Mir ist heute - eher durch Zufall - etwas bei der Datenerfassung und Verlaufsanzeige in der Kurzzeitstatistik aufgefallen und ich suche gerade nach einer Erklärung dafür. Konkret geht es um die Erfassung des momentanen Stromverbrauches.
Gegeben ist:
- Iskra MT176 Stromzähler der folgenden Werte liefert (E_in, E_out und P)
- Bitshake IR-Lesekopf mit Tasmota der hier seit jetzt ca. 4 Jahren genutzt wird.
Gestern fiel mir dann das auf
und ich habe mich gefragt woher diese hohen Ausschläge von ca. 3.000 bis sogar 4.000 Watt kommen, die dann eben nur bei der Kurzzeitstatistik vorhanden sind? So ein hoher momentaner Stromverbrauch wäre hier nur möglich wenn vielleicht gerade der Geschirrspüler und die Waschmaschine zeitgleich laufen würden. Was aber nicht der Fall war.
Also habe ich mir die Werte dann mal näher angeschaut. Z.B. für einen Tag:
Dabei ist mir bei den beiden ersten hohen Werten aufgefallen das zu der Uhrzeit (8.00 und 15.00 Uhr) der Kaffeevollautomat im Betrieb war und bei dem letzten höheren Wert um ca. 19.00 Uhr wurde halt ein Sony TV + AVR + SAT-Receiver eingeschaltet. Aber das aktiv sein dieser genannten Geräte erklärt nicht wie es dort zu solchen Spitzen kommt. Der Kaffeevollautomat braucht max. 1.500 Watt und dessen Verbrauch beim einschalten sieht dann so aus (Anm.: Der Wert ist von heute.)
und der Sony TV + AVR + SAT Receiver verbrauchen zusammen vielleicht rund max. 150 Watt.
Wenn ich nur mal den Wert für eine Stunde anzeigen lasse und zwar von 8.00 bis 9.00 Uhr, sieht es dann so aus
Hier schießt der Wert um ca. 8.07 Uhr auf ca. 1.600 Watt hoch, was durchaus sein kann. Kaffeevollautomat vielleicht 1.400 Watt + restliche Verbraucher im Haus vielleicht 200 Watt. Aber wie erklärt sich dann der Wert von 3.000 Watt um ca. 8.26 Uhr. In dem Moment waren hier garantiert keine weiteren Verbraucher in Betrieb, die dann zusätzlich noch ca. 1.500 Watt verbraucht haben.
Wenn ich mir dann einen Tag außerhalb der Kurzzeitstatistik von der Langzeitstatistik anzeigen lasse, sieht das so aus:
Tja - wer oder was verursacht diese Spitzenausschläge in der Kurzzeitstatistik?
Der Stromzähler selber wird vermutlich als Ursache nicht in Frage kommen. Der IR-Lesekopf liefert dann ja eigentlich auch nur 1:1 das an HA was er vom Stromzähler an Werten geliefert bekommt. HA sollte dann in der Kurzzeitstatistik ja auch genau die Werte erfassen die es von dem IR-Lesekopf bekommt. OK - ich habe schon mal etwas von “Spannungsspitzen” beim einschalten von elektrischen Geräten gehört, aber ist das der Grund für dieses Verhalten und die Werte bei HA?
Vielleicht noch als Anmerkung: An dem Gesamtstromverbrauch hat sich hier nichts verändert und die Werte in der Langzeitstatistik passen ja auch, aber was ist da mit der Kurzzeitstatistik los? Hat jemand dafür eine Erklärung? Oder bin ich ggf. schon so “betriebsblind” das ich irgendetwas übersehe? ![]()
VG Jim







