Erstinstallation HA mit HmIP-RFUSB und Zigbee (nicht als OS)

Guten Morgen,

ich bin neu im Bereich des Home Assistant und aktuell versuche ich mir diesen nach meinen Anforderungen einzurichten.

Aktuell läuft ein Homematic IP System bei mir, welches ich abschalten und die bestehenden Geräte (Heizkörper- sowie Wandthermostate und Rollo-Steuerung) in Home Assistant einbinden möchte.

Als Hardware habe ich mir folgendes angeschafft:
Raspberry Pi 5 mit NVE SSD
SONOFF Zigbee 3.0 USB Dongle
HmIP-RFUSB

Ziel ist es, auf dem Raspberry das PI-eigene OS laufen zu haben, um auch mal von unterwegs auf den Desktop des Rasps schauen zu können. Später will ich eventuell den Rasp um einen File-Server ergänzen. DynDNS für Zugriffe von unterwegs ist natürlich auch notwendig.

Ich habe mit Hilfe von Google, Foren-Beiträgen und ChatGPT versucht, das nach meinen Anforderung lauffähig zu bekommen, bin aber auf alle folgenden Arten gescheitert:

  • Raspberry Pi OS mit Docker für Home Assistant, RaspberryMatic sowie Zigbee2MQTT: Fehlgeschlagen, da sich scheinbar HmIP-RFUSB und Zigbee 3.0 USB Dongle beißen. Hatte ich nur RaspberryMatic konfiguriert, lieg der HmIP-RFUSB, kam Zigbee dazu, ging der HmIP-RFUSB verloren und war nicht mehr für RaspberryMatic einrichtbar

  • OpenCCU als VM in KVM: Scheitert laut ChatGPT wie folge: “libvirt/QEMU kann keine IP-Adresse im Gast setzen” Fehlerbild, ich bekomme zwar die VM eingerichtet, nach dem Start bezieht sie aber keine IP aus der Fritzbox, ich habe zwar eine Bridge konfiguriert, aber auch wenn ich über die Console in die VM schauen will, startet dort nichts.

In Summe habe ich hier sicher 10 Versuche mit verschiedenen Anleitungen und Varianten durch, muss aber dazu sagen, dass ich mit Linux sehr lange gar nicht gearbeitet hatte und bezüglich der Einrichtung eines Raspberrys komplett unerfahren bin.

Kann mir hier jemand eine sinnvolle Installationsweise empfehlen, über die ich das System wie gewünscht zum laufen bekomme?

Oder brauche ich wirklich einen 2ten Rapsberry (3/4), auf dem RaspberryMatic als eigenes System läuft, damit das ganze stabil wird?

Klingt irgendwie kompliziert. Mal darüber nachgedacht “Home Assistant OS” direkt auf dem PI zu installieren und danach das “OpenCCU-AddOn für HA”? Dann läuft alles quasi unter einem Dach…

Danke, darüber hatte ich auch schon nachgedacht, aber dann könnte ich den Raspberry nicht mehr für Remote-Desktop Zugriffe von unterwegs nutzen oder als File-Server. Wenn es daher irgendwie umsetzbar ist, hätte ich als primäres System daher das Raspberry eigene OS.

Hallo,

ich würde mal DietPi versuchen, das ist ein Pi-OS, auf dem man sehr viele Sachen mit nur ein Klick installieren und laufen lassen kann. Auch Home Assistant ist verfügbar, sowie etliche Server, fast alles, was man so braucht. Nur als Tipp, mal anschauen oder testen.

:+1:

Danke, werde ich mir mal anschauen, probieren, allerdings habe ich auf deren Seite keine Hinweis zu openCCU usw gefunden. Aber vielleicht klappts ja trotzdem.

Aus Erfahrung kann keiner ein System nennen, mit dem das wie von mir gewünscht ist, läuft?

Nein, OpenCCU muss dann als Addon in HA laufen. Aber du kannst auf DietPi halt Medienserver, VPN Server, Nextcloud etc., Node-Red und viele andere praktische Dinge laufen lassen.

Ich nutze zwar für meine Home Assistant Instanzen auch Raspberry Pi 5 (und noch einen 4er), aber bei deinem Vorhaben könntest du sehr schnell an die Leistungsgrenzen stoßen. Ich lasse HAOS nativ laufen: das funktioniert auf dem Pi5 hervorragend, auch mit diversen Addons. Wenn du aber noch einen zusätzlichen Layer einbaust, der selbst auch ein paar Ressourcen frisst, könntest du - je nach Komplexität - an die Grenzen stoßen. Ich erledige den Fernzugriff über WireGuard: funktioniert sehr geschmeidig. Allerdings brauche ich ihn auch nicht so intensiv: ab und an auf dem Smartphone nach dem Stand der Dinge schauen, viel mehr nicht.

Ich für mich sehe zwar keinen Vorteil darin, auf ein anderes System zu wechseln, aber wenn du eh größeres vorhast, wäre eine andere Hardwareplattform zumindest überdenkenswert, zumal sie kostenseitig nicht teurer wäre. Die Rede ist von einem Mini-PC als Server, z. B. ein Intel NUC, die es gebraucht sehr günstig und neu auch für relativ wenig Geld gibt.

Du hast mehrere Probleme mit deinem Setup. Was sich genau beißt musst du nach und nach finden und lösen.

  • OpenCCU in VM, was ChatGPT sagt kenn ich nicht. Läuft bei mir in VM problemlos, aber nicht auf Raspberry. Wenn du ein Problem hast vermutlich mit dem VM Setup jedoch nicht mit OpenCCU
  • Z2M in Docker, OpenCCU in VM … USB-Sticks verschwunden: falscher Name? Nutzen beide /dev/USB0, hier besser auf -by_id statt dynamische Namen

Frage ob 2tn Raspberry Sinn macht musst du selbst entscheiden. Wenn zumindest OpenCCU auf einen kleinen RPi läuft ist der sehr stabil und losgelöst von HA. Bevor du mehrere Raspberry kaufst kannst vermutlich für selbes Geld einen Mini-PC kaufen, da Proxmox drauf und dann einigermaßen sauber aufsetzen

@retrogamer

Leider ist der Raspberry schon da inklusive Zubehör, sonst würde ich wohl wirklich auf einen nuc wechseln. Nachdem ich jetzt aber die Hardware habe, möchte ich ungern noch Mal kaufen müssen. Ich habe die Installationen hier wohl leider unterschätzt…

Nativ ist halt keine wirkliche Option, mir ist der remote Zugriff von unterwegs auf das Netz zu Hause Recht wichtig.

Aber danke für deine Tipps

@mostie

Ich hatte jetzt drei Versuche, openccu als vm aufzusetzen, alle am selben Punkt gescheitert. Die vm ist da startet aber nicht wirklich und bezieht kein Netzwerk. Aber gut zu wissen dass es prinzipiell geht, vielleicht finde ich hier noch eine Ursache. Oder es liegt doch an meinem OS bzw fehlenden Paketen.

Das mit den USB-Sticks muss ich zugeben habe ich nicht ganz durch blickt, bin aber eben Linux mäßig ziemlicher Anfänger. Ich weiß noch dass einer als usb0, einer als usb1 gefunden wurde, ich habe verschiedenste Varianten probiert, diese in den docker Anwendungen einzubinden, chatgpt hatte da mit diversen ids/pfaden oder auch gemappten Namen gearbeitet, nichts hatte aber funktioniert. Hier war ich am Schluss völlig ratlos. Das hier war der Fehler:

modprobe: FATAL: Module

eq3_char_loop not found in directory /lib/modules/6.12.47+rpt-rpi-2712

ERROR: couldn’t setup /dev/eq3loop

Starting rfd: ERROR: /dev/mmd_bidcos missing

Starting HMIPServer: ERROR: /dev/mmd_hmip missing

Sollte ich openccu doch auf einen extra raps aufsetzen, reicht da ein 3er mit dem hmip USB Stick oder sollte es der 4er sein?

Werde aber auch noch Mal nach Preisen von nucs schauen, ist halt ärgerlich um den pi5, nve plus Adapter, Gehäuse, Netzteil, Kamen doch schon ein paar Euro zusammen

ich habe openccu auf einen raspberry zero 2w laufen. Der hat ja nichts zu tun. Wenn du einen 3er rumliegen hast kannst es ja einfach mal testen.

Zu deinem Setup der VM. Du hast einen Raspberry PI der eine ARM-CPU hat. Auf diesem hast du eine VM. OpenCCU als KVM ist doch eine X86-64 CPU Architektur? Hast du dazu eine Dokumentation oder nach welcher Anleitung machst du das?

Wenn du schon Dcoker nutzt könntest auch OpenCCU als Docker laufen lassen. DAnn hast du nicht VM plus Docker parallel. Installation Docker OCI · OpenCCU/OpenCCU Wiki · GitHub

Für das Geld hätte ich dir wahrscheinlich auch einen meiner alten Mini-PCs geben können :slight_smile:

Aber im Ernst, wenn du den Raspberry verkaufst und 20 Euro Verlust machst, dafür mit einem Mini-PC keinen Ärger hast wäre es das vermutlich wert.

Habe ich vorhin nicht gesehen. Was genau willst du damit machen? Remote-Desktop auf einen deiner Windows Rechner? Aber warum brauchst du dazu einen Raspberry? Wenn der Windows Rechner läuft kannst da auch z. B. Tailscale VPN drauf laufen lassen dann geht das ohne Raspberry.

File-Server auf dem Raspberry? Da würde ich mir lieber ein günstiges NAS besorgen. Was genau willst du da machen?

Wenn diese Anforderungen anders gelöst werden könnten dann vielleicht doch Homeassistant Baremetal auf den Raspberry. Alles was für Homeassistant benötigt wird als HA Addon. Nix mit zusätzlich VM oder Docker. Komplexität, vor allem als Anfänger macht das Setup wahrscheinlich instabil.

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So, nun mal der Reihe nach:

Zuerst, ich nutze einen Raspberry Pi 4B mit 4GB RAM und einer externen SSD, da der 4er ja keine HAT+ für eine Onboard SSD aufnehmen kann aber das ist erst mal egal.

Ich habe das HA OS installiert, weil VM Gedöns und so weiter zum einen einfach Overkill für die geplante Sache ist und andererseits auch den Pi recht schnell an die Grenzen bringt.
Klar, viele nutzen Sachen wie Proxmox auf nem NUC oder Mini PC aber selbst dort wird oft festgestellt, dass selbst 16GB recht knapp werden können, wenn man mehrere VMs parallel laufen lässt.

Das Pi eigene OS wäre zwar schön (gibt IMHO eine eigene Version von HA, die auf ein bereits bestehendes Linux aufgesetzt werden kann), jedoch musst Du Dich dann natürlich auch selbst um das OS kümmern, während HA OS sich quasi selbst “verwaltet/updated/versorgt).
Ich weiß nicht, ob es nicht sogar ein AddOn für ein Filesystem unter HA gibt, evtl. sogar Samba, da musst Du aber selbst mal schauen.
Für meine Zwecke habe ich einfach das FTP AddOn eingerichtet, da ich ab und zu Dokumente von einem Netzwerkdokumentenscanner auf den Pi scanne, ohne dass ich irgend einen PC dafür hochfahren muss.
Auch andere Sachen speichere ich ab und zu dort mal zwischen, für alles andere habe ich nen USB Stick an der Fritzbox und eine Synology Diskstation, wenn es um große Backups geht.

FTP bereitet wir deshalb keine Sorgen, was die Sicherheit angeht, da mein Pi KEINE direkte Verbindung mit dem Internet (von außen) hat und DynDNS einfach nur ein weiteres Tor öffnet.

Damit wären wir aber auch schon beim nächsten Punkt: DynDNS
Ich weiß nicht, mit welchen Geräten Du auf Dein Netz von außerhalb nutzt, ich habe für mich ein sogenanntes VPN-on-Demand eingerichtet, weil es mich nerven würde, jedes Mal VPN zu aktivieren, auch wenn es inzwischen recht schnell geht.
Unter iOS geht das recht gut mit den Kurzbefehlen, bei denen man einstellen kann, dass beim Start bestimmter Apps VPN einfach automatisch aufgebaut wird und wenn die App geschlossen wird, auch VPN wieder getrennt wird.
Aber das nur am Rande und als Idee weg von DynDNS hin zu VPN.

Das hört sich für mich fast wie ein Stromversorgungsproblem an.
Scheinbar bricht die ganze Sache ein, wenn der 2. Funkstick hinzugefügt wird.
Hier wäre es interessant zu wissen, welches Netzteil Du verwendest.

Ich hatte meinen alten Pi 3B lange Zeit mit RaspberryMatic betrieben und Anfangs testweise auch parallel neben den später ablösenden Pi 4B betrieben aber 2 Pis = doppelter Aufwand und für mich unnötig.
Wie gesagt, war ein Test und hat funktioniert.

Dann habe ich in RaspberryMatic ein Backup erstellt und den Pi 3B in Rente geschickt und das Funkmodul von HomeMatic am Pi 4B weiter betrieben.
Das Ganze dann als reines AddOn unter HomeAssistant und dort das Backup zurückgespielt, läuft bisher tadellos.

Remote Desktop Zugriffe ??
Du möchtest also den Pi mit der grafischen Oberfläche von unterwegs aus betreiben ??
Als Fileserver gibts da sicherlich irgendwas, ich nutze halt simples FTP, weil ich da nicht so die ANforderungen wie Du habe.
Aber vielleicht hat jemand anderes einen Tipp.
Falls Du unbedingt das originale Rapberry Pi OS vorab installieren möchtest, schau Dir mal das hier an:
home-assistant/supervised-installer: Installer for a generic Linux system

Hier alle Arten der Installationen im Überblick und ganz unten das Supervised System:
Installation - Home Assistant

Aber dort wird auch erwähnt, dass diese Art der Installation auf einem fertigen Linux auf veraltet (deprecated) gesetzt wurde und für neue Nutzer nicht empfohlen wird.

Das würde ich nicht, denn zum einen sind die Probleme identisch und werden durch ein anderes Linux auch nicht gelöst und zum anderen hat man nicht die breite Unterstützung, wie beim originalen Raspberry Pi OS, welches zu 100% auf den Pi zugeschnitten ist und von der Raspberry Pi Foundation auch selbst entwickelt/gepflegt wird.

Wie gesagt, ich bin weg vom 3er und einem 2. Pi nur für OpenCCU.
Warum noch mehr Geld ausgeben, wenn alles auf einem Pi 5 laufen könnte.

Dem kann ich mich nur anschließen und wenn Du mal genug Erfahrungen gesammelt hast, kannst Du immer noch einen Umstieg in Erwägung ziehen.
Ich selbst hatte auch schon daran gedacht mir einen Lenovo m720q oder m920q mit Proxmox zu betreiben und dann einzelne Segmente wieder von Home Assistant auszulagern oder Sachen einzubinden, für die es kein Home Assistant AddOn gibt aber im Moment sind die RAM Preise abartig im Preis gestiegen, dass ich das vorerst lasse und einen Mini PC mit nur 8GB zu betreiben, da kann ich auch gleich beim Raspberry Pi bleiben.

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Danke euch erstmal für die ausführlichen Antworten.

@mostie:

  • Anleitung war primär ChatGPT, hatte hier aber wohl zu viel Hoffnung rein gesetzt. Eine Dokumentation für mein genaues Ziel hatte ich leider nicht gefunden. OpenCCU als Docker hatte ich bereits einmal laufen, nachdem der Zigbee Stick mit dazugehöriger Anwendung im Docker dazu kam, lief die OpenCCU leider nach einem Neustart direkt nicht mehr, Stick wurde nicht mehr erkannt.
  • Ich versuche jetzt noch ein paar Varianten durch, wenn nichts funktioniert, werde ich wohl wirklich auf einen Mini-PC mit Proxmox wechseln und versuchen den Rasp mit Hardware wieder zu verkaufen. Ganz aufgegeben habe ich noch nicht, leider aktuell nur nicht die Zeit, die ich gerne hätte :wink:
  • Remote-zugriff auf den Desktop des Raspberry OS, aktuell der Einfachheit halber über raspberry.connect, um von unterwegs oder von der Arbeit auf den Rasp und somit ins sichere Heimnetz zu kommen, sei es für Online-Banking oder andere Dinge. Der Fileserver soll auch nicht viel können, ich nutze primär Onedrive, würde jedoch gerne private Daten auf den Rasp sichern, z.B. Gehaltsabrechnungen und weitere persönliche Dokumente. Ein NAS zusätzlich ist mir daher zu teuer und ich hatte auf die all in one Lösung gehofft.

@Netsecond:

  • VPN wäre primär von Handy und Tablet aus genutzt, gerade während eines Urlaubs. Aktuell nutze ich einfach FritzVPN, hatte mittelfristig überlegt, mir hier das auch auf den rasp einzurichten, ist aber kein musthave.
  • Das original Raspberry Netzteil mit 27W
  • Homeassistant Baremetal werde ich mich jetzt mal einlesen, vielleicht führt mich das ja mit geringen Abstrichen zum Ziel.
  • Alternativ schaue ich mir das Supervised System zumindest mal an, mal sehen wie komplex die Einrichtung wird. Ich bin zwar IT erfahren, aber leider eben nicht unter Linux.

Danke euch erstmal, ich versuche mich mal weiter durch und gebe Bescheid, falls ich etwas erreiche

Ich hatte am Wochenende wieder Zeit gefunden und nochmal neu begonnen. Ich habe nun auf dem Original Raspberry OS per KVM HomeAssistant OS installiert, was recht gut funktionierte. Zigbee2MQTT ließ sich recht problemlos einrichten, für den HmIP-RFUSB brauchte ich ein paar Anläufe, aber nun läuft die OpenCCU als Addon, hat denS tick sauber erkannt, alle vorhandenen Geräte ließen sich einbinden, auch nach einem Neustart des ganzen Raspberrys inklusive Umzug in den Keller läuft alles wie ich es mir vorstellte.
Ich muss jetzt noch ein wenig konfigurieren, Heizprofile einbauen, aber das wichtigste läuft bereits.

Zugriff auf den Raspberry ist weiterhin via Screensharing durch den Raspberry Service möglich.

Danke nochmal allen für eure Tipps.

Leider erst jetzt gelesen, da ich schon länger nicht mehr hier online gelesen hab:

Ich habe hier dasselbe Setup mit
Raspberry Pi 5 (8GB) mit NVE SSD
SONOFF Zigbee 3.0 USB Dongle
HmIP-RFUSB
und als OS das Raspberry Pi OS Lite (64bit) mit dem Raspberry Pi Images auf den Pi gezogen.
Das ist dann eine Debian headless Installation. Nötig wurde das, da die supervised Installationen von Home Assistant deprecated sind und ich mir somit was Neues einfallen lassen musste.

Darauf habe ich dann Docker installiert und von nun an alles im Docker Container, was früher als AddOn installiert war. Aktuell laufen rund 30 Container mit zum Beispiel (dauerhaft parallel)

  • HomeAssistant
  • OpenCCU
  • Zigbee2Mqtt
  • MQTT-Broker
  • 3 nginx-Instanzen mit jeweils eigener Umgebung
  • nginx-Proxy-Server
  • nutserver für die USV-Anbindung
  • scrypted für die Camera-Anbindung an Apple Homekit Secure Video
  • mariadb-Container
  • traccar-server für meine GPS-Tracker
  • signal-api für die Meldungen via Signal aus allen Containern
  • evcc für die Wallbox-Steuerung
  • MailArchiver
  • FreshRSS
  • ein CoreDNS-Container
  • und ein paar Utility-Container
  • Portainer zur Docker Container Steuerung

Kein Problem mit Leistung und Speicher. Ich kann sehr empfehlen sich mal intensiver mit Docker auseinanderzusetzen. Es ist auch für Anfänger ohne Docker Vorkenntnisse genug Information im Netz verfügbar, um sich das selbst anzueignen. Und docker-compose.yaml für nahezu alle Szenarien gibt es auch bereits fertig, die man mit geringem Aufwand für seine Zwecke anpassen kann.
Im Nachhinein hätte ich mir das alles viel komplizierter vorgestellt.

Gruß Handfest

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Danke für die Infos. Nachdem bei mir aktuell alles läuft, werde ich das erstmal so lassen, hat mir genug zeit gekostet :wink:

Dennoch würde mich interessieren, wie du die beiden Sticks für die jeweiligen Docker Container OpenCCU und Zigbee2Mqtt eingebunden hast, falls ich mich doch mal wieder mit dem Docker auseinander setzen werden. Ich war ja auf exakt dem Weg wie du, es lief auch alles sauber in getrennten Container, nur die OpenCCU wollte den Homematic-Stick nicht erkennen.

Beide Sticks sind auf dem Docker-Host ganz normal “eingebunden”, sprich werden automatisch erkannt.

Zu OpenCCU-Installation ist es vielmehr extrem wichtig, alle (!) Schritte aus dieser Doku in der dort beschriebenen Reihenfolge durchzuführen. Dazu gehört dann vor allem die Installation von piVCCU auf dem Host, nicht im Container - sonst geht da nix (siehe unter “Manual Installation” - Install pivccu-modules-dkms (drivers for RPI-RF-MOD, HM-MOD-RPI-PCB, HmIP-RFUSB)).

Auf meinem Raspberry läuft das jetzt fast fehlerfrei - sprich sehr selten wird beim Container-(Neu)Start der Stick nicht gefunden. Das lässt sich dann aber mittels lsusb und usbreset auf den Stick und einen nochmaligen Neustart beheben - ist glücklicherweise auch nur sehr selten der Fall. (Auch der Neustart des Docker-Hosts hilft in einem solchen Fall.)
Bei mir ist das höchsten mal nach einem OpenCCU-Update der Fall, und die mache ich recht selten.

Hoffe das hilft dir, Gruß Handfest

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Vielen Dank, das merke ich mir für die Zukunft!