dito…hab mein FHEM lange parallel laufen gehabt, Seit Mitte Dezember ist das aber Geschichte…
Wer aktuell nur die AC Werte vom Wechselrichter hat könnte eventuell mit dem Wirkungsgrad des Wechselrichters eine Rückrechnung von AC nach DC machen.
Hier mal ein Beispiel von mir, ich habe die Daten aus dem Hoymiles in AC und DC vorliegen (per OpenDTU) und dieser ist im Datenblatt mit einem Wirkungsgrad von 95% angegeben.
Der DC-Wert von 808,4W und der AC-Wert von 768,2W ergeben nachgerechnet einen Wirkungsgrad von 95,02721425%
Das sollte doch genau genug sein um bei anderen Herstellern eventuell mal eine Rückrechnung vom AC zu DC zu testen ob die Genauigkeit ausreichend ist.
Ich glaube, das wäre nochmal deutlich unpräziser als direkt mit AC zu arbeiten ![]()
Womit begründest Du das?
Top, hat funktioniert.
Vielen Dank ![]()
Naja ich sag mal so, am Anfang hatte ich von meiner OpenDTU die AC Werte genommen (wusste es damals nicht besser) und so schlecht waren meine Prognosen gar nicht, wie es natürlich jetzt mit den neueren Versionen aussieht keine Ahnung.
Aber ja, man sollte sich schon dran halten was Tom-Ha sagt, er weiß es als einziger genau.
Dann musst du den aktuellen Wirkungsgrad aber auch kennen und könntest damit zur Laufzeit umrechnen.
Im Winter mit Schnee oder im Sommer mit ordentlich Verschattung wird das mit einem pauschalen Faktor aber nix.
Hier mal die Grafik von einem Huawei Wechselrichter die letzten Tage mit Schnee:
Wenn @Tom-HA schon davon abrät, dass die AC-Werte unpräzise sind und man aus diesen Werten eine Ableitung errechnet, was soll da rauskommen?
Der Wirkungsgrad der Wechselrichter ist extrem davon abhängig in welchem Lastbereich sich diese bewegen. Bei wenig Licht ist der Wirkungsgrad halt „mies“ und ändert sich bis hin zur Vollast. Daher ist eine einfache Rechnung „95% Wirkungsgrad“ Mist ![]()
Der Wirkungsgrad ist nicht alleine entscheidend. Die Wandlung DC nach AC kostet Leistung, entscheidend ist aber immer der Output. Mein Wechselrichter hat heute ab 9:30 Uhr DC zeitig Leistung angezeigt, aber aufgrund der Wandlungsverluste kam auf der AC Seite erst gegen 10:15 Uhr Leistung an. Ursache ist hier die dicke Schneedecke auf den Paneelen. Im Sommer wird das anders aussehen, da werden relativ schnell die Leistungen beider Seiten bis auf Verluste durch die Wandlung kommen.
Ich habe alle einen GAP von 45 Minuten zwischen DC und AC. Ab einem bestimmten Wert kommt auf der AC Seite keine Leistung mehr an.
@MartyBr kann ich so bestätigen
Ich habe oben in meinem Beitrag noch den Wirkungsgrad zur gleichen Zeit mit reingestellt zum Vergleichen, es kommt 100% das gleiche Ergebnis heraus.
Die Hersteller werden ja auch das Rad nicht neu erfinden und mit bestehenden Daten gewisse Sachen Berechnen/Umrechnen ![]()
Nochmals: ich kann dir sagen, dass sich die Werte zu 100% nicht identisch verhalten KÖNNEN! Das geht physikalisch nicht. Der Wirkungsgrad IST immer unterschiedlich.
Meine DTU stellt die Werte übrigens nicht mit einem festen Verhältnis dar. Wie von @MartyBr geschildert, habe ich bei meinen Wechselrichtern manchmal 15W DC-Leistung über 30 Minuten, bevor einer der Wechselrichter auch nur 1W AC einspeist. Das verfälscht extrem die Berechnungen. Gerade jetzt mit Schnee, Nebel und schlechten Verhältnissen.
Wenn Du von Deinem Huawei WR die Werte vom Wirkungsgrad hast kannst Du doch versuchen umzurechnen und Dir eine DC-Entität schaffen.
Servus Tom, da steht jetzt aber schon einiges an Blödsinn (Mathematische Reinheit (DC), AC-Kategorienfehler, Abtastraten-Problem, Integration + DC-Sensor: Ergibt saubere, physikalisch korrekte kWh-Werte, Wer als Quelle einen AC-Rohsensor einträgt, begeht einen mathematischen Systemfehler.…).
Das sieht mir sehr nach KI-generiert aus, einem Elektrotechniker rollen sich da die Fußnägel auf.
Tatsache: DC-Leistung und AC-Wirkleistung ist äquivalent, da die AC-Wirkleistung (RMS) genau so definiert ist, dass sie äquivalent ist. Dann kommt da natürlich, je nach System, der Wirkungsgrad, Batterie ja/nein usw. dazu.
Ich denke du wolltest aussagen:
NEHMT DIE DC-LEISTUNG ODER IHR MÜSST ELEKTROTECHNIK LERNEN! ![]()
LG Peter
Der Huawei stellt eh die DC Entiäten zu Verfügung.
Die Werte habe ich.
Ich wollte dir mit dem Screenshot nur zeigen, dass eine Umrechnung mit festen Faktoren nicht möglich ist.
Warum “Rückwärtsrechnen” von AC auf DC nicht funktioniert
Wie schon im BETA-Thread taucht immer wieder die Idee auf, man könne die benötigte DC-Leistung einfach mathematisch aus dem AC-Ausgangschätzen (z. B. AC-Wert + 5 %). Das ist technisch falsch und führt zu massiven Fehlern in der SFML Integration - zugegeben bei dem aktuell schlechten Wetter fällt es nicht sofort auf.
Hier sind die drei Gründe, warum das Rückwärtsrechnen mathematisch scheitert:
1. Die Lastkurve
Ein Wechselrichter hat keinen festen Wirkungsgrad von z.B. „95 %“. Die Effizienz folgt einer Wirkungsgradkurve.
- Bei geringer Einstrahlung (morgens, abends, bewölkt) arbeitet der Wechselrichter oft sehr ineffizient (z. B. nur 80–85 %).
- Nur in einem schmalen optimalen Bereich erreicht er seine Spitzenwerte. Eine einfache Multiplikation kann diese Kurve nicht abbilden – eure DC-Berechnung wird in den Randzeiten völlig unbrauchbar.
2. Eigenverbrauch
Jeder Wechselrichter ist selbst auch ein Verbraucher. Er benötigt Strom für seine interne Elektronik, das WLAN-Modul, die Rechenleistung, das MPPT-Tracking, Umwandeln DC/AC - Eine Rechnung mit vielen Unbekannten!
- Dieser Eigenverbrauch wird oft gar nicht im AC-Wert abgebildet, da er “intern” verpufft.
- Wenn ihr vom AC-Ausgang rückwärts rechnet, unterschlagt ihr die Energie, die die Solarzellen aufbringen mussten, nur um den Wechselrichter überhaupt zu betreiben.
3. Dynamik und Verluste
Zwischen dem DC-Eingang und dem AC-Ausgang liegen komplexe physikalische Prozesse:
- Thermische Verluste: Bei Hitze arbeitet der Wandler ineffizienter.
- MPPT-Tracking: Der Wechselrichter sucht ständig den optimalen Arbeitspunkt. Diese Regelvorgänge verursachen minimale Schwankungen auf der DC-Seite, die am AC-Ausgang bereits “glattgebügelt” sind.
Das Resultat: Schrottdaten in der Integration
Wer versucht, die DC-Leistung mathematisch zu “eraten” (mehr ist es nicht), füttert seinen Riemann-Summen-Integrator mit Schätzwerten. Das Ergebnis sind tägliche Ertragswerte (kWh), die im Zweifel nichts mit der realen Leistung eurer Module zu tun haben.
Fazit:
Mathematische Integrationen im Allgemeinen (Solare Forecast im Besonderen) benötigen echte Messwerte. Ein zurückgerechneter AC-Wert ist mathematisch nichts anderes als eine “die Schätzung einer Schätzung”.
Nutzt bitte ausschließlich den nativen DC-Sensor eures Systems (PV-String Power). Nur so sind eure Statistiken, Prognosen und Berechnungen physikalisch belastbar!
Credo: Nicht Labor und Marketingdaten zählen, sondern die Realität und wer AC-Sensoren benutzt hat, in seinen Daten hat- muss neu Anfangen
Zara
PS:
Was natürlich alternativ geht, ist den Leistungswert aus DC-Spannung und DC-Strom zu berechnen! Dafür reicht ein einfaches Template.
Das soll heißen das die orginalen Hoymiles Daten falsch sind oder falsch berechnet werden ![]()
Ich kann zu jeder Zeit von AC nach DC oder von DC nach AC umrechnen und bekomme genau die Werte heraus die Hoymiles darstellt (siehe Screenshots im oberen Beitrag)
Hier noch mal ein Start vom Hoymiles WR heute Mittag als der Schnee weg war.
Wenn ich dein Diagramm richtig lese.. War schon DC da, als noch kein AC Output vorhanden gewesen ist - richtig?
Auch sehe ich genau das was ich gesagt habe AC ist geglättet. Auch am Ende.. DC steigt AC fällt im selben Moment.. dein Diagram bestätigt genau das was ich sagte.. ins Blaue angenommen, da ich nicht weiß was Du da gerechnet hast…
Es ist nun mal leider einfach Physik.. ![]()
Bei DC muss ja erst die Startspannung erreicht werden, dann wird der WR zum Netz syncronisiert und speist dann erst AC ein.



