Die Wago’s sind halt verdammt groß und auch teuer.
Das ist das schöne an Matter, es geht immer alles lokal und die Apps vom Hersteller interessieren Dich nicht mehr. Du kannst jede App nehmen, die Dir gefällt (sie muss natürlich Matter können).
Egal ob Apple Home, Home Assistant, Google, etc.
Für mich stellt sich die Frage was DU willst..
- selbst in HomeAssistant „basteln“
- „fertige“ Oberflächen / Bausteine die dann in HA mit was anderem zusammengeführt werden
Verwende seit Jahren Homatic IP für Fensterkontakte, Thermostaten, Helligkeitsmesser.
Sind zwar nicht die billigsten Geräte.
Laufen zuverlässig und ruhig die Thermostate.
Helligkeitsmesser und Fensterkontakte arbeiten schnell und zuverlässig.
In meinem sehr alten Haus mit dicken Wänden kommt das Signal überall an.
Und zum Schluß… HA kann eine Menge aber man muß sich damit befassen.
Ich habe vor x Jahren mit Homematic angefangen, später kam IP dazu. Irgendwann stiess ich an Grenzen, zB Einbindung HUE, PV-Anlage mit allem was dazu gehört (Akku, etc) und weiteres.
Ich wagte dann den Schritt zu HA und bereue es nicht. Aktuell läuft die CCU3 noch mit diversen Sensoren, doch was ich neu brauche oder was defekt geht wechsle ich auf Shelly oder Z-Wave.
Ja bei HA gibt es regelmässiger Updates als bei HM, aber man muss sie ja nicht immer gleich einspielen.
Würde ich heute starten, dann auf jeden Fall HA.
Hi!
Die Nutzung von homematic IP schließt ja home Assistant nicht aus. Meine Automatisierungen laufen auch in home assistant, die Grundfunktionen und alles was sonst noch mit direkten Verknüpfungen möglich ist, läuft zwischen den IP Komponenten. Das läuft einfach absolut zuverlässig und ohne Ausfälle und homematic IP hat mit über 200 Komponenten ein riesiges Portfolio, wo die Geräte super miteinander arbeiten.
Gruß, Gerti
Ich nutze mittlerweile 14 Jahre alte Homematic-Komponenten, sind zwar nur noch Fensterkontakte, aber die funktionieren und ich hab keinen Anlass die auszutauschen.
Stellantriebe / Thermostate hab ich zwischenzeitlich ausgetauscht auf HomematicIP, weil einzelne davon mechanisch nach 10 Jahre am Ende waren.
Homematic(IP) funktioniert einfach ohne das man sich darüber einen Kopf machen muss, einmal eingerichtet und einmal im Jahre prophylaktisch die Batterien tauschen - mehr mache ich damit nicht mehr.
Also ich nutze HomeMatic (IP) mit einer CCU seit 2014 und bin super zufrieden damit. Ich würde mir allerdings keine HCU zulegen, da die bei Weitem nicht so flexibel ist, wie die CCU. Aktuell habe ich eine CCU3 mit OpenCCU. Ich programmiere alles, was auf der CCU programmiert werden kann, auch dort (inkl. HM-Skript) und nutze den Home Assistant samt passender HomeMatic (IP) local Integration nur für Dinge, die über die HomeMatic hinausgehen. Also z.B. die Verknüpfung meines Ring Intercom Video mit HomeMatic-Aktoren für Leuchtmittel, falls es an der Haustür klingelt oder die Verknüpfung von HomeMatic mit Apples Homekit.
eQ-3 und ELV bieten ein sehr großes Portfolio an HomeMatic-IP-Aktoren und -Sensoren. Damit kann man extrem viel umsetzen (u.a. auch die Steuerung einer Fußbodenheizung, falls gewünscht). Kaum ein anderer Hersteller (außer KNX) hat so viele unterschiedliche Komponenten. Und kaum einer bietet Fensterdrehgriffsenosren an, die zwischen geöffnet, gekippt und geschlossen unterscheiden können. Mir gefällt vor allen Dingen das proprietäre BidCos-Protokoll mit 868 MHz Trägerfrequenz, weil man damit eine Art Sandbox schaffen kann, die relativ geschlossen und störungsfrei arbeitet. Ich würde niemals mein gesamtes Smart Home auf WLAN aufbauen wollen. Matter und Thread haben sich zwar in den letzten Jahren stark weiter entwickelt, sind aber irgendwie immer noch nicht dort, wo die Hersteller es sehen wollten. Ich nutze zwar zum Teil auch Matter, aber primär nur über einen IKEA Dirigera Hub für damit verknüpfte Geräte von IKEA und Paulmann. Das läuft dann ebenfalls über den Home Assitant.
Kurzum, ich halte HomeMatic IP nach wie vor für zukunftssicher und langlebig, denn es gibt zum einen eine große Community, und zum anderen exisiteren bereits jetzt so viele unterschiedliche Geräte, dass man damit sehr viel umsetzen kann. Und dank OpenCCU und der passenden HomeMatic (IP) local Integration ist auch für eine Verknüpfung zu Drittsystemen und Sprachassistenten sichergestellt. Übrigens auch über den ioBroker, falls man den bevorzugen sollte.
Hi
Ich hatte erst FS20 mit ca 10 Rolläden. Nur unidirektional ohne Feedback ob die Kommandos angekommen sind.
Bin dann auf Homematic mit CCU3 gewechselt. 17 Rolläden. Alle paar Monate irgendwelcher Ärger. Alle paar Jahre die CCU zerschossen.
Jetzt hab ich einen HA und 8x Shelly Pro Dual Cover an einem billigen unmanaged Switch.
Kein Funk. Keine Probleme. Nicht ganz so billig aber gut und zuverlässig!
Bei meiner Ex-Frau im Haus läuft die Rollladensteuerung über die HomeMatic seit über 10 Jahren absolut zuverlässig. Hatte da aber auch mal ein wenig Zeit für ein HM-Skript investiert.
Howto - zentrales Beschattungssteuerungsprogramm zBSP (per zPNP) - HomeMatic-Forum / FHZ-Forum
Sowas hätte ich über den Home Assistant oder den ioBroker irgendwie nicht so “einfach” umgesetzt bekommen.
Auch heute noch nutze ich übrigens Pushover für alle Statusmeldungen meiner HomeMatic. Ist extrem zuverlässig und schnell. Dafür hatte ich ebenfalls was geschrieben:
Howto - zentrales Push-Nachrichten-Programm zPNP - HomeMatic-Forum / FHZ-Forum
Selbst wenn es keine Updates oder Nebenbeientwickler bei GitHUB wie z.B. Jens Maus u.v.m. geben wird, dann werden die Sensoren und Aktoren dank Direktverknüpfung wohl immer noch funktionieren! Bei den HM & HMip Bausätzen lohnt es sich teilweise sogar, einzelne Bauteile zu ersetzen, da die notwendigen Daten hierzu stets mitgeliefert werden, sofern die Fertigkeiten und Werkzeuge vorhanden sind.
Ich habe HM und HMip als robustes offline System im Einsatz, zuerst mit der CCU2 später auf RaspberryMatic (neu “openCCU”) und bin bis dato, isoliert betrachtet” recht zufrieden. Sicherlich…, es fehlt die Kompatibilität in andere Systeme, aber dies wäre mit entsprechender HW/SW recht unproblematisch.
Homematic IP ist sicherlich noch zukunfstauglich.
Nicht wegen der Aktoren, die sind viel zu groß und verwenden billigstes Plastik um sie vernünftig Unterputz in vorhandene Dosen zu platzieren. Auch ist die Cloud Lösung von Homematic IP nicht Benutzerfreundlich, die App unterscheidet zwischen Installlateur und Endnutzer und man kommt nicht an alle Funktionen. Gleicher Aktor über OpenCCU zeigt deutlich mehr Funktionen.
Der Zugriff über die Cloud ist häufig gestört, im speziellen wenn man Homematic IP in Home Assistant integriert.
Die stärken von Homematic IP sehe ich in der Heizungssteuerung, da sowohl Fußbodenheißungen als auch Heizkörperthermostate einbindbar sind und ein Hydraulischer Abgleich automatisch statt findet. Vergleichbares was ins Smarthome einbindbar ist habe ich nicht gefunden. Für meine Fußbodenheizung in den Bädern habe ich noch keine Lösung von Homematic IP gefunden, zu Zeit sind dort Oventrop RTL Ventile verbaut, welche es zwar von Oventrop auch in Smart gibt dann allerdings mit Z-Wave.
Als Rollladen Aktor würde ich nicht zu Homematic Produkten greifen, ich hatte in der Vergangenheit Aktoren ohne IP die sehr unzuverlässig waren und ihre Endpunkte verloren hatten nach ein paar Jahren, das wäre noch lösbar gewesen das allerdings der Rollladen in den Kasten eingezogen wurde war sehr aufwendig wieder zu reparieren und wie schon Anfangs erwähnt sind die Gehäuse zu Groß und haben ein zu weiches Plastik, was beim zudrücken der Dose das Gehäuse öffnen kann. Wenn im HAus bereits Homematic IP vorhanden ist mag es eine Lösung sein, zum Neueinstieg würde ich auf standardisierte Protokolle setzen.
Bei mir laufen alle Rollläden, Markisen über Somfy (RTS und IO), das ist leider auch properitär, benötigt seine eigene Zentrale und ist zu dem sau teuer. Dafür funktioniert es mit einer Zentrale problemlos über 4 Etagen, obwohl es kein Mesh Netzwerk hat. Ob ich es wenn ich von Null beginnen würde wieder verwenden würde weiß ich nicht. In 20 Jahren ist zumindest noch kein Aktor oder Funkmotor kaputt gegangen.
Hallo, ich nutze seit 2014 Homematic, erst ohne jetzt mit IP. Auf einem Raspi 3 läuft immer noch die erste SD Karte mit alternativer Software wie Raspberimatic und jetzt Openccu. Die SD Karte braucht er nur zum Hoch und Runterfahren, Swap ist noch nie angesprochen. Die Homematickomponeten sind auch noch nie ausgefallen, 40 Geber und Aktoren, auch die stetige Fussbodenregelung ist super. Alle Direktverknüpfungen im Raspi 3. Bei Ausfall läuft alles weiter, dank der Direktverknüpfingen. Ausfälle allerdings Null!!
Meldingen und Verknüpfungen mit anderen Geräten laufen in HA auf einem Proxmox Server. Dort laufen Zigbee, Tasmota und Sonoff.
Beste Grüße
Ich habe den direkten Vergleich, eine CCU3 und FHEM in Kombination, das zweite System ist HA (Proxmox), Loxone und Zigbee2mqtt. Wirklich smart (also ohne aktive Bedienung) ist das erste System, bedienbarer (über HA-App) ist das zweite. WLAN würde ich für SmartHome-Komponenten nur im Notfall verwenden (Abdeckung, IP-Adressen), gerade bei Rolladen verwende ich ZigBee (da Dauerstrom laufen die auch als Repeater). Homematic hängt immer noch an einem Hersteller, andere Protokolle sind da offener.
Hmm..also für mich spielen erstmal nur Rollladenaktoren eine Rolle. Heizung ist eine Wärmepumpe und würde ich erstmal außen vor lassen.
Wie gesagt, brauche ich nicht alles smart und will mich da stundenlang hin hocken zum basteln, dafür ist mir persönlich die Zeit zu schade, aber die zentrale Rollladensteuerung finde ich echt sinnvoll!
Also wago, Homematic IP oder Shellys (WLAN, zigbee oder sogar extra Geräte mit zwave) habe ich jetzt aufgenommen…
Vermutlich mache ich bei allen nichts verkehrt?
Shellys und wago würden zwingend Home Assistent benötigen (da keine Cloud gewünscht)…die HCU läuft doch eigentlich auch ohne Cloud?
Ja HCU kann ohne cloud laufen …
Shelly’s auch ..mit HomeAssistant
HomematicIP kannst du auch in HomeAssistant einbinden.
Du macht nichts verkehrt .. egal wie ![]()
Ich hab HCU + HomeAssistant zu Hause. Für ne kleine Wohnunv plane ich Shelly+ HomeAssistant
Du kannst OpenCCU komplett als Modul in HA betreiben und brauchst weder CCU, noch Raspberry Pi oder sonstwas.
Einzig und allein ist für den Funkstandard entweder ein USB Stick von HM nötig oder wenn Dein HA eh auf einem Raspberry Pi laufen würde, dann ggf. die Funkplatine.
HM und HA schließen sich nicht aus, im Gegenteil, sie ergänzen sich sehr gut.
Meine HM (NonIP) Funk Thermostate und die NonIP Tür-/Fenster Kontakte möchte ich nicht mehr missen.
Cloud ?? Unter HM noch nie benutzt.
Sowas bleibt Zuhause und geht keine Firma was an, auch nicht eQ-3 (Hersteller).
Ich habe mit RaspberryMatic auf einem Raspberry Pi 3B angefangen (mit besagter erst kleinen, dann großen Funkplatine), dann kam HA auf einem Pi 4B mit der vorhandenen Funkplatine und ein Mini PC von Lenovo ist schon am Start (m720q) mit dem USB-Funk-Modul von ELV.
Das HM Zeug hat also mehrere Hardwaregenerationen überstanden und wird wohl noch eine Weile weiter funktionieren.
Das Gute an der “separaten” HM Konfiguration:
Das Zeug kommuniziert auch untereinander, auch wenn HA mal komplett ausfallen sollte, wenn man es entsprechend einstellt.
Das hatte ich anfangs (also vor mehr als 10 Jahren) auch. Habe ein ‘kleines’ Weilchen gebraucht, um die Ursache zu finden:
Das Funkprotokoll nutzt eine frei verfügbare Frequenz, muss aber eine wesentliche Bedingung einhalten. Jeder Teilnehmer darf den Kanal nur eine begrenzte Zeit belegen, die Anzahl der übertragbaren Befehle ist also begrenzt. Diese Bedingung ist hart im Funkchip hinterlegt, da kann man Homematic-seitig auch nichts gegen tun …
Bei mir trat es ebenfalls bei den Rolläden auf, speziell dann, wenn die Astrofunktion alle runter bzw. hochfahren wollte. Da jeder Rolladen einzeln den Befehl kriegen muss (wegen der Verschlüsselung) war da schnell das Limit erreicht (nicht immer, aber vermutlich wenn mal einzelne Befehle nicht beim ersten Mal übertragen werden konnten (also die Zentrale die Empfangsbestätigung einzelner Rolläden nicht bekam und nochmals sendete)).
Meine Abhilfe: ich löse die Rolläden zeitlich versetzt aus (aller 10s der nächste), immer schön etagenweise im Kreis um das Gebäude herum. Läuft problemlos …
Noch ein Vorteil der Rolladensteuerung von Homematic speziell bei der Nachrüstung: man hat gleich noch einen Schalter direkt neben dem Rolladen - also schnell mal etwas hochfahren, um hinauszusehen ist problemlos möglich. Aber prinzipiell läuft es automatisch (Astrofunktion, Wetter, …).
Viele Grüße
Genau so ist es! Ist auch für mich ein wichtiges Kriterium!
No Cloud und unabhängig von Homeassistant (den ich aber natürlich auch nutze, aber ein Ausfall von Homeassistant ist dann halt nicht so schlimm)
Heutzutage nehme ich natürlich Homeassistant, aber vorher habe ich die Shellys auch ohne Cloud betrieben. Die verstehen auch per http übermittelte Kommandos, z.B.
http://192.168.178.xxx/rpc/Cover.GoToPosition?id=0&pos=50
Also im Browser auf dem Handy ein Icon eingerichtet und das Kommando hinterlegt (Skripte (also Ansteuerung mehrerer Shelly) sollte auch gehen). Ein tip auf den Icon und es tut sich was.
Man darf aber, glaub ich zumindest mich zu erinnern, kein Passwort auf dem Shelly eingerichtet haben.
In der Nutzeroberfläche jedes Shelly ist auch unter I/O URL actions was dazu zu finden. Da kann dann ein Shelly den nächsten triggern.
Ist nicht unbedingt komfortabel, aber cloudfrei und auch ohne HomeAssistant funktional. Wichtige Dinge könnte ich im Notfall (Ausfall HomeAssistant) immer noch so auslösen.