ich kann aktuell keine Arbeiten am Code vornehmen, da ich nicht testen kann.
Hintergrund:
In etwa 70 m Entfernung zu meiner Anlage ist gestern Mittag ein Blitz in einen Baum eingeschlagen. Der magnetische Impuls war so heftig, dass fast alle auf dem Parkplatz befindlichen E-Autos hinüber sind (BMS und Steuergeräte sind Kernschrott) – bis auf einen Tesla Plaid. Auch andere Autos neueren Baujahrs hat es erwischt, ebenso wie alle Solaranlagen in einem Umkreis von ca. 1–2 km.
Der Einschlag war so gewaltig, dass es direkt eine Hauptwasserleitung aus dem Boden gerissen hat. Die Rinde des Baumes (eine Birke) ist nicht mehr vorhanden; sie wurde komplett abgesprengt und hat sich in einem Radius von etwa 100 m verteilt. Da die Stücke teilweise zwei Meter groß waren, ist noch einiges andere zu Bruch gegangen. Besonders heftig: Von dem Baum hat sich ein Lichtbogen zu einer rund 30 Meter entfernten Balkonbrüstung gebildet und diese teilweise zum Schmelzen gebracht.
Gruselig: Es sind sogar tote Vögel vom Himmel gefallen…
Bevor jemand fragt: Ja, die Panels waren geerdet, ebenso wie die Akkus und der Wechselrichter – das ist hier Pflicht. Einen klassischen Überspannungsschaden gab es nicht. Es war „nur“ das heftige Magnetfeld, das E-Autos, Panels, Wechselrichter, Handys und Co. zerstört hat.
Ich wünsche dir eine möglichst reibungslose Abwicklung mit der Versicherung, sowie das du und dein Familie keinen nachhaltigen Schaden wie Datenverlust oder Finanzielle tragen müsst.
Absolut nicht greifbar für mich, diese brutale Energie
Oha, ein EMP ohne Kernwaffeneinsatz . Dass ein Blitz einen so starken magnetischen Impuls über so große Entfernung erzeugen kann, hätte ich nicht gedacht. Wieder was dazu gelernt. Nutze die Zwangspause beim Programmieren von SFML zur Erholung . Und vielleicht wäre es eine gute Idee, wenn wir vermutete oder tatsächliche Probleme in der Zwischenzeit einfach als github issues eintragen. Da gehen sie nicht verloren und lassen sich auch leichter wiederfinden, als in unseren Megathreads hier . Diskutieren kann man sie dann ja später bei der Abarbeitung, wenn der Bedarf besteht.
Vielen Dank!
Ja, es ist niemandem etwas passiert – danke der Nachfrage! Zu GitHub: Nein, bitte nicht! Sonst vermischen sich echte Fehler mit Konfigurationsfehlern. Außerdem werden hier mehr Informationen und tiefere Hintergründe von mir geteilt. Ich werde auch keine deutschen Git-Anfragen beantworten, da ich schon früher die Aufforderung erhalten habe, ausschließlich Englisch zu nutzen - das ist nicht unser aller Muttersprache
nein, danke ich gebe ja gern zu: Das ist ein Nachteil wenn man “echt testet” und “Code schreibt” und nicht via KI .. aber das ist mir eure und meine Sicherheit wert. Zumal es ja aktuell auch echt smooth läuft und ich bisher noch keinen echten BUG gesehen habe, der auf den Code zurückzuführen ist. - Bis auf das Hybrid-Forecast aktuell noch ein wenig zickig ist.
Die Lovelance-Karten sind ja Beta und ein erster Aufschlag und grundsätzlich funktioineren die ja auch.
Wichtiger ist das nach so einem großen Umbau das Sytem funktioinert.
wünsche dir, dass du schnell wieder mit deiner Anlage online bist. Hat euer Hausanschluss einen Überspannungsschutz? Oder kam die Übersapnnung von “innen”?
Mein Physikalische Verständnis sagt mir, dass reiner Manetismus nichts kaputt macht. Jedoch induzieren schnelle Magentfeldänderungen hohe Ströme in Leiter wodurch auch Überspannungsschäden auftreten.
Deshalb sprach ich auch von Überspannungen von “innen” also hinter dem Hausanschluss induzierte Ströme. Wenn die Spannung vom Blitz durch die Leitung ins Haus kommt, ist das für mich eine klassische Überspannung (von aussen) wodurch dann ja ein Überspannungsschutz schützen sollte (hoffentlich). Deshalb war hier rein interessehalber gefragt, ob überhaupt einer verbaut ist, da dieser seit nicht so langer Zeit erst vorgeschrieben ist und bei mir erst mit der PV-Anlage nachgerüstet wurde.
Nur würde ich ein reines BKW betreiben, würde ich nicht daran denken einen Überspannungschutz nachzurüsten.
Entschuldige, ich habe unklar geschrieben, es fehlte wohl der Zusatz - also von innen
Aber es ist schon erstaunlich wieviel Schaden durch einen Blitz nur durch die elektromagnetische Kraft angerichtet werden kann.
Ein Überspannungsschutz hätte hier nicht geholfen! Der Impus kam über die Panels und Kabel ohne das der Blitz in das Stromnetz eingeschlagen ist. Sowohl die Panele als auch die Anker waren korrekt geerdet. Auch ist der Blitz nicht in die Anlage eingeschlagen, sondern “nur” in der unmittelbaren nähe (ca. 70m - 100m)
In der Wohnung selbst, im Stromnetz kam es nicht zu einer Überspannnung. Es hat auch nicht nur men BKW betroffen, sondern ebenfalls eine Dachanlage mit 3 Phasen WR und eben auch mehrere Autos.
Nach dem die Versicherung nun einen Gutachter geschickt hat, ist klar: Die Panele sind kapuut und einige MC4Stecker sind verschmolzen, sowie die Leistungselektronik und das BMS sind defekt.
Erklärung des Gutachters: Die Panele und Kabel wirken wie eine Antenne und es baut sich durch den starken Magnetischen Impuls eine “Art” Induktionsspannung auf, die dann unmittelbar die Mpttt und Dioden in den Panels zerstört.
Hinzu kommt das der Impuls unmittelbar auf die Elektronik selbst wirkt und diese Zerstört. Eine Erdnung der Anlage hilft da nicht, aber ist ein BKW / die Panels nicht geerdet, wird in der Regel von einer Schadensregulierung abgesehen. - Was bei uns zum Glück nicht der Fall gewesen ist.
Das ist auch der Punkt wen wir Kunden beraten, die nen Blitzableiter haben wollen, um ihre Anlagen zu schützen…
Blitzableiter ist im wesentlichen Brandschutz. Bei nem Direkt- oder Nahfeldeinschlag ist in den meisten Fällen deine Technik trotzdem Kernschrott.
@Astrofreak85 :
Genauso ist es! - Genau das ist hier passiert, da hilft keine Erdung / Überspannungsshutz. Auch wenn kein kausaler Zusammenhang besteht zwischen Erdung und Zerstörung, so war die Aussage des Gutachters doch sehr interessant:
“Ohne Erdung der Panele und Komponenten wie Wechslrichter, Batterien, .. und / oder gültiger Zulassung / vorhandensein der Herstellerzertifikate besteht kein Anspruch auf Kostenübernahme im Schadensfalle (…) Selbstgebaute Systeme ohne Abnahme und Prüfung sind generell im Schadens- Brandfall von jeglicher Regulierung ausgeschlossen (…) die Privathaftpflicht für entstandenen Schäden bei Dritten, oder Feuerschäden, .. kann die Regulierung ebenfalls verweigern, da es sich um Grobe Fahrlässigkeit handelt.”
Das bedeutet im Umkehrschluss (sollte seine Aussage korrekt sein, was ich nicht überprüfen kann) :
Ist ein BKW, Panele nicht geerdet = Verweigerug der Kostenübernahme durch die Versicherung und ggf. auch der entstandenen Schäden beim Nachbarn oder eines Feuerwehreinsatzes.
Noch schlimmer, wer DIY Akku`s verbaut, bastelt, ect hat überhaupt keinen Anspruch auf Regulierungen.
Eine wichtige Erkenntnis, für die ganzen DIY-Bastler mit ihren selbstgebauten Akkus! - Das wirft auch Fragen auf, wenn zum Beispiel jemand auf einem Camper eine Solarzelle verbaut und mit Victron und Co eine selbstbeschaffte Batterie lädt… Ich glaube es ist gut schriftlich bei seiner Versicherung nachzufragen, wie sie es sieht - damit mit im Fall der Fälle nicht Haus und Hof verliert.
Zumal offensichtlich ein Blitzeinschlag in der Nähe ausreicht eine Katastrophe auszulösen. - auch ohne Überspannnung im eigenen Stromnetz.
Völlig richtig und war auch gegeben - wie gsagt bei uns ist es vorgeschrieben das die Installtion und alle Vorschriften eingehalten werden. (keine Kuppungen / Verlängerungen und mind 6qmm Leitung)
Hoffe, dass versicherungstechnisch alles rasch und rund abläuft.
Erfahrungsgemäss gibt es immer auch noch Folgeschäden an elektronischen Geräten, welche sich erst Tage / Wochen später einstellen, da bin ich ja mal gespannt. Jedenfalls wünsche ich toi toi toi.