die Reise geht weiter.
Wir haben heute nach langem Hin und Her kurzerhand den Vertrag für ein E-Auto unterschrieben.
Jetzt suche ich eine Wallbox, die ich leicht in Home Assistant einbinden kann und die mir alle Funktionen frei über HA zur Verfügung stellt.
Noch haben wir keine Photovoltaikanlage auf dem Dach, aber das ist auch in Planung.
Daher sollte die Wallbox auch viele smarte Möglichkeiten bieten.
Ich tendiere momentan zu einer mobilen Wallbox und dementsprechend nru einer Starkstromdose an der Hausfassade.
Mein derzeitiger Favorit ist der “go-e Charger Gemini flex 2.0”.
Hat da jemand Erfahrungswerte? Gibt es bessere Alternativen?
Stecker eigentlich nur wenn man seine Ladestation nicht anmelden möchte.
Ansonsten fest Verdraten incl. Netzwerkkabel.
Vor allem wenn, später, eine Regelung gewünscht wird.
Wir verwenden einen Juice Booster von 2019 und einen go-eCharger von 2021.
Läuft und Läuft und …
Auch ich kann wirklich nichts schlechtes über unseren go-e Charger sagen, der läuft seit über 3 Jahren absolut zuverlässig und ist immernoch einer der SEHR wenigen, der ohne Gebastel, Phasenumschaltung beherrscht.
Wenn man evtl. ohnehin eine Starkstromdose an der Stelle für andere Zwecke benötigt, wär das eine Möglichkeit. Damals, als es noch Förderung gab, wurden nur fest verdrahtete WB gefördert, sonst hätte ich das auch in Erwägung gezogen.
WHAT?!?
Über Geschmack lässt sich bekanntlich trefflich streiten, aber einen Designpreis wird’s dafür wohl nicht geben, oder?
Was auf jeden Fall mitlädt ist das Portemonnaie und für den Preisunterschied von ~500 EUR fahre ich ~10.000 km.
(20kWh/100km, 0,25€/kWh (NT))
Für gewöhnlich brauch ich, teils erheblich, weniger als 20kWh/100km.
aber ich muss da @knitterpitti recht geben.. das mit dem Auge muss Ironie gewesen sein… und im Vergleich zumindest für mich zu teuer… das bekommt man für deutlich weniger…
Was für ein ansprechende UI soll das sein? Wie oft guckt man da rein?
Habe zuletzt diese erworben:
Ob man die in HA bekommt… K.P…. aber mit EVCC läuft die Super… ist mir durchaus wichtiger das es gut läuft - vor allem mit Überschussladen -, als das ich da irgendwas klicki Bunti in HA habe…
Übringens die UI (der DaheimLader) ist nicht besonders ansprechend
Ich habe auch eine go-echarger Gemini und auch sehr zufrieden. Nur mit unserem ZOE Phase1 hat gibt es manchmal bei voller Autobatterie ein komisches Ladeverhalten. Aber das Auto ist auch schon 10 Jahre alt. Zweiter ZOE Phase 2 überhaupt keine Probs.
Ich finde nur die Preise für die Wallboxen zu hoch. Da steckt echt nicht wirklich viel Technik drin. Den go-charger habe ich vor 2,5 Jahre noch für 350€ neu bekommen. Aktuell nicht für unter 500€.
Noch ein kurzer Hinweis. Für EVCC braucht es einen Token für den go-echarger. Kostet 2USD im Monat. Finde ich ok. Wegen fehlender Daten vom Hersteller und dem nötigen Reverse Engineering. Dafür muss man sich keine aufwendige Programmierung für HA machen und kann es auch sauber ins HA integrieren.
Wenn noch jemand einen Tipp hat, für eine Wallbox für unter 500€, bin ich gerne dabei. Eventuell besteht die Chance auf ein drittes E-Auto in der Familie Da ist eine Wallbox zu wenig.
Hi, ich muss auch meinen Senf dazu geben da ich auch ein E-Auto fahre. Wenn Du mehr als 11KW Box installieren willst dann musst Du erst Deinen Stromanbieter fragen und Dir die Genehmigung dafür holen. Der Nachteil bei 22KW Boxen ist das dann der Stromversorger über Internet Zugriff auf die Box haben will damit er die abschalten kann wenn der Verbrauch zu hoch ist. Bei 11 KW brauchst Du nur von einem Elektriker das ganze abnehmen zu lassen. Bei einem Bekannten ist die Infrastruktur im Ort, kleines Dorf, so das ein Nutzer eine Wallbox installieren durfte und andere konnten das nicht mehr. Also vorher erst erkundigen damit Du auf der sicheren Seite bist.
Als Wallbox hab ich die von Heidelberg, aber die 11KW ausführung, geht aber nicht in HA zu integrieren.
Eine pauschale Ablehnung einer 11kW WB ist meines Wissens gar nicht zulässig.
Sie Installation einer 11kW WB ist meldeflichtig, bedarf aber keiner Genehmigung.
Die Meldung geschied nach der Installation und fertig.
Was der Netzbetreiber darf, ist Zugang zur WB verlangen um diese im Bedarfsfall auf 4,2kW “dimmen” zu können und das auch nur für max. 2 Stunden pro Tag über einen Zeitraum von max. 2 Jahren und bis dahin hat er sein Netz auf Stand zu bringen.
Es braucht da kein EVCC für das Überschussladen. Man muss lediglich per http-API (MQTT geht auch) in einer Automation alle ~5 Sekunden zumindest die aktuelle Netzeinspeiseleistung/Bezug übermitteln, der Umgang mit dieser Info kann dann sehr detailliert bei der WB selber eingestellt werden (per App oder ebenfalls über die existieren Integrationen).
Ich habe die Warp3Pro und betreibe die ohne EVCC direkt über HA. Die Warp ist dafür via MQTT angebunden. Die Warp kann selbst schon PV-Überschussladen und auch Batteriesteuerung und dynamische Stromtarife. Ich verwende selbst aber nur PV-Überschussladen.
Vielen Dank für die ganzen Antworten.
Im Prinzip habe ich mich schon für die e-Go Gemini entschieden, überlege nur, ob ich wirklich die Flexvariante oder die fixe Version nehmen soll.
Die Box würde ganzjährig im Freien unter einem kleinen Aludach hängen, da so der Weg zum Stromkasten am kürzesetn ist und die Garage eh nicht für das Auto genutzt werden kann^^
Ich habe keinen anderen Verbraucher, den ich dort anschließen wollen würde und eher die Sorge, dass jemand auf die Idee kommt dort im Urlaub Strom zu klauen, wenn da nur ne Steckdose ist…
Wo hat die Flex Ihren Mehrwert? Hat da jemand Erfahrungswerte?
M.E. nur wenn man sie mitnehmen wollen würde, zu einem Ferienhaus, Freunden Verwandten,…falls da eine Dose vorhanden sein sollte.
Wenn man für länger nicht da ist, könnte man die Starkstromdose via Sicherungen stromlos machen, aber wenn Du das alles nicht brauchst, nimm die fix-Variante.
Hi, das hab ich noch nirgends gefunden wie das mit ESP32 funktionieren soll. Ist aber egal weil bei mir der Elektrokarren wieder weg kommt. Die Reichweiten sind einfach zu gering, vor allem im Winter. Zum Einkaufen reichts aber sonst nicht zu empfehlen. Ich wei jetzt geht gleich wieder ein Shitstorm gegen mich los, aber nach meinen Erfahrungen ist das alles noch nicht ausgereift.
Ich bringen als Alternative noch die OpenWB mit ins Spiel.
Offene Software und sehr gute Integration in HA verfügbar.
Als “kleine” 11KW Variante für einen ähnliches Preis als die Gemini zu bekommen.
Ich würde jedoch an die Zukunft denken und eine Box nehmen, die man auch auf 22 KW aufrüsten kann (kann man bei der OpenWB per Software freischalten lassen - natürlich die passende Verkabelung / Sicherungen vorausgesetzt). Das kann im Zusammenspiel mit Solar sehr viel Sinn machen.
Denn bei einer 22 KW-Box kann man dann Einphasig bis 7,4 KW laden - das ist bei Fahrzeugen mit Problemen bei der 1-/3-Phasenumschaltung sehr hilfreich. So laden wir bei PV immer Einphasig und bei voller Power Dreiphasig.
Kommt drauf an wo man hin will. Von Hamburg nach Rom in einer Tour? Ein ID.7 hat doch Passattle Reichweiten. Ein GWM-Ora eher weniger. Aber egal. Musste selber wissen. Das ist hier ja kein E-Auto-forum sondern ein Home-Assistant-Forum.
Der Shitstorm ist damit ABGELEHNT.
Das Problem dabei ist, dass der überwiegende Teil der Autos am Markt nur 11kW AC Ladetechnik verbaut hat…
Das ist aus dem öffentlichen Stromnetz in D gar nicht erlaubt, da es eine zu hohe Schieflast erzeugt. Die Schieflastgrenze in D ist lt. VDE-AR-N 4105 20 Ampere also 4,6kW.
Ein in D zugelassenes Auto sollte diese Norm erfüllen. Also dürfte das auch mit PV-Überschuss nicht möglich sein.
Was für ein Auto hast Du?