Kaufempfehlung für neues Haus

Hallo liebe Community,

wir sind gerade dabei ein Haus BJ 2019 zu kaufen. Da dies leider nicht smart ist, würde ich dieses gerne umrüsten. Mein Homeassistant Know-How ist recht ok. In der bisherigen Wohnung habe ich alles über Shellys und Hue Bridges gelöst. Also alle Schalter und Aktoren wurden durch Shellys ersetzt und alle Lampen wurden über 2 Hue Bridges gesteuert. Dies lief recht zuverlässig auf 90qm.

Da ich jetzt des öfteren gelesen habe, dass es auf Grund des Mesh mehr Sinn macht möglichst alles über Zigbee zu steuern, würde ich mein Smart Home etwas anpassen, mit der Alternative, doch teilweise auf WLAN zurückzuschwenken.

Mein aktueller „Warenkorb“ sieht wie folgt aus, könnt ihr mir Tipps geben, falls ihr etwas anders machen würdet?

Unifi System:

Cloud Gateway Max 1TB (Router, Firewall, VPN-Server und UniFi-Controller)

USW Pro 24 PoE (Netzwerkverteilung)

Unify U7 Pro (1x pro Geschoss)

U7 Mesh (Accesspoint Garten)

3x G6 Bullet (Kamera)

G6 Pro Entry (Türklingel)

Später noch Türschloss mit Door Hub Mini

Homeassistant:

Soll auf Synology DS224+ mit Zigbee Antenne SMLIGHT SLZB-06MG24 laufen.

Schalter, Lampen, Rolladenaktoren, Thermostate, Shelly… soll alles über Zigbee2MQTT laufen.

Shelly 1PM Mini Gen4 - Umrüsten der vorhandenen Schalter

Shelly 2PM Gen 4 - Rolladen

Steuerung Fussbodenheizung - noch offen

Senoro V2 - Fenstersensoren

Shelly Wetterstation

X-Sense XS0D-MR Smarter Vernetzter Rauchmelder - oder doch lieber Unifi Rauchmelder?

2-3 iPads zur steuerung von HA, Übersicht und Ansicht Unifi Klingel.

Vielen Dank für euere Hilfe :wink:

Unabhängig davon, dass ICH bei meiner eigenen Hütte auf ein anderes System setzten würde (bestätigt durch die Erfahrungen, die ich jetzt mit den Shellys usw in der Einlieger/Ferienwohnung gesammelt habe..).

Pack den HA bitte nicht auf die Synology!

Ein fixes Panel im Flur nutze ich noch. Meist regelt aber das Smartphone oder ein anderes Tablet, dass grad neben einem liegt. 2-3 fixe HA Panel würde ICH nicht benötigen.

Magst du das begründen? Bei mir läuft der HA als VM sehr gut auf meiner Synology DS 718+. Was man aber vermeiden sollte, ist, den HA in einem Container laufen zu lassen. Wenn man das vor hat, sollte man lieber den ioBroker nutzen. Der ist da viel genügsamer.

Sei froh. Ich würde nur sehr ungerne ein Haus mit bereits vorinstalliertem Smart Home kaufen wollen. Liegt aber auch daran, dass ich primär auf HomeMatic setze. Aber ich finde es schrecklich, mich durch fremde Automationen kämpfen zu müssen, um diese zu verstehen. Lieber komplett neu anfangen.

Für mich wäre die Frage:

Musst / willst du vor dem Einzug sanieren? Stemmst du eh Wände auf? Gibt es neue Fenster / Rollläden?

Dann möglichst viel „verkabeln“.. man glaubt nicht wieviele Batterien man wechseln muss ..

Denke nicht, dass man das nochmal begründen muss. Einfach mal hier im Forum querlesen, gibts genug Artikel dazu. Wenns für dich passt dann ist ja ok…

Nun ja, du hattest es ja dem TO so vehement ausgeredet. Da hätten mich halt die Gründe interessiert, warum. Da bei mir HA sehr gut in der VM läuft und meine DiskStation wegen der parallelen Surveillance Station und Vaultwarden eh 24/7 an ist, hätten mich die Gründe halt interessiert, ohne dass ich sie mir jetzt im Forum zusammensuchen muss. Aber egal.

Etwas nervig war nur, das ich das Dateisystem meiner beiden Festplatten der DS718+ von Ext4 auf Btrfs umstellen musste. Das war nicht ganz so trivial und hat mich über Weihnachten im letzten Jahr schon ziemlich beschäftigt.

Nur weil ein Smart-Home-Gerät Funk nutzt, muss es nicht zwangsweise mit Batterien laufen. Alle meine HMIP-Aktoren, die in Unterputzdosen verbaut sind, werden zwar per Funk angesteuert, bekommen ihre Energie aber aus dem Stromnetz. Und manche Aktoren kann man nur schwer ohne Batterien nutzen. So z.B. die meisten Fenstersensoren, Bewegungsmelder, Heizkörper- und Wandthermostate, Temperatursensoren, etc. Man sollte also immer Ersatzbatterien (AAA, AA, CR2032) in der Schublade haben. Akkus empfehlen sich hier übrigens eher nicht wegen der deutlich geringeren Ausgangspannung und weil sie sich über längere Zeiträume gerne selbst entladen. Die Batterien meiner HMIP-Aktoren und -Sensoren muss ich so ca. alle 12 bis 18 Monate austauschen.

Blöd war es nur mit der HMIP-Wetterstation auf dem Dach. Da musste ich dann immer mit der Leiter hoch.

Es gebe auch noch EnOcean als Funkprotokoll.
Wo viele Sensoren komplett ohne Batterien auskommen. Stichwort Energy Harvesting. Oder eine Kombination aus Solarzellen und einer kleiner Knopf Batterie.

Als Bsp. FT55 Schalter, FTKE Fensterkontakte, Hoppe Fenstergriffe, etc.

Gruß Osorkon

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Ich weiß nicht, ob das noch zutrifft, aber ich hatte häufiger von Problemen gehört, dass wenn solche Fenstergriffe längere Zeit nicht bedient wurden, sie dann nicht sofort eine Zustandsänderung übermittelt hatten.

Ich nutze meine Fensterdrehgriffsensoren sowohl für die Steuerung der zugehötigen Heizungsgruppen als auch für eine Warn- bzw. Alarmmeldung beim Verlassen der Wohnung, falls ein Fenster noch geöffnet oder gekippt sein sollte. Außerdem lasse ich mir immer eine Warnmeldung zusenden, wenn ein Fenster, das vorne zur Straße rausgeht, zu lange offen steht. Und da ist eine zuverlässige Zustanderkennung essentiell.

Also vehement ausgeredet sicher nicht…

Der Teilnehmer soll sich ja dann auch selbt mit dem Thema beschäftigen, bekannte Probleme sehen, Lösungen und ob er die selbst realisieren kann…

…nicht nur deine, oder meine vorgekaute Meinung schlucken

Auszug von Punkten wären:

  • USB-Treiber-Sperre: Synology blockiert ab Werk USB-Seriell-Treiber. Zigbee-/Thread-Sticks erfordern fehleranfälliges Basteln über die Konsole, das bei DSM-Updates oft bricht.
  • Zu wenig RAM ab Werk: Die DS224+ hat nur 2 GB RAM. Das einsteigerfreundliche Home Assistant OS (VM) braucht diese 2 GB aber komplett für sich allein.
  • Single Point of Failure: NAS-Updates, Neustarts oder RAID-Rebuilds legen sofort das gesamte Haus (Heizung, Licht, Rollläden) lahm.
  • Kein HDD-Ruhezustand: HA schreibt permanent Log- und Sensordaten. Die Festplatten rattern rund um die Uhr, können nicht abschalten und verschleißen schneller.
  • Docker-Dilemma für Anfänger: Nutzt man Docker statt einer VM (um RAM zu sparen), fehlt der Add-on Store. Jede Erweiterung (Zigbee2MQTT etc.) muss mühsam einzeln konfiguriert werden.
  • Unwirtschaftlich: Ein gebrauchter Office-Mini-PC (HP, Dell, Lenovo) kostet ein Drittel, hat 8–16 GB RAM, eine SSD und bietet echtes Plug-and-Play für USB-Sticks.
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Kann ich so nicht bestätigen. Wobei Du mal längere Zeit definieren solltest. Habe die Hoppe Fenstergriffe allerdings nur an Fenstern angebracht, die auch regelmäßig geöffnet werden.
Und selbst nach 2 Wochen Urlaub, zeigen sie ein solches Verhalten nicht.

Gruß Osorkon

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Okay, einige Punkte sind durchaus valide. RAM ist wirklich wichtig. Ich hatte bei meiner DS718+ 6 GB RAM und da ich parallel noch den ioBroker im Container laufen ließ, hat das meine DiskStation lahm gelegt. Aktuell nutze ich 10 GB RAM und davon 4 für HA. Damit läuft es flüssig.

Da ich bei mir alles, was ich mit der CCU machen kann, auch über die CCU laufen lasse, bin ich weitestgehend unabhängig von Neustarts der DiskStation. Aber die kommen eh ausgesprochen selten. Dagegen muss ich den HA alle Nase lang nach Updates von Integrationen oder des Cores neustarten. Das ist beim ioBroker so viel besser gelöst und ärgert mich echt am meisten am HA.

Dass man den HA nicht im Container laufen lassen sollte, hatte ich ja schon geschrieben. Mit dem dann fehlenden HACS verbaut man sich da viel zu viel. Das macht keinen Sinn. Auch da ist der ioBroker deutlich im Vorteil.

Das mit der Wirtschaftlichkeit ist halt relativ, wenn man eh schon eine DiskStation nutzt. Aber extra für den HA würde ich mir defitnitiv keine anschaffen. Die USB-Treiber-Sperre kann man durch andere Gateways, die dann per WLAN oder Ethernet mit der DiskStation verbunden werden, umgehen. Ich brauche z.B. keinen USB-Stick an meiner DS718+, da ich nur eine CCU, einen IKEA Dirigera Hub und eine Eufy HomeBase 2 nutze. Die Shellys und meine Ring Intercom Video laufen ja eh per WLAN. Ich würde OpenCCU auch immer auf einer Hardware-CCU laufen lassen und nicht virtuell im HA. Allerdings sollte man auf der CCU möglichst keine Daten tracken, um die darin verbaute µSD-Karte zu schonen. Aber das ist ein anderes Thema. Das Tracken von Daten geht dann aber wieder viel besser mit dem HA oder dem ioBroker und einer passenden Datenbank-Sofware.

Wie gesagt, ich spreche da nicht aus eigener Erfahrung. Wenn es gut funktioniert, umso besser.

Nach den Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis werfe ich mal (wegen der Generalsanierung) KNX in den Ring…

Da das Haus ja noch nicht alt ist und quasi einzugsbereit, würde ich es weitestgehend vermeiden neue Kabel zu legen.

Geräte mit Batterien würde ich jedoch auch meiden.

Das große Ding ist ob Shelly’s via Zigbee verlässlich funktionieren oder ich sie doch wieder ins WLAN einbinde. Auch die ganzen Lampen auf einer Zigbeeantenne ich weiß nicht. Hat da wer Erfahrung mit großen Zigbeenetzwerken mit rund 100 Geräten?

Aktuell läuft alles was ich auf meinen Hue Bridges habe sehr zuverlässig. Ich habe ein paar Batteriebetriebene Schalter die laufen direkt über ZHA da muss man teilweise mehrmals draufdrücken bis das Signal ankommt.

Hallo, ein vereinzelt hier lesender User, der grundsätzlich
alle YT- Videos sieht und kommentiert, gibt hier nun auch
mal seinen Senf ab - und das erst einmal nur mit einer
Randfrage… weil hier Synology ein Thema war und Ihr
Antwortenden zu modener Versionen habt.

Nach dem Motto “never change a running system”
werkelt hier noch eine DS 214 play mit zwei neuen,
im Laufe der Zeit getauschten Laufwerken.

Bevor ich mich zum Wechsel entscheiden konnte
kam der “Fehler” mit den gelabelten Festplatten auf,
so daß hier alle meine Bekannten auf andere Lösungen
umgestiegen sind. Es gibt aber ja auch das Gerücht, daß
Synology diesen Fehler inzwischen korrigiert hat und man
wieder alle ungelabelten Festplatten nutzen kann → richtig??

Habt Ihr “nicht-Synology- Festplatten” in Gebrauch?

Der Gedanke, HA auf einer neuen Synology laufen zu Lassen
und dann Strom zu sparen, hatte ich auch als Langzeitziel
im Hinterkopf behalten… das Ziel sollte, könnte man also
vergessen und den Rasperry PI 5 mit derzeit 1,5 von 8GB
genutzten Speicher in aller Ruhe weiter verwenden…

Zum Haus selber: Ich kann Dir nicht viele Tips so pauschal geben,
stecke aber in einem viel größeren Problem… das Haus gab es zur
Frau mit dazu und ist im ersten Teil Baujahr 55, so daß ich hier, als
alter Mann eine Überschuß- Energie- Sanierung plane… d.h. die
fehlende Dämmung mit zu viel selbst erzeugter Energie überheizen
bzw. überkühlen will und werde. Sanieren und dann Dämmen nach
aktuellen Vorschriften fällt aus, da ich die Armortisierung nicht mehr
erleben werde. Das nur am Rande und bei Bj 2019 nicht Dein Problem.

ABER: Deine Hütte wird schon sehr gut gedämmt sein und bringt dann
viele andere Probleme mit sich… Thema Feuchtigkeit durch Kondenz-
Wasserausfall, wenn Du Durchbrüche erstellst, wo dann die warme
Luft durch kann und beim Abkühlen Wasser spendet, das es da
(spätestens im Laufe der Zeit) faulen kann… nur so als Denkanstoß.

Mein Kumpel hat sein Haus übrigens neu gebaut und, als im Hausbau
arbeitender Elektriker alles mit Shelly gemacht… war aber auch Apple-
Fan. Er hatte bis dahin auch eben viele Bauten mit Shelly ausgestattet.

Hier in meinem “E- Museum” sind bisher Switchbot Schalter zum Einsatz
gekommen, über die ich … wie bei den Steckdosen auch… nichts schlechtes
schreiben kann - im Gegenteil- die Reaktion ist schnell und zuverlässig.

Noch ein Nachtrag zu den Hoppe Griffen. Wir haben die um 2014/15 rum, meine ich, schon an unseren Fenstern im Haus angebracht. Sie funktionieren bis heute im großen und ganzen problemlos. Gehen über ein Weinzirl Enocean Gateway an KNX.

Das mal ein Zusatnd nicht durchkommt haben wir äußerst selten auch. Das schiebe ich aber auf den Altbau und die in sämtlichen Wänden verbauten Hasendraht als Putzarmierung… Alles mit Funk ist da halt mies eingeschränkt.

Wenn es nach längerer Zeit nicht richtig funzt, würde ich eher auf

  1. Routing Tabelle im enocean Netz veraltet.
  2. Router (Empfänger, Repeater noch im “Tiefschlaf”), Funkstrecke erst nach zwei, drei Versuchen wieder stabil.
  3. Oxidation an den Kontakten. Beim ersten Drehen bricht das auf und beim nächsten mal fließt dann auch Strom…
  4. Man dreht zu langsam oder nicht vollständig. Die Elektrik braucht den vollen “Stromstoß” dreht man zu langsam, oder unterbricht das Drehen kurz, bricht das Signal ab…

Meine ETW ist auch von 2019 und es war Nichts smart.

Was ich smart gemacht habe ist Folgendes:

  • alle Lampen von Philips HUE
  • alle Rolladen Schalter von HmIP
  • den ein oder anderen Schalter habe ich ebenfalls mit einem HmIP Aktor smart gemacht
  • Die Heizungssteuerung in jedem Raum ist auch über HmIP smart. Die gesamte Fussbodenheizung aber nicht.
  • Türschloss von NUKI
  • Garagentor ebenfalls HmIP

Dann erst ist HA eingezogen und zwar auf einem HA green mit Connect ZBT-2.

Nach und nach habe ich die Türen und Fenster mit Aqara Sensoren versehen.

Das Balkonkraftwerk ist von Solakon (Smart Meter von Shelly) und ist ebenfalls in HA integriert. Wenn der Akku voll ist, sorgt HA dafür, dass die (auch smarte) Mitsubishi Klimaanlage anspringt.

Es gibt noch eine Reihe smarte Messsteckdosen von Shelly und mittlerweile auch den ein oder anderen Shelly 1 Mini Gen3, um weitere Schalter smart zu machen.

Es gibt noch einen Saugrobbi von Roomba, der aber in Kürze gegen einen von Roborock ersetzt wird.

Als Backup gibt es auch noch eine Synology DS225+. Darauf sind noch Reolink Kameras angebunden.

Es gibt eine Reihe Zigbee Schalter die mittels switch Manager unter HA programmiert sind.

Alles was mit Zigbee zu tun hat, läuft über die ZHA Intergration. Die Zigbee2MQTT habe ich seinerzeit als Anfänger nicht zum Laufen gebracht und sehe nun aber auch keinen Sinn darin zu wechseln. ZHA läuft bei mir wunderbar.

Die Wetterstation ist von Ecowitt: Wittboy

Als Router läuft eine FritzBox. Zzgl. 2 WLAN Repeater ebenfalls von AVM und ein paar LAN switches. Möglichst viel ist per LAN (alles CAT8 Kabel) verbunden, aber nicht Alles. Manches ging nur via WLAN.

TV über apple TV, Soundsystem = Sonos

Im Moment fältt mir Nichts ein, was ich anders machen würde. Da Alles wunderbar funktioniert, würde ich es genauso wieder machen.

Ein Projekt für nächstes Jahr ist die smarte Bewässerung im Garten mittels LinkTap D1.

Steuerung des ganzen über mein MacBook und iOS app.

Wenn jemand Verbesserungsvorschläge oder auch Bedenken zu Komponenten meiner Hardware hat, immer her damit. Ich optimiere ja gern was und möchte natürlich zukunftssicher bleiben.

Viele Grüße

godewind

Was hast du denn für Schalter verbaut. In der bisherigen Wohnung habe ich unter den Schaltern Sonoff Mini R2.

Die sind eigentlich ganz gut, würde aber im Haus eher Shellys verbauen oder doch einen komplett smarten schalter. Habt ihr Empfehlungen zu smarten Schaltern?