Grundsatzfrage NAS und HA

Hallo,

ich überlege mir derzeit ein NAS zu kaufen und bin im gleichen Zuge auf die Frage gestoßen, ob ich HA von meinem Raspi 4 auf das NAs umziehen sollte.

Für mich ergeben sich zwei Möglichkeiten:

  1. Ein NAS mit x86 Chip, auf dem per VM vorwiegend Home Assistant und Paperless läuft. Konkret sind mit hierbei UGreen DXP 2800 und 4800 Plus ins Auge gefallen.
  2. Ein günstigeres NAS mit ARM-Chip (z.b. Ugreen DH2300/DH4300) und einen Mini PC (NUC o.ä)

Ich bin relativ neu in HA, Paperless usw. Ein gutes Angebot für einen Mini PC habe ich nicht konkret, ich bin hierbei grundsätzlich einfach etwas überfragt.

Vorteil für ein Potenteres NAS wäre meiner Ansicht nach der vermutlich geringere Stromverbrauch, sowie der Platz. Ein Gerät als Homeserver und NAS fände ich persönlich ganz angenehm.

Nachteil ist der höhere einstiegspreis, einen Mini PC kann ich auch später noch nachrüsten, der Raspi reicht mir vorerst für HA aus. Paperless läuft zu Testzwecken per Docker auf meinem PC, hier bin ich erst ganz am Anfang.

Über einen Rat oder eine Verlinkung auf einen anderen Beiträgt würde ich mich sehr freuen.

Was spricht denn dagegen, HA erst mal auf dem Pi4 weiter laufen zu lassen, ggfs. mit einer SSD, falls noch nicht vorhanden?

Also ich nutze eine Synology DiskStation DS718+, auf der u.a. HA in einer VM läuft. Geringerer Stromverbrauch ist jetzt relativ. Mein NAS zieht so ca. 24 W, was dann also knapp 0,5 kWh am Tag ergibt. Nur zum Vergleich, meine Kühl-Gefrier-Kombi verbraucht ungefähr das Doppelte.

An für sich wenig. Da ich aber derzeit aus anderen Gründen überlege, ein NAS zu kaufen, stellt sich mir unweigerlich die Frage, ob ich das direkt vereine. Ich möchte mein Geld Logischerweise sinnvoll loswerden😁

Ich hab’s ja so gemacht. Lohnt sich für mich auf alle Fälle. Aber nicht jedes NAS ist für HA in einer VM geeignet bzw. kann überhaupt mit VMs umgehen. Da muss man sich vorher auf alle Fälle informieren. Ich nutze schon seit vielen Jahren die NAS von Synology. Einfach auch, weil mir der DSM (DiskStation Manager) wirklich gut gefällt und weil Synology seine Software sehr gut wartet. Das muss man dann aber auch mit etwas höheren Hardware-Preisen bezahlen.

Es kommt ja auch immer auf den gedanklichen Ansatz an. Ich achte z. B. darauf, dass die Geräte nicht zuviel Strom ziehen. Mein NAS kann nicht sonderlich viel, sondern nur das, was ein NAS können muss: Daten speichern und zur Verfügung stellen (es läuft noch ein kleiner Twonky-Server für Medien-Daten). Es verbraucht 5 - 6 Watt im idle, ca. 10 Watt im Betrieb. Das finde ich ok. HA läuft auf einem Pi5, der verbraucht auch um die 5 Watt. Ein potentes NAS verbraucht deutlich mehr. Wenn man es braucht und es sowieso läuft, ergibt es schon Sinn, HA auch darauf laufen zu lassen, weil man dann wieder ein Gerät abschalten kann. Was in meinen Augen nicht so sinnvoll wäre, ist ein Umstieg auf einen NUC und die zusätzliche Anschaffung eines potenten NAS. Aber letztlich musst du es selbst wissen und für dich die Prioritäten setzen.

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Moin,
ich nutze seit über einen Monat Home assistant auf UGREEN NASync DXP4800 Plus mit 64GB RAM 4x 2TB HDD und zusätzlich 2x 1TB M.2 SSD (eine zum lesen und eine nur für Home Assistant bzw. VM)
Vorhher circa 1,5 Jahre Fujitsu Esprimo Q920 Intel Core i5 8GB RAM und davor Synology DS720+ mit 16GB RAM. (übrigens, beide steht demnächst zum verkauf :wink: )

UGREEN DXP4800 Plus nutze (und Synology nutzte) ich überwiegend als NAS Speicher für meine Daten (Bilder, Videos, Dokumente usw.) somit läuft die 24/7 und dachte mir auch das ich HA als Virtuelle Maschine laufen konnte, bei der Synology hatte ich Problem mit Geschwindigkeit und USB (zigbee) Anschlüssen, keine Ahnung ob es an mir lag aber so ist es gewesen dann bin ich auf Fujitsu Esprimo Q920 umgestiegen (nativ nicht promox oder so) und bin sehr zufrieden gewesen es lief alles Super. Mai 2025 habe ich mir die UGREEN gekauft und ganze zeit überlegt ob ich es nochmals wagen soll…Da schon Paperless-ngx als Docker drauf lief , habe ich vor Weihnachten gewagt, aber nicht als Direkte Installation (ugreen hat die app dazu ist aber noch nicht soweit) auch nicht Docker sondern als Virtuelle Maschine auf Extra 1TB M.2 SSD Platte und muss sagen…Fantastisch! alles läuft perfekt, der Umzug problemlos und Super schnell keine Probleme (bis jetzt :slight_smile: )
Hoffe meine Erfahrung Hilft dir weiter. Gruß

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Das muss man bei den derzeitigen RAM- und SSD-Preisen aber auch wirklich wollen. Rechnet man jetzt noch die 4 NAS-Laufwerke (egal, ob man jetzt Red oder Ironwolf nimmt) mit vielleicht nur 2 TB dazu, kommt man für das Gesamtpaket auf einen Preis von ca. 2.000 EUR.

Hallo,

Ich kann auf jeden Fall Synology empfehlen. Ich selbst nutze seit Jahren eine Synology DiskStation DS923+ (4-Bay) und bin damit sehr zufrieden. Für den Einstieg reicht aber auch eine DS225+ (2-Bay) völlig aus. Wichtig ist vor allem, dass Virtual Machine Manager (VMM) darauf unterstützt wird.

Bei mir laufen aktuell zwei virtuelle Maschinen auf der NAS:

  • Home Assistant (HA)

  • OpenCCU

Damit decke ich meine komplette Smart-Home-Steuerung direkt über die NAS ab – stabil und zuverlässig.

Zusätzlich dient die DiskStation natürlich als zentrale Datenablage:
Alle meine Daten, Fotos, Backups und sämtliche Netzwerkfreigaben laufen darüber. So habe ich alles gebündelt an einem Ort, inklusive Benutzerverwaltung, Zugriffsrechten und automatischen Sicherungen.

Für mich ist das eine sehr flexible und langfristig sinnvolle Lösung, weil man Speicher, RAM und Funktionen je nach Bedarf erweitern kann.

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Ist bissen übertrieben :wink: aber ja, auf circa 1.000€ schon.
Natürlich je nachdem was mann so haben möchte, nach oben gibt es ja keine Grenzen. Wie aber beschrieben Ich Nutze das System grundsätzlich für Daten und Home Assistant / paperless laufen “nebenbei” drauf als sozusagen Bonus :wink: .
Wollte aber keine Preis-Diskussion hier anstossen, nur meine Persönliche Erfahrungen mit Euch Teilen.
Aus meinen persönlichen Lebenserfahrungen kann ich aber “nur” sagen, dass das, was am Anfang billig ist, am Ende nicht immer wirklich billig, sondern oft sehr teuer sein kann.
Gruß

NACHTRAG: @Retrogamer okay hab die einzelnen Preise Stand jetzt nochmal nachgeschaut …:scream::scream::scream: letztes Jahr Mai habe ich für alles zusammen knapp über (Angebot) 1.000€ bezahlt, heute Kosten alleine die 2 x 32GB DDR5 Arbeitsspeicher über 800€ …..das ist nicht mehr normal!

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Stimmt, an einer Stelle habe ich mich verrechnet: es sind ja nur 2 NAS-Laufwerke, weil du zwei SSDs drin hast. Aber ich habe einfach die aktuellen Preise zusammengerechnet:
Basisgerät mit Anbauteilen: 600 EUR
Speichererweiterung 64GB DDR5: 500 EUR
2 x 1TB SSD: ca. 250 EUR
2 x 2TB NAS FP: ca. 250 EUR

Macht zusammen ca. 1.600 EUR. Sind zwar keine 2.000, aber immer noch eine stolze Summe. Das ist auch völlig in Ordnung, wenn man es wirklich braucht und sehr gut nutzen kann. Daher auch meine Stellungnahmen oben, dass man sich überlegen muss, mit welchem gedanklichen Ansatz man sich der Sache nähert. So interessant ich so ein leistungsfähiges NAS auch finde, für mich und meine Anwendung steht der Nutzen in keinem guten Verhältinis zum Preis.

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Kurze Zwischenfrage zum Verständnis.

Warum braucht ein NAS 64gb Speicher?

Versuche dad nur ronzuordnen, meon Hauptrechner hat 32gb und reicht locker gür meine Heimanwendung. Mein PI5 für HA hat grade mal 8gb und ist minimal ausgelasted.

Zwingend notwendig ist es nicht, aber es kann durchaus sinnvoll sein.
Ich plane meine NAS auf einen Zeitraum von etwa 5–10 Jahren.
Letztlich muss jeder selbst entscheiden, was für ihn sinnvoll ist.
Gruß

Je nachdem, wieviele virtuelle Maschinen darauf laufen und wieviel Speicher man jeder Maschine zuordnet, kann das schon sinnvoll sein. Ich hatte meinen PC im September auch von 32 auf 64 GB aufgerüstet, weil damit so manche KI-Anwendung (alles lokal) deutlich flüssiger läuft. Nur hat “damals” die 32 GB-Erweiterung (DDR4 3200) schlappe 84 EUR gekostet. Heute kostet sie mehr als das dreifache…