Kühlgerät-Wächter: mitbekommen, wenn Gefriertruhe oder Kühlschrank ausfällt — 3 Ebenen mit fertigen Automationen

Hallo zusammen,

ausgelöst hat das der Thread Smart Plug auf Stromausfall prüfen. Der ist inzwischen gelöst — ich war mit meiner Zusammenfassung schlicht zu spät. Weil die Frage aber regelmäßig wiederkommt und die Antwort ziemlich verstreut ist, stelle ich sie hier trotzdem hin: sortiert, mit fertigen Automationen zum Einsetzen, für den Nächsten, der danach sucht.

Herstellerneutral — Zigbee2MQTT, ZHA, Matter, Z-Wave, Shelly, Tasmota. Überall dort, wo es eine Leistungs- oder Temperatur-Entität gibt.

Drei Fragen, nicht eine

„Hat mein Gefrierschrank noch Strom?“ klingt nach einer Frage, sind aber drei. Wer sie vermischt, dreht sich im Kreis:

Frage Antwort
Ist mein Essen noch kalt? Ebene 1 — Temperatursensor im Gerät
Ist der Zwischenstecker tot? Ebene 2 — Herzschlag-Überwachung
Ist er per Funk erreichbar? Ebene 3 — Verfügbarkeit

Fast alle fangen bei Ebene 3 an, weil „Gerät nicht verfügbar“ nach der offensichtlichen Antwort klingt. Sie ist aber die langsamste, die am meisten Konfiguration braucht — und die einzige der drei, die überhaupt nichts darüber aussagt, ob das Essen auftaut.

Ein toter Zwischenstecker kann seinen eigenen Ausfall nicht melden.
Alles, was du über ihn erfährst, erfährst du daraus, dass er schweigt — und Schweigen ist ein langsames, mehrdeutiges Signal. Ein batteriebetriebener Temperatursensor im Gerät redet dagegen weiter, auch bei totalem Stromausfall.


Ebene 1 — Temperatur (die verlässlichste)

Ein Batterie-Temperatursensor für ein paar Euro in die Truhe legen. Er ist die einzige Ebene, die gleichzeitig

  • einen kompletten Hausstromausfall überlebt (Batterie),
  • einen defekten Kompressor bemerkt (Strom liegt an, gekühlt wird trotzdem nicht),
  • einen offen stehenden Deckel verrät,
  • und die Frage beantwortet, um die es eigentlich geht.

Die Temperatur zeigt dabei, dass etwas nicht stimmt, nicht was. Ein defekter Kompressor und ein offen stehender Deckel sehen im Verlauf ähnlich aus — wer die Ursache automatisch unterscheiden will, braucht dafür zusätzliche Sensoren, etwa am Türkontakt. Für die Frage „muss ich jetzt hin?“ reicht das Symptom.

Laufende Kosten, die gern übersehen werden: Kälte drückt die Batteriespannung, und ein Funkprotokoll, das eine Verbindung hält, verbraucht deutlich mehr als eines, das nur in Intervallen sendet. In der Truhe kommt beides zusammen — weiter unten im Thread wird von 50 % Restkapazität nach drei Tagen berichtet. Deutlich sparsamer sind BLE-Fühler, die nur Advertising-Pakete senden (die „Flower Care“-Bauart aus dem Pflanzenbereich); bei mir halten die CR2032-Zellen darin mehrere Monate im Kühlschrank. Der Empfänger steht dann außerhalb des Geräts — Shellys ab Gen3 können BLE-Sensoren direkt einsammeln und weiterreichen, ein ESP32 mit Tasmota oder ESPHome genauso. Nebeneffekt: kein Kabel durch die Türdichtung.

Zwei Fallen: Erstens das Vorzeichen — du willst gewarnt werden, wenn es zu warm wird, also above. Zweitens die Wartezeit: ohne for: bekommst du bei jedem Abtauzyklus und jedem Türöffnen einen Fehlalarm. Und Warnungen, die zu oft grundlos kommen, werden irgendwann weggewischt.

alias: 🧊 Gefriertruhe zu warm
description: >
  Meldet, wenn die Temperatur 30 Minuten lang über -15 °C liegt.
  Die 30 Minuten überbrücken Abtauzyklen und Türöffnen.
triggers:
  - trigger: numeric_state
    entity_id: sensor.gefriertruhe_temperatur   # ← anpassen
    above: -15
    for:
      minutes: 30
conditions: []
actions:
  - action: notify.mobile_app_DEIN_HANDY        # ← anpassen
    data:
      title: 🧊 Gefriertruhe wird warm
      message: >-
        Seit 30 Minuten über -15 °C, aktuell
        {{ states('sensor.gefriertruhe_temperatur') }} °C.
        Strom, Deckel und Gerät prüfen.
      data:
        ttl: 0
        priority: high
mode: single

Für den Kühlschrank dasselbe mit above: 10.

Und die Entwarnung gleich mit — ohne sie weißt du aus dem Urlaub nie, ob es sich erledigt hat
alias: 🧊 Gefriertruhe wieder kalt
triggers:
  - trigger: numeric_state
    entity_id: sensor.gefriertruhe_temperatur
    below: -17
    for:
      minutes: 15
conditions: []
actions:
  - action: notify.mobile_app_DEIN_HANDY
    data:
      title: ✅ Gefriertruhe wieder kalt
      message: >-
        Aktuell {{ states('sensor.gefriertruhe_temperatur') }} °C.
mode: single

Ebene 2 — Herzschlag (schnell, sagt dir das Warum)

Hier scheitern die meisten Versuche, und zwar aus einem konkreten Grund: ein toter Stecker verrät sich auf zwei Arten, und die üblichen Rezepte fangen immer nur eine davon.

Was passiert Übliches Rezept Warum es klemmt
Er wird irgendwann unavailable Trigger auf unavailable Kommt erst nach dem Timeout des Funksystems — oft viel später als erwartet (siehe Ebene 3)
Oder er sendet einfach nichts mehr „Wert hat sich X Minuten nicht geändert“ Fehlalarm, sobald ein Gerät im Leerlauf wirklich konstant bleibt

Sauberer ist last_reported: der Zeitstempel der letzten Meldung, unabhängig davon, ob sich der Wert dabei geändert hat. Damit fragt man direkt „wann habe ich zuletzt etwas gehört?“, statt es aus dem Wert zu erraten.

Der Vorlagen-Helfer fasst beide Ausfallarten zu einem Signal zusammen:

Einstellungen → Geräte & Dienste → Helfer → Anlegen → Vorlage → Template für einen binären Sensor
Name: Gefriertruhe Stecker stumm · Geräteklasse: problem

{% set s = states.sensor.gefriertruhe_leistung %}
{{ s is none
   or s.state in ['unavailable', 'unknown']
   or (now() - s.last_reported).total_seconds() > 900 }}

900 Sekunden sind 15 Minuten; bei einem Gerät, das selten sendet, entsprechend höher. Der Helfer rechnet sich von selbst jede Minute neu, weil now() darin vorkommt. Die Automation dazu ist dann trivial — Trigger auf to: "on".


Ebene 3 — Verfügbarkeit (und warum sie scheinbar nie auslöst)

Wenn du auf unavailable triggerst und nichts passiert, ist meistens nicht die Automation schuld, sondern die Wartezeit:

Gerätetyp in Zigbee2MQTT Standard-Timeout heißt im Alltag
aktiv (netzbetrieben) 10 min vertretbar
passiv (Batterie) 1500 min 25 Stunden

Wird ein Zwischenstecker fälschlich als passiv geführt, wartest du einen ganzen Tag auf die Meldung — und hältst deine Automation völlig zu Recht für kaputt.

# Zigbee2MQTT · configuration.yaml
availability:
  enabled: true
  active:
    timeout: 10      # Minuten, netzbetrieben
  passive:
    timeout: 1500    # Minuten, Batterie

# pro Gerät übersteuerbar:
devices:
  '0x00124b00xxxxxxxx':
    friendly_name: Gefriertruhe
    availability:
      timeout: 5

Ebene 2 braucht das übrigens gar nicht — last_reported funktioniert unabhängig von dieser Einstellung.


Dashboard

Die Sammelwarnung erscheint nur, wenn tatsächlich etwas nicht stimmt. Ein Dashboard, auf dem im Regelfall nichts blinkt, wird auch gelesen.

Karte zum Einsetzen (Rohkonfigurationseditor)
type: vertical-stack
cards:
  - type: conditional
    conditions:
      - condition: or
        conditions:
          - condition: numeric_state
            entity: sensor.gefriertruhe_temperatur
            above: -15
          - condition: state
            entity: binary_sensor.gefriertruhe_stecker_stumm
            state: 'on'
    card:
      type: markdown
      content: >
        # ⚠️ Gefriertruhe prüfen
        Temperatur: {{ states('sensor.gefriertruhe_temperatur') }} °C ·
        Leistung: {{ states('sensor.gefriertruhe_leistung') }} W

  - type: entities
    title: Gefriertruhe
    entities:
      - entity: sensor.gefriertruhe_temperatur
        name: Temperatur
      - entity: sensor.gefriertruhe_leistung
        name: Leistung
        secondary_info: last-changed
      - entity: binary_sensor.gefriertruhe_stecker_stumm
        name: Stecker stumm

  - type: history-graph
    hours_to_show: 48
    entities:
      - sensor.gefriertruhe_temperatur

Der Wert, der hier am meisten leistet, ist die Zeile „zuletzt gemeldet vor“ — dafür reicht secondary_info: last-changed.


Wenn du nur eine Sache umsetzt

  • Nimm Ebene 1. Ein Batterie-Temperatursensor kostet wenig, misst das, worum es wirklich geht, und funktioniert unabhängig von Funkprotokoll, Hersteller und Stromnetz. Das ist eine Entscheidung für Verlässlichkeit, nicht für Tempo: bei geschlossener Truhe steigt die Temperatur langsam, dort meldet Ebene 2 früher. Ebene 1 meldet dafür auch den Fall, in dem Strom und Netz völlig in Ordnung sind und trotzdem nicht mehr gekühlt wird — den meldet sonst keine Ebene. Wer beides will, kombiniert 1 und 2.
  • Setze for: auf mindestens 30 Minuten. Fehlalarme sind der schnellste Weg, eine Warnung wertlos zu machen.
  • Baue die Entwarnung mit ein.
  • Prüfe, an wen die Benachrichtigung geht. Eine Warnung auf einem Handy im Flugmodus hilft niemandem.

Voraussetzungen und Grenzen

Braucht Home Assistant 2024.8 oder neuer wegen last_reported. Alle Entitätsnamen in den Beispielen sind Platzhalter und müssen angepasst werden.

Ehrlich zur Reichweite: keine dieser Ebenen ersetzt eine USV. Fällt der Strom im ganzen Haus aus, ist auch Home Assistant weg und verschickt gar nichts mehr — dann meldet sich Ebene 1 erst, wenn alles wieder läuft. Für den Fall, um den es hier geht (ein FI oder eine Sicherung für einen Teilbereich fliegt raus, der Stecker wird versehentlich gezogen, das Gerät gibt auf), reicht es.

Danke

Die Bausteine stammen größtenteils aus dem verlinkten Thread — @Osorkon für den Ansatz über die ausbleibende Leistungsänderung, @Baxxy für die konkreten Z2M-Timeout-Werte, und @UweGausO, der mit dem Temperatursensor in der Truhe nebenbei die beste Antwort selbst gefunden hat. Ich habe das nur sortiert und an einer Stelle (last_reported) etwas robuster gemacht.

Vielen Dank Dirk für deine ausführliche Darstellung. Die Lösung mit dem Sensor ist zwar soweit ganz gut hat aber den Nachteil, das die Batterie zu schnell den Geist aufgibt. Nach jetzt 3 Tagen sind es nur noch 50%. Wenn ich einen Sensor mit externem Fühler nehme könnte es gehen. Der Nachteil hier ist aber das je nachdem wie dick das Kabel ist, die Tür nicht mehr richtig schließt. Ich muss also noch ein wenig tüfteln und testen, welche Kombination sicher funktioniert. Im übrigen hatte ich schon beide Fälle: Die Truhe hatte ihren Geist aufgegeben, Strom war also noch da, hat aber nicht mehr gekühlt. Der andere Fall war der geflogene FI, was ich nicht bemerkt hatte, da im Rest des Hauses noch Strom war.

Schöne Zusammenfassung, aber zu Ebene 1
Der Batteriesensor mag den Stromausfall überleben, wird in diesem speziellen Fall aber bei den meisten Haushalten nichts bringen. Die wenigsten Haushalte haben eine USV am Start.
Strom im Haus weg, Strom vom Internetzugang und HA weg…

Kompressordefekt und offene Tür kann ich jetzt auch nicht anhand der Temperatur diagnostizieren. da braucht es weitere Sensoren

“Fast alle fangen bei Ebene 3 an, weil „Gerät nicht verfügbar“ nach der offensichtlichen Antwort klingt. Sie ist aber die langsamste, die am meisten Konfiguration braucht — und die einzige der drei, die überhaupt nichts darüber aussagt, ob das Essen auftaut.”

Nicht verfügbar finde ich als schnellste Reaktion, wenn meine Gefriertruhe zu ist, wird der Temperaturanstieg sehr langsam erfolgen… Bis da eine Meldung raus geht, verliere ich wertvolle Zeit.

Danke für die Rückmeldung, und der Batteriewert ist ein guter Hinweis — 50 % nach drei Tagen ist heftig, das gehört in die Anleitung. Ich habe es oben ergänzt.

Zwei Gründe dafür, die sich addieren: Kälte drückt die Batteriespannung, und ein Funkprotokoll, das eine Verbindung hält, verbraucht deutlich mehr als eines, das nur in Intervallen sendet. In der Truhe kommt beides zusammen.

Was bei mir seit Längerem gut läuft: die günstigen BLE-Pflanzenfühler (die „Flower Care“-Bauart, die es von diversen Herstellern gibt). Die senden nur Advertising-Pakete, ohne sich irgendwo anzumelden. Bei mir halten die einfachen Knopfzellen (CR2032) darin mehrere Monate im Kühlschrank — das ist eine andere Größenordnung als das, was du gerade erlebst. Ich habe so einen Fühler im Kühlschrank des Wohnmobils, einen im Innenraum und einen außen unter der Trittstufe.

Für dein Kabelproblem ist das der eigentliche Punkt: der Fühler bleibt komplett in der Truhe, kein Kabel durch die Dichtung. Das Empfangsgerät steht draußen und gibt die Werte an Home Assistant weiter.

Für den Empfang brauchst du nichts Zusätzliches, wenn ohnehin passende Hardware in der Nähe hängt: Shellys ab Gen3 bringen das Einsammeln und Weiterreichen von BLE-Sensoren direkt mit — bei mir laufen die Pflanzenfühler zu Hause genau so. Im Wohnmobil mache ich es über Tasmota, und ein einzelner ESP32 tut es genauso.

Zur Einordnung: das ist Erfahrung aus meinem eigenen Betrieb, keine Vergleichsmessung unter kontrollierten Bedingungen. Der Abstand ist aber groß genug, dass es sich zu probieren lohnt — und die Türdichtung bleibt jedenfalls zu.

Danke, das sind drei Punkte — und einer davon trifft.

Zur Geschwindigkeit hast du recht. Bei geschlossener Truhe und gezogenem Stecker steigt die Temperatur so langsam, dass der Verfügbarkeitsweg zuerst anschlägt. Meine Empfehlung, mit Ebene 1 anzufangen, zielt auf Verlässlichkeit, nicht auf Tempo — sie meldet auch den Fall, bei dem Strom und Netz völlig in Ordnung sind und trotzdem nicht mehr gekühlt wird. Dass ich diesen Abwägungsgrund nicht dazugeschrieben habe, war eine Lücke im Beitrag; ich habe es oben ergänzt. Nebenbei: dein Argument spricht vor allem für Ebene 2, die ich selbst als die schnelle führe.

Beim Kompressor gebe ich dir halb recht. Die Temperatur zeigt, dass etwas nicht stimmt, nicht was. Für die Ursache braucht es mehr Sensoren — da war meine Formulierung zu dicht am Diagnose-Anspruch, auch das ist oben nachgeschärft.

Zur USV: da reden wir aneinander vorbei. Im Beitrag steht ausdrücklich, dass keine der drei Ebenen eine USV ersetzt, und dass es um den Fall geht, dass ein FI oder eine Sicherung für einen Teilbereich rausfliegt — im Rest des Hauses läuft alles weiter. Genau den Fall beschreibt Uwe eine Antwort weiter oben aus eigener Erfahrung.

Der allgemeine Punkt dahinter ist aber richtig und gehört benannt: ein Wächter, der im selben Stromkreis und Netz hängt wie das zu überwachende Gerät, kann dessen Ausfall nicht melden, wenn er selbst mit ausfällt. Dagegen hilft nur zweierlei — die Überwachung unterbrechungsfrei versorgen, oder sie außerhalb dieser Domäne aufstellen. Alles andere deckt den Teilausfall ab, nicht den Totalausfall.

sind deine Worte, kann ich halt nicht nachvollziehen. Nein mir läuft dann kein HA und kein Internet, was eine Meldung vom BatterieSensor zu mir durchreicht.

In diesem Zusammenhang ging es mir um eine USV für die Geräte, die das Problem durchreichen, sprich HA, Internetzugang. Nicht etwa die Kühlgeräte.

NB, den Originalpost bearbeiten ist natürlich eine Möglichkeit. Nachträgliche Änderungen machen es aber schwierig Beiträge der Diskussion nachzuvollziehen, wenn der Ursprungstext irgendwann fehlt.

Also ich musste die Tage erst die Batterie vom Leak Sensor im Kühlschrank wechseln.

Dieser lag da jetzt 10 Monate und nen paar Tage.

Der Temp im Gefrierschrank läuft schon über 5 Monate.

Sind von Aqara und laufen über Zigbee.

Also es wird sicher auf den Sensor und auf die Batterie an sich ankommen, wie lang sie durchhalten.

Das kann man nicht verallgemeinern. Aber grundsätzlich ist klar, dass sie dort nicht so lang durchhalten wie in wärmeren Umgebungen.

Hallo Sebastian, ich nutze auch den Aqara Sensor mit Zigbee und der CR20232 Knopzelle (s. Foto). Vermutlich nutzt du den auch, oder? Ich habe mir jetzt mal Varta Zellen bestellt und teste nochmal mit denen. Mit ein paar Monaten Laufzeit wäre ich ja zufrieden, aber eine Woche geht gar nicht (s. Diagramm).

Gruß Uwe

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Ja genau diesen nutze ich auch. Bin gespannt, wie lange die jetzt vom Leak hält. Bisher war die originale drin.

Für mich zum Verständnis, im Kühlschrank überwachst Du mit einem leckage Sensor?

Ja, ob sich ganz unten Wasser sammelt. Wir hatten es 2x, dass der Ablauf hinten verstopft war. Das hat man aber von innen nicht gesehen und beim Öffnen standen wir dann mit nassen Füßen da. :sweat_smile:

Ganz unten haben wir ein Fach, was keinen durchsichtigen Boden hat.

Demzufolge sieht man auch nicht, wenn sich dort Wasser ansammelt.

Seit dem stocher ich da zwar regelmäßig drin rum, aber sicher ist sicher :zany_face:

Im Kühlschrank überwache ich die Temp noch nicht, nur im Gefrierer. Sind 2 separate Geräte. War auch nur wegen der Batterielaufzeit gemeint.

Betreffend Temperatur-Überwachung im Kühlschrank.

Evtl. könnte man da einen Fühler am Kühlaggregat, dh, an der Zuleitung des Kühlmittels in den Kühlschrank anschliessen (mit Wärmeleitpaste gut kontaktiert….)

Oder allenfalls einen Fühler im Kühlschrank mit Folienkabel speisen (weiss nicht, wie das korrekt heisst - in den Notebooks hat es solche manchmal an der Klappe).

Ansonst ist die ganze Frage wie üblich reduziert auf die Frage: wer bewacht den Wächter?

Da bräuchte man eine Instanz, welche unabhängig vom HA läuft, z.B. eine kleine App direkt auf dem Smartphone, welche überwacht, dass die HA noch überwacht ….
Oder eine App auf einem externen Server, welche von der HA her getickt wird ….

Und für den grösseren Stromausfall?

Ich habe meinen TK an einem Victron Multiplus, welcher zwei alte AGM mit je 110AH speist und bei Stromausfall den TK weiterlaufen lässt, für gegen 2 Tage (sofern man dann nicht die Türe immer wieder öffnet).
Ich habe das, weil wir mal wegen eines Brandes einen grossen Stromausfall hatten - 24h - da konnten wir dann nahezu den ganzen Inhalt entsorgen.

ThermoPro TP357

Hi,

habe den TP in dichtem Beutel im Gefrierschrank.

Via HA und BT kontrolliert…mal schauen wie lange die Batterie macht.

Die TP sind sowie recht hungrig..

Soweit sieht es gut aus, sauber auszulesen.