Wert1 sagt, was mein Haus aktuell aus dem Netz bezieht dieser Wert sollte knapp über null liegen (weil das System ja schon recht träge ist)
Wert 2 sagt, was vom BKW kommt und entweder durchgereicht wird oder in den Akku geht.
Wert 3 sagt, was der Akku ans Haus weitergeben soll.
im Bild oben beziehe ich aktuell 183w aus dem Netz, das BKW liefert 228W die vom Akku durchgereicht werden (bypass) denn der Einspeisewert (3) liegt bei 280W und somit kommt weniger rein, als direkt verbraucht wird
Mit diesen 3 Werten sollte man also eine Automation anlegen können, die eine quasi Nulleinspeisung realisieren kann mit der Prämisse, möglichst den Solarstrom immer sofort verbrauchen und nur den Überschuß zu speichern.
Problem: Die Anpassung sollte max. nur ca alle 2 Min. durchgeführt werden da die Anker Solix App mehr Zugriffe auf die App nicht erlaubt und dann irgendwann dicht macht und das System eh immer eine Reaktionszeit von mind. 30 Sek. hat.
Vielleicht hat ja jemand sowas schon umgesetzt?
EDIT:
Wert2 ist ja eigentlich auch egal, ich muß im Grunde immer nur Wert1 an Wert3 anpassen allerdings innerhalb bestimmter Parameter.
Also wenn zB die Spülmaschine startet und einen peak von 1800W hat kann ich die Hauseinspeisung nicht auf 1800W setzen da hier der WR mit dem Maximum von 800W eine obere Grenze bildet…Auch sollte die Hauseinspeisung natürlich nicht > dem Verbrauch sein, sonst geht der zuvor gesammelte Akkustrom als Überschuß ins Netz. Also ganz so trivial ist die Kiste jetzt auch nicht…
Regelnd eingreifen alle 2min ist zwar doof, aber wenn wir alle Anker oft genug nerven, implementieren sie vielleicht mal eine direkte API ohne cloud. (Siehe auch aktuelles Video vom Akku Dok)
Die Messwerte vom Hitichi kommen ja aber aktuell rein. Um mit einer einfachen Messdose kannst du auch lokal direkt die Einspeisung schneller und genauer messen.
Damit könntest du über 2 Minuten einen guten Mittelwert bilden, in welche Richtung die nächste Regelung gehen sollte.
Simon hat es glaube ich alle 30 Sek. gemacht und konnte keine vollständige Nulleinspeisung umsetzen.
Ob wir Anker nerven ist denen wahscheinlich relativ egal …
Und Geld für eine Messdose will ich jetzt erstmal nicht ausgeben.
Das sollte auch rein mit HA machbar sein, denke ich …
und wenn es am Ende nur eine 90-95% Eigennutzung wird ist das erstmal auch ok …
Aber im Moment habe ich gar keine Idee, wie so eine Automation aussehen würde …
Die Entität (Nummer 3 in meinem Screenshot oben) heisst:
Number.Solarbank_E1600_System_Einspeisevorgabe
oder meinst Du was anderes? Ich habe noch 2 Integralsensoren:
sensor.akku_Eingang (kWh)
sensor.akku_Ausgang (kWh)
also bei meinen manuellen Regelversuchen gesten habe immer nur geschaut, das der Wert (1) knapp über NULL ist und dazu am Schieberegler (3) den Wert im Bereich von 180-380 verschoben …
Hallo,
ich betreibe meine Anker Solix 1600 Pro 2 mit 2 Erweiterungsakkus, habe also 4,8 Kwh zu Verfügung. Ebenso nutze ich einen Shelly 3EM (bei Anker steht auch, dass es funktioniert). Ich habe zwar in HA keine Erzeugungs-\ Verbrauchsansicht, aber so lange ich krine Verbraucher über 800 Wh an habe, deckt meine Anlage meinen Bedarf. Ich bin ein Ein-Mann-Haushalt und verbrauche im Schnitt 4 KWh pro Tag. Und da es seltrn vorkommt, dass ich über die 800 Wh komme, lebe ich so ziemlich autark. Ich habe 4 Solarmodule angeschlossen und komme an sonigen Tagen auf 8 -10 KWh Stromerzeugung. Ich weiß auch, dass ich da sehr viel verschenke. Aber ich kann damit leben. Und für 6 oder 8 Cent pro KWh Einspeisevergütung irgendwelche Anstrengungen zu unternehmen ist mir zu viel Aufwand. Es sei denn, hier hat jemand rinen Tipp.
Gruß, Andreas
Ich glaube das eine 100% Regelung (und damit 100% Nulleinspeisung) für den Standardanwendungsfall mit der heutigen (bezahlbaren) Technik Illusion ist. Alle Mess- und Regelsystem benötigen eine gewisse Zeit und haben eine gewisse Trägheit. Wenn man durch den Einsatz eines Akkus nochmal einen gewissen Prozentsatz Energie retten kann und sich der Akku in absehbarer Zeit rechnet, dann ist das schon OK.
Es kann Geräte im Haus geben, die hohe Energiemengen in kurzen Pulsen abrufen (z.B. E-Herd, der Temperatur über Pulslängen steuert) und sehr kurzzeitig immer wieder mehr Energie benötigen, als der Akku liefern kann. Wenn der Akku im Mittel mehr liefert, dann wird die Energie in den Pulslücken verschenkt. Wie soll man so etwas ohne gewisse Verluste in den Griff bekommen…
in der Tat gibt es mehre Szenarien:
1.) kein Akku = ich verschenke ca 120kw pro Jahr
2.) ein Akku ohne Regelung,also default = 200W Hauseinspeisung
das kommt dem Ziel schon recht nahe aber ich speichere immer den Überschuß in den Akku und da gibt es für rein-und-raus halt 20% Leistungsverlust. D.h. was an Solarstrom da ist und direkt verbraucht werden kann hätte ein Laistungs-Plus von 20%
3.) eine recht einfache Regelung, es geht erstmal alles in den Akku bis der voll ist. Selbes Problem wie bei 2)
4.) eine komplexe Regelung um möglichst nahe an eine Nulleinspeisung zu kommen und gleichzeitig den Solarstrom immer sofort direkt zu verbrauchen.
und das ist genau die Aufgabe und die kann man sich so umfangreich gestalten, wie man lustig ist mit zig Sensoren (Solarforecast, aktueller Netzbezug, aktueller Solar-Input, Home-office-Tagen mit mehr Verbrauch, Feiertage, Ferien etc…)
eine tatsächliche NULL-Einspeisung wird man nie erreichen, aber nahe dran ist ja auch schon besser wie bei 1) oder 2)
Für eine Nulleinspeisung mit Akkuladung benötigt man genau einen Sensor, nämlich den aktuellen Netzbezug.
Den Netzbezug gleicht man durch eine Einspeisung aus der Solaranlage aus. Der Rest geht dann automatisch in den Akku, bis der voll (also auf 90%) ist. Und wenn keine Sonne scheint, kommt die Energie halt aus dem Akku, bis dieser leer (oder besser auf 20%) ist.
Und wenn der Akku voll ist, geht halt alles, was von der Sonne kommt und der Wechselrichter kann, ins Netz.
Nichts anderes macht meine Zendure-SolarFlow mit dem Verbrauch aus dem Shelly EM3. Die Werte werden ca. alle 3 Sekunden aktualisiert und eine gewisse Marge abgezogen, damit während der Zeit, in der der Akku geladen oder entladen wird, nichts unnötig ins Netz eingespeist wird.
Bis auf gelegentlich ein paar Watt Fehler funktioniert das ziemlich zuverlässig
Dazu kann ich leider nichts sagen, da ich immer noch auf Kriegsfuß mit YAML stehe und das wohl auch weiter werde.
da hast Du Glück daß Dein Zendure das von alleine macht. Ich habe die erste Version vom Anker Solix und der kann nur das, was die App ihm sagt …
und was yaml betrifft bin ich jetzt auch nicht so der Experte.
Ich habe den code einfach so übernommen, wie @the0bone ihn oben gepostet hat und da ich es nicht speichern kann kann ich auch nicht in die GUI Anzeige schauen …
Dann noch ein paar Bedingungen rund um den Ladezustand des Akkus rund herum und fertig.
In jeder echten Programmiersprache eine Sache von vielleicht 10 Minuten, aber in YAML… keine Ahnung, ob da da überhaupt so geht…
sicher geht es, @simon42 hat es in seinem Beitrag ja auch schon gemacht.
Das habe ich jetzt aber noch nicht nachvollzogen, da dann ja irgendwann im Video die Ansage kam, daß man es auch alles viel einfacher machen kann und ausserdem ist er mit 2 Akkus im Rennen …
Ich würde jetzt zuerst gerne mal den Vorschlag von @the0bone ausprobieren. Der Fehler scheint ja nur ein Error in der Notation zu sein…