ich will mir demnächst eine Wallbox holen und würde vorher gern mal eure Einschätzung hören.
Kurz zum Setup:
Neubau-Doppelhaushälfte (Miete, Vermieter ist einverstanden)
4,8 kWp PV + Marstek-Batterie, SolarEdge-WR
Home Assistant läuft, evcc ist geplant
Laden meist über PV-Überschuss + nachts, schnell voll brauche ich fast nie
Das Haus ist bereits gut vorbereitet. Die Kabel hängen schon fertig aus der Wand:
3-phasig Strom
ein Cat7
ein Steuerkabel für §14a (nehme ich zumindest an)
Im Sicherungsschrank ist auch alles da – eigener FI Typ A und ein 3-poliger B32
Ich hab mich mittlerweile viel über die go-e Gemini (fix) gelesen. Die hat wohl einen echten Steuereingang für §14a hat und ist nativ in evcc. Preislich liegt die auch im Rahmen. Möchte ungern 1k+ ausgeben für die Wallbox.
Meine zwei Fragen an euch:
Würdet ihr die go-e Gemini fix für so ein Setup nehmen, oder übersehe ich was?
Bekomme ich den §14a-Rabatt wirklich sauber übers Steuerkabel hin, oder gibt’s da in der Praxis Fallstricke?
Ich kenne mich bezüglich THG in .de nicht aus. In .at lohnt sich durchaus die “teure” Pro mit MID Zähler sofern man deutlich mehr als 1500kWh im Jahr ladet. Aktuell bekommt man ~8,5Cent pro kWh, bei 3-5.000kWh macht das schon einen erheblichen Unterschied zur Pauschale mit 1500kWh.
Für mich war es auch noch ein Argument das ich die Kabeln durch die Rückseite (unsichtbar) in die Box bekomme:
Ich hab go-e seit 5 Jahren und bin richtig zufrieden damit.
Sauber dokumentierte Schnittstellen und ein sehr guter Service.
PV-Überschuß-Laden kann die Box selber. Du schickt einfach die Energiedaten von Netz, PV, Batterie alle 5s. Die Box passt dann automatisch den Ladestrom an.
Den Ladestrom kannst du aber auch per HA oder evcc steuern.
wenn du keinen MID Zähler hast, wird die Quote in .at pauschal mit 1500kWh berechnet. Daten aus dem Fahrzeug, mobile Wallboxen, intelligente Ladekabel oder nicht geeichte Zwischenzähler werden derzeit nicht als Nachweis akzeptiert.
die Förderrichtlinien schließen alle mobilen Wallboxen und externe Zähler aus:
Dies bedeutet, dass eine Ladeeinrichtung verwendet werden muss, welche Einzelladevorgänge protokolliert und bereits herstellerseitig mit den entsprechenden, genormten Zählern ausgestattet ist. Ein Nachrüsten solcher Zähler ist nur möglich, wenn Ladeeinrichtung und Zähler herstellerseitig dafür vorbereitet sind, sprich eine digitale Schnittstelle zum Senden/Auslesen der Messergebnisse besitzen.
Eigene Stromzähler beispielsweise im Schaltkasten des Gebäudes scheiden aus, auch wenn über selbst erstellte Aufzeichnungen, Tabellenkalkulationen oder ähnliches mitgeschrieben wird. Es könnte in diesem Fall nicht nachgewiesen werden, ob die Daten korrekt und unverfälscht abgelesen wurden oder ob zusätzliche Endgeräte angeschlossen sind.
z.B. mit dem Shdrzm oder Tasmota Lesekopf. Der go-e Controller ist am Ende ja auch nur ein Smartmeter und für eine simple Überschussteuerung wäre es durchaus gut genug. Fahrzeugdaten oder einen Heimspeicher bekommt man darüber aber nicht eingebunden, da ist EVCC o.ä. der einfachere Ansatz.
Ja aber wie krieg ich die Daten an den go-e gesendet? Per mqtt? HA? Extra Tool? Ich habe bereits ein Smartmeter das mir alles liefert. Weiß nur nicht wie die zwei zusammen bringe.
du kannst auf Tasmota per script die Phasen saldieren und den Überschuss direkt auf die http api der go-e schreiben. Das selbe wäre auch mit HA möglich, oder eben mit einer Lösung wie evcc.