Installation HomeAssistant 2025 auf DELL-PC, Partitionen, Vorgehensweise

Liebe HA-Expterten!
Bin neu zu dem Thema HomeAssistant.
Habe auf einem Mini-PC etwas gestestet und daher von dort auch ein Backup.
Nun installiere ich aber auf einem
DELL Optiplex i5,
UEFI-BIOS,
8GB RAM,
256 GB Systemfestplatte
und 1TB m.2-Speicher.

Würde die Methode Unbuntu Live Stick und dann HomeAssistant auf der Systemfestplatte bevorzugen. Ich brauche keine weitere Software und könnte dann die 4 Kerne der CPU für HomeAssistant verwenden.
Es wäre nun interessant, wie man das System für HomeAssistant einrichtet.
Bei Windows wäre das ca. so:
C:ist auf der Systemfestplatte (evtl. nur 128 GB Partition)
und eine weitere 128 GB Partition für Daten und das 1 TB Laufwerk evtl. auch geteilt für Daten.
HomeAssistant ?:
Was ist hier sinnvoll bzgl. Partitionen, System-Programme-Daten?
256 GB für das HomeAssistant - Betriebssystem und “Anwenderprogramme” ?
1 TB >> für Daten ?
Ich kenne Home Assistant noch nicht, desswegen die Anfängerfrage.
Andere Frage:
Homeassistant wurde ja schon auf einem anderen, kleineren Mini-PC etwas angetestet u.a. mit dem SMLIGHT SLZB-06 - Zigbee 3.0 zu Ethernet. Wie und an welcher Steller der Installation kann das Backup in das neue System DELL Optiplex übertragen werden oder passiert das erst, wenn die HA-Installation fertig ist?
Die gleiche Netzwerkadresse für den DELL muss ja auch verwendet werden, wie für das Mini-PC-Testsystem.

VIELEN DANK schon einmal für Antworten! Schöne Grüße!

Die Hardware ist mehr als überhaupt nötig ist. vor allem die 1TB-M2 braucht es nicht.
Warum willst das System nicht weiter auf dem Mini-PC betreiben? Das würde die Stromrechnung nicht so sehr in die Höhe treiben.

Nach der Installation loggst du dich bei der WebUI ein und wirst gefragt, ob du ein Update einspielen möchtest.

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Moin,

willkommen im Forum.

wenn Du HAOS, nativ, also direkt auf den PC installierst, musst Du Dir darüber keine Gedanken machen, das ist alles im Installations-Image vorkonfiguriert, einfach nach der Methode 1 in der Installationsanleitung aufspielen und fertig

HAOS ist darauf ausgerichtet, dass es nur eine Platte gibt, bei der Installation kannst Du sagen, auf welche Du es installieren möchtest, in einer virtuellen Umgebung, würden z. B. 32 GB vollkommen ausreichend, HAOS braucht keine riesigen Platten.
Da das OS aus dem HAOS, ein sehr stark angepasstes Linux ist, ist die Verwaltung einer zweiten Platte auch nicht immer so einfach, wie Du dann die NVME, oder die SSD muss man dann schauen.
Ich kann Dir nur raten, dass Du Dir die Dokumentation anschaust, siehe Link oben, da wird alles (vieles) erklärt.

Nach der Installation auf dem Dell und dem ersten Starten kannst Du auswählen, ob Du neu konfigurieren möchtest, oder mit einem Backup weitermachen möchtest.
Ja, wenn Du ein Backup nutzt, muss die IP vom alten und neuen Home Assistent gleich sein.

VG
Bernd

P.S.: Bitte beim nächsten Post mal mit Absätzen arbeiten, ein Fließtext liest sich schlecht. Gerade wenn sich darin dann Konfigurationsinformationen befinden :wink:
P.P.S.: Lesestoff

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Ich würde auch eher den MiniPC weiter nutzen bzw. den Dell als Virtualisierungsserver mit virtuellem HA. Für HA ansich ist der DELL auf jeden Fall übertrieben.

Die IP-Adresse wird aber über deinen Router oder über die Konfigurtion in HA ansich vergeben. Im Router solltest Du das alte Gerät löschen und für HA dann eine feste IP-Adresse vergeben.

Ich habe ein paar Sensoren mit Statistiken, HA läuft jetzt seid ungefähr 5 Jahren und ich bin bei ungefähr 15GB insgesamt an Auslastung der HDD….

Was hat dich an dem MiniPC gestört, dass es jetzt größer werden muss??

Gruß

Hardware “liegt rum”. Mini PC kann ich als “besseres Google TV” nutzen, das ich gerade zurückgeschickt habe. Der Mini PC läuft mit Windows 11 und ich habe HomeAssistant in einer virtuellen “Oracle-Maschine” laufen. Das BIOS von dem Fujitsu Esprimo 900 ist halt auch schon älter - 2011 - ohne UEFI. Ich habe gelesen, dass das vielleicht bei direkter HA-Installation ein Hindernis sein könnte.

Strom spielt keine Rolle - kostet nichts aufgrund PV-Anlage mit Stromspeicher.
Danke für die Info mit dem Backup-Einspielen.

Mini PC wird als “Google TV” verwendet und der Dell ist ungenutzt und würde weiterhin “herumliegen”, was mir auch widerstrebt.

Aber beim Speicher wäre halt interessant, ob es hier gute Partitionsmöglichkeiten gibt.
Die 256 GB Systemfestplatte würde ja praktisch schon reichen, wie ich das verstehe.

Der m.2 Speicher ist verbaut, der aber auch in ein externes Gehäuse gesteckt werden könnte falls es ein “vernünftiges” gäbe mit guter Temperierung und schnellem USB. Dann könnte man den anderweitig verwenden.
Ein m.2-Gehäuse hatte ich schon einmal - da hätte man darauf kochen können.

Vielen Dank!

OK - vielen Dank. Betriebssystem und Daten liegen dann auf einer Partition, so wie ich das nun interpretiere. D.h. die 256 GB sollten dann für alles mehr als ausreichend sein.

Moin,

wenn Du nicht Unmengen an Videos, oder Kamerabildern lokal in HA speichern willst, was ich nicht machen würde, wegen des Backups, das dann auch anwächst, würden wie ich oben schon geschrieben habe auch 32 GB an Plattenplatz reichen.

Aktuell bei mir,

VG
Bernd

OK - danke. Meine Situation ist so, dass ich
a) 3 Synology Systeme habe, dort laufen auch Kameraaufzeichnung von Reolink Kameras. Das ist ein eigenständiges System.
b) eine Jablotron 100 Alarmanlage habe, vom Errichter installiert - als “abgeschlossenes System”
c) Fritz!Smart Gateway habe wo Fritz kompatible Komponenten sind, wie Philips motion detection, Fritz-4-fach-Schalter (Fritz!Smart Control 440), Fritz-Steckdosen (FRITZ!Smart Energy 210) und Osram Steckdosen), Zigbee-Leuchtmittel, Wassermelder, Vibrationsmelder, Thermometer/Feuchtesensoren und Sonoff/Shelly smart relay switches
Ich dachte erst, dass ich mit Fritz!Smart Home ausreichend abgedeckt bin und stelle fest, dass es gerade so für mich noch nicht richtig reicht, weil wenige Sensoren zwar als Gerät auftauchen aber dann Features z.B. nicht genutzt werden können.

So gesehen werde ich nicht soviel Daten haben. Schön wären halt die Temperatur- und Feuchteverläufe und die Zeitdarstellung, wann welcher Sensor und Aktor was gemacht hat.

Also kurz gesagt: Videos und Kamerabilder habe ich woanders, aber was soll ich sonst mit den 256 GB Systemplatte anfangen als es HomeAssistant zu geben, falls das System den gesamten Speicher “nutzt”.

Den Samsung 980 NVMe M.2 SSD Speicher könnte ich ausbauen, aber ich meine es gibt kein vernünftiges externes Gehäuse, das nicht sehr warm wird und der Preis ist dann wahrscheinlich auch um die 80 Euro. Ein Gehäuse, wo 2,5”-SSD und der NVMe M.2 Speicher aufgenommen und vernüftig gekühlt werden habe ich leider so noch nicht gefunden.

Vielen Dank für deine Unterstützung!

Also hast Du eher ein “Luxusproblem”. :slightly_smiling_face:

Plan A: Wie hier ja bereits geschrieben wurde reicht die 256GB Platte für HA mehr als aus. Also kannst Du die 1TB M.2 SSD aus der Kiste ausbauen und irgendwo anderweitig verwenden. Oder Dir halt erst mal in irgendeine Schublade legen. :slightly_smiling_face:

Plan B: Du installierst Dir auf der Dell Kiste eine Hypervisor wie z.B. Proxmox und kannst dann damit auch die 1TB M.2 SSD auch noch für andere Dinge nutzen.

VG Jim

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Ja - das Dell Luxusgerät hat in 2023 gebraucht 189 Euro gekostet (ohne die M.2 SSD).
Das Thema Proxmox habe ich mir von Simon in Youtube angeschaut. Ist interessant aber ich brauche nur eine reine Home Assistant Maschine.
Der I5-7500 hat 4 Kerne/4 logische Prozessoren (und UEFI) und das wollte ich maximal dem Home Assistant geben - das war die Idee (ohne weiteren “Balast”).
Danke für die Infos!

Dann mach das so. Außen den drei DS wirst Du ja sicherlich auch noch selber einen PC für andere Dinge nutzen und vielleicht kannst Du darin die M.2 SSD ja noch gebrauchen. Oder - je nachdem welche DS Modelle Du da im Einsatz hast und ob die einen Steckplatz für M.2 haben - Du kannst die M.2 SSD ja auch in eine DS einbauen und dort per Script als Volume nutzen.

Und wenn Du absolut gar nichts mit der Samsung 980 NVMe M.2 SSD anfangen kannst kannst Du sie auch gerne mir zusenden. :laughing:

VG Jim

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Ja - danke für die Tipps und dein Angebot !!!

Ich habe schon überlegt. Es sind weitere Gerätschaften da, die sind schon bestückt.
Die NAS 224+ haben leider keinen Steckplatz.
Aber es scheinen nun USB 4 NVME SSD Gehäuse mit ASM2464 Chipsatz am Markt zu kommen, die auch bzgl. Temperatur besser geeignet sind als die bisherigen, wahnsinnig heißen, Dinger. Das könnte dann eine Lösung für diesen Speicher sein. :slightly_smiling_face:

Moin,

das macht HA von sich aus, da braucht man nicht GB an Platz, ich habe Ende 2023 angefangen und kann z. B. bei Temperatur auch zwei Jahre zurückschauen.
Meine HA Datenbank ist gerade mal ~ 2,2 GB groß.

Es wird oft mit Kanonen auf Spatzen geschossen :wink:

Dann kommt es aber darauf an, was man machen will, da ist dann eher das Memory mit 8 GB der Flaschenhals, obwohl wenn man das ordentlich durchplant, das auch gehen kann.

VG
Bernd

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Ja, OK. Vielen Dank für den Hinweis!
Was zeigt denn die Erfahrung bzgl. Speicher. Gibt es da Anhaltspunkte.
Wann wird es mit den 8GB kritisch?
Wären dann 16 GB geeigneter oder mehr?

Jepp aber das ließe sich dann ja auch erweitern. Wäre vermutlich auch noch kostengünstiger als sich jetzt extra noch eine ext. Gehäuse für eine M.2 SSD kaufen zu wollen.

Auch wenn der Stromverbrauch ja keine Rolle spielt und ich auch nicht weiß wie viele Reolink Kameras da genau unter SS im Einsatz sind und für was die drei DS sonst noch so genutzt werden, aber drei parallel laufende DS machen für einen “Otto-Normal-Anwender” zu Haus üblicherweise nicht so wirklich Sinn. Ich meine OK, ich habe hier selber drei DS, :laughing: aber die laufen nicht mehr 24/7 und einen Teil der Aufgaben wird inzwischen auch von VM unter Proxmox erledigt.

Edit: Das mit dem RAM war ja auf Proxmox bezogen und bei nur 8GB dann halt: 4GB für Proxmox und 4GB für die HA VM. Für Proxmox würden zwar auch 2GB reichen, aber ich würde trotzdem besser 4 GB dafür nutzen. Wenn Du Proxmox wirklich nutzen wolltest musst/solltest Du eh das RAM aufrüsten.

VG Jim

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Moin,

wenn man Proxmox oder Unraid nutzt, dann kommt es immer darauf an, viele User nutzen Proxmox und installieren sich HAOS als VM, nutzen dann aber die Add-ons in HA um zusätzliche Funktionen in HA zu bekommen, z. B. Z2M, ISM7, Zwave, etc, das ist dann doppeltgemoppelt, weil Proxmox → HAOS VM → Docker in HA → dann Add-ons, da ist es besser gleich so wie Du geplant hast HAOS direkt auf dem Dell zu installieren.

Wenn man Proxmox nutzt, dann sollte man die Dienste voneinander trennen, also Proxmox → je ein LX Conainer mit (Zwave, Z2M, etc.), eine HAOS VM, usw.

Rechen kann man dann eigentlich so

  • Proxmox >= 1 GB Memory
  • HAOS VM ~ 4 GB
  • Z2M LXC ~ 0,5 - 1 GB
  • Zwave ~ 0,5 - 1 GB
  • Datenbanken, z. B. MariaDb, brauchen mehr > 4 GB
  • für die meisten kleineren Dienste sind das immer so ~ 0,5 - 1 GB die man veranschlagen muss

Und ja man kann Proxmox über provisionieren, also mehr Ressourcen zuweisen als in Wirklichkeit vorhanden sind, hat dann halt aber Auswirkung auf das Gesamtsystem, also I/O usw.

Wenn man die Helferskripte zum Einrichten nutzt, dann stehen die minimal Ressourcen dabei

Home Assistant OSVM
Default 2 vCPU 4GB 32 GB

Nutzt man ZFS als Dateisystem, braucht es zum Verwalten auch Memory, als eher nicht nutzen, wenn schon nur 8 GB vorhanden sind.

VG
Bernd

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Danke für die Bemerkungen:

16 GB kosten ca. 60 Euro. Dann wären das 24 GB.
Ich möchte Proxmox eigentlich nicht nehmen, weil ich für meinen Zweck noch keinen Nutzen erkenne und es mir “Ressourcen klaut”.

3 Diskstations sind das desswegen, weil ich so gedacht habe.
1 “lebens-wichtige” Station und dann
1 “zweite Station für Sicherungen/Sicherheit” (steht bei Tochter)
Später kam dazu:
1 “dritte Station”, die eigentlich als ein Festplattenmassenspeicher gedacht war und günstiger war als andere USB-Bastellösungen mit externen Gehäusen etc. und noch dazu mit den 24/7-Festplatten. So hatte sich das Thema bei mir entwickelt.

OK, vielen Dank!

Ich sehe, dass sich viele mit Proxmox beschäftigen.
Ich würde das auch machen, wenn ich einen Nutzen nachvollziehen kann.
Ich bin nach wie vor auf dem Stand “nur Home Assistant” zu installieren, weil das Gerät wirklich nichts anderes machen soll.

Ich bin aber geduldig und falls jemand sagt - HALT - mach Proxmox unbedingt auf das Gerät, dann würde ich das bei einem Nutzen auch machen.

Mein Motto: Lieber gleich richtig machen und möglichst nur einmal!
Darum bin ich auch sehr dankbar für eure Informationen !!!
… und es sind sowieso alle Themen interessant!

Auch wenn ich selber seit ein paar Jahren Proxmox nutze würde ich das nie so sagen. :slightly_smiling_face: Ob es bei Dir dafür ggf. irgendeinen Nutzen gibt kannst nur Du ganz alleine erkennen und entscheiden.

Außerdem kannst Du die Dell Kiste ja auch später noch - falls Du doch mal Proxmox nutzen wolltest - mit Proxmox nutzen. Dafür machst Du einfach ein Backup von Deiner HA Installation und spielst das dann bei der dann unter Proxmox laufenden HA VM wieder ein. Fertig. :slightly_smiling_face:

Da Du ja auch bei/mit HA kompl. neu anfängst bist Du damit auch erst einmal gut beschäftigt und es gibt m.M.n. aktuell gar keine Grund warum Du Dich dann jetzt zusätzlich auch noch mit Proxmox beschäftigen solltest oder müsstest.

VG Jim

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