Fritte nur noch das Modem und die Telefonanlage. Sobald Glasfaser freigeschaltet ist, übernimmt meine UDM auch die Modemfunktion. Fritte ist dann nur noch Telefonanlage, denn so kann ich meine Fritzphones weiter nutzen.
Das Cloud Gateway Ultra hat keinen POE Port. Das heißt du kannst den AP U7 Pro nicht betreiben, ohne dir zusätzlich noch einen PoE-Injektor oder einen POE Switch zuzulegen.
Ich würde euch ja empfehlen euch mal mit euren Fragen im Ubiquiti Forum
an die Kollegen dort zu wenden. Die haben die Erfahrung und die Antworten die ihr sucht. Ihr seid ja hier in nem Smarthome / Home Assistant Forum. Just my two Cents. Bin dort angemeldet und hat mir nach 9 Monaten Betieb eines Unifi Netzwerks nicht geschadet.
Aus WLAN Performance-Überlegungen bin ich dazu übergegangen, für einfache Endpoints (Switches, Smart Plugs etc) - wenn möglich- Zigbee Geräte zu verwenden. Für geringe Datenmengen wie bei solchen Geräten üblich scheint es mir eine “smarte Lösung” zu sein. Bis jetzt (9 Monate) sind meine Erfahrungen gut.
Das ist ein sehr guter Punkt. Gerade bei HA übersieht man schnell, dass „viele Geräte“ nicht automatisch das Problem sind, sondern eher einzelne Integrationen oder Entitäten, die dauerhaft Daten produzieren. Besonders NAS-, Wetter-, Energie- oder Wechselrichter-Integrationen können da ordentlich feuern. Ich würde bei den Ausfällen daher nicht nur auf Router/WLAN schauen, sondern parallel in HA prüfen: Recorder-Größe, häufige Zustandsänderungen, Logbook/History und ggf. unnötige Sensoren vom Recorder ausschließen. Wenn WLAN-Telefonie abbricht, kann es natürlich trotzdem Funk/Router sein – aber so eine HA-Dauerlast ist als Fehlerquelle definitiv einen Blick wert.
Ja - ich hatte auch mit einem Umstieg gedanklich gespielt bzw. die Fritzbox als reines Modem und Telefonanlage zu nutzen und dahinter nen Unifi-Router zu platzieren.
Ich hatte mich dann dagegen entschieden, da ich in der Fritzbox aktuell noch recht viele “Features” nutze, von denen ich bei Unifi noch nicht weiß, wie ich diese dort umsetzen kann. Da die Fritzbox aktuell als Modem/Router/Telefon vollkommen ausreichend ist, und mir der Mehrwert beim Wechsel zu gering erschien bin ich bei der FB geblieben (und auch ein wichtiger Punkt: wieder zusätzliche Kosten). Diese managed weiter meine ~300 fest vergebenen IP´s (Wlan und LAN); ist mein Tor zur Welt, dank fester IP von Vodafone und managed für mich relevante Dinge (Einschränkung Kinderzeit, DNS über PI-Hole ect.) - ich bin zufrieden - es läuft :-).
VLAN ist spannend und wird dann später eingeführt, wenn ich mich mal für einen UNIFI Router entscheide.
Servus, ich hab mich bei mir daheim aus mehreren Gründen für ein OMADA-Netzwerk entschieden.
Als Router kommt ein TP-Link ER605 zum Einsatz, die Verwaltung übernimmt ein OC200-Controller. Bei den Access Points habe ich verschiedene OMADA-Modelle im Einsatz, je nach Bereich und Anforderung.
Mein Internet kommt über einen 5G-Outdoor-Router, der im Bridge-Modus läuft. Zusätzlich habe ich eine Festnetzleitung als Backup eingerichtet, falls das 5G-Internet einmal ausfällt.
Mit insgesamt 8 Access Points ist bei mir mittlerweile das komplette Grundstück abgedeckt. Den Rest des Netzwerks habe ich, wo es möglich war, sauber verkabelt.
Ich habe mein komplettes Netzwerk außerdem in Home Assistant integriert. Für meine Anforderungen ist das völlig ausreichend und funktioniert bisher problemlos.
Auch eine OpenVPN-Konfiguration habe ich eingerichtet, die bei mir ohne Probleme läuft.
Preislich finde ich OMADA ebenfalls interessant, da die Access Points je nach Modell und benötigtem Funktionsumfang zu einem durchaus humanen Preis erhältlich sind. Für mein Setup ist das Ganze eine sehr gute und leistbare Lösung geworden.
Ich kann mit Portfreigaben und fester IP jederzeit von Unifi auf meine FB zugreifen, die aktuell bei mir nur Moden und DECT ist.
Ich selber habe das FB Zubehör rausgeworfen. Ich nutze Homematic IP als grundlegendes System, was ich problemlos in den HA einbinden kann. Die Verknüpfungsmöglichkeiten in der Automatisiserung haben mich überzeugt. Fenster auf, Heizung fährt runter. Die Möglichkeiten in der FB sind da weitaus limitierter.